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Rechtsprechung
   BSG, 01.08.1991 - 6 RKa 15/90   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1991,500
BSG, 01.08.1991 - 6 RKa 15/90 (https://dejure.org/1991,500)
BSG, Entscheidung vom 01.08.1991 - 6 RKa 15/90 (https://dejure.org/1991,500)
BSG, Entscheidung vom 01. August 1991 - 6 RKa 15/90 (https://dejure.org/1991,500)
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Volltextveröffentlichungen (4)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BSGE 69, 166
 
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Wird zitiert von ... (40)Zitiert selbst (2)

  • BSG, 15.04.1986 - 6 RKa 27/84

    Entscheidung des Prüfungs-oder Beschwerdeausschusses - Anfechtung durch den …

    Auszug aus BSG, 01.08.1991 - 6 RKa 15/90
    Zwar kann die Zuständigkeit der Prüfungsinstanzen bei einer gebührenordnungsmäßigen Prüfung, um die es hier geht, ausgeschlossen sein (vgl BSGE 60, 69, 74 = SozR 2200 § 368n Nr. 42 S 142).
  • BSG, 05.02.1985 - 6 RKa 37/83

    Ersatzkassengebührenordnung - Beratung - Honorarabrechnung

    Auszug aus BSG, 01.08.1991 - 6 RKa 15/90
    Zutreffend hat das SG darauf hingewiesen, daß den Gerichten bei der Auslegung von Vorschriften über die Vergütung kassen- oder vertragsärztlicher Leistungen Zurückhaltung auferlegt ist (BSGE 58, 35, 37 f [BSG 05.02.1985 - 6 RKa 37/83] = SozR 5557 Nr. 1 Nr. 1).
  • BSG, 16.05.2001 - B 6 KA 20/00 R

    Untergesetzlicher Normgeber

    Für die Auslegung der vertragsärztlichen Gebührenordnungen ist nach der ständigen Rechtsprechung des Senats in erster Linie der Wortlaut der Leistungslegenden maßgeblich (…vgl zuletzt Urteil des Senats vom 31. Januar 2001 - B 6 KA 5/00 R -, zur Veröffentlichung in SozR vorgesehen;… BSG SozR 3-5533 Nr. 75 Nr. 1 S 2;… SozR aaO Nr. 100 Nr. 1 S 4;… SozR aaO Nr. 2449 Nr. 1 S 3; SozR 3-2500 § 87 Nr. 2 S 5 sowie aaO Nr. 5 S 22 f), da das vertragliche Regelungswerk dem Ausgleich der unterschiedlichen Interessen zwischen Ärzten und Krankenkassen dient (…vgl BSG SozR 3-2500 § 87 Nr. 5 S 22 f sowie SozR 3-5555 § 10 Nr. 1 ) und es in erster Linie Aufgabe des Bewertungsausschusses selbst ist, Unklarheiten zu beseitigen.
  • BSG, 14.06.1995 - 3 RK 20/94

    Verfassungsrechtliche Prüfung der Festbetragsfestsetzung im Arzneimittelbereich

    Auch die Festlegung des Kassenarzthonorars für bestimmte Leistungen im Honorarverteilungsmaßstab (HVM) der Kassenärztlichen Vereinigung (KÄV), die auf den Vertragsgebührenordnungen (BMÄ und E-GO) und dem Einheitlichen Bewertungsmaßstab für ärztliche Leistungen (EBM-Ä) aufbaut (…vgl hierzu BSG SozR 3-2200 § 368g Nr. 2), wurde stets wie der EBM-Ä selbst als Rechtsnorm und nicht als Verwaltungsakt angesehen (…Zum HVM: BSG SozR 3-2200 § 368f Nr. 3;… BSG Urteil vom 26. Januar 1994 - 6 RKa 33/91 - MedR 1994, 376 und BSG Urteil vom 24. August 1994 - 6 RKa 15/93 - für BSGE und SozR vorgesehen;… zum Ersatzkassen-Honorarvertrag vom 13. März 1987: BSGE 73, 131, 132 = SozR 3-2500 § 85 Nr. 4; Zum EBM: BSGE 69, 166, 167 = SozR 3-2500 § 87 Nr. 2;… BSGE 72, 15 = BSG SozR 3-2500 § 88 Nr. 2).
  • BSG, 15.11.1995 - 6 RKa 57/94

    Honorarbegrenzung für den Fall des vorzeitigen Abschlusses einer …

    Der Senat hat dieses Verfahren in einem früheren Urteil vom 1. August 1991 (BSGE 69, 166, 167 = SozR 3-2500 § 87 Nr. 2) nicht beanstandet und in dem Zusammenhang unter Hinweis auf die als Anlage 4 zum BMV-Z vereinbarte Verfahrensordnung ausdrücklich auch die Übertragung der Zuständigkeit für die gebührenordnungsmäßige Prüfung auf Instanzen der Wirtschaftlichkeitsprüfung als zulässig angesehen (zu letzterem vgl neuerdings Urteil vom 20. September 1995 - 6 RKa 56/94 -, zur Veröffentlichung vorgesehen).

    Eine ausweitende Interpretation der Leistungsbeschreibungen und -bewertungen, etwa im Wege analoger Anwendung auf nicht erfaßte Sachverhalte, hat grundsätzlich auszuscheiden (BSGE 69, 166, 167 f = SozR 3-2500 § 87 Nr. 2 S 5 f;… BSG SozR 3-2500 § 87 Nr. 5 S 22;… SozR 3-5533 Nr. 2000 Nr. 1;… SozR 3-1500 § 96 Nr. 3 S 7;… SozR 3-5533 Nr. 1460 Nr. 1).

    Soweit im Urteil vom 1. August 1991 (BSGE 69, 166, 168 = SozR 3-2500 § 87 Nr. 2 S 6) in diesem Zusammenhang ausgeführt worden ist, eine teleologische oder historische Interpretation seien regelmäßig ausgeschlossen, bezieht sich dies auf das zuvor angesprochene Analogieverbot und soll klarstellen, daß es nicht Sache der Gerichte ist, unter Berufung auf den Zweck oder die Entstehungsgeschichte einer Gebührenregelung neue, vom Wortsinn der Leistungsbeschreibung nicht erfaßte Tatbestände in deren Geltungsbereich einzubeziehen.

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