Rechtsprechung
| BGH, 24.04.1978 - III ZR 85/76 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Schadensersatz wegen Vornahme einer Amtspflichtverletzung - Erteilung von Auflagen für die Genehmigung des Verkaufs einer Grundstücks nach dem Grundstücksverkehrsgesetz - Fehlende Genehmigungsbedürftigkeit des Kaufvertrags
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- MDR 1979, 123
- WM 1978, 1209
- DB 1978, 2409
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (5)
- BGH, 30.04.1953 - III ZR 268/51
Masseur-Praxis - Bindung der Zivilgerichte an ein rechtskräftiges …
Auszug aus BGH, 24.04.1978 - III ZR 85/76
Diese geht dahin, daß verwaltungsgerichtliche Urteile im Rahmen der materiellen Rechtskraftwirkung für die Zivilgerichte bindend sind (BGHZ 15, 17, 19; 10, 220; 9, 329). - BGH, 08.11.1973 - III ZR 161/71
Schadensberechnung - Verzugsschaden - Schadenshöhe - Geldgläubiger
Auszug aus BGH, 24.04.1978 - III ZR 85/76
Auf die Revision des Klägers hat der erkennende Senat durch Urteil vom 8. November 1973 (III ZR 161/71) das Urteil des Kammergerichts aufgehoben und die Sache zur anderweiten Verhandlung und Entscheidung an das Berufungsgericht zurückverwiesen. - BGH, 09.07.1953 - III ZR 193/51
Haftung aus Funktionsnachfolge
Auszug aus BGH, 24.04.1978 - III ZR 85/76
Diese geht dahin, daß verwaltungsgerichtliche Urteile im Rahmen der materiellen Rechtskraftwirkung für die Zivilgerichte bindend sind (BGHZ 15, 17, 19; 10, 220; 9, 329). - BGH, 07.10.1954 - III ZR 106/53
Entziehung einer Apothekenkonzession
- BGH, 25.05.1966 - V BLw 4/66
Genehmigung im Grundstücksverkehr
Auszug aus BGH, 24.04.1978 - III ZR 85/76
So gesehen kommt es nicht mehr auf die von der Revision zur Nachprüfung gestellten Fragen an, ob die Bediensteten der Genehmigungsbehörde vorwerfbar unrichtig das Flurstück ... als landwirtschaftliches Grundstück im Sinne des § 1 GrdstVG eingestuft und ob sie die Genehmigung zur Veräußerung des Flurstücks im Hinblick auf den Beschluß des Bundesgerichtshofs vom 25. Mai 1966 (V BLw 4/66, veröffentlicht im Augustheft des Rechts der Landwirtschaft - RdL 1966, 205) zu Unrecht im November 1966 mit preislichen Auflagen verbunden haben.
- BGH, 21.04.2005 - III ZR 264/04
Amtshaftung wegen unrichtiger Auskunft über das zukünftige Gehalt eines …
Aufgrund des von der Mitarbeiterin des Wissenschaftsministeriums in Anspruch genommenen überlegenen Fachwissens des Referenten gewann seine Mitwirkung am Zustandekommen der Auskunft vom 10. März 1993 - für ihn erkennbar - im Verhältnis zu dem Adressaten eine über die innerbehördliche Beteiligung hinausgehende Qualität, so daß seine Amtspflicht zur zutreffenden und vollständigen Unterrichtung über die Rechtslage auch gegenüber dem Kläger bestand (vgl. Senatsurteile vom 1. Februar 2001 - III ZR 193/99 - NVwZ 2001, 1074 f und vom 24. April 1978 - III ZR 85/76 - WM 1978, 1209, 1211). - BGH, 07.12.1995 - III ZR 141/94
Hinweis- und Warnpflichten der Zollbehörden gegenüber einem Importeur im …
