Rechtsprechung
| BVerwG, 28.06.1968 - VI C 35.67 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Einstellung der Zahlung von arbeitstäglichem Zuschuss mit Fahrkostenersatz anstelle von Trennungsentschädigung wegen mangelnder Umzugsbereitschaft - Zuweisung einer angemessenen und zumutbaren Wohnung - Anspruch auf Zahlung von Trennungsentschädigung - Sinn und Zweck des ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
DVzUKGDVzUKG (Hessen) Nr. 25
Verfahrensgang
- VGH Hessen, 12.11.1963 - OS I 115/62
- BVerwG, 28.06.1968 - VI C 35.67
Papierfundstellen
- BVerwGE 30, 99
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (9)
- BVerwG, 15.09.1966 - VIII C 215.63
Auszug aus BVerwG, 28.06.1968 - VI C 35.67
Insoweit wäre ein dem Dienstherrn eingeräumtes Ermessen schon an die in Nr. 25 Ziff. 15 Abs. 2 und 3 DVzUKG näher umschriebenen tatbestandsmäßigen Voraussetzungen für die Einstellung der Zahlung der Trennungsentschädigung gebunden (vgl. hierzu auch die Urteile vom 29. August 1966 - BVerwG VIII C 40.63 - und vom 15. September 1966 - BVerwG VIII C 215.63 - [Buchholz BVerwG 238, 90, Reise- und Umzugskosten Nr. 14 - RiA 1967 S. 151 = DÖD 1967 S. 53]).Es ist dabei auch zu bedenken, daß der Beamte in erster Linie selbst dafür verantwortlich ist, sich eine seinen Wünschen entsprechende Wohnung zu verschaffen (vgl. hierzu das bereits angeführte Urteil vom 15. September 1966 - BVerwG VIII C 215.63 -).
Rechtsfolgen ergeben sich erst dann, wenn der Beamte eine ihm zugewiesene oder angebotene angemessene und zumutbare Wohnung ablehnt (vgl. auch hierzu das Urteil vom 15. September 1966 - BVerwG VIII C 215.63 -).
- BVerwG, 15.12.1967 - VI C 30.67
Antrag auf Bewilligung einer Trennungsentschädigung aus Anlass einer Versetzung - …
Auszug aus BVerwG, 28.06.1968 - VI C 35.67
Ebenso wie in den Urteilen vom 15. Dezember 1967 - BVerwG VI C 30.67 - (ZBR 1968 S. 191), vom 31. Januar 1968 - BVerwG VI C 49.67 - und vom 26. April 1968 - BVerwG VI C 24.67 - bedarf es auch hier keiner Entscheidung, ob Nr. 25 DVzUKG als Rechts Vorschrift gültig ist.In Übereinstimmung damit hat das Bundesverwaltungsgericht seit jeher die beamtenrechtliche Fürsorgepflicht als Rechtsgrundlage für die Gewährung von Trennungsentschädigung anerkannt (vgl. BVerwGE 6, 111 und neuerdings Urteile vom 6. April 1967 - BVerwG II C 24.67 - [ZBR 1967 S. 268] und vom 15. Dezember 1967 - BVerwG VI C 30.67 - in diesem Sinne auch BGHZ 10, 295 sowie BGH in ZBR 1955 S. 183 und in ZBR 1956 S. 157).
- BGH, 21.09.1953 - III ZR 304/52
Rechtsweg für beamtenrechtliche Ansprüche
Auszug aus BVerwG, 28.06.1968 - VI C 35.67
In Übereinstimmung damit hat das Bundesverwaltungsgericht seit jeher die beamtenrechtliche Fürsorgepflicht als Rechtsgrundlage für die Gewährung von Trennungsentschädigung anerkannt (vgl. BVerwGE 6, 111 und neuerdings Urteile vom 6. April 1967 - BVerwG II C 24.67 - [ZBR 1967 S. 268] und vom 15. Dezember 1967 - BVerwG VI C 30.67 - in diesem Sinne auch BGHZ 10, 295 sowie BGH in ZBR 1955 S. 183 und in ZBR 1956 S. 157).Jedenfalls gibt Nr. 25 Ziff. 9 DVzUKG ebenso wie Nr. 25 Abs. 4 Satz 2 DVzUKG (Bund) dem Dienstherrn nicht die Befugnis, eine einmal bewilligte Trennungsentschädigung (einen arbeitstäglichen Zuschuß) nach freiem Ermessen zu widerrufen (vgl. BGHZ 10, 295 [300 bis 302]).
