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Rechtsprechung
   BFH, 28.01.1981 - I R 10/77   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1981,864
BFH, 28.01.1981 - I R 10/77 (https://dejure.org/1981,864)
BFH, Entscheidung vom 28.01.1981 - I R 10/77 (https://dejure.org/1981,864)
BFH, Entscheidung vom 28. Januar 1981 - I R 10/77 (https://dejure.org/1981,864)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Simons & Moll-Simons

    KStG § 6 Abs. 1 Satz 2; EStG § 20 Abs. 1, 43 Abs. 1, 3, 4, § 44 Abs. 3, § 49 Abs. 1 Nr. 5

  • Wolters Kluwer

    Tochtergesellschaft - Darlehn - Vorteilszuwendung - Kapitalertragsteuerpflicht - Ausländische Muttergesellschaft - Verdeckte Gewinnausschüttung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 133, 172
  • BStBl II 1981, 612
 
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Wird zitiert von ... (10)Zitiert selbst (6)

  • BFH, 21.12.1972 - I R 70/70

    Verdeckte Gewinnausschüttungen an im Ausland ansässigen Gesellschafter sind …

    Auszug aus BFH, 28.01.1981 - I R 10/77
    Der darin liegende Zufluß werde von der Kapitalertragsteuer erfaßt (Hinweis auf BFH-Urteil vom 21. Dezember 1972 R 70/70, BFHE 108, 175, BStBl II 1973, 449).

    Mit dem Streitfall sei der Sachverhalt des BFH-Urteils in BFHE 108, 175, BStBl II 1973, 449 zu vergleichen.

    Bereits nach der für die Streitjahre maßgebenden Gesetzeslage rechneten - entgegen, der Ansicht der Klägerin - zu diesen inländischen Einkünften aus Kapitalvermögen auch verdeckte Gewinnausschüttungen (vgl. BFH-Urteil in BFHE 108, 175, BStBl II 1973, 449).

    Unter den gleichen Voraussetzungen liegt eine vGA auch vor, wenn ein solcher Vorteil nicht dem Gesellschafter unmittelbar sondern einer diesem nahestehenden Person, wie hier der Schwestergesellschaft, zugewendet wird (so insbesondere BFH-Urteil in BFHE 108, 175, BStBl II 1973, 449 m. w. N.).

    Ein solcher Zufluß wäre allerdings anzunehmen, wenn es sich bei der vGA in Gestalt der Vorteilszuwendung an die Schwestergesellschaft um die Übertragung einlagefähiger Werte gehandelt hätte (vgl. BFH-Urteil in BFHE 108, 175, BStBl II 1973, 449).

  • BFH, 03.02.1971 - I R 51/66

    Kapitalgesellschaft - Wirtschaftsgüter - Überlassung an andere …

    Auszug aus BFH, 28.01.1981 - I R 10/77
    a) Der Ansatz einer vGA bedeutet nicht ohne weiteres einen Zufluß beim Gesellschafter (vgl. Urteile vom 11. September 1968 I 89/63, BFHE 93, 382, BStBl II 1968, 809, sowie vom 3. Februar 1971 I R 51/66, BFHE 101, 501, BStBl II 1971, 408; Döllerer, Jahrbuch der Fachanwälte für Steuerrecht 1972/73, S.142, 154; derselbe Verdeckte Gewinnausschüttungen und Verdeckte Einlagen bei Kapitalgesellschaften, 1975 S.35).

    Wenn ein Gesellschafter seiner Kapitalgesellschaft Nutzungsvorteile ohne Entgelt oder gegen ein unangemessen niedriges Entgelt überläßt, so liegt darin nach ständiger Rechtsprechung keine verdeckte Einlage (BFHE 101, 501, BStBl II 1971, 408; vgl. auch das inzwischen rechtskräftige Urteil des FG Düsseldorf vom 19. September 1978, EFG 1979, 201, Betriebs-Berater 1979 S. 1539 - BB 1979, 1539-, mit Anmerkung Döllerer).

    b) Der erkennende Senat hat allerdings in dem Urteil in BFHE 101, 501 (508), BStBl II 1971, 408 offengelassen, ob eine andere Beurteilung bei Auslandsbeziehungen gerechtfertigt erscheint.

    Zu dieser Frage hat der erkennende Senat bereits dem Urteil in BFHE 101, 501 (508).

    BStBl II 1971, 408 Stellung genommen.

