Rechtsprechung
| BGH, 13.05.1982 - III ZR 160/80 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Klage auf Feststellung des Bestehens des Jagdrechts gegen das Land in den Rheinstromjagdbezirken - Eigentum an Bundeswasserstraßen als Voraussetzung des Jagdrechts und des Jagdausübungsrechts - Bestandteile des Jagdrechts - Auslegung eines Staatsvertrages aus dem Jahre ...
- Juristenzeitung(kostenpflichtig)
Zum Jagdausübungsrecht auf den Bundeswasserstraßen
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BGHZ 84, 59
- NJW 1983, 994
- MDR 1982, 827
Wird zitiert von ... (5)
- BGH, 01.12.1983 - III ZR 183/82
Anspruch auf Unterlassung jeglicher Jagdausübung auf einem Privatgrundstück - …
Durch diese Bestimmung ist der vor der Aufhebung des Staatsvertrages 1921 durch § 6 Satz 3 der erwähnten Verordnung vom 15. April 1943 geltende Rechtszustand wiederhergestellt worden (…BGHZ aaO; vgl. auch Senatsurteil BGHZ 84, 59, 62/64).Daß die Ausübung des Jagdrechts auch unabhängig von einer Vergabe (Verpachtung) durch den oder die Grundeigentümer einem anderen eingeräumt sein kann, ist denkbar (Senatsurteil BGHZ 84, 59, 60).
Das Urteil des erkennenden Senats vom 13. Mai 1982 (III ZR 160/80 = BGHZ 84, 59) steht nicht entgegen.
Der erkennende Senat hat diese Frage namentlich mit der Erwägung verneint, § 1 Abs. 1 Satz 4 WaStrVermG habe den Ländern nur die ihnen bis April 1943 verbliebenen Rechte belassen, nicht aber bereits in der Vorkriegszeit entfallene Rechtspositionen wieder eingeräumt (…a.a.O. S. 62/64; a.A. Wichmann, JZ 1982, 793).
Das Jagdausübungsrecht der Länder, das allein Gegenstand der Senatsentscheidung vom 13. Mai 1982 (aaO) ist, folgt somit anderen Grundsätzen als das Jagdausübungsrecht privater Dritter, über das im vorliegenden Streitfall zu befinden ist.
- BGH, 01.06.1989 - III ZR 286/87
Umfang des Rechtes des Bundes an der Ostsee
§ 1 Abs. 1 Satz 4 WaStrVermG bestimmt, daß die insoweit getroffene eigentums- und vermögensrechtliche Regelung sinngemäß weitergilt (vgl. dazu auch BVerfGE 21, 312, 322 f. [BVerfG 11.04.1967 - 2 BvG 1/62] sowie Senatsurteile BGHZ 84, 59 und vom 1. Dezember 1983 - III ZR 183/82 = LM WaStrVermG Nr. 2 = BGHWarn 1983 Nr. 361). - BGH, 22.06.1989 - III ZR 266/87
Eigentum des Bundes an der Hohwachter Bucht
Nach § 1 Abs. 1 Satz 4 WaStrVermG gilt die im Staatsvertrag 1921 getroffene eigentums- und vermögensrechtliche Regelung sinngemäß weiter (vgl. dazu auch BVerfGE 21, 312, 322 f. [BVerfG 11.04.1967 - 2 BvG 1/62] sowie Senatsurteile BGHZ 84, 59 und vom 1. Dezember 1983 - III ZR 183/82 = LM WaStrVermG Nr. 2 = BGHWarn 1983 Nr. 361). - BGH, 22.01.1987 - III ZR 167/85
Rechtsweg für Streitigkeiten über die Nutzung von Seewasserstraßen
Auch das Urteil des erkennenden Senats vom 13. Mai 1982 (III ZR 160/80 = BGHZ 84, 59) steht nicht entgegen.Im Streit war somit ein im Privatrecht wurzelndes und ebenfalls privatrechtlich ausgestaltetes Recht (vgl. BGHZ 84, 59/60).
- BVerwG, 27.10.2015 - 3 B 12.15
Zurückweisung einer Nichtzulassungsbeschwerde
Soweit sich die Beschwerde insoweit darauf stützt, dass der Bundesgerichtshof im Urteil vom 13. Mai 1982 - III ZR 160/80 - (BGHZ 84, 59) das Jagdausübungs- und Aneignungsrecht auf Bundeswasserstraßen (wie der Saar und der Mosel) der Bundesrepublik Deutschland zugesprochen habe, macht sie eine fehlerhafte Rechtsanwendung des Berufungsgerichts geltend.
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