Rechtsprechung
| BayObLG, 31.01.1996 - 3Z BR 17/90 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
BRAGO § 118 Abs. 1; AktG § 306 Abs. 4 Satz 6, 7
Vergütung des gemeinsamen Vertreters im aktienrechtlichen Spruchstellenverfahren - juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
Papierfundstellen
- BB 1996, 974
- DB 1996, 721
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (2)
- BayObLG, 16.04.1992 - 3Z BR 1/92
Auszug aus BayObLG, 31.01.1996 - 3Z BR 17/90
Nach verbreiteter Auffassung soll für die Bemessung der Vergütung die Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung unmittelbar Anwendung finden oder § 118 BRAGO zumindest entsprechend anzuwenden sein, was häufig zu gleichen Ergebnissen führt (vgl. die Nachweise in BayObLGZ 1992, 91, 93).Demgegenüber hat der Senat bereits in seiner Entscheidung vom 2.8.1979 (JurBüro 1980, 60) darauf hingewiesen, dass die Höhe der Vergütung des gemeinsamen Vertreters nicht von einem bestimmten Geschäftswert, der für das gerichtliche Verfahren festgesetzt wird, abhängig sein kann und später bestätigt, dass die Gebühren nach § 118 BRAGO lediglich ein Anhalt für die angemessene Vergütung sein können (BayObLGZ 1992, 91, 93 m.w.N.; BayObLG, DB 1995, 2516 ).
Damit kann sich die Festsetzung der Vergütung ohne Bindung an die von § 118 Abs. 1 BRAGO gesetzten Grenzen an Gebührensätzen von 5/10 bis 30/10 orientieren, wobei die Vergütung also insgesamt, je nach Verfahrensgestaltung die dreifache Höhe einer Gebühr erreichen kann, ohne dass dabei aber schematisch darauf abzustellen wäre, ob z.B. eine Beweiserhebung oder eine mündliche Verhandlung stattgefunden hat (vgl. BayObLGZ 1992, 91, 96).
- BayObLG, 02.11.1995 - 3Z BR 67/89
Vergütung der gemeinsamen Vertreter der nichtantragstellenden, außenstehenden …
Auszug aus BayObLG, 31.01.1996 - 3Z BR 17/90
Demgegenüber hat der Senat bereits in seiner Entscheidung vom 2.8.1979 (JurBüro 1980, 60) darauf hingewiesen, dass die Höhe der Vergütung des gemeinsamen Vertreters nicht von einem bestimmten Geschäftswert, der für das gerichtliche Verfahren festgesetzt wird, abhängig sein kann und später bestätigt, dass die Gebühren nach § 118 BRAGO lediglich ein Anhalt für die angemessene Vergütung sein können (BayObLGZ 1992, 91, 93 m.w.N.; BayObLG, DB 1995, 2516 ).
- BayObLG, 08.10.1997 - 3Z BR 384/97
Kein Rechtsmittel gegen Ablehnung des Antrags auf Erlaß einer einstweiligen …
Das hat aber zur Voraussetzung, daß die Entscheidung jeder gesetzlichen Grundlage entbehrt und inhaltlich dem Gesetz fremd ist; die Entscheidung muß mit der geltenden Rechtsordnung schlechthin unvereinbar sein (vgl. BGHZ 109, 41 /43 f.; 119, 372/374; BGH NJW 1993, 1865 ; NJW-RR 1994, 1212/1213; BayObLGZ 1995, 92/93; BayObLG DB 1996, 721; …eröffnet (vgl. BVerfG NJW 1982, 1454 ; BayObLG DB 1996, 721 m. w. N.).
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Rechtsprechung
| OLG Düsseldorf, 08.08.1995 - 6 W 22/95 |
Volltextveröffentlichung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- DB 1996, 721
- Rpfleger 1996, 377
Wird zitiert von ...
