Rechtsprechung
   BVerwG, 21.01.1954 - I B 49.53   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion

    Zulassung der Revision bei offensichtlicher Richtigkeit im Beschwerdeverfahren; "Gesetzlosigkeit" eines Verwaltungsaktes als verwertbares Merkmal für die Feststellung seiner Nichtigkeit

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BVerwGG § 53

Papierfundstellen

  • BVerwGE 1, 67
  • NJW 1954, 734
  • DVBl 1954, 500



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Wird zitiert von ... (75)  

  • BVerwG, 17.10.1997 - 8 C 1.96  

    Gewerbesteuer - Aussetzungszinsen - Abgabenvereinbarung - Erlaß von

    Nach der übereinstimmenden Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts und des Bundesfinanzhofs ist die aus Rechtsmängeln abgeleitete Folge der Nichtigkeit eines Verwaltungsakts stets als eine besondere Ausnahme von dem Grundsatz angesehen worden, daß ein Akt der staatlichen Gewalt die Vermutung seiner Gültigkeit in sich trage (vgl. Beschluß vom 21. Januar 1954 - BVerwG I B 49.53 - BVerwGE 1, 67 (69) [BVerwG 21.01.1954 - I B 49/53] und Urteil vom 11. Februar 1966 - BVerwG VII CB 149.64 - BVerwGE 23, 237 (238) [BVerwG 11.02.1966 - VII CB 149/64]; BFH, Beschlüsse vom 1. Oktober 1981 - IV B 13/81 - BStBl II 1982 S. 133 (134 f.) und vom 30. November 1987 - VIII B 3/87 - BStBl II 1988 S. 183 (185)).

    Dagegen ist die Nichtigkeit eines Verwaltungsaktes nicht schon deswegen anzunehmen, weil er einer gesetzlichen Grundlage entbehrt (sog. "gesetzloser" Verwaltungsakt - vgl. dazu insbesondere Beschluß vom 21. Januar 1954, a.a.O.) oder die in Frage kommenden Rechtsvorschriften unrichtig angewendet worden sind (Urteil vom 7. Oktober 1964 - BVerwG VI C 59 und 64.63 - BVerwGE 19, 284 (287) und vom 22. Februar 1985, a.a.O.; BFH, Beschluß vom 1. Oktober 1981, a.a.O., Urteil vom 13. Mai 1987 - II R 140/84 - BStBl II 1987 S. 592 (593) und Beschluß vom 30. November 1987, a.a.O.).

  • BGH, 07.09.2017 - 2 StR 24/16  

    Freispruch des Finanzstaatssekretärs und eines hochrangigen Finanzbeamten vom

    (1) Ein Verwaltungsakt kann - ungeachtet des Umstands, dass er als ein Akt staatlicher Gewalt die Vermutung seiner Gültigkeit in sich trägt (vgl. BVerwG, Beschluss vom 21. Januar 1954 - BVerwG I B 49.53 - BVerwGE 1, 67, 69; Urteil vom 11. Februar 1966 - BVerwG VII CB 149.64 - BVerwGE 23, 237, 238; BFH, Beschlüsse vom 1. Oktober 1981 - IV B 13/81 - BStBl II 1982 S. 133, 134 f.) - aus den in dem Katalog des § 44 Abs. 2 VwVfGMV aufgeführten Gründen oder nach der Generalklausel des § 44 Abs. 1 VwVfGMV nichtig sein, wenn er an einem besonders schwerwiegenden Fehler leidet und dies bei verständiger Würdigung aller in Betracht kommender Umstände offensichtlich ist (st. Rspr.; vgl. nur BVerwG, Beschluss vom 5. April 2011 - 6 B 41/10, juris).
  • VGH Baden-Württemberg, 15.12.2016 - 2 S 2506/14  

    Eintritt der Bindungswirkung eines Urteils bei Zustellung der Entscheidung;

    Nach der übereinstimmenden Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts und des Bundesfinanzhofs ist die aus Rechtsmängeln abgeleitete Folge der Nichtigkeit eines Verwaltungsakts stets als eine besondere Ausnahme von dem Grundsatz angesehen worden, dass ein Akt der staatlichen Gewalt die Vermutung seiner Gültigkeit in sich trage (vgl. bereits BVerwG, Beschluss vom 21.01.1954 - I B 49.53 -, BVerwGE 1, 67 und Urteil vom 11.02.1966 - VII CB 149.64 -, BVerwGE 23, 237 ; BFH, Beschlüsse vom 01.10.1981 - IV B 13/81 -, BStBl II 1982, 133 und vom 30.11.1987 - VIII B 3/87 -, BStBl II 1988, 183 ).

    Dagegen ist die Nichtigkeit eines Verwaltungsaktes nicht schon deswegen anzunehmen, weil er einer gesetzlichen Grundlage entbehrt (sog. "gesetzloser" Verwaltungsakt - vgl. dazu insbesondere BVerwG, Beschluss vom 21.01.1954, aaO) oder die in Frage kommenden Rechtsvorschriften unrichtig angewendet worden sind (Urteil vom 07.10.1964 - VI C 59 und 64.63 -, BVerwGE 19, 284 ; BFH, Beschluss vom 01.10.1981, aaO; Urteil vom 13.05.1987 - II R 140/84 -, BStBl II 1987, 592 und Beschluss vom 30.11.1987, aaO).

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