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Rechtsprechung
   BFH, 01.08.1967 - II 238/65   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1967,1427
BFH, 01.08.1967 - II 238/65 (https://dejure.org/1967,1427)
BFH, Entscheidung vom 01.08.1967 - II 238/65 (https://dejure.org/1967,1427)
BFH, Entscheidung vom 01. August 1967 - II 238/65 (https://dejure.org/1967,1427)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Grunderwerbssteuerbefreiung bei verspäteter Gewährung wegen eines Verfahrensfehlers

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 69, 551
  • BFHE 89, 551
  • BStBl III 1967, 710
 
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (5)

  • BFH, 18.05.1966 - II 114/64
    Auszug aus BFH, 01.08.1967 - II 238/65
    Diese Frist beginnt mit dem Zeitpunkt, in dem der grunderwerbsteuerbare Rechtsvorgang verwirklicht worden ist (vgl., wenn auch zu § 4 Abs. 2 Satz 2 GrEStG, Urteil des Senats II 114/64 vom 18. Mai 1966, BFH 86, 262, BStBl III 1966, 399, mit weiteren Nachweisen der Rechtsprechung), im Streitfall mit der Genehmigung des Grundstückserwerbs Anfang Oktober 1956, so daß auch die Voraussetzung, daß die Grundsteuervergünstigung tatsächlich gewährt sein mußte, im Regelfall zu dem auf die Bezugsfertigkeit der Wohnung folgenden, spätestens jedenfalls zu einem innerhalb der Fünfjahresfrist liegenden Zeitpunkt erfüllt sein muß.
  • BFH, 06.09.1963 - III 160/60 S

    Beginn der Zehnjahresfrist für die Inanspruchnahme der Grundsteuervergünstigung …

    Auszug aus BFH, 01.08.1967 - II 238/65
    Nach dem Grundsatzurteil des für die Einheitsbewertung und Grundsteuer zuständigen III. Senats des BFH III 160/60 S vom 6. September 1963 (BFH 77, 507, BStBl III 1963, 506), bei dem dieser Senat auch in weiteren Urteilen verblieben ist (vgl. Urteile III 378/60 vom 6. September 1963, HFR 1964, 48, und III 74/61 vom 28. August 1964, HFR 1965, 118), hätte der Grundsteuermeßbetrag bereits auf den Beginn des Kalenderjahrs neu veranlagt werden müssen, in dem die Grundsteuervergünstigung geltend gemacht worden war, also auf den noch innerhalb des Fünfjahreszeitraums liegenden 1. Januar 1961 mit Wirkung für die Grundsteuervergünstigung ab 1. April 1961.
  • BFH, 09.12.1964 - II 89/62
    Auszug aus BFH, 01.08.1967 - II 238/65
    Mit der Rb. macht das FA (Beklagter) geltend, das Urteil des Senats II 89/62 vom 9. Dezember 1964 (Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 1965 S. 276 - HFR 1965, 276 -), das auch auf Artikel 1 Nr. 1 Buchstabe a GrESWG anwendbar sein müsse, knüpfe die Grunderwerbsteuerbefreiung an die objektive Voraussetzung der tatsächlich gewährten Grundsteuervergünstigung.
  • BFH, 01.08.1967 - II 92/65

    Umfang der bindenden Wirkung eines Anerkennungsbescheids

    Auszug aus BFH, 01.08.1967 - II 238/65
    Der Senat hat nicht nur durch das Urteil II 79/62 U vom 25. November 1964 (Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 81 S. 270 - BFH 81, 270 -, BStBl III 1965, 98) zum bremischen Gesetz über die Befreiung des sozialen Wohnungsbaues von der Grunderwerbsteuer 1954 (GVBl 1954, 119) und durch Urteil II 14/62 vom selben Tag (HFR 1965, 225) zum rheinland-pfälzischen Gesetz über die Grunderwerbsteuerbefreiung beim Wohnungsbau (GVBl 1955, 21) in Verbindung mit dem I. WoBauG - wenn auch im letztgenannten Fall bei etwas differierendem Wortlaut -, sondern durch das o.a. Urteil II 89/62 und erneut durch Urteil II 92/65 vom 1. August 1967 (BFH 89, 545) auch unmittelbar zu dem bayerischen GrESWG entschieden, daß die Grunderwerbsteuerbefreiung - in den beiden letztgenannten Fällen nach Artikel 1 Nr. 1 Buchstabe a und Nr. 4 Buchstabe a GrESWG - nur beansprucht werden kann, wenn die Grundsteuervergünstigung nach § 92 des II. WoBauG tatsächlich gewährt worden ist.
  • BFH, 25.11.1964 - II 79/62 U

