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Rechtsprechung
   OLG Dresden, 10.07.2002 - 6 U 434/02   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2002,8695
OLG Dresden, 10.07.2002 - 6 U 434/02 (https://dejure.org/2002,8695)
OLG Dresden, Entscheidung vom 10.07.2002 - 6 U 434/02 (https://dejure.org/2002,8695)
OLG Dresden, Entscheidung vom 10. Juli 2002 - 6 U 434/02 (https://dejure.org/2002,8695)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 823 Abs. 2; GSB § 1 § 5
    Umfang des Schadens wegen zweckwidriger Verwendung von Baugeld

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Schadensersatz wegen zweckfremder Verwendung von Baugeld

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Zweckwidrige Verwendung von Baugeld

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Zweckwidrige Verwendung von Baugeld: Schadensersatz nur bei Ausfall des Schuldners! (IBR 2003, 1001)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BauR 2002, 1871
 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (10)

  • BGH, 24.11.1981 - VI ZR 47/80

    Haftung des gesetzlichen Vertreters einer juristischen Person für die Verwendung …

    Auszug aus OLG Dresden, 10.07.2002 - 6 U 434/02
    In Literatur und Rechtsprechung ist darüber hinaus auch anerkannt, dass ein Bauherr, der gleichzeitig Organ einer juristischen Person ist, die ebenfalls Baugeld empfangen hat, sowohl als Baugeldempfänger selbst, wie auch persönlich in seiner Funktion als Organ der juristischen Person auf Schadensersatz haften kann (vgl. nur RG, Urteil vom 18.10.1917 - VI 143/17, RGZ 91, 72, 76; BGH, Urteil vom 24.11.1981 - VI ZR 47/80, NJW 1982, 1037, 1038; OLG Karlsruhe, Urteil vom 03.05.1979 - 4 U 133/78, BB 1980, 233; OLG Hamburg, Urteil vom 20.08.1993 - 11 U 82/92, BauR 1994, 123, 126; OLG Dresden, Urteil vom 23.06.1999 - 12 U 637/99, NJW-RR 1999, 1469 ).
  • BGH, 09.10.1990 - VI ZR 230/89

    Pflichtenstellung des Generalübernehmers nach dem GSB

    Auszug aus OLG Dresden, 10.07.2002 - 6 U 434/02
    Nur in den Fällen, in denen die Werklohnforderung des Werkunternehmers wegen einer zweckwidrigen Verwendung von Baugeld nicht erfüllt wird bzw. nicht mehr erfüllt werden kann, der Baugläubiger also seine Forderung gegen die P GmbH nicht realisieren kann, liegt ein ersatzfähiger Schaden des Bauhandwerkers vor (vgl. nur BGH, Urteil vom 09.10.1990 - VI ZR 230/89, NJW-RR 1991, 141 ;… Urt. v. 13.12.1988 - VI ZR 260/88, BauR 1989, 230 ;… Urt. v. 6.6.1989 - VI ZR 281/88, NJW-RR 1989, 1045 ; a. A. offenbar Hagenloch, Handbuch zum GSB, Rn 317).
  • BGH, 06.06.1989 - VI ZR 281/88

    Verwendung von Baugeld; Leistungen zur Herstellung des Baues

    Auszug aus OLG Dresden, 10.07.2002 - 6 U 434/02
    Nur in den Fällen, in denen die Werklohnforderung des Werkunternehmers wegen einer zweckwidrigen Verwendung von Baugeld nicht erfüllt wird bzw. nicht mehr erfüllt werden kann, der Baugläubiger also seine Forderung gegen die P GmbH nicht realisieren kann, liegt ein ersatzfähiger Schaden des Bauhandwerkers vor (vgl. nur BGH, Urteil vom 09.10.1990 - VI ZR 230/89, NJW-RR 1991, 141 ;… Urt. v. 13.12.1988 - VI ZR 260/88, BauR 1989, 230 ; Urt. v. 6.6.1989 - VI ZR 281/88, NJW-RR 1989, 1045 ; a. A. offenbar Hagenloch, Handbuch zum GSB, Rn 317).
  • BGH, 19.12.1989 - VI ZR 32/89

    Schutzbereich des Gesetzes zur Sicherung von Bauforderungen

    Auszug aus OLG Dresden, 10.07.2002 - 6 U 434/02
    Unerheblich ist auch, dass der Kläger als Subunternehmer nichts zu einem Anspruch der P GmbH selbst auf das Baugeld gegen die O KG oder den Beklagten vorgetragen hat (vgl. BGH, Urt. v. 19.12.1989 - VII ZR 32/89, NJW-RR 1990, 342 ;… Stammkötter, aaO., § 1 Rn 41, 103 a.E.).
  • RG, 18.10.1917 - VI 143/17

    Haftung eines Baugeldempfängers; Haftung der Vertreter einer juristischen Person …

    Auszug aus OLG Dresden, 10.07.2002 - 6 U 434/02
    In Literatur und Rechtsprechung ist darüber hinaus auch anerkannt, dass ein Bauherr, der gleichzeitig Organ einer juristischen Person ist, die ebenfalls Baugeld empfangen hat, sowohl als Baugeldempfänger selbst, wie auch persönlich in seiner Funktion als Organ der juristischen Person auf Schadensersatz haften kann (vgl. nur RG, Urteil vom 18.10.1917 - VI 143/17, RGZ 91, 72, 76; BGH, Urteil vom 24.11.1981 - VI ZR 47/80, NJW 1982, 1037, 1038; OLG Karlsruhe, Urteil vom 03.05.1979 - 4 U 133/78, BB 1980, 233; OLG Hamburg, Urteil vom 20.08.1993 - 11 U 82/92, BauR 1994, 123, 126; OLG Dresden, Urteil vom 23.06.1999 - 12 U 637/99, NJW-RR 1999, 1469 ).
  • BGH, 13.12.1988 - VI ZR 260/88

