Rechtsprechung
| BFH, 23.04.1969 - VII R 70/66 |
Zitiervorschläge
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Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Vereinbarkeit des § 12 Abs. 4 Satz 2 MinöStG 1964 (Mineralölsteuergesetz 1964) mit dem Grundgesetz
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 95, 480
- DB 1969, 1383
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (4)
- BVerfG, 15.12.1965 - 1 BvR 513/65
Wenneker - Haftverschonung beim Haftgrund der Schwerkriminalität
Auszug aus BFH, 23.04.1969 - VII R 70/66
Im übrigen würden, wenn § 12 Abs. 4 Satz 2 MinöStG als mit Art. 92 GG noch vereinbar angesehen werden könnte, im Hinblick auf den in der Rechtsprechung des BVerfG in zunehmendem Maße herausgearbeiteten Grundsatz der Verhältnismäßigkeit - Entscheidungen des BVerfG 1 BvR 183/54 vom 3. Juni 1954, BVerfGE 3, 383 [399]; 1 BvR 790/58 vom 10. Juni 1963, BVerfGE 16, 194 [202]; 1 BvR 513/65 vom 15. Dezember 1965, BVerfGE 19, 342 [347] - gegen die Verzehnfachung des Steuersatzes erhebliche Bedenken bestehen. - BVerfG, 10.06.1963 - 1 BvR 790/58
Liquorentnahme
Auszug aus BFH, 23.04.1969 - VII R 70/66
Im übrigen würden, wenn § 12 Abs. 4 Satz 2 MinöStG als mit Art. 92 GG noch vereinbar angesehen werden könnte, im Hinblick auf den in der Rechtsprechung des BVerfG in zunehmendem Maße herausgearbeiteten Grundsatz der Verhältnismäßigkeit - Entscheidungen des BVerfG 1 BvR 183/54 vom 3. Juni 1954, BVerfGE 3, 383 [399]; 1 BvR 790/58 vom 10. Juni 1963, BVerfGE 16, 194 [202]; 1 BvR 513/65 vom 15. Dezember 1965, BVerfGE 19, 342 [347] - gegen die Verzehnfachung des Steuersatzes erhebliche Bedenken bestehen. - BVerfG, 06.06.1967 - 2 BvR 375/60
Verwaltungsstrafverfahren
Auszug aus BFH, 23.04.1969 - VII R 70/66
Nach der Grundsatzentscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) 2 BvR 375, 53/60, 18/65 vom 6. Juni 1967 (Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts Bd. 22 S. 49 - BVerfGE 22, 49 -) stellt die Verhängung einer Kriminalstrafe einen so schwerwiegenden Eingriff in die Rechtssphäre des Staatsbürgers dar, daß sie unter allen Umständen nur durch den Richter vorgenommen werden darf. - BVerfG, 03.06.1954 - 1 BvR 183/54
Gesamtdeutscher Block
Auszug aus BFH, 23.04.1969 - VII R 70/66
Im übrigen würden, wenn § 12 Abs. 4 Satz 2 MinöStG als mit Art. 92 GG noch vereinbar angesehen werden könnte, im Hinblick auf den in der Rechtsprechung des BVerfG in zunehmendem Maße herausgearbeiteten Grundsatz der Verhältnismäßigkeit - Entscheidungen des BVerfG 1 BvR 183/54 vom 3. Juni 1954, BVerfGE 3, 383 [399]; 1 BvR 790/58 vom 10. Juni 1963, BVerfGE 16, 194 [202]; 1 BvR 513/65 vom 15. Dezember 1965, BVerfGE 19, 342 [347] - gegen die Verzehnfachung des Steuersatzes erhebliche Bedenken bestehen.
- BFH, 10.07.1979 - VII R 72/78
Verhältnismäßigkeit des Mittels - Verfassungsgrundsatz - Zollamtliche Überwachung …
... Aus gewichtigen Umständen ergibt sich jedoch zumindest eine Unentschiedenheit in der Beurteilung der Frage, ob die dem Steuerbescheid vom 24. Oktober 1977 zugrunde gelegten Vorschriften des § 27 TabStG mit dem rechtsstaatlichen Verfassungsgrundsatz vereinbar sind, daß jeder Eingriff in den durch die Grundrechte geschützten Bereich dem Gebot der Verhältnismäßigkeit des Mittels zu dem erstrebten Zweck entsprechen muß (vgl. Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts - BVerfG - vom 29. Juli 1959 I BvR 394/58, BVerfGE 10, 89 [117]; vom 15. Dezember 1965 1 BvR 513/65 BVerfGE 19, 343 [BVerfG 15.12.1965 - 1 BvR 513/65] [348]; vom 18. Juli 1973 1 BvR 23, 155/73 BVerfGE 35, 382 [401]; vom 18. Dezember 1974 1 BvR 430/65 und 259/66, BVerfGE 38, 281 [302]; Beschluß des BFH vom 23. April 1969 VII R 70/66, BFHE 95, 480).
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