    Beanspruchung der Grunderwerbsteuerbefreiung nach dem bremischen Gesetz über die …

    Auszug aus BFH, 01.08.1967 - II 238/65
    Der Senat hat nicht nur durch das Urteil II 79/62 U vom 25. November 1964 (Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 81 S. 270 - BFH 81, 270 -, BStBl III 1965, 98) zum bremischen Gesetz über die Befreiung des sozialen Wohnungsbaues von der Grunderwerbsteuer 1954 (GVBl 1954, 119) und durch Urteil II 14/62 vom selben Tag (HFR 1965, 225) zum rheinland-pfälzischen Gesetz über die Grunderwerbsteuerbefreiung beim Wohnungsbau (GVBl 1955, 21) in Verbindung mit dem I. WoBauG - wenn auch im letztgenannten Fall bei etwas differierendem Wortlaut -, sondern durch das o.a. Urteil II 89/62 und erneut durch Urteil II 92/65 vom 1. August 1967 (BFH 89, 545) auch unmittelbar zu dem bayerischen GrESWG entschieden, daß die Grunderwerbsteuerbefreiung - in den beiden letztgenannten Fällen nach Artikel 1 Nr. 1 Buchstabe a und Nr. 4 Buchstabe a GrESWG - nur beansprucht werden kann, wenn die Grundsteuervergünstigung nach § 92 des II. WoBauG tatsächlich gewährt worden ist.
  • BFH, 23.07.1975 - II R 117/74

    Ersterwerb - Eigentumswohnung - Bewohnungswille - Überlassung zur Bewohnung

    Aus dieser auch für die erstmalige Nutzung nach der Bezugsfertigkeit geltenden Vorschrift (vgl. Fischer-Dieskau/Pergande/Schwender, Wohnungsbaurecht, II. WoBauG, § 7 Anm. 6 S. 234 c/d) hat der Senat für das Bayerische Gesetz über die Grunderwerbsteuerbefreiung für den sozialen Wohnungsbau i. d. F. vom 12. November 1958 (GVBl, 330) hergeleitet, daß eine vorübergehende Fremdnutzung unschädlich ist, wenn nur im Erwerbszeitpunkt der ernstliche Wille besteht, das Eigenheim oder die Eigentumswohnung bestimmungsgemäß zu verwenden (vgl. Urteile des BFH vom 1. August 1967 II 156/63, BFHE 89, 540, BStBl III 1967, 706, und II 238/65, BFHE 89, 551, BStBl III 1967, 710), wobei er davon ausgegangen ist, daß der bayerische Gesetzgeber sich die Begriffsbestimmungen des Wohnungsbau- und Familienheimgesetzes zu eigen gemacht hat.
  • BFH, 08.08.1973 - II R 92/66

    Genehmigung - Teilung - Auflassung - Kaufvertrag über Grundstück - …

    Diese Vorschrift setzt voraus, daß die Grundsteuervergünstigung tatsächlich gewährt worden ist (vgl. das Urteil vom 1. August 1967 II 238/65, BFHE 89, 551, BStBl III 1967, 710).
  • BFH, 01.08.1967 - II 156/63

    Geltung der Begriffsbestimmungen für Eigenheime, Kaufeigenheime und …

    Der Senat hat schon in dem o.a. Urteil II 89/62, erneut in dem o.a. Urteil II 92/65 und in dem Urteil II 238/65 vom 1. August 1967 (BFH 89, 551), entschieden, daß die Grunderwerbsteuerbefreiung nach Artikel 1 GrESWG grundsätzlich nur beansprucht werden kann, wenn die Grundsteuervergünstigung nach § 92 des II. WoBauG stets tatsächlich beantragt und gewährt worden ist.
  • BFH, 15.12.1976 - II R 58/76

    Steuerfreiheit - Ersterwerb einer Eigentumswohnung - Vertragsschluß vor …

    Unter diesen Umständen liegt ein Sonderfall vor, der nicht anders zu beurteilen ist als der vom Senat am 1. August 1967 entschiedene (vgl. Urteil II 238/65, BFHE 89, 551, BStBl III 1967, 710).
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