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| BVerwG, 11.10.1955 - III C 40.55 |
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Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
LAG § 267 Abs. 2 Nr. 1, 4
Papierfundstellen
- BVerwGE 2, 244
Wird zitiert von ... (7) Zitiert selbst (3)
- BVerwG, 22.04.1955 - IV C 68.54
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 11.10.1955 - III C 40.55
Der IV. Senat hat in seinen Urteilenvom 22. April 1955 - BVerwG IV C 45/54 und IV C 68/54 - als "karitative Leistungen" im Sinne des § 267 Abs. 2 Ziffer 1 LAG nur solche Leistungen angesprochen, die - etwa von entsprechenden Verbänden erfolgend - jedenfalls "ohne Ansehen der Person und des Standes die Not der Nächsten lindern" sollten. - BVerwG, 20.01.1955 - III B 21.53
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 11.10.1955 - III C 40.55
Auch ist das Revisionsgericht nach § 56 Abs. 2 BVerwGG an die in der angefochtenen Endentscheidung getroffenen, nicht angegriffenen Feststellungen gebunden (so schonBeschluß des erkennenden Senats vom 20. Januar 1955 - BVerwG III B 21/53 - undUrteil vom 26. Mai 1955 - BVerwG III C 42/54 -). - BVerwG, 26.05.1955 - III C 42.54
Auszug aus BVerwG, 11.10.1955 - III C 40.55
Auch ist das Revisionsgericht nach § 56 Abs. 2 BVerwGG an die in der angefochtenen Endentscheidung getroffenen, nicht angegriffenen Feststellungen gebunden (so schonBeschluß des erkennenden Senats vom 20. Januar 1955 - BVerwG III B 21/53 - undUrteil vom 26. Mai 1955 - BVerwG III C 42/54 -).
- BVerwG, 01.10.1958 - IV C 48.58
Rechtsmittel
Wenn in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG IV C 68.54 vom 22. April 1955 - BVerwGE 2, 68 [BVerwG 22.04.1955 - IV C 68/54] - BVerwG IV C 58.54 vom 30. September 1955 - BVerwGE 2, 215 - BVerwG III C 40.55 vom 11. Oktober 1955 - BVerwGE 2, 244 - BVerwG III C 110.54 vom 10. November 1955 - ZLA 56, 72 - BVerwG III C 44.55 vom 26. Januar 1956 - NJW 56, 1251 -) der Ausdruck "karitativ" als "ohne Ansehen der Person und des Standes" umschrieben wurde, so betraf das vornehmlich Leistungen aus Unterstützungskassen von Standesorganisationen und Wirtschaftsunternehmungen. - BVerwG, 26.06.1964 - III CB 42.63
Voraussetzungen der Begründetheit einer Nichtzulassungsbeschwerde - Begriff der …
Der Begriff der karitativen Leistungen, der naturgemäß eng auszulegen ist (vgl. Urteil vom 30. September 1955 - BVerwG IV C 58.54 - [BVerwGE 2, 215]), ist durch die Rechtsprechung bereits grundsätzlich geklärt (vgl. Urteil vom 11. Oktober 1955 - BVerwG III C 40.55 -, ferner Urteil vom 1. Oktober 1958 - BVerwG IV C 48.58 - [Buchholz, Sammel- und Nachschlagewerk der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, 427.3 zu § 267 LAG Nr. 36]). - BVerwG, 27.06.1958 - IV C 238.57
Rechtsmittel
Die in einer Reihe von Entscheidungen ausgedrückte Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts hierzu (BVerwG IV C 68.54 vom 22. April 1955 - BVerwGE 2, 68 [BVerwG 22.04.1955 - IV C 68/54] - BVerwG IV C 58.54 vom 30. September 1955 - BVerwGE 2, 215 - BVerwG III C 40.55 vom 11. Oktober 1955 - BVerwGE 2, 244 - BVerwG III C 110.54 vom 10. November 1955 - ZLA 56, 72 - BVerwG III C 44.55 vom 26. Januar 1956 - NJW 56, 1251 -), die einigen Widerspruch gefunden hat (Rechtsanwalt Friese, NJW 1955, 1733, SGG Oldenburg, 23. November 1955, zust. berichtet von Bothe RLA 1956, 104), betraf vornehmlich Leistungen aus Unterstützungskassen von Firmen oder Standesorganisationen; auf die Abgrenzung gegen solche Leistungen bezieht sich die Wendung "ohne Ansehen der Person und des Standes".
