Rechtsprechung
   BGH, 12.05.1954 - II ZR 167/53   

Nicht mehr angemeldete GmbH

"faktische Gesellschaft", Ausschluß grundsätzlich auch der Täuschungsanfechtung (§ 123 BGB), Ausschluß auch im Falle einer Gründergesellschaft (Verkehrsschutz auch im Verhältnis der Gesellschafter zueinander)

Volltextveröffentlichungen (3)

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  • Jurion

    Anwendbarkeit der Grundsätze zur faktischen Gesellschaft auf die GmbH-Gründergesellschaft - Anfechtbarkeit des Gesellschaftsvertrages

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BGHZ 13, 320
  • NJW 1954, 1562
  • MDR 1954, 600
  • DNotZ 1954, 548



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Wird zitiert von ... (19)  

  • BGH, 19.11.2013 - II ZR 383/12  

    Zur Anwendung der Grundsätze der fehlerhaften Gesellschaft bei einer sogenannten

    Selbst der Umstand, dass ein stiller Gesellschafter durch betrügerisches Verhalten des Geschäftsinhabers zum Abschluss des Gesellschaftsvertrags bestimmt worden ist, rechtfertigt es aber nicht, die durch die Invollzugsetzung des Gesellschaftsverhältnisses geschaffenen Rechtstatsachen rückwirkend zu beseitigen und statt des Gesellschaftsrechts die allgemeinen Regeln des bürgerlichen Rechts zur Anwendung zu bringen (vgl. BGH, Urteil vom 12. Mai 1954 - II ZR 167/53, BGHZ 13, 320, 323; Urteil vom 29. Juni 1992 - II ZR 284/91, ZIP 1992, 1552, 1554).
  • BGH, 29.11.2004 - II ZR 6/03  

    Anlegerschutz bei der Göttinger Gruppe

    Ausnahmen läßt die Rechtsprechung nur dann zu, wenn gewichtige Interessen der Allgemeinheit oder einzelner schutzwürdiger Personen der rechtlichen Anerkennung einer fehlerhaften Gesellschaft entgegenstehen (BGHZ 13, 320, 322 f.; 26, 330, 335; 55, 5, 9 f.).

    Auch in diesem Fall sind die Grundsätze über die fehlerhafte Gesellschaft anwendbar (BGHZ 13, 320, 322 f.; 26, 330, 335; 148, 201, 207).

  • BGH, 19.11.2013 - II ZR 320/12  

    Zur Anwendung der Grundsätze der fehlerhaften Gesellschaft bei einer sogenannten

    Selbst der Umstand, dass ein stiller Gesellschafter durch betrügerisches Verhalten des Geschäftsinhabers zum Abschluss des Gesellschaftsvertrags bestimmt worden ist, rechtfertigt es aber nicht, die durch die Invollzugsetzung des Gesellschaftsverhältnisses geschaffenen Rechtstatsachen rückwirkend zu beseitigen und statt des Gesellschaftsrechts die allgemeinen Regeln des bürgerlichen Rechts zur Anwendung zu bringen (vgl. BGH, Urteil vom 12. Mai 1954 - II ZR 167/53, BGHZ 13, 320, 323; Urteil vom 29. Juni 1992 - II ZR 284/91, ZIP 1992, 1552, 1554).
  • BGH, 11.11.1991 - II ZR 287/90  

    Haftung aus Beherrschungs- oder Gewinnabführungsverträgen im GmbH-Vertragskonzern

    Das ist beispielsweise schon dann der Fall, wenn etwas auf die im Gesellschaftsvertrag vorgesehenen Einlagen geleistet worden ist (BGHZ 13, 320, 321 f.) [BGH 12.05.1954 - II ZR 167/53].
  • BGH, 29.06.1970 - II ZR 158/69  

    Anwendung der Grundsätze über die fehlerhafte Gesellschaft auf typische stille

    Fälle dieser Art bilden der Gesetzesverstoß, eine besonders grobe Sittenwidrigkeit oder der Umstand, daß sich ein Gesellschafter durch Drohung oder Täuschung einen überaus günstigen Gewinn- und Liquidationsanteil zugestehen läßt und ein deswegen in die Auseinandersetzungsrechnung einzustellender Schadensersatzanspruch keinen genügenden Ausgleich ermöglicht (BGHZ 13, 320, 323) [BGH 12.05.1954 - II ZR 167/53].

