Rechtsprechung
   BGH, 30.09.1952 - 1 StR 243/52   

Eifersucht

§ 211 StGB, 'grausam', 'niedriger Beweggrund'

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Jurion

    Eifersucht als niedriger Beweggrund - Berechtigter und verständiger Anlass für Eifersucht - Tötung eines Mädchen, weil, wenn es der Täter nicht haben kann, es auch kein anderer haben soll - Grausame Tötung - Zufügung besonders starker Schmerzen oder Qualen körperlicher oder seelischer Art aus gefühlloser, unbarmherziger Gesinnung - Bestimmung einer grausamen Tötung allein durch das äußere Tatbild

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  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHSt 3, 180
  • NJW 1952, 1303



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Wird zitiert von ... (69)  

  • BGH, 04.07.1984 - 3 StR 199/84  

    Zeitpunkt der Arglosigkeit

    Grausam tötet, wer seinem Opfer aus gefühlloser, unbarmherziger Gesinnung besondere Schmerzen oder Qualen zufügt (BGHSt 3, 180; 3, 264).

    Mit dieser Möglichkeit hätte sich der Tatrichter in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht, auch zur inneren Tatseite (BGHSt 3, 180, 181), auseinandersetzen müssen.

  • BGH, 20.05.1969 - 5 StR 658/68  

    Verfolgungsverjährung für Mordbeihilfe bei Vorliegen niedriger Beweggründe

    Der Senat braucht daher nicht zu entscheiden, ob der mündlich vorgetragenen Auffassung des Generalbundesanwalts beizutreten ist, das Mordmerkmal "grausam" sei schlechthin "tatbezogen" und falle auch insoweit nicht unter § 50 Abs. 2 (nF) StGB, als es eine gefühllose, unbarmherzige Gesinnung erfordert (BGHSt 3, 180; 3,264) [BGH 16.10.1952 - 4 StR 247/52].
  • BGH, 13.03.2007 - 5 StR 320/06  

    Zur vorsätzlichen Tötung des Kindes Dennis

    Das Mordmerkmal "grausam" wird durch eine gefühllose und unbarmherzige Gesinnung des Täters und die Billigung von Tatumständen gekennzeichnet, welche es bedingen, dass dem Opfer durch die Tötungshandlung besondere Schmerzen oder Qualen zugefügt werden (vgl. BGHSt 3, 180, 181; BGH NJW 1986, 265, 266).
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