Rechtsprechung
| BGH, 12.07.1956 - III ZR 273/54 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BGHZ 21, 248
- NJW 1956, 1477
Wird zitiert von ... (11) Zitiert selbst (5)
- BGH, 31.01.1955 - III ZR 77/54
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Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BGH, 16.02.1956 - III ZR 211/54
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Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BGH, 25.04.1955 - III ZR 218/53
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- BVerfG, 27.09.2005 - 2 BvR 1387/02
Versorgungsänderungsgesetz
Rn. 130 (2) Hinsichtlich der Versorgungsempfänger kann der Besoldungsgesetzgeber im Rahmen einer typisierenden Betrachtungsweise davon ausgehen, dass der finanzielle Bedarf des Ruhestandsbeamten geringer ist als derjenige des aktiven Beamten (vgl. BGHZ 21, 248 ). - VG Hamburg, 05.11.2025 - 20 B 172/21
Aussetzungs- und Vorlagebeschluss zur Hamburger Versorgung auf der Basis einer …
Rn. 57 Hierzu gehört neben den oben einleitend genannten Aussagen des Bundesverfassungsgerichts unter anderem die Feststellung, dass die Besoldungsgesetzgeber im Rahmen einer typisierenden Betrachtungsweise davon ausgehen können, dass der finanzielle Bedarf von Ruhestandsbeamtinnen und -beamten geringer ist als derjenige von aktiven Beamtinnen und Beamten (…so BVerfG, Beschl. v. 20.6.2006, 2 BvR 361/03, BVerfGK 8, 232, juris Rn. 15;… BVerfG, Urt. v. 27.9.2005, 2 BvR 1387/02, BVerfGE 114, 258, juris Rn. 130;… VerfGH NRW, Urt. v. 1.7.2014, 21/13, juris Rn. 74;… OVG Lüneburg, Urt. v. 12.3.2019, 5 LC 68/17, juris Rn. 83; vgl. BGH, Urt. v. 12.7.1956, III ZR 273/54, BGHZ 21, 248, juris Rn. 17;… OVG Münster, Urt. v. 26.3.2010, 1 A 3049/06, juris Rn. 148;… Schwarzfischer, in: GKÖD, Stand: Juni 2025, § 14 BeamtVG, Rn. 9;… Tegethoff, in: Plog/Wiedow, BeamtVG, 439. Lieferung, § 14 Rn. 34; kritisch: Summer, ZBR, 2006, 337 ).Dies beruht nach der hierfür herangezogenen Entscheidung des Bundesgerichtshofs auf der - empirisch in allen Entscheidungen allerdings nicht belegten - Annahme, dass altersmäßig manche Bedürfnisse geringer werden, manche mit dem Dienst verbundenen, zu Geldausgeben führenden Verpflichtungen wegfallen und manche Belastungen - etwa die der Kindererziehung - sich mindern (BGH, Urt. v. 12.7.1956, III ZR 273/54, BGHZ 21, 248, juris Rn. 17; kritisch: Summer, ZBR, 2006, 337 ).
Bliebe die Mindestversorgung nicht auf Ausnahmefälle beschränkt oder lägen die Bezüge ganzer Gruppen von Versorgungsempfängern nicht in nennenswertem Maße über der Mindestversorgung, so führte dies zu einer Nivellierung des Ruhegehalts, die die Wertigkeit des Amtes nicht mehr hinreichend berücksichtigte (…vgl. BVerfG, Urt. v. 27.9.2005, 2 BvR 1387/02, BVerfGE 114, 258, juris Rn. 135; siehe auch: BGH, Urt. v. 12.7.1956, III ZR 273/54, BGHZ 21, 248, juris Rn. 23).
- BVerfG, 11.04.1967 - 2 BvL 3/62
Beamtinnenwitwer
Eine Verknüpfung dieser "amtsgemäßen" Versorgung mit dem bürgerlichen Unterhaltsrecht war in der Vergangenheit ebensowenig vorgesehen wie eine Bemessung der Besoldung und des Ruhegehalts nach den Bedürfnissen und Vermögensverhältnissen des Beamten und seiner Familie, die die privatrechtliche Unterhaltsverpflichtung beeinflussen (BGH in NDBZ 1956, 153; BGHZ 21, 248 [250]).
- VG Hamburg, 05.11.2025 - 20 B 376/21
Aussetzungs- und Vorlagebeschluss zur Hamburger Versorgung auf der Basis einer …
Hierzu gehört neben den oben einleitend genannten Aussagen des Bundesverfassungsgerichts unter anderem die Feststellung, dass die Besoldungsgesetzgeber im Rahmen einer typisierenden Betrachtungsweise davon ausgehen können, dass der finanzielle Bedarf von Ruhestandsbeamtinnen und -beamten geringer ist als derjenige von aktiven Beamtinnen und Beamten (…so BVerfG, Beschl. v. 20.6.2006, 2 BvR 361/03, BVerfGK 8, 232, juris Rn. 15;… BVerfG, Urt. v. 27.9.2005, 2 BvR 1387/02, BVerfGE 114, 258, juris Rn. 130;… VerfGH NRW, Urt. v. 1.7.2014, 21/13, juris Rn. 74;… OVG Lüneburg, Urt. v. 12.3.2019, 5 LC 68/17, juris Rn. 83; vgl. BGH, Urt. v. 12.7.1956, III ZR 273/54, BGHZ 21, 248, juris Rn. 17;… OVG Münster, Urt. v. 26.3.2010, 1 A 3049/06, juris Rn. 148;… Schwarzfischer, in: GKÖD, Stand: Juni 2025, § 14 BeamtVG, Rn. 9;… Tegethoff, in: Plog/Wiedow, BeamtVG, 439. Lieferung, § 14 Rn. 34; kritisch: Summer, ZBR, 2006, 337 ).herangezogenen Entscheidung des Bundesgerichtshofs auf der - empirisch in allen Entscheidungen allerdings nicht belegten - Annahme, dass altersmäßig manche Bedürfnisse geringer werden, manche mit dem Dienst verbundenen, zu Geldausgeben führenden Verpflichtungen wegfallen und manche Belastungen - etwa die der Kindererziehung - sich mindern (BGH, Urt. v. 12.7.1956, III ZR 273/54, BGHZ 21, 248, juris Rn. 17; kritisch: Summer, ZBR, 2006, 337 ).