    Eigenschaft von Baugeld bei Tilgung eines Grundstücksankaufskredites

    Auszug aus OLG Dresden, 10.07.2002 - 6 U 434/02
    Nur in den Fällen, in denen die Werklohnforderung des Werkunternehmers wegen einer zweckwidrigen Verwendung von Baugeld nicht erfüllt wird bzw. nicht mehr erfüllt werden kann, der Baugläubiger also seine Forderung gegen die P GmbH nicht realisieren kann, liegt ein ersatzfähiger Schaden des Bauhandwerkers vor (vgl. nur BGH, Urteil vom 09.10.1990 - VI ZR 230/89, NJW-RR 1991, 141 ; Urt. v. 13.12.1988 - VI ZR 260/88, BauR 1989, 230 ;… Urt. v. 6.6.1989 - VI ZR 281/88, NJW-RR 1989, 1045 ; a. A. offenbar Hagenloch, Handbuch zum GSB, Rn 317).
  • OLG Hamburg, 20.08.1993 - 11 U 82/92

    Gerüstbauer: Anspruch auf Bauhandwerkersicherungshypothek; Anwendbarkeit des …

    Auszug aus OLG Dresden, 10.07.2002 - 6 U 434/02
    In Literatur und Rechtsprechung ist darüber hinaus auch anerkannt, dass ein Bauherr, der gleichzeitig Organ einer juristischen Person ist, die ebenfalls Baugeld empfangen hat, sowohl als Baugeldempfänger selbst, wie auch persönlich in seiner Funktion als Organ der juristischen Person auf Schadensersatz haften kann (vgl. nur RG, Urteil vom 18.10.1917 - VI 143/17, RGZ 91, 72, 76; BGH, Urteil vom 24.11.1981 - VI ZR 47/80, NJW 1982, 1037, 1038; OLG Karlsruhe, Urteil vom 03.05.1979 - 4 U 133/78, BB 1980, 233; OLG Hamburg, Urteil vom 20.08.1993 - 11 U 82/92, BauR 1994, 123, 126; OLG Dresden, Urteil vom 23.06.1999 - 12 U 637/99, NJW-RR 1999, 1469 ).
  • OLG Dresden, 23.06.1999 - 12 U 637/99

    Nachweis der Verwendung von Baugeld durch den Generalunternehmer

    Auszug aus OLG Dresden, 10.07.2002 - 6 U 434/02
    In Literatur und Rechtsprechung ist darüber hinaus auch anerkannt, dass ein Bauherr, der gleichzeitig Organ einer juristischen Person ist, die ebenfalls Baugeld empfangen hat, sowohl als Baugeldempfänger selbst, wie auch persönlich in seiner Funktion als Organ der juristischen Person auf Schadensersatz haften kann (vgl. nur RG, Urteil vom 18.10.1917 - VI 143/17, RGZ 91, 72, 76; BGH, Urteil vom 24.11.1981 - VI ZR 47/80, NJW 1982, 1037, 1038; OLG Karlsruhe, Urteil vom 03.05.1979 - 4 U 133/78, BB 1980, 233; OLG Hamburg, Urteil vom 20.08.1993 - 11 U 82/92, BauR 1994, 123, 126; OLG Dresden, Urteil vom 23.06.1999 - 12 U 637/99, NJW-RR 1999, 1469 ).
  • OLG Hamburg, 10.05.1996 - 14 U 70/96

    Anordnung eines dinglichen Arrestes wegen eines Schadensersatzanspruches; …

    Auszug aus OLG Dresden, 10.07.2002 - 6 U 434/02
    Voraussetzung für einen Schaden ist jedenfalls, dass der Kläger als Werkunternehmer mit seiner fälligen Forderung (weitergehend: OLG Hamburg, Urt. v. 10.05.1996 - 14 U 70/96, OLGR 1997, 68) gegen den Besteller ausgefallen ist.
  • OLG Karlsruhe, 03.05.1979 - 4 U 133/78
    Auszug aus OLG Dresden, 10.07.2002 - 6 U 434/02
    In Literatur und Rechtsprechung ist darüber hinaus auch anerkannt, dass ein Bauherr, der gleichzeitig Organ einer juristischen Person ist, die ebenfalls Baugeld empfangen hat, sowohl als Baugeldempfänger selbst, wie auch persönlich in seiner Funktion als Organ der juristischen Person auf Schadensersatz haften kann (vgl. nur RG, Urteil vom 18.10.1917 - VI 143/17, RGZ 91, 72, 76; BGH, Urteil vom 24.11.1981 - VI ZR 47/80, NJW 1982, 1037, 1038; OLG Karlsruhe, Urteil vom 03.05.1979 - 4 U 133/78, BB 1980, 233; OLG Hamburg, Urteil vom 20.08.1993 - 11 U 82/92, BauR 1994, 123, 126; OLG Dresden, Urteil vom 23.06.1999 - 12 U 637/99, NJW-RR 1999, 1469 ).
  • OLG Dresden, 01.03.2005 - 5 U 1854/04

    Die Baugeldverwendungspflicht in der Unternehmerkette

    Davon kann nur ausgegangen werden, wenn die Werklohnforderung des Unternehmers wegen der zweckwidrigen Verwendung von Baugeld nicht erfüllt wurde und diese gegenüber dem Besteller auch nicht mehr erfüllt werden kann (vgl. BGH NJW-RR 1991, 141; OLG Dresden BauR 2002, 1871).
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