Wenn dem für die Aufklärung der Klägerin zuständigen Sachbearbeiter der letztgenannten Stelle nicht die zur Erfüllung seiner Pflichten erforderlichen Tatsachenkenntnisse von der Zollzahlstelle des Hauptzollamts B. -N., einer unselbständigen Dienststelle derselben öffentlich-rechtlichen Körperschaft, vermittelt worden waren, ist die Beklagte nicht wegen der Unkenntnis dieses Beamten von dem Vorwurf eines Verschuldens befreit (vgl. Senatsurteil vom 24. April 1978 - III ZR 85/76 - WM 1978, 1209; s. auch Senatsurteil vom 5. Juli 1990 - III ZR 190/88 - BB 1990, 1794, 1795). - BGH, 15.01.1998 - BLw 46/97
Zulässigkeit einer "verdeckten" Teilklage im Verfahren der streitigen …
Zu Recht geht das Beschwerdegericht davon aus, daß gerichtliche Entscheidungen, die - wie hier - in einem echten Streitverfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit ergehen, auch in materielle Rechtskraft erwachsen (§ 30 Abs. 1 LwVG; BGHZ 40, 338, 341; BGH, Urt. v. 24. April 1978, III ZR 85/76, AgrarR 1980, 160, 161;… Keitel/Zimmermann, FGG, 13. Aufl., § 31 Rdn. 18). - OLG Stuttgart, 03.11.1998 - 10 WLw 3/98
Streit um die Erfüllung eines Hofübergabevertrages. ; Genehmigungsbedürftigkeit …
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Rechtsprechung
| BGH, 20.09.1978 - VIII ZR 147/77 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Verjährung einer Zahlungsforderung - Zustellung eines Zahlungsbefehls an einen von mehreren Vertretern - Unterbrechung der Verjährungsfrist
- ibr-online
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- MDR 1979, 135
- DB 1978, 2409
Wird zitiert von ... (5)
- BGH, 26.02.1987 - VII ZR 58/86
Mißbräuchliche Verweigerung der Zustimmung zu einem Parteiwechsel
Eine Parteibezeichnung ist zwar als Teil einer Prozeßhandlung grundsätzlich der Auslegung zugänglich (BGHZ 4, 328, 334 [BGH 24.01.1952 - III ZR 196/50];Senatsbeschluß vom 4. Juni 1981 - VII ZR 174/80 = WM 1981, 829; BGH Urt. v. 20. September 1978 - VIII ZR 147/77 = LM ZPO § 171 Nr. 2 = WM 1978, 1295, 1296). - BGH, 18.12.1986 - IX ZR 11/86
Anforderungen an Inhalt der Anfechtungsklage zur Wahrung der Anfechtungsfrist; …
Denn bei einem mehraktigen Rechtsgeschäft ist für den Beginn der Frist die Vollendung der anfechtbaren Handlung maßgebend, bei Grundstücksübereignungen mithin die Eintragung im Grundbuch, sofern diese - wie hier - der Auflassung nachfolgt (BGH Urt. vom 20. September 1978 - VIII ZR 147/77, NJW 1979, 102). - BGH, 18.11.2004 - III ZR 97/03
Anforderungen an die Bezeichnung der beklagten öffentlich-rechtlichen …
b) Da vorliegend die Klageschrift trotz der mißverständlichen Parteibezeichnung an die richtige Partei gelangt ist, ist auch die ordnungsgemäße Zustellung der Klage nicht in Zweifel zu ziehen (vgl. BGH, Urteil vom 20. September 1978 - VIII ZR 147/77 = Rpfleger 1978, 439 f). - LG Duisburg, 28.06.2007 - 5 S 74/06
Zulassung einer Berufung mangels Entscheidung über einen sachlichen Anspruch aus …
Es kann auch nicht darauf ankommen, ob die fehlerhaft als Beklagte bezeichnete Person existiert oder nicht (vgl. auch BGH Rpfleger MDR 1979, 135). - BGH, 16.05.1983 - VIII ZR 44/82
Anfechtung einer Scheckweitergabe durch Konkursverwalter - Versäumung der …
Auch die Angabe des Klagegrundes kann zur Identifizierung der Partei herangezogen werden (Senatsurteil vom 20. September 1978 - VIII ZR 147/77 = WM 1978, 1295).
