Rechtsprechung
| BGH, 29.05.1969 - III ZR 172/68 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BGHZ 52, 155
- NJW 1969, 1434
- MDR 1969, 738
- DVBl 1969, 620
- DÖV 1969, 640
Wird zitiert von ... (25) Zitiert selbst (23)
- BVerwG, 23.01.1962 - III C 203.60
Rückforderung eines Aufbaudarlehens durch die Ausgleichsbehörden nach Kündigung …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BVerwG, 01.11.1967 - V C 125.66 Kontextvorschau leider nicht verfügbar
- BGH, 16.02.1961 - III ZR 71/60
Kaufmannseigenschaft einer OHG
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- BVerwG, 28.06.1968 - VII C 118.66
Erstattung von Förderungsbeiträgen für den Bezug von Handelsdünger - Erstattung …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BVerwG, 12.01.1955 - V C 107.54
Rechtsnatur der Bewilligung öffentlicher Mittel für den Wohnungsbau
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BGH, 24.02.1969 - III ZR 198/65
Kündigung eines Darlehensvertrages - Eintragung von Sicherungshypotheken für die …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BAG, 19.01.1961 - 5 AZR 304/59
Gerichte für Arbeitssachen - Besondere Zuständigkeit - Streitige Forderungen - …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BGH, 28.11.1955 - III ZR 181/54
Rechtsmittel
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BGH, 15.10.1953 - IV ZR 31/53
Rechtsmittel
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BVerwG, 23.07.1958 - V C 328.56
Zugehörigkeit einer Entscheidung über Gewährung oder Ablehnung eines für die …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BFH, 29.06.1965 - VI 13/64 S
Rechtsweg bei Streitigkeiten um öffentliche Abgaben - Konkursvorrecht einer …
- BVerwG, 31.10.1962 - V C 64.62
- BGH, 08.04.1954 - III ZR 349/52
Konkursvorrecht der Soforthilfeabgaben
- BSG, 28.10.1966 - 2 RU 183/62
Konkurs des Beitragspflichtigen - Vorrecht des Versicherungsträgers - …
- VerfGH Bayern, 28.09.1960 - 146-VI-56
- BSG, 22.02.1961 - 7 RKg 33/58
- BGH, 23.02.1959 - III ZR 237/57
Rechtsmittel
- BGH, 01.10.1953 - III ZR 351/52
Konkursvorrecht einer Ausgleichsabgabe
- BGH, 26.06.1961 - III ZR 84/60
Anspruch auf Einhaltung der Bestimmungen zur Übernahme von Bürgschaften für …
- RG, 15.03.1932 - VII B 1/32
Muß ein nicht verkündeter Beschluß, durch welchen einer Partei das Armenrecht für …
- BGH, 11.07.1952 - I ZR 10/52
Rechtsmittel
- RG, 09.01.1931 - VII 165/30
Kommt den Anliegerbeiträgen ein Konkursvorrecht zu?