  • BFH, 14.08.1975 - IV R 30/71

    Anteile von Kommanditisten an einer GmbH sind bei Pachtverhältnis zwischen der …

    Auszug aus BFH, 28.01.1981 - I R 10/77
    Die ständige Rechtsprechung (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 14. August 1975 IV R 30/71, BFHE 117, 44 BStBl II 1976, 88, 91) lege es nahe, die Besteuerung sowohl der Kapitalgesellschaft als auch ihrer Gesellschafter hinsichtlich der vGA grundsätzlich abgesehen vom Körperschaftsteuertarif so durchzuführen, als ob ein Leistungsaustausch zu angemessenen Preisen und gleichzeitig eine entsprechende offene Gewinnausschüttung stattgefunden hatten.
  • BFH, 12.03.1980 - I R 186/76

    Gewinnfeststellungsverfahren - Verdeckte Gewinnausschüttung - Steuererhöhung

    Auszug aus BFH, 28.01.1981 - I R 10/77
    Nach ständiger Rechtsprechung liegt eine vGA vor, wenn eine Kapitalgesellschaft einem Gesellschafter oder einer diesem nahestehenden Person, z. B. einer Schwestergesellschaft, außerhalb der gesellschaftsrechtlichen Gewinnverteilung einen Vermögensvorteil zuwendet, den sie bei Anwendung der Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters einem Nichtgesellschafter unter sonst gleichen Umständen nicht gewährt haben würde (so zuletzt BFH-Urteil vom 12. März 1980 I R 186/76, BFHE 130, 296, BStBl II 1980, 531).
  • BFH, 25.09.1970 - VI R 122/67

    Kapitalgesellschaft - Verdeckte Gewinnausschüttung - Nachentrichtung von …

    Auszug aus BFH, 28.01.1981 - I R 10/77
    Gewähre eine Kapitalgesellschaft ihrem Gesellschafter ein Darlehen zu unangemessen niedrigem Zins, so werde die Besteuerung so vorgenommen, als wenn der Gesellschafter an die Kapitalgesellschaft angemessene Zinsen gezahlt und diese dann im Wege der vGA zurückerhalten hätte (BFH-Urteil vom 25. September 1970 VI R 122/67 BFHE 100, 301, BStBl II 1971, 53).
  • BFH, 11.09.1968 - I 89/63

    Berücksichtigung verdeckter Gewinnausschüttungen beim Einkommen von …

    Auszug aus BFH, 28.01.1981 - I R 10/77
    a) Der Ansatz einer vGA bedeutet nicht ohne weiteres einen Zufluß beim Gesellschafter (vgl. Urteile vom 11. September 1968 I 89/63, BFHE 93, 382, BStBl II 1968, 809, sowie vom 3. Februar 1971 I R 51/66, BFHE 101, 501, BStBl II 1971, 408; Döllerer, Jahrbuch der Fachanwälte für Steuerrecht 1972/73, S.142, 154; derselbe Verdeckte Gewinnausschüttungen und Verdeckte Einlagen bei Kapitalgesellschaften, 1975 S.35).
  • BFH, 23.06.1993 - I R 72/92

    - Verdeckte Gewinnausschüttung bei einer Steuerberatungsgesellschaft, die die …

    Aus dem BFH-Urteil vom 28. Januar 1981 I R 10/77 (BFHE 133, 172, BStBl II 1981, 612) ergibt sich nichts anderes.
  • BFH, 23.10.1985 - I R 248/81

    Einkünfte aus Kapitalvermögen - Besonderes Entgelt - Begriff der Einnahme - …

    Der Gesichtspunkt der Ersparung von Aufwendungen spielt auch im Bereich der verdeckten Gewinnausschüttungen eine Rolle, wenn z. B. eine Tochtergesellschaft ihrer Muttergesellschaft ein zinsloses oder ein zinsgünstiges Darlehen gewährt (vgl. BFH-Urteil vom 28. Januar 1981 I R 10/77, BFHE 133, 172, BStBl II 1981, 612).

    Keinen Zufluß einer verdeckten Gewinnausschüttung - eines Vermögensvorteils - bei der Muttergesellschaft hat die bisherige Rechtsprechung angenommen, wenn die zinslose oder zinsgünstige Darlehensgewährung sich zwischen Schwestergesellschaften abspielt (vgl. insbesondere die Urteile des erkennenden Senats in BFHE 133, 172, BStBl II 1981, 612, und vom 19. Mai 1982 I R 102/79, BFHE 136, 105, BStBl II 1982, 631).

