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Rechtsprechung
   OLG Bamberg, 09.07.2013 - 5 U 212/12   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2013,40027
OLG Bamberg, 09.07.2013 - 5 U 212/12 (https://dejure.org/2013,40027)
OLG Bamberg, Entscheidung vom 09.07.2013 - 5 U 212/12 (https://dejure.org/2013,40027)
OLG Bamberg, Entscheidung vom 09. Juli 2013 - 5 U 212/12 (https://dejure.org/2013,40027)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • anwaltonline.com(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Kurzinformation)

    Räum- und Streupflicht auf Bahnsteigen

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Vereinzelte Glättestellen auf Bahnsteigen löst noch keine Räum- und Streupflicht aus

  • verkehrsunfallsiegen.de (Kurzinformation)

    Räumpflicht und Streupflicht auf Bahnsteigen - Haftung bei Sturz und Verletzung

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Vereinzelte Glättestellen auf Bahnsteigen löst noch keine Räum- und Streupflicht aus

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Verkehrssicherungspflichten des Betreibers eines Bahnhofs bei winterlichen Witterungsverhältnissen; Darlegungs- und Beweislast hinsichtlich der Kausalität des Nichtstreuens von Salz für den Sturz eines Reisenden

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 2014, 344
  • VersR 2014, 1389
  • BeckRS 2014, 1925
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (31)

  • BGH, 12.06.2012 - VI ZR 138/11

    Glatteisunfall eines Fußgängers: Grenzen der Streupflicht eines …

    Auszug aus OLG Bamberg, 09.07.2013 - 5 U 212/12
    Das Erfordernis einer allgemeinen Glättebildung als Grundvoraussetzung für eine Räum- und Streupflicht auf Straßen, Wegen und Plätzen (BGH NJW 2009, 3302 Tz. 4 m.w.N.; 2012, 2727; VersR 1982, 299, 300) gilt auch für Bahnsteige.

    Er muss deshalb den Sachverhalt dartun und gegebenenfalls beweisen, aus dem sich ergibt, dass zur Zeit des Unfalls aufgrund der Wetter-, Straßen- oder Wegelage bereits oder noch eine Streupflicht bestand und diese schuldhaft verletzt worden ist (vgl. BGH, Urteile vom 29.09.1970 - VI ZR 51/69, VersR 1970, 1130, 1131; vom 27.11.1984 - VI ZR 49/83, VersR 1985, 243, 245; vom 12.06.2012 - VI ZR 138/11, NJW 2012, 2727 f.).

    Grundvoraussetzung für die Räum- und Streupflicht auf Straßen oder Wegen ist das Vorliegen einer allgemeinen Glätte und nicht nur das Vorhandensein einzelner Glättestellen (vgl. BGH, Urteil vom 12.06.2012 - VI ZR 138/11, NJW 2012, 2727 f.: 20 - 30 cm große Eisfläche in der Mitte eines nicht gestreuten Zugangswegs; Beschlüsse vom 21.01.1982 - III ZR 80/81, VersR 1982, 299, 300;… vom 26.02.2009 - III ZR 225/08, NJW 2009, 3302 Rn. 4 mwN; OLG Jena NZV 2009, 599, 600 mwN).

  • BGH, 26.02.2009 - III ZR 225/08

    Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde betreffend die …

    Auszug aus OLG Bamberg, 09.07.2013 - 5 U 212/12
    Das Erfordernis einer allgemeinen Glättebildung als Grundvoraussetzung für eine Räum- und Streupflicht auf Straßen, Wegen und Plätzen (BGH NJW 2009, 3302 Tz. 4 m.w.N.; 2012, 2727; VersR 1982, 299, 300) gilt auch für Bahnsteige.

    Grundvoraussetzung für die Räum- und Streupflicht auf Straßen oder Wegen ist das Vorliegen einer allgemeinen Glätte und nicht nur das Vorhandensein einzelner Glättestellen (vgl. BGH, Urteil vom 12.06.2012 - VI ZR 138/11, NJW 2012, 2727 f.: 20 - 30 cm große Eisfläche in der Mitte eines nicht gestreuten Zugangswegs; Beschlüsse vom 21.01.1982 - III ZR 80/81, VersR 1982, 299, 300; vom 26.02.2009 - III ZR 225/08, NJW 2009, 3302 Rn. 4 mwN; OLG Jena NZV 2009, 599, 600 mwN).

