Rechtsprechung
| BVerwG, 25.06.2019 - 5 P 3.18 |
Volltextveröffentlichungen (8)
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- Bundesverwaltungsgericht
SächsPersVG 2013 § 77 Abs. 1 Nr. 1
- rechtsinformationen.bund.de
Begriff der Verwaltungsanordnung im Sinne des § 77 Abs. 1 Nr. 1 SächsPersVG
- rechtsprechung-im-internet.de
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Anspruch auf Feststellung eines Mitwirkungsrechts bezüglich Änderungen des Dienstpostenrahmenkonzepts der sächsischen Polizei; Einordnung des Dienstpostenrahmenkonzepts als eine Verwaltungsanordnung i.S.d. § 77 Abs. 1 Nr. 1 SächsPersVG 2013
- datenbank.nwb.de
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Dresden, 30.10.2015 - 9 K 4212/14
- OVG Sachsen, 12.01.2017 - 9 A 13/16
- BVerwG, 30.01.2018 - 5 PB 3.17
- BVerwG, 25.06.2019 - 5 P 3.18
Papierfundstellen
- BVerwGE 166, 89
- NVwZ 2020, 320
Wird zitiert von ... (7) Zitiert selbst (14)
- BVerwG, 07.02.2012 - 6 P 26.10
Personalvertretungsrecht; Mitwirkungsbedürftigkeit einer Verwaltungsvorschrift; …
Auszug aus BVerwG, 25.06.2019 - 5 P 3.18
Für das Vorliegen einer Verwaltungsanordnung im personalvertretungsrechtlichen Sinne und so auch im Sinne des § 77 Abs. 1 Nr. 1 SächsPersVG 2013 ist nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts indessen nicht erforderlich, dass es sich bei dem, was allgemein geregelt wird, um eine mitwirkungs- oder mitbestimmungspflichtige Angelegenheit handelt (vgl. BVerwG, Beschlüsse 6. Februar 1987 - 6 P 9.85 - BVerwGE 77, 1 ; vom 24. April 2002 - 6 P 3.01 - BVerwGE 116, 216 ; vom 19. Mai 2003 - 6 P 16.02 - Buchholz 250 § 78 BPersVG Nr. 19 S. 7; vom 7. Februar 2012 - 6 P 26.10 - Buchholz 251.2 § 90 BlnPersVG Nr. 1 Rn. 18 …und vom 5. Januar 2016 - 5 PB 23.15 - PersV 2016, 185 Rn. 9).Sie muss also auf Veränderung des bestehenden Zustands in Bezug auf Beschäftigungsverhältnisse oder Arbeitsbedingungen gerichtet sein (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 7. Februar 2012 - 6 P 26.10 - Buchholz 251.2 § 90 BlnPersVG Nr. 1 Rn. 13 und 18 …und vom 11. Dezember 2012 - 6 P 2.12 - Buchholz 250 § 78 BPersVG Nr. 24 Rn. 13).
Insbesondere bezog sich die Formulierung in dem Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts vom 7. Februar 2012 - 6 P 26.10 - (…Buchholz 251.2 § 90 BlnPersVG Nr. 1 Rn. 18), "der Senat [hat es] in seiner neueren Rechtsprechung nicht mehr für erheblich gehalten, ob die Verwaltungsanordnung ähnlich wie eine Einzelmaßnahme unmittelbar eine mitbestimmungspflichtige Angelegenheit regelt", einzig darauf, dass der Regelungsgegenstand einer mitwirkungspflichtigen Verwaltungsanordnung nicht auf den Katalog der mitbestimmungspflichtigen Maßnahmen beschränkt ist.