- RG, 03.11.1905 - III 269/05
Kommt einem Handlungsagenten für seine Provisionsforderung das Vorrecht nach § 61 …
- BVerwG, 08.09.2005 - 3 C 50.04
Subvention; Gewährung eines zinslosen Darlehens; Zweistufentheorie; Rückforderung …
Die Anwendung dieses Grundsatzes ist hier nicht deshalb ausgeschlossen, weil die Hingabe des Darlehens einen klassischen Fall der Anwendung der Zweistufentheorie darstellt (vgl. dazu BVerwG, Urteil vom 25. Oktober 1972 - BVerwG VIII C 179.71 - BVerwGE 41, 127; BGH, Urteil vom 29. Mai 1969 - III ZR 172/68 - BGHZ 52, 155;… Urteil vom 25. Oktober 1973 - III ZR 108/72 - BGHZ 61, 296, Eyermann/Rennert VwGO, 11. Auflage 2000, § 40 Rn. 50). - BGH, 16.12.1971 - III ZR 204/69
Zur Frage des Rechtswegs bei Streitigkeiten über die Ablösung von …
So liegt es nach gefestigter Rechtsprechung, von der auch das Berufungsgericht ausgeht, dann, wenn wie hier aus Gründen der Fürsorge die öffentliche Hand ein Darlehen bewilligt und auf Grund dieser Bewilligung zwischen ihr oder einem eingeschalteten Kreditinstitut einerseits und dem Geförderten andererseits ein Darlehensvertrag geschlossen wird (BGHZ 40, 206, 210 [BGH 07.11.1963 - VII ZR 189/61] ; 52, 155, 159 ff [BGH 29.05.1969 - III ZR 172/68] m.w.N. - "zweistufiges Verfahren").Wie der erkennende Senat in seinem bereits erwähnten Urteil BGHZ 52, 155 [BGH 29.05.1969 - III ZR 172/68] , auf das wegen der Einzelheiten verwiesen wird, dargelegt hat (S. 161 f), zeigt nach der Auffassung des Bundesverwaltungsgerichts die besondere Ausgestaltung dieser Ansprüche durch die genannten Gesetze, welche u.a. Bestimmungen über die Möglichkeit einer Verrechnung des Darlehens mit der Entschädigung enthalten, daß die öffentlich-rechtlichen Beziehungen zwischen der Bewilligungsbehörde und dem Darlehensnehmer den Vorrang erhalten sollen, sobald der Darlehensvertrag durch Kündigung oder Erfüllung erlischt oder andere öffentlich-rechtliche Tatsachen (Umwandlung, Anrechnung) eintreten, die auf das Darlehen Einfluß haben.
Es ist hier ebensowenig wie in dem in BGHZ 52, 155 [BGH 29.05.1969 - III ZR 172/68] entschiedenen Falle erforderlich, sich mit den Ausführungen des Bundesverwaltungsgerichts auseinanderzusetzen; denn hier ist es gerade nicht eine öffentlich-rechtliche Tatsache, die den Darlehensvertrag beendet, sondern eine Willenserklärung des Schuldners.
- BSG, 27.04.1989 - 7 RAr 93/87
Rückzahlungsvorrecht - Bundesanstalt für Arbeit - Konkursvorrecht
Wie sich aus der Entstehungsgeschichte des § 61 Abs. 1 Nrn 2 und 3 KO ergibt, sollte die Privilegierung des Staates und der öffentlichen Verbände unter anderem dem öffentlichen Interesse an staatlichem Schutz und staatlicher Fürsorge Rechnung tragen und beruht mit auf dem Gedanken, daß die Hilfsquellen, deren der Staat zur Gewährung solchen Schutzes bedarf, vorzugsweise sichergestellt werden müssen (vgl BGHZ 52, 155, 165; Hahn, Materialien zur Konkursordnung, S 239 f).Von dieser Erwägung ausgehend hat der Bundesgerichtshof (BGH) mit Urteil vom 19. Mai 1969 (BGHZ 52, 155 ff) ein Konkursvorrecht des Anspruchs der BA auf Rückzahlung eines zur Förderung der ganzjährigen Beschäftigung in der Bauwirtschaft gemäß § 143b AVAVG gewährten und wegen Konkurses des Darlehensnehmers gekündigten Darlehens verneint (vgl OLG Bremen KTS 1969, 101; OLG Celle KTS 1969, 103 = MDR 69, 152).
- BVerwG, 11.07.1990 - 5 C 41.87
Kein Konkursvorrecht für Ausgleichsabgabe
Dies ergibt sich aus dem Zweck des § 61 Abs. 1 Nr. 2 KO, aus Gründen allgemeinen Interesses die öffentlichen Einnahmen, deren der Staat zur Erfüllung seiner Aufgaben bedarf, vorzugsweise sicherzustellen (vgl. BGHZ 52, 155 [BGH 29.05.1969 - III ZR 172/68]; BVerwGE 72, 82 [BVerwG 22.08.1985 - 5 C 18/82]).§ 61 Abs. 1 Nr. 3 KO bezweckt, die dort genannten öffentlichen Gläubiger konkursrechtlich aus den gleichen Gründen des allgemeinen Wohls zu privilegieren wie die des § 61 Abs. 1 Nr. 2 KO (vgl. BGHZ 52, 155 [BGH 29.05.1969 - III ZR 172/68]; BSGE 65, 69 [BSG 27.04.1989 - 11 RAr 93/87]), weil die in § 61 Abs. 1 Nr. 3 KO aufgeführten öffentlichen Aufgabenträger ähnliche oder gar die gleichen öffentlichen Aufgaben wahrnehmen wie Staat, Gemeinden und sonstige politische Verbände (vgl. BVerwG, Urteil vom 18. Mai 1990 - BVerwG 7 C 57.89 - ).
