Rechtsprechung
| BFH, 29.05.1968 - I 200/65 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Unterlassen der Einforderung eines noch ausstehenden Teiles der Stammeinlage der Gesellschafter, als verdeckte Gewinnausschüttung
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 93, 414
- DB 1969, 69
- BStBl II 1969, 11
Wird zitiert von ... (9) Zitiert selbst (1)
- BFH, 13.09.1967 - I 82/64
Nichtgesellschafter als Empfänger von verdeckten Gewinnausschüttungen - Vorliegen …
Auszug aus BFH, 29.05.1968 - I 200/65
Den Begriff der verdeckten Gewinnausschüttung hat der erkennende Senat zuletzt im Urteil I 82/64 vom 13. September 1967 (Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 90 S. 134, BStBl III 1967, 791) definiert.
- BFH, 25.05.1999 - VIII R 59/97
Schuldzinsen für Rückgewähr einer vGA
Sie wird vielmehr auch von der Rechtsprechung des I. Senats des BFH geteilt, nach der die Nichteinforderung einer Einlage in Höhe des entgehenden Zinsaufwands dann zu einer vGA i.S. von § 8 Abs. 3 Satz 2 KStG führt, wenn die Kapitalgesellschaft den Anspruch kennt und davon absieht, Zinsen entstehen zu lassen (Urteil vom 13. November 1996 I R 126/95, BFHE 182, 358; vgl. auch Urteil des FG Niedersachen vom 12. Oktober 1989 VI 474/87, GmbH-Rundschau 1990, 580; zur Abgrenzung s. BFH-Urteile vom 29. Mai 1968 I 200/65, BFHE 93, 414, BStBl II 1969, 11; vom 14. August 1985 I R 149/81, BFHE 144, 548, BStBl II 1986, 86). - BFH, 19.12.1979 - III R 65/77
GmbH - Stammeinlage - Kapitalforderung - Einforderungsbeschluß - Ausstehende …
Auch in der Bilanz sind die ausstehenden Stammeinlagen als Forderungen gegenüber den Gesellschaftern auszuweisen (BFH-Urteil vom 29. Mai 1968 I 200/65, BFHE 93, 414, BStBl II 1969, 11).Das noch nicht eingeforderte Stammkapital steht der Gesellschaft noch nicht in einer Weise zur Verfügung, die ein Arbeiten mit ihm ermöglichen würde (vgl. BFHE 93, 414, 417, BStBl II 1969, 11, 12).
- FG Hessen, 24.03.2015 - 4 K 556/12
§ 63 AktG, § 8 Abs.3 S.2 KStG, § 171 Abs.11 AO, § 10 Abs.1 VwZG
Vor Einforderung der Einlage ist regelmäßig sogar dann keine vGA anzunehmen, wenn die Gesellschaft statt der Aufforderung zur Einzahlung der Einlagen Fremdkapital aufnimmt (BFH-Urteil vom 29.05.1968 I 200/65, BFHE 93, 414, BStBl. II 1969, 11).
- BFH, 14.08.1985 - I R 149/81
GmbH - Gründung - Bargründung - Abweichung von Gesellschaftsvertrag - Einbringung …
Der BFH hat im Urteil vom 29. Mai 1968 I 200/65 (BFHE 93, 414, BStBl II 1969, 11) für den Fall, daß eine Pflicht zur Einforderung der Stammeinlagen besteht, dieser aber nicht rechtzeitig erfüllt wird, die Möglichkeit einer verdeckten Gewinnausschüttung ausdrücklich in Betracht gezogen. - BFH, 03.11.1971 - I R 68/70
Verdeckte Gewinnausschüttung bei Verzicht auf günstiges Kaufangebot
Doch setzt, wie die Beispiele zeigen, ein Verzicht in der Regel das Bestehen eines Anspruchs voraus, wie der Senat bereits im Falle des BFH-Urteils I 200/65 vom 29. Mai 1968 (BFH 93, 414, BStBl II 1969, 11) ausgesprochen hat, wie er indes in der Nichteinforderung ausstehender Einlagen trotz Verzinsung aufgenommener Fremdmittel nicht gefunden werden konnte. - BFH, 08.02.1980 - III R 91/78
Bewertung von Kapitalforderungen - GmbH - Stammeinlage von null DM - …
Die noch ausstehenden Beträge auf die übernommenen Stammeinlagen sind daher notwendig auf der Aktivseite als Forderungen der Gesellschaft gegenüber ihren Gesellschaftern auszuweisen (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 29. Mai 1968 I 200/65, BFHE 93, 414, BStBl II 1969, 11). - BFH, 18.03.1970 - I R 105/66
Zahlung von Bauzinsen - Offene Gewinnausschüttung - Verdeckte Gewinnausschüttung …
Diese zivilrechtliche Gestaltung hat mangels zwingender Gegengründe auch das Steuerrecht zu beachten (vgl. Urteile des BFH IV 213/60 S vom 5. Juni 1964, BFH 81, 138, BStBl III 1965, 49, und I 200/65 vom 29. Mai 1968, BFH 93, 414, BStBl II 1969, 11). - FG Düsseldorf, 18.05.1998 - 6 V 509/98
Berücksichtigung von während einer Betriebsprüfung festgestellten verdeckten …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - FG Münster, 06.01.2000 - 9 V 7247/99
Ermittlung des Einheitswerts des Betriebs für die Wertgrenze bei
Bei der Bewertung hat die Rechtsprechung jedoch den Besonderheiten dieser Forderung Rechnung getragen und einen Wert nicht angesetzt, wenn diese nicht eingefordert und eine Einforderung nicht absehbar war (BFH vom 19.12.1979 III R 65/77, BStBl. II 1980, 483; vom 18.07.1975 III R 28/74, BStBl. II 1976, 5; vom 29.05.1968 I 200/65, BStBl. II 1969, 11).
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