Rechtsprechung
| BGH, 11.07.1951 - II ZR 45/50 |
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Papierfundstellen
- BGHZ 3, 75
- NJW 1951, 710
- NJW 1951, 843
- DNotZ 1951, 469
- DB 1951, 640
- DB 1951, 659
Wird zitiert von ... (21) Zitiert selbst (2)
- BGH, 30.05.1951 - II ZR 36/50
Umstellung von Ausstattungsforderungen
Auszug aus BGH, 11.07.1951 - II ZR 45/50
Das Vorliegen eines gemeinsamen Vermögens kann aber, wie der Senat bereits in einem anderen Zusammenhang ausgeführt hat (Urteil vom 30. Mai 1951 - II ZR 36/50 -) nach Sinn und Zweck dieser Vorschrift nicht als Voraussetzung für die Zubilligung des Umstellungsvorrechts anerkannt werden. - RG, 29.01.1942 - II 118/41
Kann der Inhaber eines Handelsgeschäfts einem stillen Gesellschafter nach § 247 …
Auszug aus BGH, 11.07.1951 - II ZR 45/50
Der Beklagte schuldet de Ni... nun nicht mehr ein Kapital, das dieser zur Rückzahlung hätte kündigen können, vielmehr hatte Ni... als stiller Gesellschafter auch in Höhe seiner bisherigen Darlehensforderung erst nach Auflösung der Gesellschaft gemäß § 340 HGB einen Anspruch auf Auszahlung seines dann zu errechnenden Auseinandersetzungsguthabens (RGZ 168, 284 [237]).
- BFH, 28.10.2008 - VIII R 36/04
Zufluss von "(Schein-)Renditen" bei Schneeballsystem
Ferner erfordert die stille Gesellschaft --wie jede andere Gesellschaft auch-- einen gemeinsamen Zweck, was bedeutet, dass das gemeinsame Streben zur Erreichung gemeinsamer Ziele im Vordergrund stehen muss (vgl. BGH-Urteil vom 11. Juli 1951 II ZR 45/50, BGHZ 3, 75;… Blaurock, Handbuch der Stillen Gesellschaft, 6. Aufl., S. 154;… Karsten Schmidt, Gesellschaftsrecht, 4. Aufl., § 59 I 3.b;… MünchKommHGB/Karsten Schmidt, 2. Aufl., § 230 Rz 19 f.;… MünchKommBGB/Ulmer, 3. Aufl., § 705 Rz 109 f., 229 f.;… differenzierend Schulze-Osterloh, Der gemeinsame Zweck der Personengesellschaften, 1973, S. 25 f., wonach der verfolgte Zweck nur für diejenigen Beteiligten ein gemeinsamer ist, die das jeweils erzielte Ergebnis sowohl in positiver als auch in negativer Hinsicht gleichartig trifft). - BFH, 08.04.2008 - VIII R 3/05
Kapitalvermögen; Abgrenzung zwischen stiller Gesellschaft und …
Ferner erfordert die stille Gesellschaft --wie jede andere Gesellschaft auch-- einen gemeinsamen Zweck, das bedeutet, dass das gemeinsame Streben zur Erreichung gemeinsamer Ziele im Vordergrund stehen muss (vgl. Bundesgerichtshof --BGH--, Urteil vom 11. Juli 1951 II ZR 45/50, BGHZ 3, 75;… Blaurock, Handbuch der Stillen Gesellschaft, 6. Aufl., S. 154;… Karsten Schmidt, Gesellschaftsrecht, 4. Aufl., § 59 I, S. 1735;… ders. in: Münchner Kommentar zum HGB, 2. Aufl., § 230 Rz 19 f.;… MünchKommBGB/Ulmer, 3. Aufl., § 705 Rz 109 f., 229 f.;… differenzierend Schulze-Osterloh, Der gemeinsame Zweck der Personengesellschaften, 1973, S. 25 f., wonach der verfolgte Zweck nur für diejenigen Beteiligten ein gemeinsamer ist, die das jeweils erzielte Ergebnis sowohl in positiver als auch in negativer Hinsicht gleichartig trifft). - BGH, 09.02.1967 - III ZR 226/64
Abschluss einer Vereinbarung über die "stille Beteiligung" an einem Unternehmen - …
Das entspricht der gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. BGH Urteil vom 11. Juli 1951 - II ZR 45/50 - So 7, insoweit in BGHZ 3, 75 nicht abgedruckt; BGHZ 3, 75, 81 [BGH 11.07.1951 - II ZR 45/50] ; LM zu HGB § 335 Nr. 1; Urteile vom 26. September 1957 - II ZR 42/56 = WM 1957, 1335 und vom 10. Juni 1965 - III ZR 239/63 = WM 1965, 1052 = DRiZ 1965, 304).Dem Ausdruck "Beteiligung" kann hier keine entscheidende rechtliche Bedeutung beigemessen werden; er wird in der Vereinbarung sogar in Beziehung auf die nicht genannten, hinter dem Beklagten stehenden Geldgeber verwendet, obwohl der Kläger zu diesen keinesfalls in einem gemeinsamen, von den Grundsätzen von Treu und Glauben in besonderem Maße beherrschten Rechtsverhältnis, wie es für die Gesellschaft typisch ist (vgl. BGHZ 3, 75, 81) [BGH 11.07.1951 - II ZR 45/50] , gestanden haben kann.
