Rechtsprechung
   BFH, 25.09.1956 - I 122/56 U   

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https://dejure.org/1956,461
BFH, 25.09.1956 - I 122/56 U (https://dejure.org/1956,461)
BFH, Entscheidung vom 25.09.1956 - I 122/56 U (https://dejure.org/1956,461)
BFH, Entscheidung vom 25. September 1956 - I 122/56 U (https://dejure.org/1956,461)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Bildung von Rückstellungen für künftige Sozialleistungen - Bilanzierung von Rechten und Pflichten aus schwebenden Verträgen - Aufwanfsabgrenzung für die arbeitsrechtliche Verpflichtung des Arbeitgebers zur Lohnfortzahlung im Krankheitsfall

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 63, 354
  • DB 1956, 1050
  • BStBl III 1956, 333
 
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Wird zitiert von ... (13)

  • BFH, 27.06.2001 - I R 11/00

    Keine Rückstellung für Lohnfortzahlung im Krankheitsfall

    Arbeitsverhältnisse gelten deshalb grundsätzlich als ausgeglichen (BFH-Urteile in BFHE 146, 146, BStBl II 1986, 465; in BFHE 152, 250, BStBl II 1988, 338; vom 26. Juni 1980 IV R 35/74, BFHE 130, 533, BStBl II 1980, 506; vgl. auch bereits Urteile vom 7. September 1954 I 50/54 U, BFHE 59, 311, BStBl III 1954, 330; vom 25. September 1956 I 122/56 U, BFHE 63, 354, BStBl III 1956, 333; vom 19. Juli 1960 I 160/59 U, BFHE 71, 264, BStBl III 1960, 347).

    Derart ausgestaltete Arbeitsverhältnisse haben in der Regel keine Auswirkung auf den Kaufpreis (vgl. dazu BFH-Urteile in BFHE 63, 354, BStBl III 1956, 333, und in BFHE 146, 146, BStBl II 1986, 465).

  • BFH, 25.02.1986 - VIII R 377/83

    Tarifvertragliche Verdienstsicherung rechtfertigt auch im Umsetzungsfall keine

    Das Arbeitsentgelt steige in der Regel mit zunehmendem Alter des Arbeitnehmers, weil die erworbene Berufserfahrung höher als die Gefahr erhöhter Sozialleistungen zu bewerten sei (Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 25. September 1956 I 122/56 U, BFHE 63, 354, BStBl III 1956, 333).

    Besondere Eigenschaften des Arbeitnehmers, die ihn gerade an diesem Platz für das Unternehmen wertvoll machen können, bleiben unberücksichtigt, so auch die Eigenschaften, die Arbeitnehmer vornehmlich mit zunehmendem Alter entwickeln: Zuverlässigkeit und Sorgfalt bei der Ausführung von Planvorgaben und im Umgang mit Werkstoffen, Geräten und den Arbeitskollegen; genauere Beachtung der Sicherheitsvorschriften; Verantwortungsgefühl für die Betriebsabläufe im engeren und weiteren Unternehmensbereich; betriebsspezifische Kenntnisse und Erfahrungen, die durch längere Unternehmenszugehörigkeit erworben werden (siehe auch BFHE 63, 354, 357, BStBl III 1956, 333).

    Aus den unter 2. genannten Gründen fehlt es im allgemeinen an der rechtlichen Möglichkeit, dem Anspruch des Arbeitgebers auf die Leistungen des Arbeitnehmers einen niedrigeren Wert beizulegen, als der vereinbarte Lohn oder das vereinbarte Gehalt samt Nebenleistungen beträgt (vgl. bereits Urteile in BFHE 63, 354, BStBl III 1956, 333; vom 19. Juli 1960 I 160/59 U, BFHE 71, 264, BStBl III 1960, 347, und vom 26. Juni 1980 IV R 35/74, BFHE 130, 533, BStBl II 1980, 506).