Seine Ausführungen zu Wortlaut, Systematik sowie Sinn und Zweck des Mitwirkungstatbestandes übersehen sowohl das im Wortlaut ("für die") angelegte Erfordernis einer zielgerichteten Regelung der innerdienstlichen, sozialen oder persönlichen Angelegenheiten der Beschäftigten als auch, dass in der - vorstehend skizzierten - (auch jüngeren) Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts der Maßnahmebezug der Verwaltungsanordnung geklärt ist (vgl. etwa BVerwG, Beschlüsse vom 7. Februar 2012 - 6 P 26.10 - Buchholz 251.2 § 90 BlnPersVG Nr. 1 Rn. 18 …und vom 11. Dezember 2012 - 6 P 2.12 - Buchholz 250 § 78 BPersVG Nr. 24 Rn. 13).
- BVerwG, 06.02.1987 - 6 P 9.85
Personalrat - Mitbestimmung - Verwaltungsanordnung
Auszug aus BVerwG, 25.06.2019 - 5 P 3.18
Für das Vorliegen einer Verwaltungsanordnung im personalvertretungsrechtlichen Sinne und so auch im Sinne des § 77 Abs. 1 Nr. 1 SächsPersVG 2013 ist nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts indessen nicht erforderlich, dass es sich bei dem, was allgemein geregelt wird, um eine mitwirkungs- oder mitbestimmungspflichtige Angelegenheit handelt (vgl. BVerwG, Beschlüsse 6. Februar 1987 - 6 P 9.85 - BVerwGE 77, 1 ; vom 24. April 2002 - 6 P 3.01 - BVerwGE 116, 216 ; vom 19. Mai 2003 - 6 P 16.02 - Buchholz 250 § 78 BPersVG Nr. 19 S. 7;… vom 7. Februar 2012 - 6 P 26.10 - Buchholz 251.2 § 90 BlnPersVG Nr. 1 Rn. 18 …und vom 5. Januar 2016 - 5 PB 23.15 - PersV 2016, 185 Rn. 9).Dadurch wird die Mitwirkung auf Anordnungen beschränkt, deren vorrangiger Zweck es ist, Angelegenheiten aus den genannten Bereichen zu regeln (vgl. BVerwG, Beschluss vom 6. Februar 1987 - 6 P 9.85 - BVerwGE 77, 1 ).
Der Sache nach wird damit die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 6. Februar 1987 - 6 P 9.85 - (BVerwGE 77, 1 ) bekräftigt, in der unter eingehender Begründung erstmals ausgesprochen wurde, dass eine Verwaltungsanordnung nicht auf die allgemeine Regelung solcher Gegenstände beschränkt sei, deren Umsetzung in Einzelmaßnahmen von der Zustimmung der Personalvertretung abhängig sei.
- BVerwG, 11.12.2012 - 6 P 2.12
Mitwirkung des Personalrats bei Vorbereitung von Verwaltungsanordnungen; …
Auszug aus BVerwG, 25.06.2019 - 5 P 3.18
Sie muss also auf Veränderung des bestehenden Zustands in Bezug auf Beschäftigungsverhältnisse oder Arbeitsbedingungen gerichtet sein (…vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 7. Februar 2012 - 6 P 26.10 - Buchholz 251.2 § 90 BlnPersVG Nr. 1 Rn. 13 und 18 und vom 11. Dezember 2012 - 6 P 2.12 - Buchholz 250 § 78 BPersVG Nr. 24 Rn. 13).Darunter sind Entscheidungen im internen Bereich von Regierung und Verwaltung zu verstehen, durch welche die Beschäftigten in ihren spezifischen Interessen als Beamte und Arbeitnehmer berührt werden (vgl. BVerwG, Beschluss vom 11. Dezember 2012 - 6 P 2.12 - Buchholz 250 § 78 BPersVG Nr. 24 Rn. 11 m.w.N.).