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Rechtsprechung
| LG Osnabrück, 25.05.1978 - 8 T 23/78 |
Volltextveröffentlichung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW 1979, 932
- MDR 1979, 237
- DB 1978, 2409
Wird zitiert von ... (3)
- OLG Hamm, 29.09.1980 - 14 W 40/80 Die Grenzen der Pfändbarkeit von Kindergeld bestimmen sich, wie der Senat in seinem Beschluß vom 4. Oktober 1979 (JurBüro 1980, 466 f) dargelegt hat, jetzt vielmehr bei der Pfändung wegen gesetzlicher Unterhaltsansprüche ausschließlich nach den Vorschriften für die Pfändung von Arbeitseinkommen (§§ 850 ff ZPO) und bei anderen Ansprüchen zusätzlich nach § 54 Abs. 3 Nr. 2 SGB (ebenso OLG München Rpfleger 1979, 223, 224; OLG Schleswig DAVorm 1979, 380; OLG Düsseldorf DAVorm 1979, 180; OLG Köln JurBüro 1979, 1903; LG Karlsruhe DAVorm 1978, 226; LG Darmstadt DAVorm 1978, 661; LG Wuppertal DAVorm 1978, 295; LG Zweibrücken DAVorm 1978, 762; LG Hamburg DAVorm 1979, 512; LG Lüneburg MDR 1979, 589; Bauer, NJW 1978, 871, 872; a.A. LG Osnabrück NJW 1979, 932; s. auch LG Passau DAVorm 1978, 764).
bb) Aus der Aufhebung des Pfändungsverbotes des § 12 Abs. 2 BKGG und dem von dem Gesetzgeber gemachten Unterschied zwischen der Vollstreckung gesetzlicher Unterhaltsansprüche und anderer Ansprüche muß geschlossen werden, daß die Pfändung des Kindergeldanspruchs wegen anderer als gesetzlicher Unterhaltsansprüche auch unter Berücksichtigung der Zweckbestimmung des Kindergeldes nicht grundsätzlich unzulässig ist (ebenso LG Hannover NJW 1977, 303; LG Hannover JurBüro 1979, 292; LG Flensburg JurBüro 1977, 1628; LG Berlin DAVorm 1978, 769, 770; LG Itzehoe SchlHA 1978, 215; LG Hamburg DAVorm 1979, 512; LG Aschaffenburg JurBüro 1978, 1724, 1725; Bauer, NJW 1978, 871, 872; a.A. OLG Köln JurBüro 1979, 1903; LG Mönchengladbach DAVorm 1978, 771, 772; LG Osnabrück NJW 1979, 932; LG Würzburg Rpfleger 1979, 225, Roberz, NJW 1978, 2081, 2086; Müller/Wolff, NJW 1979, 299, 300; Hornung, Rpfleger 1979, 84, 91 f); Wickenhagen/Krebs, BKGG § 12 Rdn. 12); andernfalls wäre nicht verständlich, warum der Gesetzgeber das Pfändungsverbot des § 12 Abs. 2 BKGG allgemein und nicht nur für Unterhaltsansprüche aufgehoben, und für die Pfändung wegen anderer als Unterhaltsansprüche an besondere Voraussetzungen geknüpft hat.
Angesichts der gesetzlichen Regelung und der danach notwendigen Gesamtwürdigung aller bedeutsamen Umstände des Einzelfalles läßt sich die grundsätzliche Unpfändbarkeit des Kindergeldes entgegen einem Teil der Rechtsprechung und Literatur (vgl. OLG Köln JurBüro 1979, 1903; LG Mönchengladbach DAVorm 1978, 771, 772; LG Osnabrück NJW 1979, 932; LG Würzburg Rpfleger 1979, 225; Roberz, NJW 1978, 2081, 2086; Müller/Wolff, NJW 1979, 299, 300) mit dessen Zweckbestimmung nicht begründen.
- OLG Hamm, 12.12.1983 - 14 W 21/83
Pfändung von Kindergeld
bb) Auch mit der im Rahmen des § 37 SGB I zu berücksichtigenden Zweckbestimmung läßt sich entgegen einem Teil der Rechtsprechung und Literatur (vgl. OLG Köln JurBüro 1979, 1903; LG Osnabrück NJW 1979, 932; LG Würzburg Rpfleger 1979, 225; Roberz, NJW 1978, 2086; Müller- Wolff, NJW 1979, 299, 300) die grundsätzliche Unpfändbarkeit des Kindergeldes nicht begründen. - OLG Hamm, 22.12.1983 - 14 W 67/83 bb) Auch mit der im Rahmen des § 37 SGB I zu berücksichtigenden Zweckbestimmung läßt sich entgegen einem Teil der Rechtsprechung und Literatur (vgl. OLG Köln JurBüro 1979, 1903; LG Osnabrück NJW 1979, 932; LG Würzburg Rpfleger 1979, 225; Roberz, NJW 1978, 2086; Müller/Wolff, NJW 1979, 299, 300) die grundsätzliche Unpfändbarkeit des Kindergeldes nicht begründen.
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Rechtsprechung
| OLG Köln, 20.09.1978 - 2 U 23/78 |
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