- BVerwG, 29.08.1966 - VIII C 40.63
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 28.06.1968 - VI C 35.67
Besteht aber insoweit eine konkrete Fürsorgepflicht des Dienstherrn gegenüber seinem Beamten, so ergibt sich daraus folgerichtig zugleich, daß dem Beamten bei Vorliegen der sachlichen Voraussetzungen (vgl. § 11 UKG in Verbindung mit Nr. 25 Ziff. 1 und 2 DVzUKG) ein Rechtsanspruch auf Erfüllung der Fürsorgepflicht zusteht; dabei kann allerdings dem Dienstherrn Ermessen insoweit zustehen, als es ihm obliegt, die Höhe oder die Art der Fürsorgeleistung (z.B. Trennungsentschädigung oder arbeitstäglicher Zuschuß) unter Berücksichtigung der durch die getrennte Haushaltsführung oder die Beibehaltung der Wohnung am bisherigen Wohnort erwachsenden - angemessenen - Mehrausgaben zu bestimmen (vgl. BGH in ZBR 1956 S. 157; in diesem Sinne offenbar auch Urteil vom 29. August 1966 - BVerwG VIII C 40.63 - [Buchholz BVerwG 238.90, Reise- und Umzugskosten Nr. 12 = JR 1967 S. 238]).Insoweit wäre ein dem Dienstherrn eingeräumtes Ermessen schon an die in Nr. 25 Ziff. 15 Abs. 2 und 3 DVzUKG näher umschriebenen tatbestandsmäßigen Voraussetzungen für die Einstellung der Zahlung der Trennungsentschädigung gebunden (vgl. hierzu auch die Urteile vom 29. August 1966 - BVerwG VIII C 40.63 - und vom 15. September 1966 - BVerwG VIII C 215.63 - [Buchholz BVerwG 238, 90, Reise- und Umzugskosten Nr. 14 - RiA 1967 S. 151 = DÖD 1967 S. 53]).
- BVerwG, 31.01.1968 - VI C 49.67
Bewilligung der Trennungsentschädigung eines Polizeibeamten
Auszug aus BVerwG, 28.06.1968 - VI C 35.67
Ebenso wie in den Urteilen vom 15. Dezember 1967 - BVerwG VI C 30.67 - (ZBR 1968 S. 191), vom 31. Januar 1968 - BVerwG VI C 49.67 - und vom 26. April 1968 - BVerwG VI C 24.67 - bedarf es auch hier keiner Entscheidung, ob Nr. 25 DVzUKG als Rechts Vorschrift gültig ist. - BVerwG, 26.04.1968 - VI C 24.67
Rechtmäßigkeit einer Einstellung der Zahlung von Fahrkostenersatz und …
Auszug aus BVerwG, 28.06.1968 - VI C 35.67
Ebenso wie in den Urteilen vom 15. Dezember 1967 - BVerwG VI C 30.67 - (ZBR 1968 S. 191), vom 31. Januar 1968 - BVerwG VI C 49.67 - und vom 26. April 1968 - BVerwG VI C 24.67 - bedarf es auch hier keiner Entscheidung, ob Nr. 25 DVzUKG als Rechts Vorschrift gültig ist. - BVerwG, 04.03.1964 - VIII C 221.63
Auszug aus BVerwG, 28.06.1968 - VI C 35.67
Denn auch bei fehlender Ermächtigungsgrundlage wäre die Orientierung der Verwaltungspraxis an dieser Bestimmung als eine für die Konkretisierung der Fürsorgepflicht des Dienstherrn geeignete Selbstbindung der Verwaltung rechtlich nicht zu beanstanden (vgl. BVerwGE 18, 120 [122 f.]). - BVerwG, 16.01.1958 - II C 51.55
Auszug aus BVerwG, 28.06.1968 - VI C 35.67
In Übereinstimmung damit hat das Bundesverwaltungsgericht seit jeher die beamtenrechtliche Fürsorgepflicht als Rechtsgrundlage für die Gewährung von Trennungsentschädigung anerkannt (vgl. BVerwGE 6, 111 und neuerdings Urteile vom 6. April 1967 - BVerwG II C 24.67 - [ZBR 1967 S. 268] und vom 15. Dezember 1967 - BVerwG VI C 30.67 - in diesem Sinne auch BGHZ 10, 295 sowie BGH in ZBR 1955 S. 183 und in ZBR 1956 S. 157). - BVerwG, 06.04.1967 - II C 24.67
Rechtmäßigkeit des Entzuges einer Trennungsentschädigung - Nichtannahme eines …
Auszug aus BVerwG, 28.06.1968 - VI C 35.67
In Übereinstimmung damit hat das Bundesverwaltungsgericht seit jeher die beamtenrechtliche Fürsorgepflicht als Rechtsgrundlage für die Gewährung von Trennungsentschädigung anerkannt (vgl. BVerwGE 6, 111 und neuerdings Urteile vom 6. April 1967 - BVerwG II C 24.67 - [ZBR 1967 S. 268] und vom 15. Dezember 1967 - BVerwG VI C 30.67 - in diesem Sinne auch BGHZ 10, 295 sowie BGH in ZBR 1955 S. 183 und in ZBR 1956 S. 157).