Seine Ausführungen zu Wortlaut, Systematik sowie Sinn und Zweck des Mitwirkungstatbestandes übersehen sowohl das im Wortlaut ("für die") angelegte Erfordernis einer zielgerichteten Regelung der innerdienstlichen, sozialen oder persönlichen Angelegenheiten der Beschäftigten als auch, dass in der - vorstehend skizzierten - (auch jüngeren) Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts der Maßnahmebezug der Verwaltungsanordnung geklärt ist (…vgl. etwa BVerwG, Beschlüsse vom 7. Februar 2012 - 6 P 26.10 - Buchholz 251.2 § 90 BlnPersVG Nr. 1 Rn. 18 und vom 11. Dezember 2012 - 6 P 2.12 - Buchholz 250 § 78 BPersVG Nr. 24 Rn. 13).
- BVerwG, 05.01.2016 - 5 PB 23.15
Abgrenzung von Verwaltungsanordnung und Anordnung im …
Auszug aus BVerwG, 25.06.2019 - 5 P 3.18
Der Begriff der Verwaltungsanordnung in § 77 Abs. 1 Nr. 1 SächsPersVG 2013 ist genauso auszulegen wie der gleichlautende Begriff in § 78 Abs. 1 Nr. 1 BPersVG (vgl. BVerwG, Beschluss vom 5. Januar 2016 - 5 PB 23.15 - PersV 2016, 185 Rn. 10) oder den parallelen Bestimmungen in den Personalvertretungsgesetzen der anderen Länder.Die Beteiligung des Personalrats in der Form der Mitwirkung soll sicherstellen, dass die Überlegungen der Personalvertretung bereits bei der Vorbereitung solcher allgemeinen Regelungen einbezogen werden, welche sich auf die vorstehend genannten Belange der Beschäftigten auswirken können (vgl. zu Vorstehendem insgesamt BVerwG, Beschluss vom 5. Januar 2016 - 5 PB 23.15 - PersV 2016, 185 Rn. 9 m.w.N.).
Für das Vorliegen einer Verwaltungsanordnung im personalvertretungsrechtlichen Sinne und so auch im Sinne des § 77 Abs. 1 Nr. 1 SächsPersVG 2013 ist nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts indessen nicht erforderlich, dass es sich bei dem, was allgemein geregelt wird, um eine mitwirkungs- oder mitbestimmungspflichtige Angelegenheit handelt (vgl. BVerwG, Beschlüsse 6. Februar 1987 - 6 P 9.85 - BVerwGE 77, 1 ; vom 24. April 2002 - 6 P 3.01 - BVerwGE 116, 216 ; vom 19. Mai 2003 - 6 P 16.02 - Buchholz 250 § 78 BPersVG Nr. 19 S. 7;… vom 7. Februar 2012 - 6 P 26.10 - Buchholz 251.2 § 90 BlnPersVG Nr. 1 Rn. 18 und vom 5. Januar 2016 - 5 PB 23.15 - PersV 2016, 185 Rn. 9).
- BVerwG, 24.04.2002 - 6 P 3.01
Demokratisches Prinzip; Dienstdauer, Initiativantrag; pädagogisches Personal; …
Auszug aus BVerwG, 25.06.2019 - 5 P 3.18
Für das Vorliegen einer Verwaltungsanordnung im personalvertretungsrechtlichen Sinne und so auch im Sinne des § 77 Abs. 1 Nr. 1 SächsPersVG 2013 ist nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts indessen nicht erforderlich, dass es sich bei dem, was allgemein geregelt wird, um eine mitwirkungs- oder mitbestimmungspflichtige Angelegenheit handelt (vgl. BVerwG, Beschlüsse 6. Februar 1987 - 6 P 9.85 - BVerwGE 77, 1 ; vom 24. April 2002 - 6 P 3.01 - BVerwGE 116, 216 ; vom 19. Mai 2003 - 6 P 16.02 - Buchholz 250 § 78 BPersVG Nr. 19 S. 7;… vom 7. Februar 2012 - 6 P 26.10 - Buchholz 251.2 § 90 BlnPersVG Nr. 1 Rn. 18 …und vom 5. Januar 2016 - 5 PB 23.15 - PersV 2016, 185 Rn. 9).Das ist aus dem in Bezug genommenen Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts vom 24. April 2002 - 6 P 3.01 - (BVerwGE 116, 216 ) herzuleiten.