- BVerwG, 22.08.1985 - 5 C 18.82
Konkursvorrecht für Ausgleichsabgabe
Die Vorschrift beruht auf der Überlegung, daß die öffentlichen Einnahmen, deren der Staat zur Erfüllung seiner Aufgaben bedarf, aus Gründen des allgemeinen Interesses vorzugsweise sicherzustellen sind (BGHZ 52, 155 [BGH 29.05.1969 - III ZR 172/68]). - BGH, 22.01.1971 - I ARZ 324/70
Rechtsweg für Feststellung des Konkursvorrechts
Die Frage der Zulässigkeit des Rechtswegs zu den ordentlichen Gerichten im Verhältnis zu den Sozialgerichten ist nur in dem aufgeführten Urteil des III. Zivilsenats entschieden, in einem weiteren Fall (BGHZ 52, 155 [BGH 29.05.1969 - III ZR 172/68]) berührt, aber offen gelassen worden.Nach der Auffassung des III. Zivilsenats handelt es sich nicht um eine öffentlich-rechtliche Streitigkeit in Angelegenheiten der Sozialversicherung im Sinne der §§ 8, 51 SGG, der Vorrechtsstreit betreffe vielmehr eine Frage des Konkursrechts, also des Vollstreckungsrechts im weiteren Sinne, für den dieselben Grundsätze zu gelten hätten, wie sie vom Reichsgericht, Reichsfinanzhof, Bundesgerichtshof und Bundesfinanzhof für die Feststellung des Vorrechts von Steuerforderungen entwickelt worden seien (RGZ 34, 245, 247; 116, 368, 370; 135, 25, 32; RFH 19, 355; 20, 240; für BGH Zusammenstellung in BGHZ 52, 155, 158) [BGH 29.05.1969 - III ZR 172/68].
- BVerwG, 11.07.1990 - 5 C 40.87 Dies ergibt sich aus dem Zweck des § 61 Abs. 1 Nr. 2 KO, aus Gründen allgemeinen Interesses die öffentlichen Einnahmen, deren der Staat zur Erfüllung seiner Aufgaben bedarf, vorzugsweise sicherzustellen (vgl. BGHZ 52, 155 [BGH 29.05.1969 - III ZR 172/68] ; BVerwGE 72, 82 [BVerwG 22.08.1985 - 5 C 18/82] ).
§ 61 Abs. 1 Nr. 3 KO bzweckt, die dort genannten öffentlichen Gläubiger konkursrechtlich aus den gleichen Gründen des allgemeinen Wohls zu privilegieren wie die des § 61 Abs. 1 Nr. 2 KO (vgl. BGHZ 52, 155 [BGH 29.05.1969 - III ZR 172/68] ; BSGE 65, 69 [BSG 27.04.1989 - 11 RAr 93/87] ), weil die in § 61 Abs. 1 Nr. 3 KO aufgeführten öffentlichen Aufgabenträger ähnliche oder gar die gleichen öffentlichen Aufgaben wahrnehmen wie Staat, Gemeinden und sonstige politische Verbände (vgl. BVerwG, Urteil vom 18. Mai 1990 - BVerwG 7 C 57.89 - ).