Bliebe die Mindestversorgung nicht auf Ausnahmefälle beschränkt oder lägen die Bezüge ganzer Gruppen von Versorgungsempfängern nicht in nennenswertem Maße über der Mindestversorgung, so führte dies zu einer Nivellierung des Ruhegehalts, die die Wertigkeit des Amtes nicht mehr hinreichend berücksichtigte (…vgl. BVerfG, Urt. v. 27.9.2005, 2 BvR 1387/02, BVerfGE 114, 258, juris Rn. 135; siehe auch: BGH, Urt. v. 12.7.1956, III ZR 273/54, BGHZ 21, 248, juris Rn. 23).
- BVerfG, 12.03.1975 - 2 BvL 10/74
Beamtenpension
Eine Verknüpfung dieser "amtsgemäßen" Versorgung mit dem bürgerlichen Unterhaltsrecht war in der Vergangenheit ebensowenig vorgesehen wie eine Bemessung der Besoldung und des Ruhegehalts nach den Bedürfnissen und Vermögensverhältnissen des Beamten und seiner Familie, die die privatrechtliche Unterhaltsverpflichtung beeinflussen (BGH in NDBZ 1956, 153; BGHZ 21, 248 [250]). - BVerwG, 21.04.1959 - VI C 279.57
Anwendung des § 115 Bundesbeamtengesetz (BBG) i.R.d. § 180 Abs. 2 BBG
Mit dieser Frage hat sich bereits der Bundesgerichtshof in einem gleichliegenden Fall in seinem Urteil vom 12. Juli 1956 NJW 1956 S. 1477 [BGH 12.07.1956 - III ZR 273/54] eingehend auseinandergesetzt und entschieden, daß verfassungsrechtliche Bedenken gegen die Änderung der Ruhegehaltssätze durch die. - BGH, 27.02.1969 - III ZR 172/66
Schadensersatz wegen Amtspflichtverletzung - Ansprüche wegen Pflichtverletzungen …
Das alles entspricht einer gefestigten höchstrichterlichen Rechtsprechung (RGZ 111, 358; 159, 247; BGHZ 15, 185; 21, 256 [BGH 12.07.1956 - III ZR 273/54] ; 22, 258 [BGH 29.11.1956 - III ZR 235/55] ; BGH Urteil vom 16. Februar 1959 - III ZR 199/57 = MDR 1959, 466; Urteil vom 22. Juni 1959 - III ZR 71/58; Urteil vom 27. April 1961 - III ZR 209/59 = MDR 1961, 834; Urteil vom 18. September 1961 - III ZR 119/60 a DRiZ 1962, 20). - BGH, 12.12.1963 - III ZR 195/62
Rechtsmittel
Abgesehen davon, daß, wie der erkennende Senat in seinem Urteil vom 12. Juli 1956 III ZR 273/54 (BGHZ 21, 248, 252) [BGH 12.07.1956 - III ZR 273/54] ausgesprochen hat, der in jungen Dienstjahren in den Ruhestand gesetzte Beamte keinen Anspruch darauf hat, daß ihm sein Lebensunterhalt auch nur annähernd weiter gewährt wird, stand hier dem Kläger überhaupt kein Anspruch in irgend einer Form zu. - BVerwG, 12.07.1961 - VI C 155.59
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Es ist allgemein anerkannt, daß ein Beamter grundsätzlich keinen Rechtsanspruch auf Beförderung hat, und zwar auch dann nicht, wenn er in seiner Person die Voraussetzungen für die Beförderung erfüllt (vgl. RGZ 111, 358; 159, 247; BGHZ 15, 185; 21, 256) [BGH 12.07.1956 - III ZR 273/54]. - BGH, 30.11.1964 - III ZR 103/64
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Soweit das Oberlandesgericht im Gegensatz zum Landesgericht im Anschluß an Urteile des erkennenden Senats (BGHZ 15, 185; 21, 256 [BGH 12.07.1956 - III ZR 273/54] ; 22, 258) [BGH 29.11.1956 - III ZR 235/55] die Zulässigkeit des Rechtsweges für die Klage bejaht hat, sind Bedenken nicht zu erheben (vgl. auch BGH in ZBR 1961, 317;… Ambrosius, Beamtengesetz für das Land Nordrhein-Westfalen 3. Aufl. Randnoten 16 und 19 zu § 102 n.F. = § 101 a.F.). - BGH, 22.10.1956 - III ZR 67/55
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