- BVerwG, 20.10.2016 - 2 A 2.14
Klage eines Beamten auf höhere Bewertung des Dienstpostens unzulässig
Auszug aus BVerwG, 25.06.2019 - 5 P 3.18
Die Bewertungen von Beamtenstellen erfolgen, wie in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts geklärt ist (vgl. BVerwG…, Beschluss vom 5. Oktober 2011 - 6 P 19.10 - Buchholz 251.95 § 51 S-HPersVG Nr. 8 Rn. 13 ff. und Urteil vom 20. Oktober 2016 - 2 A 2.14 - BVerwGE 156, 193 Rn. 18 ff.), ausschließlich im öffentlichen Interesse an einer bestmöglichen Erfüllung öffentlicher Aufgaben und berühren die Rechtsstellung der aktuellen Inhaber der betreffenden Dienstposten nicht. - BVerwG, 19.05.2003 - 6 P 16.02
Schutzzweckgrenze; innerdienstliche Maßnahme; Dienstkraftfahrzeuge; Förderung des …
Auszug aus BVerwG, 25.06.2019 - 5 P 3.18
Für das Vorliegen einer Verwaltungsanordnung im personalvertretungsrechtlichen Sinne und so auch im Sinne des § 77 Abs. 1 Nr. 1 SächsPersVG 2013 ist nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts indessen nicht erforderlich, dass es sich bei dem, was allgemein geregelt wird, um eine mitwirkungs- oder mitbestimmungspflichtige Angelegenheit handelt (vgl. BVerwG, Beschlüsse 6. Februar 1987 - 6 P 9.85 - BVerwGE 77, 1 ; vom 24. April 2002 - 6 P 3.01 - BVerwGE 116, 216 ; vom 19. Mai 2003 - 6 P 16.02 - Buchholz 250 § 78 BPersVG Nr. 19 S. 7;… vom 7. Februar 2012 - 6 P 26.10 - Buchholz 251.2 § 90 BlnPersVG Nr. 1 Rn. 18 …und vom 5. Januar 2016 - 5 PB 23.15 - PersV 2016, 185 Rn. 9). - BVerwG, 05.10.2011 - 6 P 19.10
Stellenbewertung; mitbestimmungspflichtige Maßnahme
Auszug aus BVerwG, 25.06.2019 - 5 P 3.18
Die Bewertungen von Beamtenstellen erfolgen, wie in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts geklärt ist (vgl. BVerwG, Beschluss vom 5. Oktober 2011 - 6 P 19.10 - Buchholz 251.95 § 51 S-HPersVG Nr. 8 Rn. 13 ff. …und Urteil vom 20. Oktober 2016 - 2 A 2.14 - BVerwGE 156, 193 Rn. 18 ff.), ausschließlich im öffentlichen Interesse an einer bestmöglichen Erfüllung öffentlicher Aufgaben und berühren die Rechtsstellung der aktuellen Inhaber der betreffenden Dienstposten nicht. - BVerwG, 11.05.2011 - 6 P 4.10
Rücknahme einer vollzogenen Maßnahme; Rechtsanspruch des Personalrats; …
Auszug aus BVerwG, 25.06.2019 - 5 P 3.18
Ferner hat das Bundesverwaltungsgericht auch im Beschluss vom 11. Mai 2011 - 6 P 4.10 - (…Buchholz 251.6 § 75 NdsPersVG Nr. 6 Rn. 24) die "nachhaltige[n] Auswirkungen auf die übrigen Lehrkräfte an den Schulen" betont. - BVerwG, 08.02.2018 - 5 P 7.16