  • BFH, 07.06.1988 - VIII R 296/82

    1. Keine Rückstellung für die Verpflichtung zur Lohnfortzahlung - 2.

    Zum Kreis der in die Gleichwertigkeitsvermutung einzustellenden Aufwendungen gehören alle Leistungen, die aufgewendet werden müssen, um die Gegenleistung der anderen Partei zu erhalten (Urteil in BFHE 130, 533, BStBl II 1980, 506), demnach auch, wie der BFH bereits für die Rechtslage vor Geltung des LFZG (BGBl I 1969, 946, zuletzt geändert durch Art. 6 des Beschäftigungsförderungsgesetzes 1985, BGBl I 1985, 710) entschieden hat, Gehaltsaufwendungen des Arbeitgebers für (künftige) Krankheitstage (Urteil vom 25. September 1956 I 122/56 U, BFHE 63, 354, BStBl III 1956, 333).
  • BFH, 26.06.1980 - IV R 35/74

    Urlaubsaufwendungen und Weihnachtsgeld dürfen bei abweichendem Wirtschaftsjahr

    Im Zweifel sind solche Vertragsverhältnisse in der Weise ausgeglichen, daß sich die nach dem Vertrag innerhalb eines Zeitabschnitts entstehenden Verpflichtungen und die in dieser Periode erbrachten Leistungen gleichwertig gegenüberstehen (BFH-Urteile vom 25. September 1956 I 122/56 U, BFHE 63, 354, BStBl III 1956, 333, und vom 19. Juli 1960 I 160/59 U, BFHE 71, 264, BStBl III 1960, 347).

    In diesen Vergleich sind bei Arbeitsverhältnissen auch die vom Arbeitgeber zu erbringenden Nebenleistungen einzubeziehen (wie etwa Jubiläumsgeschenke, Sozialleistungen, Verpflichtungen aus dem Kündigungsschutzgesetz, Urlaub und dgl.; vgl. BFH-Urteile I 122/56 U, betreffend künftige Sozialleistungen; I 160/59 U, betreffend künftige Jubiläumszuwendungen; vom 7. September 1954 I 50/54 U, BFHE 59, 311, BStBl III 1954, 330, betreffend Kündigungsschutz).

  • BFH, 25.01.1984 - I R 7/80

    Ausbildungskosten - Berufsausbildungsverhältnis - Rückstellung

    Die Rechtsprechung hat bereits bisher die Grundsätze des schwebenden Geschäfts auf Arbeitsverhältnisse angewandt (vgl. BFH-Urteile vom 7. September 1954 I 50/54 U, BFHE 59, 311, BStBl III 1954, 330; vom 25. September 1956 I 122/56 U, BFHE 63, 354, BStBl III 1956, 333; vom 19. Juli 1960 I 160/59 U, BFHE 71, 264, BStBl III 1960, 347; vgl. auch das BFH-Urteil vom 26. Juni 1980 IV R 35/74, BFHE 130, 533, BStBl II 1980, 506).

    Bei Arbeitsverträgen hat die Rechtsprechung bisher einen Verlust aus schwebenden Geschäften aus ähnlichen Erwägungen nicht anerkannt (vgl. BFHE 59, 311, BStBl III 1954, 330; BFHE 63, 354, BStBl III 1956, 333; BFHE 71, 264, BStBl III 1960, 347; vgl. auch BFHE 130, 533, BStBl II 1980, 506).

  • BFH, 02.10.1997 - IV R 82/96

    Rückstellung für Leistungen nach dem Mutterschutzgesetz

    Für Arbeitsverhältnisse gilt nach ständiger Rechtsprechung des BFH die Vermutung, daß Leistung und Gegenleistung ausgeglichen sind und ein Verpflichtungsüberhang des Arbeitgebers auch nicht durch Sozialleistungen entsteht, zu denen der Arbeitgeber aufgrund arbeits- oder sozialrechtlicher Vorschriften verpflichtet ist (BFH-Urteile vom 25.9.1956 I 122/56 U, BFHE 63, 354, BStBl III 1956, 333, vom 25.2.1986 VIII R 377/83, BFHE 146, 146, BStBl II 1986, 465; in BFHE 152, 250, BStBl II 1988, 338; vom 7.6.1988 VIII R 296/82, BFHE 153, 407, BStBl II 1988, 886; vgl. auch FG Köln, Urteil vom 23.9.1996 13 K 962/96, EFG 1997, 10, rkr.).
  • BFH, 01.07.1964 - I 96/62 U

    Vornahme von Rückstellungen für Weihnachtsgratifikationen in der

    Vielmehr zeigten gerade bei Arbeitsverhältnissen die Erfahrungen des Wirtschaftslebens und die daraus abgeleiteten Grundsätze der Bilanzierung, daß die innerhalb eines Zeitabschnitts entstehenden Verpflichtungen und erbrachten Leistungen als gleichwertig betrachtet würden (Urteil des Bundesfinanzhofs I 122/56 U vom 25. September 1956, BStBl 1956 III S. 333, Slg. Bd. 63 S. 354; ebenso durch Anwendung der Grundsätze über schwebende Geschäfte das Urteil des Bundesfinanzhofs I 160/59 U vom 19. Juli 1960, BStBl 1960 III S. 347, Slg. Bd. 71 S. 264).