- BFH, 17.04.2008 - III R 100/06
Abgrenzung des Handels vom verarbeitenden Gewerbe
Ferner erfordert die stille Gesellschaft --wie jede andere Gesellschaft auch-- einen gemeinsamen Zweck, das bedeutet, dass das gemeinsame Streben zur Erreichung gemeinsamer Ziele im Vordergrund stehen muss (vgl. Bundesgerichtshof --BGH--, Urteil vom 11. Juli 1951 II ZR 45/50, BGHZ 3, 75;… Blaurock, Handbuch der Stillen Gesellschaft, 6. Aufl., S. 154;… Karsten Schmidt, Gesellschaftsrecht, 4. Aufl., § 59 I, S. 1735;… ders. in: Münchner Kommentar zum HGB, 2. Aufl., § 230 Rz 19 f.;… MünchKommBGB/Ulmer, 3. Aufl., § 705 Rz 109 f., 229 f.;… differenzierend Schulze-Osterloh, Der gemeinsame Zweck der Personengesellschaften, 1973, S. 25 f., wonach der verfolgte Zweck nur für diejenigen Beteiligten ein gemeinsamer ist, die das jeweils erzielte Ergebnis sowohl in positiver als auch in negativer Hinsicht gleichartig trifft). - BAG, 16.10.1974 - 4 AZR 29/74
Arbeitgeber - Begriff - Definition - Gläubiger der Arbeitsleistung - Schuldner …
Entschei dend ist also, daß der Zweck des rechtlichen Zusammenschlusses ein gemeinsamer sein muß (…vgl. BGH NJW 1951, S. 3o8 im Anschluß an RG JW 38, S. 1o25)- Demgegenüber liegt keine BGB-Gesellschaft, sondern ein sogenannter "Partiarischer Vertrag" vor, wenn sich ein Vertragsteil lediglich verpflichtet, die Interessen der anderen Ver tragspartei zu fördern, ohne daß eine gemeinsame Zweckerreichung gewollt ist (vgl. BGHZ 3, 75 /~81 7;… Enneccerus- Lehmann, aaO, S. 727" Larenz, aaO, S. 29o und 335" Palandt, aaO, § 7o5 Anm. Io;… Soergel-Siebert, aaO, vor § 7°5 Rdnr. 13 - 14). - BGH, 18.10.1965 - II ZR 36/64
Unpfändbarkeit der Handwerker-Lebensversicherung
Eine solche Wirkungskraft auf die früher entstandenen Rechtsverhältnisse - vom Anfang ihrer Entstehung (echte Rückwirkung) oder vom Inkrafttreten des neuen Rechtes an (unechte Rückwirkung, sofortiges Einwirken) - ist grundsätzlich nicht anzunehmen; sie muß ausdrücklich bestimmt werden oder doch eindeutig dem neuen Gesetz entnommen werden können (BGHZ 3, 75, 84 m.w.N.). - BGH, 25.09.1963 - V ZR 133/61 Durch die stille Gesellschaft haben die Vertragspartner sich zu einem gemeinsamen, von den Grundsätzen von Treu und Glauben in einen besonderen Maße beherrschten Rechtsverhältnis zusammengeschlossen (BGHZ 3, 75, 81).
- BGH, 30.01.1952 - II ZR 200/51
Umstellung bei stiller Gesellschaft
verwiesen (BGHZ 3, 75 = NJW 51, 710, 843).Insofern unterscheiden sich diese Fälle grundlegend von der Sachlage, dass das Auseinandersetzungsguthaben bereits am Währungsstichtag fällig war und damit von der Entscheidung des erkennenden Senats in BGHZ 3, 75.
- BFH, 05.03.1969 - I R 205/67
Schweizerisches Unternehmen - Stille Beteiligung - Inländischer deutscher …
Wie der BGH im Urteil II ZR 45/50 vom 11. Juli 1951 (BGHZ 3, 75) ausgeführt hat, ist "der entscheidende Gesichtspunkt für das Vorliegen einer stillen Gesellschaft ... in dem gemeinsamen Zweck der Vertragschließenden und einer darauf gegründeten gesellschaftsrechtlichen Bindung der Vertragsparteien zu erblicken.Unter diesen Umständen, die auch nach dem BGH-Urteil II ZR 45/50 (…a. a. O.) entscheidend sind, erscheint die Einordnung auch der typischen stillen Gesellschaft unter Art. 3 Abs. 4 DBAS zutreffend.
- BGH, 10.06.1965 - III ZR 239/63
Abgrenzung zwischen einem Anspruch aus einem Darlehen und einem …
Das ist das Ergebnis einer gefestigten höchstrichterlichen Rechtsprechung (vgl. BGHZ 3, 75; 4, 364 [BGH 28.01.1952 - III ZR 284/51]; BGH LM HGB § 335 Nr. 1; UmstG § 16 Nr. 14). - BGH, 08.10.1952 - II ZR 282/51
Rechtsmittel
- BGH, 29.10.1952 - II ZR 16/52
Schenkung der Beteiligung an Innengesellschaft
- LAG Hessen, 31.07.1995 - 16 Sa 2184/94
Beitragsansprüche nach den Sozialkassentarifverträgen des Baugewerbes; Ermittlung …
- BGH, 19.09.1951 - II ZR 20/51
Rechtsmittel
- FG Köln, 12.02.2013 - 13 V 3763/12
Vorläufiger Steuerrechtsschutz für BCI Geschädigte
- OLG Karlsruhe, 22.09.1998 - U 2/98
Haftungsbeschränkung nach den Vorschriften des BinSchG
- BGH, 18.02.1957 - II ZR 187/55
Schuldnerschutz bei Rückerstattung
- BGH, 23.11.1961 - II ZB 4/61
Voraussetzungen für die Statthaftigkeit einer sofortigen Beschwerde - …
- BGH, 08.04.1953 - II ZR 119/52
Rechtsmittel
- BGH, 21.06.1954 - IV ZR 5/54
Rechtsmittel
- BGH, 29.01.1962 - II ZR 113/60
Anerkennung einer gesellschaftsrechtlichen Teilhaberschaft an einem …
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