Ankündigungsfrist; Antragsbefugnis; Arbeitnehmerähnliche Personen; Auslegung; …
Auszug aus BVerwG, 25.06.2019 - 5 P 3.18
Rn. 12 b) Soweit der Feststellungsantrag des Antragstellers die Klärung des Mitwirkungsrechts unabhängig von dem konkreten Streitfall auch für künftige Änderungen und Ergänzungen des Dienstpostenrahmenkonzepts zum Gegenstand hat, ist er - entgegen der Auffassung des Oberverwaltungsgerichts - nicht als Feststellungsklage gemäß § 43 Abs. 1 VwGO, sondern als Globalantrag (vgl. insoweit BVerwG, Beschluss vom 8. Februar 2018 - 5 P 7.16 - BVerwGE 161, 164 Rn. 16) zu werten. - BVerwG, 29.05.2018 - 5 P 6.16
Ablauf der Amtszeit; Antragsauslegung; Antragsumstellung; Antragsänderung; …
- BVerwG, 23.07.1985 - 6 P 13.82
Mitwirkungstatbestand für die Betriebsverwaltung der Deutschen Bundesbahn - …
- BVerwG, 30.01.2018 - 5 PB 3.17
Zulassung der Rechtsbeschwerde wegen Divergenz; Tatbestandsmerkmale einer …
- BVerwG, 07.11.1969 - VII P 11.68
Mitbestimmung bei Wohlfahrtseinrichtungen - Begriff der Verwaltung und Errichtung …
- BVerwG, 28.02.2023 - 5 P 2.21
Anforderungsprofile sind weder mitbestimmungspflichtige Beurteilungs- noch …
Regelungen, die sich nur auf die Beurteilungen oder das formale Beurteilungsverfahren bezüglich bestimmter Beschäftigter oder eines bestimmten, eng begrenzten Kreises von Beschäftigten beziehen, erfüllen das Erfordernis der Allgemeinheit hingegen nicht (vgl. auch BVerwG, Beschluss vom 15. Februar 1980 - 6 P 84.78 - Buchholz 238.3 A § 76 BPersVG Nr. 5 S. 33 f.;… s. allgemein zu Verwaltungsvorschriften bzw. -anordnungen im personalvertretungsrechtlichen Sinne etwa BVerwG, Beschlüsse vom 5. September 1990 - 6 P 27.87 - Buchholz 250 § 76 BPersVG Nr. 20 S. 14, vom 11. Mai 2011 - 6 P 4.10 - Buchholz 251.6 § 75 NdsPersVG Nr. 6 Rn. 23 und vom 25. Juni 2019 - 5 P 3.18 - Buchholz 251.91 § 77 SächsPersVG Nr. 2 Rn. 14, jeweils m. w. N.).Anforderungsprofile bringen die Erwartung des Dienstherrn zum Ausdruck, welche Aufgaben in welcher Qualität auf einem Dienstposten wahrgenommen werden sollen (BVerwG, Beschluss vom 25. Juni 2019 - 5 P 3.18 - BVerwGE 166, 89 Rn. 21).
Sie müssen also im Hinblick auf die zu erstellenden Beurteilungen eine eigenständige Gestaltungswirkung haben (vgl. zur entsprechenden Anforderung bei Verwaltungsanordnungen etwa BVerwG, Beschluss vom 25. Juni 2019 - 5 P 3.18 - BVerwGE 166, 89 Rn. 13 ff. m. w. N.; anderes gilt etwa für lediglich norminterpretierende Verwaltungsvorschriften, vgl. BVerwG…, Beschluss vom 11. Dezember 2012 - 6 P 2.12 - Buchholz 250 § 78 BPersVG Nr. 24 Rn. 13).