    Infolge der wirtschaftlichen Entwicklung liege zumindest nach dem EStG in der Auslegung des Bundesfinanzhofs (Urteile I 122/56 U und I 160/59 U) die Bilanzierungsart eindeutig fest.

    Schon aus diesem Grunde ist der Sachverhalt bei Weihnachtsgratifikationen, deren steuerliche Auswirkung sich naturgemäß innerhalb eines einzigen Jahres vollzieht, in der Regel anders als bei künftigen Sozialleistungen nach dem Urteil I 122/56 U und bei künftigen Jubiläumsgeschenken nach dem Urteil I 160/59 U. Die ständige Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs hat für diese Fälle aus dem Gesichtspunkt des laufenden periodengerechten Wertausgleichs von Leistung und Gegenleistung entsprechend dem bei schwebenden Verträgen bestehenden Verbot, Rechte und Pflichten bilanzmäßig auszuweisen, die Bildung von Rückstellungen nicht zugelassen.

  • FG Niedersachsen, 27.07.1999 - VI 337/97

    Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Rückstellungen

    Zum Kreis der in die Gleichwertigkeitsvermutung einzustellenden Aufwendungen gehören alle Leistungen, die aufgewendet werden müssen, um die Gegenleistung der anderen Partei zu erhalten, demnach auch Gehaltsaufwendungen des Arbeitgebers für (künftige) Krankheitstage (Urteil des BFH vom 25. September 1956 I 122/56 U, BFHE 63, 354, BStBl. III 1956, 333).

    Aus den im vorgenannten Urteil aufgeführten Gründen fehlt es im allgemeinen an der rechtlichen Möglichkeit, den Anspruch des Arbeitgebers auf die Leistungen des Arbeitnehmers ebenso wie der korrespondierenden Leistung des Arbeitgebers einen niedrigeren Wert beizulegen, als der vereinbarte Lohn oder das vereinbarte Gehalt samt Nebeleistungen beträgt (vgl. Urteil des BFH vom 25. September 1956 I R 122/56 U, BFHE 63, 354, BStBl. II 1956, 333).

  • FG Köln, 23.09.1996 - 13 K 962/96

    Anerkennung einer Rückstellung für Lohnfortzahlung im Krankheitsfalle ; Erhebung

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  • BFH, 19.07.1960 - I 160/59 U

    Rückstellungen für künftige Jubiläumszuwendungen an Arbeitnehmer

    Das einzelne Arbeitsverhältnis ist ein gegenseitiger Vertrag, der bilanzmäßig nach den Regeln über schwebende Verträge zu behandeln ist (Urteile des Bundesfinanzhofs I 50/54 U vom 7. September 1954, BStBl 1954 III S. 330, Slg. Bd. 59 S. 311; I 122/56 U vom 25. September 1956, BStBl 1956 III S. 333, Slg. Bd. 63 S. 354).

    Eine Ausnahme gilt nur dann, wenn am Bilanzstichtage Umstände vorliegen, die den Eintritt eines Verlustes wahrscheinlich machen oder wenn bei auf eine gewisse Dauer abgeschlossenen gegenseitigen Verträgen, bei denen Leistung und Gegenleistung in Zeitabschnitten erbracht werden, der auf den Bilanzstichtag ermittelte Wert der künftigen Verpflichtungen den in gleicher Weise berechneten Wert der künftigen Leistungen übersteigt (vgl. im einzelnen Urteil des Bundesfinanzhofs I 122/56 U, a.a.O.).

  • BFH, 29.07.1976 - IV R 172/72

    Buchführender Landwirt - Forstwirt - Entschädigung - Feldbestellungskosten -

  • BFH, 04.02.1958 - I 326/56 U

    Zulässigkeit einer Rückstellung bei Ausgleichsanspruch eines Handelsvertreters

  • BFH, 01.03.1960 - I 141/59 U

    Unzulässigkeit der Bildung von Rückstellungen wegen des Ausgleichsanspruchs eines

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