- BVerwG, 24.10.1972 - VI C 8.72
Gewährung von Trennungsgeld nach Ablehnung von verfügbarer familiengerechter …
"Daraus, daß nach der gerade genannten Vorschrift Trennungsentschädigung nur zu gewähren ist, wenn (und soweit) der Beamte aus Anlaß einer Versetzung usw. gezwungen ist, getrennten Haushalt zu führen, die Wohnung am bisherigen Wohnort beizubehalten oder das Umzugsgut unterzustellen, folgt, daß auch bei einer Versetzung usw. der Beamte in erster Linie dafür verantwortlich ist, sich eine Wohnung zu beschaffen-, und er den Umzug nicht durch unangemessene Ansprüche oder aus anderen nicht zwingenden Gründen verzögern darf, will er nicht den Anspruch auf Trennungsentschädigung, insbesondere auf Trennungsgeld, verlieren (vgl. dazu auch BVerwGE 30, 99 und Urteil vom 3. Oktober 1968 - BVerwG II C 82.67 - [DÖD 1969, 113]).". - BVerwG, 11.02.1987 - 7 B 10.87
Mindestanforderungen für schriftliche Prüfungsleistungen in der zweiten …
Mit der Angabe BVerwGE 30, 104 [BVerwG 28.06.1968 - VI C 35/67] und 110 wird auf zwei nicht einschlägige Entscheidungen verwiesen. - BVerwG, 08.10.1969 - VI B 62.68
Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Gewährung einer …
Die für das Recht des öffentlichen Dienstes zuständigen Senate des Bundesverwaltungsgerichts haben jedenfalls die im Recht der Trennungsentschädigung auftretenden Fragen, die mit der durch einen objektiven Wohnungsmangel verursachten Zwangslage und mit einer mangelnden Umzugsbereitschaft des Beamten zusammenhängen, in ihrer Rechtsprechung im wesentlichen geklärt (vgl. über die vom Berufungsgericht zitierten Entscheidungen hinaus insbesondere Urteile vom 26. April 1968 - BVerwG VI C 24.67 - [RIA 1968, 236], vom 28. Juni 1968 - BVerwG VI C 35.67 - [RIA 1968, 212], Beschluß vom 15. August 1968 - BVerwG II B 6.68 - und Urteil vom 3. Oktober 1968 - BVerwG II C 82.677 - [DÖD 1969, 113], jeweils mit weiteren Nachweisen). - BVerwG, 15.08.1968 - II B 6.68
Wohnung als Möbellager als familiengerechte Wohnung - Anspruch auf …
Die Darlegungen des Berufungsgerichts mit dem Ergebnis, daß der Kläger seinen Anspruch auf Weitergewährung der Trennungsentschädigung über den 1. Dezember 1963 hinaus bis zu seinem Einzug in sein Eigenheim in Schüttorf im Februar 1966 nicht als Ausgleich für seine - nach der Auffassung der Beschwerde gebotene - Rehabilitierung stützen kann, stehen im Einklang mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, daß im Falle einer Versetzung nur die durch einen objektiven Wohnungsmangel verursachte Zwangslage den Anspruch auf Trennungsentschädigung auslöst (BVerwG…, Urteil vom 15. Dezember 1967 - BVerwG VI C 30.67 - [a.a.O.] mit Hinweis auf Urteil vom 15. September 1966 - BVerwG VIII C 215.63 - [Buchholz BVerwG 238.90 Reise- und Umzugskosten Nr. 14 = RiA 1967 S. 151]), daß deshalb nur Verzögerungsgründe, die mit der Rechtsnatur der Trennungsentschädigung als eines Ausgleichs für die durch Wohnungsmangel entstandenen Mehrkosten in sachlichem Zusammenhang stehen, die Weitergewährung der Trennungsentschädigung trotz Zuweisung einer bezugsfertigen, angemessenen Wohnung am neuen Dienstort rechtfertigen (so BVerwG, Urteil vom 28. Juni 1968 - BVerwG VI C 35.67 -, zur Veröffentlichung in der Entscheidungssammlung des Bundesverwaltungsgerichts vorgesehen) und daß demgemäß andere Erwägungen - wie hier der Rehabilitierungsgedanke - die Weitergewährung der Trennungsentschädigung auch dann nicht zu rechtfertigen vermögen, wenn sie eine wohlwollende Behandlung des Beamten unter dem Gesichtspunkt der beamtenrechtlichen Fürsorgepflicht nahelegen sollten. - BVerwG, 07.12.1971 - VIII B 7.71 Dieser Auffassung hat sich der VI. Senat des Bundesverwaltungsgerichts angeschlossen in seinem Urteil vom 15. Dezember 1967 - BVerwG VI C 30.67 - (Buchholz 238.90 Nr. 20 = DÖD 1968, 96 = JVBl. 1968, 189 = RiA 1968, 115 = VRspr. 19, 717 = ZBR 1968, 191) und in seiner Entscheidung BVerwGE 30, 99 [BVerwG 28.06.1968 - VI C 35/67].
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