- BVerwG, 30.04.2020 - 1 WB 55.19
Anhörungsrecht; Gesamtvertrauenspersonenausschuss; Gestaltungswirkung; …
Sie muss auf eine Veränderung des bestehenden Zustands gerichtet sein; nach ihrer Durchführung müssen das Beschäftigungsverhältnis oder die Arbeitsbedingungen eine Änderung erfahren haben (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 7. Februar 2012 - 6 P 26.10 - Buchholz 251.2 § 90 BlnPersVG Nr. 1 Rn. 18 und zuletzt vom 25. Juni 2019 - 5 P 3.18 - juris LS und Rn. 13 ff., jeweils m.w.N.).In der so zu verstehenden Gestaltungswirkung ist zugleich das in der früheren Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts angesprochene Erfordernis einer unmittelbaren Regelung der Belange der Betroffenen der Sache nach aufgegangen (vgl. BVerwG, Beschluss vom 25. Juni 2019 - 5 P 3.18 - juris LS und Rn. 16).
- BVerwG, 27.02.2020 - 5 P 1.19
Anpassung der für Beamtinnen und Beamte der Deutschen Rentenversicherung Bund …
Rn. 13 Das hat der Senat der Sache nach bereits in seinem den Beteiligten bekannten Beschluss vom 25. Juni 2019 in dem Verfahren BVerwG 5 P 3.18 (juris) entschieden.Der Senat hat in dem erwähnten Beschluss vom 25. Juni 2019 - 5 P 3.18 - (…juris Rn. 19) bereits entschieden, dass das Beschäftigungsverhältnis oder die Arbeitsbedingungen durch eine Dienstpostenbewertung keine Änderung erfahren.
- BVerwG, 30.04.2020 - 1 WB 23.19
Beteiligung des Gesamtvertrauenspersonenausschusses; konkretisierende Anordnung
Sie muss auf eine Veränderung des bestehenden Zustands gerichtet sein; nach ihrer Durchführung müssen das Beschäftigungsverhältnis oder die Arbeitsbedingungen eine Änderung erfahren haben (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 7. Februar 2012 - 6 P 26.10 - Buchholz 251.2 § 90 BlnPersVG Nr. 1 Rn. 18 und zuletzt vom 25. Juni 2019 - 5 P 3.18 - juris LS und Rn. 13 ff., jeweils m.w.N.).In der so zu verstehenden Gestaltungswirkung ist zugleich das in der früheren Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts angesprochene Erfordernis einer unmittelbaren Regelung der Belange der Betroffenen der Sache nach aufgegangen (vgl. BVerwG, Beschluss vom 25. Juni 2019 - 5 P 3.18 - juris LS und Rn. 16).
- BVerwG, 14.12.2022 - 5 P 3.21
Unzulässigkeit eines erledigten konkreten Feststellungsantrags
Zum anderen wäre ein etwaiger Fortsetzungsfeststellungsantrag (analog § 113 Abs. 1 Satz 4 VwGO) im Beschlussverfahren nicht statthaft, weil hier nicht die Verwaltungsgerichtsordnung, sondern gemäß § 78 Abs. 2 PersVG LSA die Vorschriften des Arbeitsgerichtsgesetzes über das Beschlussverfahren entsprechend anwendbar sind (vgl. BVerwG, Beschluss vom 25. Juni 2019 - 5 P 3.18 - BVerwGE 166, 89 Rn. 10). - VG Berlin, 17.11.2020 - 72 K 10.20 Die Handlung muss auf Veränderung des bestehenden Zustands in Bezug auf Beschäftigungsverhältnisse oder Arbeitsbedingungen gerichtet sein (vgl. Bundesverwaltungsgericht, Beschluss vom 25. Juni 2019 - BVerwG 5 P 3.18 -, NVwZ 2020, 320 [321 Rn. 15] zum Mitwirkungstatbestand der Verwaltungsanordnung).
- VG Köln, 22.02.2024 - 33 K 6351/22 Rn. 21 vgl. BVerwG, Beschluss vom 25.06.2019 - 5 P 3.18 -.
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