- BVerwG, 11.07.1990 - 5 C 39.87 Dies ergibt sich aus dem Zweck des § 61 Abs. 1 Nr. 2 KO, aus Gründen allgemeinen Interesses die öffentlichen Einnahmen, deren der Staat zur Erfüllung seiner Aufgaben bedarf, vorzugsweise sicherzustellen (vgl. BGHZ 52, 155 [BGH 29.05.1969 - III ZR 172/68] ; BVerwGE 72, 82 [BVerwG 22.08.1985 - 5 C 18/82] ).
§ 61 Abs. 1 Nr. 3 KO bezweckt, die dort genannten öffentlichen Gläubiger konkursrechtlich aus den gleichen Gründen des allgemeinen Wohls zu privilegieren wie die des § 61 Abs. 1 Nr. 2 KO (vgl. BGHZ 52, 155 [BGH 29.05.1969 - III ZR 172/68] ; BSGE 65, 69 [BSG 27.04.1989 - 11 RAr 93/87] ), weil die in § 61 Abs. 1 Nr. 3 KO aufgeführten öffentlichen Aufgabenträger ähnliche oder gar die gleichen öffentlichen Aufgaben wahrnehmen wie Staat, Gemeinden und sonstige politische Verbände (vgl. BVerwG, Urteil vom 18. Mai 1990 - BVerwG 7 C 57.89 - ).
- BAG, 25.02.1981 - 5 AZR 922/78
Abfindung
Grunde sind die Bestimmungen über die Konkursvorrechte eng auszulegen (…Mentzel-Kuhn-Uhlenbruck, aaO, § 61 RdNr. 1; BGH LM § 61 Nr. 2 KO; BGHZ 52, 155 [166] mit weiteren Nachweisen). - BFH, 22.04.1983 - VI R 268/80
Konkursforderung - Steuersäumniszuschläge
Im Interesse der Gläubiger sind deshalb die Konkursvorrechte zu beschränken (…vgl. Mentzel/Kuhn/Uhlenbruck, a. a. O., § 61 Tz. 1; BGH-Urteil vom 29. Mai 1969 III ZR 172/68, BGHZ 52, 155). - BAG, 16.10.1986 - 6 ABR 12/83
Einordnung von Angestellten als leitende Angestellte - Vorbereitung von …
- BGH, 04.06.1987 - III ZR 88/86
Nachträgliche Verzinsung von Wohnungsfürsorgemitteln
- LAG Hessen, 14.02.2000 - 16 Sa 1295/99
Streitigkeit über Auskunftsverpflichtung und Zahlungsverpflichtungen nach …
- BGH, 25.10.1973 - III ZR 108/72
Zusätzliche Leistungen nach § 25 Wohnungsbindungsgesetz 1965
- BezG Dresden, 06.05.1992 - BSZ-W 2/92
Bodenreformrecht der SBZ und der DDR
- LAG Niedersachsen, 19.06.1981 - 3 Sa 23/81
Konkursrechtliche Privilegierung eines einzelvertraglichen Konkursanspruches; …
- BGH, 18.12.1972 - III ZR 213/70
Säumniszuschläge - Konkursvorrecht - § 13 GVG, § 61 Nr. 2 KO, Zuständigkeit der …
- BAG, 30.04.1984 - 1 AZR 35/84
- BGH, 29.05.1972 - III ZR 213/70
Konkursvorrecht für Steuer-Säumniszuschläge - Zuständige Gerichtsbarkeit bei …
- BGH, 17.01.1972 - III ZR 86/69
Voraussetzungen für das Vorliegen eines Darlehensvertrages - Beendung eines …
- BGH, 07.07.1982 - VIII ZR 113/81
Konkurs - Vorrecht - Kaufpreisforderung - Apotheker - Arzneimittellieferung - …
- LG Bonn, 20.06.1983 - 10 O 699/82
Feststellung des Nichtbestehens einer Verpflichtung zur Zahlung von …
- VG Schleswig, 20.03.2007 - 7 A 80/05
Zulässigkeit einer Klage auf Genehmigung eines Antrags auf Übernahme eines …
- BezG Rostock, 18.12.1991 - 4 T 66/91
- OVG Bremen, 20.04.1970 - I A 27/69
Anforderungen an die Berechtigung einer Behörde zur Anordnung der Verzinsung …
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