    Diese Beweiserleichterung kann aber erst und nur dann Platz greifen, wenn zuvor festgestellt ist, dass das Unfallereignis in einem Zeitraum stattgefunden hat, während dessen die Unfallstelle gestreut gewesen sein musste (BGH, Beschlüsse vom 26.02.2009 - III ZR 225/08, NJW 2009, 3302 f.;… vom 19.12.1991 - III ZR 2/91, BGHR BGB § 839 Abs. 1 S. 1 Streupflicht 7; vom 07.06.2005 - VI ZR 219/04, NJW-RR 2005, 1185).

  • BGH, 27.11.1984 - VI ZR 49/83

    Streupflicht von Wohnungseigentümern

    Auszug aus OLG Bamberg, 09.07.2013 - 5 U 212/12
    Er muss deshalb den Sachverhalt dartun und gegebenenfalls beweisen, aus dem sich ergibt, dass zur Zeit des Unfalls aufgrund der Wetter-, Straßen- oder Wegelage bereits oder noch eine Streupflicht bestand und diese schuldhaft verletzt worden ist (vgl. BGH, Urteile vom 29.09.1970 - VI ZR 51/69, VersR 1970, 1130, 1131; vom 27.11.1984 - VI ZR 49/83, VersR 1985, 243, 245; vom 12.06.2012 - VI ZR 138/11, NJW 2012, 2727 f.).

    Bei Auftreten von Glätte im Laufe des Tages ist dem Streupflichtigen ein angemessener Zeitraum zuzubilligen, um die erforderlichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Glätte zu treffen (vgl. BGH, Urteil vom 27.11.1984 - VI ZR 49/83, aaO; BGH, Beschlüsse vom 20.12.1984 - III ZR 54/84, VersR 1985, 189; vom 27.04.1987 - III ZR 123/86, VersR 1987, 989).

  • OLG Frankfurt, 02.11.2018 - 2 Ws 7/18

    Fahrlässige Tötung durch Unterlassen infolge mangelhafter Ausführung von …

    Den demnach bestehenden, hohen Anforderungen an die zu erfüllende Sorgfaltspflicht auf Bahnsteigen steht auch nicht die seitens der Strafkammer angeführte Entscheidung des Oberlandesgerichts Bamberg (Urteil vom 09.07.2013 - 5 U 212/12, BeckRS 2014, 01925) entgegen.
  • LG Hamburg, 10.11.2017 - 302 O 233/16

    Verkehrssicherungspflichtverletzung: Schadensersatzklage nach Glatteisunfall; …

    Er muss deshalb den Sachverhalt dartun und gegebenenfalls beweisen, aus dem sich ergibt, dass zur Zeit des Unfalls aufgrund der Wetter-, Straßen- oder Wegelage bereits oder noch eine Streupflicht bestand und diese schuldhaft verletzt worden ist (vgl. BGH, Urteile vom 29.09.1970 - VI ZR 51/69, VersR 1970, 1130, 1131 vom 27.11.1984 - VI ZR 49/83, VersR 1985, 243, 245 vom 12.06.2012 - VI ZR 138/11, NJW 2012, 2727 f.; OLG Bamberg Urteil vom 09.07.2013 5 U 212/12, zit, nach juris).
  • OLG Köln, 24.04.2023 - 7 U 189/22

    Kein Schadensersatz mangels einer Verletzung der Räum- und Streupflicht

    Zum Schutze des Fußgängerverkehrs sind grundsätzlich an die Streupflicht strenge Anforderungen zu stellen (BGH, Urteil vom 01.07.1993 - III ZR 167/92, NZV 1993, 387; OLG Bamberg, Urteil vom 09.07.2013 - 5 U 212/12, BeckRS 2014, 1925; OLG Karlsruhe Urteil vom 08.04.2015 - 7 U 188/14, BeckRS 2015, 126210).
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