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| BVerwG, 07.05.1957 - III C 378.56 |
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FG § 41; LAG § 360
Papierfundstellen
- BVerwGE 5, 50
- NJW 1957, 1648
- MDR 1957, 632
Wird zitiert von ... (43) Zitiert selbst (1)
- BVerwG, 17.05.1956 - III C 230.55
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 07.05.1957 - III C 378.56
Das angefochtene Urteil befindet sich damit in Einklang mit demUrteil des erkennenden Senats vom 17. Mai 1956 - BVerwG III C 230.55 - BVerwGE 3, 297 [BVerwG 17.05.1956 - III C 230/55] -, in dem nicht nur die Rechtsgültigkeit der §§ 360 LAG und 41 FG festgestellt, sondern auch ausgeführt worden ist, daß in dem genannten Bestimmungen nicht unbedingt und stets die Ausschließung von allen Ausgleichsleistungen und allen Schadensfeststellungen vorgesehen ist, sondern daß es der Entscheidung der Behörde überlassen ist, unter Wahrung der Verhältnismäßigkeit zur Schwere der Verfehlung und ihrer Gefährlichkeit für den Ausgleichsfonds die Ausschließung von einer, von mehreren oder von allen Ausgleichsleistungen oder Schadensfeststellungen anzuordnen oder festzustellen.
- BVerwG, 28.02.1963 - III C 124.61 Erheblich sind Tatsachen, wenn sie die Entscheidung beeinflussen können, mögen sie auch im Einzelfall der Gewährung der Leistung nicht entgegenstehen (Bestätigung von BVerwGE 5, 50 [BVerwG 07.05.1957 - III C 378/56]; 9, 114 [BVerwG 20.08.1959 - IV C 367/58]und BVerwG III C 189.57, Urteil vom 10. August 1961).
Davon abgesehen, widerspricht die Auffassung des Verwaltungsgerichts, die Ausschließung der Klägerin von der Kriegsschadenrente sei nicht gerechtfertigt, weil die Verschweigung für die Entscheidung nicht erheblich gewesen sei, der abstrakten Betrachtungsweise, die sowohl der erkennende Senat wie auch der IV. Senat des Bundesverwaltungsgerichts bei Anwendung von § 360 LAG für richtig angesehen hat (vgl. Urteile vom 7. Mai 1957 - BVerwG III C 378.56 - [BVerwGE 5, 50 [BVerwG 07.05.1957 - III C 378/56]]; vom 8. April 1960 - BVerwG IV C 24.58 - vom 26. August 1959 - BVerwG IV C 298.58 - [BVerwGE 9, 114]; vom 10. August 1961 - BVerwG III C 189.57 -).
Indessen handelt es sich bei der gegenwärtigen Vermögenslage oder den jetzigen Einkünften des Geschädigten ebenso wie bei Entschädigungsleistungen (vgl. hierzu BVerwGE 5, 50 [BVerwG 07.05.1957 - III C 378/56]) um Tatsachen, die von der Schadensentstehung zeitlich losgelöst sind.
Diese Wirkung ist ebenso wie die Schwere des Verschuldens von Bedeutung für den Umfang der Ausgleichsleistungen, von denen die Klägerin möglicherweise auszuschließen sein wird (BVerwGE 5, 50 [BVerwG 07.05.1957 - III C 378/56]).
- BVerwG, 10.12.1959 - III C 167.58
Rechtsmittel
Dies entspricht der ständigen Rechtsprechung der mit der Bearbeitung von Lastenausgleichssachen befaßten Senate des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. Urteil vom 16. Februar 1956 - BVerwG III C 99.54 - [Buchholz, BVerwG 427.3 zu § 360 LAG Nr. 1]; Urteil vom 17. Mai 1956 - BVerwG III C 230.55 - [BVerwGE 3, 297 [BVerwG 17.05.1956 - III C 230/55] = Buchholz, BVerwG 427.3 zu § 360 LAG Nr. 2]; Urteil vom 7. Mai 1957 - BVerwG III C 378.56 - [BVerwGE 5, 50 [BVerwG 07.05.1957 - III C 378/56]], ferner Urteil vom 26. August 1959 - BVerwG IV C 298.58 - [MDR 1959 S. 1035]).Bei diesem Grundsatz handelt es sich um eine Ermessensbindung, die überall da eingreift, wo es im Gebiet des öffentlichen Rechts um die Verwirkung von Ansprüchen durch treuwidriges Verhalten geht, nicht aber um reines Ermessen, das richterlicher Überprüfung nur in beschränktem Umfange unterstellt wäre (vgl. BVerwGE 5, 50 [BVerwG 07.05.1957 - III C 378/56] [53]).