- BVerwG, 13.12.1956 - III C 38.55
Rechtsmittel
Stellt doch schon eine ohne Rechtsanspruch, aber mit Rücksicht auf eine frühere selbständige Berufstätigkeit gewährte Zuwendung keine "karitative" Leistung im Sinne des § 267 Abs. 2 Nr. 1 LAG dar - vgl. dazu Urteile des erkennenden Senats, vom 11. Oktober 1955 - BVerwG III C 40.55 - (BVerwGE 2, 244 = ZLA 1956 S. 13), vom 10. November 1955 - BVerwG III C 110.54 - (NJW 1956 S. 841 = ZLA 1956 S. 72), vom 26. Januar 1956 - BVerwG III C 44.55 - (LA 1956 S. 174), vom 6. Juli 1956 - BVerwG III C 98.55 - und des IV. Senatsvom 22. April 1955 - BVerwG IV C 68.54 - (NJW 1955 S. 1124) - so muß dies erst recht für eine mit Rechtsanspruch gewährte, auf denselben Urgrund zurückzuführende Leistung gelten. - BVerwG, 08.12.1958 - IV C 135.57
Ausgestaltung der Berechnung der Höhe der Unterhaltshilfe wegen Verlustes der …
Diese Rechtsprechung, der sich auch der gleichfalls mit Lastenausgleichssachen befaßte III. Senat des Bundesverwaltungsgerichts angeschlossen hat (vgl. Urteil vom 11. Oktober 1955 - BVerwGE 2, 244 [BVerwG 11.10.1955 - BVerwG III C 40.55] -), betraf zwar überwiegend Leistungen aus freiwilligen Unterstützungskassen von Betrieben oder Standesorganisationen, die einer Abgrenzung gegenüber der rein aus christlichen oder humanitären Motiven gewährten privaten Nächstenliebe bedürfen. - BVerwG, 26.01.1956 - III C 44.55
Rechtsmittel
Gegen die sowohl vom erkennenden wie vom IV. Senat des Bundesverwaltungsgerichts, u.a. in den Urteilenvom 11. Oktober 1955 - BVerwG III C 40.55 - undvom 10. November 1955 - BVerwG III C 110.54 - sowievom 22. April 1955 - BVerwG IV C 68.54 - undvom 23. August 1955 - BVerwG IV C 45.55 -, aus dem allgemeinen Sprachgebrauch entwickelte Auslegung des Begriffs "karitative Leistungen" in § 267 Abs. 2 Nr. 1 LAG hat die Revision, ausgehend von der Anmerkung von Friese zum Urteil BVerwG IV C 68.54 in NJW 1955 S. 1733, eingehend begründete Einwendungen vorgetragen. - BVerwG, 03.11.1961 - III C 8.59
Rechtsmittel
Nicht ausschließlich die Absicht, "in Ausübung praktischer Nächstenliebe ... ohne Ansehen der Person und des Standes die Not des Nächsten zu lindern" (vgl. Urteil vom 11. Oktober 1955 - BVerwG III C 40.55 - [Buchholz, Sammel- und Nachschlagewerk der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, 427.3 zu § 267 LAG Nr. 5]; KSR-SRdSchr. Nr. 10 c), sondern zumindest auch der Wunsch, dem Beigeladenen für seine Tätigkeit etwas in der Form eines Taschengeldes zukommen zu lassen, bestimmen das Wesen der ihm gewährten Leistungen und nähern sie so den wiederkehrenden Bezügen aus Arbeitsleistung weitgehend an, mag auch ein Arbeitsvertrag nicht geschlossen worden sein.
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