- BGH, 18.06.2002 - VIII ZB 6/02
Erstattungsfähigkeit der Erhöhungsgebühr
a) Die Frage, ob die Prozeßvertretung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts die Erhöhungsgebühr des § 6 Abs. 1 Satz 2 BRAGO auslöst, ist in der obergerichtlichen Rechtsprechung und in der Literatur seit langem umstritten (für Gewährung einer Erhöhungsgebühr u.a. BGH, Urteil vom 6. Oktober 1983 - III ZR 109/82, RPfl 1984, 202; OLG Köln VersR 1993, 1034; OLG München RPfl 1993, 85; OLG Nürnberg RPfl 1993, 215; OLG Düsseldorf DB 1996, 721; OLG Koblenz RPfl 1997, 453 für Wohnungseigentümer- und Erbengemeinschaften; OLG Stuttgart RPfl 2000, 427; OLG Nürnberg MDR 2001, 1378;… siehe auch von Eicken in Gerold/Schmidt/von Eicken/Madert, BRAGO, 14. Aufl., § 6 Rdnr. 10 f;… Fraunholz in Riedel/Sußbauer, BRAGO, 8. Aufl., § 6 Rdnr. 12 f;… Hartmann, Kostengesetze, 30. Aufl., § 6 BRAGO, Rdnr. 7; a.A.: OLG Nürnberg MDR 1997, 689; OLG Frankfurt MDR 1999, 766; s. jetzt OLG Karlsruhe NJW 2001, 1072; LG Frankfurt a.M. NJW-aktuell NJW 2002 XII; LG Koblenz, NJW 2001, 2727).
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Rechtsprechung
| LG Dortmund, 14.02.1996 - 20 AktE 3/94 |
Volltextveröffentlichung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- DB 1996, 721
Wird zitiert von ... (11)
- LG Hamburg, 16.09.2011 - 417 HKO 19/07
Verschmelzung Phoenix AG
Die Antragsteller verweisen auf Studien des Deutschen Aktieninstituts (Studien 2004, Heft 26:, Marktrisikoprämien zwischen --1,25% und +5,8%), auf aktuelle Einschätzungen deutscher Kreditinstitute (Deutsche Bank: 2%; Dresdner Bank: 2%; und Lebensversicherungen (ca. 3%) sowie auf wissenschaftliche Untersuchungen (Stehle vor 2003: 2,6%; Albrecht: 2,5%) und zahlreiche bereits ergangene Urteile (OLG Hamburg, AG 2003, 585: 2%; OLG Ff/M, AG 2002, 405: 1,5%; BayObLG, AG 1996, 127, 129: 0,6%;, OLG Düsseldorf, AG 1990, 397, 401: 0,5%; LG Dortmund, AG 1996, 278, 280: 1%) und meinen deshalb, der Ansatz von 5% sei völlig unvertretbar.Die von den Antragstellern und dem gemeinsamen Vertreter zitierten Ansichten in der Literatur und Entscheidungen und zahlreiche andere Urteile (OLG Hamburg, AG 2003, 585: 2%; OLG Ff/M, AG 2002, 405: 1,5%; BayObLG, AG 1996, 127, 129: 0,6%;, OLG Düsseldorf, AG 1990, 397, 401: 0,5%; LG Dortmund, AG 1996, 278, 280: 1%) beziehen sich auf solche Untersuchungen, bei denen bereits eine Risikoeinschätzung bei der Ermittlung des prognostizierten Untemehmenserfolges erfolgt ist.
Die Antragsteller verweisen auf Studien des Deutschen Aktieninstituts (Studien 2004, Heft 26:, Marktrisikoprämien zwischen --1,25% und +5,8%), auf aktuelle Einschätzungen deutscher Kreditinstitute (Deutsche Bank: 2%; Dresdner Bank: 2%; und Lebensversicherungen (ca. 3%) sowie auf wissenschaftliche Untersuchungen (Stehle vor 2003: 2,6%; Albrecht: 2,5%) und zahlreiche bereits ergangene Urteile (OLG Hamburg, AG 2003, 585: 2%; OLG Ff/M, AG 2002, 405: 1,5%; BayObLG, AG 1996, 127, 129: 0,6%;, OLG Düsseldorf, AG 1990, 397, 401: 0,5%; LG Dortmund, AG 1996, 278, 280: 1%) und meinen deshalb, der Ansatz von 5% sei völlig unvertretbar.