- BVerwG, 11.11.1960 - IV C 241.59
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Rein rechnerisch lasse sich die Verhältnismäßigkeit der Wirkung der Ausschließungsmaßnahme auf einen Betroffenen zu der Schwere seiner Verfehlung und der Gefährdung des Ausgleichsfonds nicht ermitteln, die Verhältnismäßigkeit sei aber ein an dem Begriff der Angemessenheit ausgerichteter Wert, der ein Übermaß nicht zulasse (vgl. das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 7. Mai 1957, ZLA 1957 S. 327).In materiell-rechtlicher Hinsicht hat das Bezirksverwaltungsgericht entgegen der Rechtsansicht des VIA die ständige Rechtsprechung beider Lastenausgleichssenate des Bundesverwaltungsgerichts berücksichtigt, indem es unter Bezugnahme auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 7. Mai 1957 (BVerwGE 5, 50 [BVerwG 07.05.1957 - III C 378/56]) die Verhältnismäßigkeit der Ausschließungsmaßnahmen in ihrer Wirkung auf den Betroffenen zu der Schwere der Verfehlung als einen Rechtsbegriff angesehen hat.
- BVerwG, 10.12.1959 - III C 181.58
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Fortentwicklung von BVerwGE 5, 50 [BVerwG 07.05.1957 - III C 378/56].Der Senat hat bereits entschieden, daß das angemessene Verhältnis der Ausschließung von Ausgleichsleistungen zu der Schwere der Verfehlung und ihrer Gefährlichkeit für den Lastenausgleichsfonds vom Gericht überprüfbar ist (BVerwGE 5, 50 [BVerwG 07.05.1957 - III C 378/56]).
- BVerwG, 18.03.1960 - VII C 106.59
Keine Absenkung der Kreisumlage für Gemeinde mit hoher Steuerkraft und eigenen …
Verwaltungsgerichtsbarkeit in der britischen Zone (Amtsbl. MilReg. Deutschland - brit. Kontrollgebiet - S. 799) - MRVO 165 - bestimmt und vom Bundesverwaltungsgericht bestätigt, daß die Handhabung des Ermessens nicht schlechthin, sondern nur auf das Vorliegen von Ermessensfehlern nachgeprüft werden kann (BVerwGE 4, 89 [BVerwG 11.10.1956 - BVerwG I C 179/54] [92]; 5, 50 [53]; 7, 180 [186/87]). - BVerwG, 12.03.1965 - VII C 175.63
Entziehung der Befugnis zur Ausbildung von Lehrlingen wegen sittlicher …
Denn die Verwaltungsgerichte sind, wie in ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts anerkannt ist (BVerwGE 4, 283/284; 5, 50 ff./53; 11, 95 ff./98; 16, 214 ff/218) grundsätzlich nicht befugt, anstelle dar Verwaltungsbehörde eine dieser vorbehaltene Ermessensentscheidung zu treffen. - BVerwG, 06.09.1979 - 5 C 71.77 Dieses Gebot, das nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (vgl. BVerfGE 26, 228 [239] mit weiteren Nachweisen) ein vernünftiges Verhältnis zwischen Anlaß, Zweck und Ausmaß der Regelung erfordert, gehört als Folgerung aus dem Rechtsstaatsprinzip zur verfassungsmäßigen Ordnung (BVerwGE 5, 50 [BVerwG 07.05.1957 - III C 378/56]; 9, 114, 11, 172); es erfaßt die Prinzipien der Geeignetheit, der Erforderlichkeit und der Angemessenheit des Mittels.