    Der Vorteil für den Geschäftsinhaber aber, der in dem Abschluß des stillen Gesellschaftsvertrages selbst liegt, rechtfertigt es nicht, die durch die Invollzugsetzung des Gesellschaftsverhältnisses geschaffenen Rechtstatsachen rückwirkend zu beseitigen und statt des Gesellschaftsrechts die allgemeinen Regeln des bürgerlichen Rechts zur Anwendung zu bringen (BGHZ 13, 323 [BGH 12.05.1954 - II ZR 167/53]).

  • OLG Braunschweig, 03.09.2003 - 3 U 231/02  

    Atypische stille Beteiligung an einer Kapitalanlagegesellschaft: Anwendung der

    Auch in der weiter durch den Kläger zitierten Entscheidung des BGH (BGHZ 13, 320, 323) ist das Kriterium eines "genügenden Ausgleichs" allein nicht als maßgeblicher Umstand angesehen worden, die Anwendbarkeit der Grundsätze über die fehlerhafte Gesellschaft zu verneinen.
  • BGH, 06.02.1958 - II ZR 210/56  

    synthetische Diamanten - Grundsätze der "faktischen Gesellschaft", Ausschluß auch

    Das gilt grundsätzlich auch für den Fall einer Anfechtung wegen arglistiger Täuschung (BGHZ 13, 323 [BGH 12.05.1954 - II ZR 167/53]).
  • BGH, 14.12.1972 - II ZR 82/70  

    Anfechtung einer Gesellschaftsbeteiligung wegen arglistiger Täuschung - Zahlung

    Wie der Senat wiederholt ausgesprochen hat (BGHZ 13, 320, 322 f [BGH 12.05.1954 - II ZR 167/53]; 26, 330, 335 [BGH 06.02.1958 - II ZR 210/56]; 55, 5, 9 f [BGH 29.06.1970 - II ZR 158/69]), ist von diesen Grundsätzen auch in den Fällen der arglistigen Täuschung keine Ausnahme zu machen.
  • BGH, 12.07.1956 - II ZR 218/54  

    Rechtsnatur der Vor-GmbH.

    Entgegen der Ansicht der Revision kommen daher die Grundsätze über die faktische Gesellschaft (BGHZ 13, 320 [BGH 12.05.1954 - II ZR 167/53]) nicht in Betracht.
  • OLG Braunschweig, 01.10.2003 - 3 U 38/02  

    Kapitalanlegerschutz: Berechnung des Auseinandersetzungsguthabens bei Ausscheiden

    Aus den von ihm zitierten Entscheidungen BGHZ 13, 320, 323 und BGHZ 55, 5, 10 ergibt sich lediglich, dass selbst eine wirksame Anfechtung wegen arglistiger Täuschung grundsätzlich nicht zu einer rückwirkenden Vernichtung des Gesellschaftsverhältnisses führt, sondern zu einer Auflösung der Gesellschaft mit Wirkung ex nunc und dass in diesem Fall ein Schadensersatzanspruch in die Auseinandersetzungsrechnung einzustellen ist.
  • OVG Thüringen, 18.09.2008 - 2 KO 1103/05  

    Kommunalaufsichtsrecht; Anwendbarkeit des § 123 Abs. 3 ThürKO auf vor dessen

  • BGH, 24.10.1968 - II ZR 216/66  

    Abwicklung einer Gründer-GmbH; Haftung der Gründer

  • OLG Hamm, 19.05.2004 - 8 U 189/03  

    Schadensersatzanspruch des durch Täuschung zum Gesellschaftsbeitritt veranlassten

  • BGH, 11.03.1976 - II ZR 127/74  

    Rückwirkende Beseitigung einer Beitrittserklärung nach Eintragung in die Liste

  • BFH, 14.05.1976 - III R 113/74  

    Anfechtung eines vollzogenen Gesellschaftsvertrages - Abschluß eines

  • OLG Düsseldorf, 23.01.2004 - 16 U 93/02  
  • OLG Hamburg, 13.01.1993 - 13 U 26/92  

    Für welche Betriebe ist gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung verboten?

  • BGH, 16.09.1969 - VI ZR 294/67  

    Anspruch auf Schadensersatz wegen entgangenen Gewinns - Schadensersatz wegen

  • BGH, 18.02.1963 - VII ZR 106/61  

    Rechtsmittel

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