  • BFH, 19.05.1982 - I R 102/79

    Tochtergesellschaft - Übertragung der Exportabteilung - …

    An dieser Rechtsprechung hat der Senat in der Entscheidung vom 28. Januar 1981 I R 10/77 (BFHE 133, 172, BStBl II 1981, 612) festgehalten.

    In der Entscheidung in BFHE 133, 172, BStBl II 1981, 612 hat der Senat darauf hingewiesen, daß schon aus rechtssystematischen Gründen die Behandlung verdeckter Gewinnausschüttungen und verdeckter Einlagen nicht deckungsgleich ist.

  • BFH, 22.11.1983 - VIII R 133/82

    Keine verdeckte Einlage bei Verzicht des Gesellschafters auf Pachtzahlungen

    An dieser Auffassung, der sich der erkennende Senat anschließt, hat der I. Senat des BFH trotz verschiedener Einwendungen im Schrifttum (vgl. Herrmann/Heuer/Raupach, Einkommensteuer- und Körperschaftsteuergesetz mit Nebengesetzen, Kommentar, 19.Aufl., Anm. 826-829 zu § 6 EStG ) bis in die jüngste Zeit hinein festgehalten (Urteile vom 26. November 1980 I R 52/77 , BFHE 132, 72 , BStBl II 1981, 181 ; vom 28. Januar 1981 I R 10/77 , BFHE 133, 172 , BStBl II 1981, 612 , und vom 19. Mai 1982 I R 102/79 , BFHE 136, 105 , BStBl II 1982, 631 ).

    Daher hat der BFH bereits in den Urteilen in BFHE 71, 706, BStBl III 1960, 513 und in BFHE 101, 501 , BStBl II 1971, 408 und neuerdings in den Urteilen in BFHE 133, 172 , BStBl II 1981, 612 sowie in BFHE 136, 105 , BStBl II 1982, 631 darauf hingewiesen, daß verdeckte Gewinnausschüttungen und verdeckte Einlagen steuerrechtlich nicht in jeder Beziehung gleichzubehandeln sind.

  • BFH, 22.11.1983 - VIII R 37/79

    Keine verdeckten Einlagen durch Zahlungen an den Geschäftsführer

    Als verdeckte Einlagen sind nach der Rechtsprechung des BFH indes nur solche Wirtschaftsgüter geeignet, die das Vermögen der Kapitalgesellschaft vermehrt haben, sei es durch Ansatz oder die Erhöhung eines Aktivpostens, sei es durch den Wegfall oder die Verminderung eines Passivpostens; die Tatsache, daß die Kapitalgesellschaft Aufwendungen erspart, reicht dazu nicht aus (vgl. Urteile vom 3. Februar 1971 I R 51/66, BFHE 101, 501 , BStBl II 1971, 408 ; vom 26. November 1980 I R 52/77 , BFHE 132, 72 , BStBl II 1981, 181 ; vom 28. Januar 1981 I R 10/77 , BFHE 133, 172 , BStBl II 1981, 612 ; vom 19. Mai 1982 I R 102/79 , BFHE 136, 105 , BStBl II 1982, 631 , und vom 22. November 1983 VIII R 133/82 , BFHE 140, 69 ).

    Dies gilt auch dann, wenn die Kapitalgesellschaft, wie im Streitfall die K-Ltd., ihren Sitz im Ausland hat (vgl. BFHE 133, 172 , BStBl II 1981, 181 ).

  • BFH, 04.07.1984 - I R 195/81

    Kapitalertragsteuer - Sonstiger Vorteil - Verdeckte Gewinnausschüttung - …

    Entgegen der Auffassung der Klägerin stehen die BFH-Urteile vom 3. Februar 1971 I R 51/66 (BFHE 101, 501, BStBl II 1971, 408) und vom 28. Januar 1981 I R 10/77 (BFHE 133, 172, BStBl II 1981, 612) der Annahme eines Zuflusses der Vermögensvorteile nicht entgegen.
  • BFH, 26.08.1993 - I B 25/93

    Annahme einer Vermögensminderung nach Zuwendung eines Vermögensvorteils an einen …

    Es entspricht schon bisher ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung (vgl. BFH-Urteile vom 28. Januar 1981 I R 10/77, BFHE 133, 172, BStBl II 1981, 612; vom 19. Mai 1982 I R 102/79, BFHE 136, 105, BStBl II 1982, 631; vom 23. Oktober 1985 I R 247/81, BFHE 145, 165, BStBl II 1986, 195), daß eine verdeckte Gewinnausschüttung auch über die Grenzen der Bundesrepublik Deutschland verwirklicht werden kann.
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