- BVerwG, 06.04.1961 - III C 363.59
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Demgemäß hat der erkennende Senat sowohl in der angeführten Entscheidung vom 17. Mai 1956 wie auch in der späteren Entscheidung vom 7. Mai 1957 (BVerwGE 5, 50 [BVerwG 07.05.1957 - III C 378/56]), in denen er den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit in seiner Anwendung durch die Verwaltungsgerichte weiterentwickelt hat, auf die Schwere der Verfehlung abgestellt. - BVerwG, 27.10.1960 - VIII C 228.59
Rechtsmittel
Diese wird neben der Berücksichtigung der sonstigen Rechtsgrundsätze über die Nachzeichnung der mutmaßlichen Dienstlaufbahn (vgl. insbesondere BVerwGE 3, 317 [BVerwG 01.06.1956 - II C 148/54]; 5, 54 [BVerwG 07.05.1957 - III C 378/56]; 10, 35) [BVerwG 02.12.1959 - V C 167/57]zu prüfen haben, ob die Tatsache, daß der Kläger nach 1945 im höheren Polizeidienst nicht mehr dauernd angestellt worden ist, ihre Ursache darin hat, daß er von 1934 bis 1945 keinen Dienst getan hat. - BVerwG, 15.12.1971 - V C 24.71
Notwendigkeit wissentlichen und willentlichen Handelns
Im Sinne der Ausschließungsvorschriften genügt danach das Verschweigen vorhandenen Vermögens und bezogener Einkünfte, dessen Berücksichtigung bzw. deren Anrechenbarkeit von der Behörde zu prüfen ist, weil Angaben darüber geeignet und bestimmt sind, den Lastenausgleich interessierenden Tatsachen zu erweisen (Urteil vom 22. Mai 1959 - BVerwG IV C 186.57 -), wenn sie auch nicht immer eine Änderung herbeiführen müssen (BVerwGE 5, 50; 9, 114; Urteil vom 28. Februar 1963 - BVerwG III C 124.61 - [Buchholz 427.3 § 360 LAG Nr. 30]). - BVerwG, 21.10.1960 - IV C 75.60
Einordnung der Verhältnismäßigkeit einer Ausschließungsmaßnahme als richterlich …
- BVerwG, 10.09.1958 - IV ER 203.58
Voraussetzungen für die Bewilligung von Prozesskostenhilfe - Anforderungen an die …
- BVerwG, 18.12.1961 - IV B 162.60
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Grundsätzliche Bedeutsamkeit …
- BVerwG, 12.09.1968 - V B 146.67
Feststellung von Vertreibungsschäden - Gewährung einer Kriegsschadenrente - …
- BVerwG, 09.07.1962 - VIII C 141.60
Rechtsmittel
- BVerwG, 14.07.1960 - III C 184.59
Rechtsmittel
- BVerwG, 24.02.1960 - VIII C 47.59
Rechtsmittel
- BVerwG, 24.01.1966 - VIII B 58.65
Rechtsmittel
- BVerwG, 09.05.1963 - III C 141.59
Rechtsmittel
- BVerwG, 12.10.1960 - VIII C 252.59
Rechtsmittel
- BVerwG, 07.09.1960 - VIII C 55.59
Rechtsmittel
- BVerwG, 20.01.1960 - IV B 229.58
Rechtsmittel
- BVerwG, 09.04.1959 - III C 260.57
Rechtsmittel
- BVerwG, 14.05.1969 - V C 111.68
Ausschließung von Ausgleichsleistungen nach § 360 Lastenausgleichsgesetz (LAG) - …
- BVerwG, 12.06.1964 - III B 29.64
- BVerwG, 10.02.1964 - IV CB 90.63
Ausschluss von Ausgleichsleistungen und Schadensfeststellungen - …
- BVerwG, 11.10.1962 - II C 156.60
Anspruch auf Erstattung von Heilbehandlungskosten im Rahmen der Mindestsätze der …
- BVerwG, 16.04.1962 - IV B 105.60
Rechtsmittel
- BVerwG, 23.11.1961 - VIII C 456.59
Rechtsmittel
- BVerwG, 26.06.1961 - III B 149.60
Verhältnis von Verwaltungsverfahren zu Steuerstrafverfahren
- BVerwG, 09.03.1961 - IV B 15.61
Feststellung und Entschädigung von Vertreibungsschäden
- BVerwG, 22.02.1961 - VIII C 240.59
Rechtsmittel
- BVerwG, 19.10.1960 - VI C 245.58
Rechtsmittel
- BVerwG, 06.07.1960 - VIII C 48.59
Rechtsmittel
- BVerwG, 08.02.1960 - III B 246.58
Rechtsmittel
- BVerwG, 06.12.1958 - III B 154.57
Rechtsmittel
- BVerwG, 08.12.1966 - VIII B 47.66
Antrag auf Nachholung der Beförderung zum Rektor und Nachholung der Beförderung …
- BGH, 11.03.1964 - IV ZR 174/63
Rechtsmittel
- BVerwG, 09.02.1962 - III C 357.58
Rechtsmittel
- BVerwG, 05.06.1959 - VII C 45.59
Rechtsmittel
- BVerwG, 21.03.1958 - IV C 340.56
Rechtsmittel
- BVerwG, 22.03.1963 - III B 180.61
Rechtsmittel
- BVerwG, 07.09.1960 - VIII C 53.59
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