Die von den Antragstellern und dem gemeinsamen Vertreter zitierten Ansichten in der Literatur und zahlreiche Urteile (OLG Hamburg, AG 2003, 585: 2%; OLG Ff/M, AG 2002, 405: 1,5%; BayObLG, AG 1996, 127, 129: 0,6%;, OLG Düsseldorf, AG 1990, 397, 401: 0,5%; LG Dortmund, AG 1996, 278, 280: 1%) beziehen sich auf solche Untersuchungen, bei denen bereits eine Risikoeinschätzung bei der Ermittlung des prognostizierten Unternehmenserfolges erfolgt ist.
- OLG Stuttgart, 04.02.2000 - 4 W 15/98
Beherrschungsvertrag: Ermittlung des Durchschnittsbörsenkurses zur Bestimmung der …
11, S. 19 Rdn. 80 m.w.N.; BGH, NJW 1998, 1866, 1867, BayObLG, AG 1996, 127, 128., 177; OLG Hamburg, AG 1980, 163, 165; vgl. auch OLG Celle, DB 1979, 1031; OLG Düsseldorf, AG 1964, 246; OLG Düsseldorf, WM 1988, 1052, 1056; LG Dortmund, AG 1996, 278, 279; vgl. ferner Hüffer, AktG , 4. Aufl., § 305 Rdn. 22; Mertens, AG 1992, 321; Seetzen, WM 1994, 45, 49 jeweils m.w.N). - LG Hamburg, 21.03.2014 - 417 HKO 205/12
Höhe der Barabfindung gemäß § 327b AktG nach einem Squeeze-Out
Rn. 132 Die von den Antragstellern und dem gemeinsamen Vertreter zitierten Ansichten in der Literatur und Entscheidungen und zahlreiche andere Urteile (OLG Hamburg, AG 2003, 585: 2%; OLG Ff/M, AG 2002, 405: 1,5%; BayObLG, AG 1996, 127, 129: 0,6%;, OLG Düsseldorf, AG 1990, 397, 401: 0,5%; LG Dortmund, AG 1996, 278, 280: 1%) beziehen sich auf solche Untersuchungen, bei denen bereits eine Risikoeinschätzung bei der Ermittlung des prognostizierten Unternehmenserfolges erfolgt ist.
- LG Hamburg, 23.04.2014 - 417 HKO 111/12
Bemessung der Höhe der Barabfindung bei Durchführung eines Squeeze-Out
Rn. 185 Die von den Antragstellern und dem gemeinsamen Vertreter zitierten Ansichten in der Literatur und Entscheidungen und zahlreiche andere Urteile (OLG Hamburg, AG 2003, 585: 2%; OLG Ff/M, AG 2002, 405: 1,5%; BayObLG, AG 1996, 127, 129: 0,6%;, OLG Düsseldorf, AG 1990, 397, 401: 0,5%; LG Dortmund, AG 1996, 278, 280: 1%) beziehen sich auf solche Untersuchungen, bei denen bereits eine Risikoeinschätzung bei der Ermittlung des prognostizierten Unternehmenserfolges erfolgt ist. - LG Dortmund, 18.05.2005 - 18 AktE 3/03 Es entspricht ständiger Rechtssprechung des erkennenden Gerichts (20 AktE 3/94: "Firma Hoffmann's Stärkefabriken AG"), bestätigt durch das OLG Düsseldorf, NZG 2000, S. 693, dass die Neuregelung auch rückwirkende Kraft hat.
- LG Hamburg, 22.09.2008 - 417 O 102/07
Squeeze-out NFZ Norddeutsche Fleischzentrale AG
Die von den Antragstellern und dem gemeinsamen Vertreter zitierten Ansichten in der Literatur und Entscheidungen und zahlreiche andere Urteile (OLG Hamburg, AG 2003, 585: 2%; OLG Ff/M, AG 2002, 405: 1,5%; BayObLG, AG 1996, 127, 129: 0,6%;, OLG Düsseldorf, AG 1990, 397, 401: 0,5%; LG Dortmund, AG 1996, 278, 280: 1%) beziehen sich auf solche Untersuchungen, bei denen bereits eine Risikoeinschätzung bei der Ermittlung des prognostizierten Unternehmenserfolges erfolgt ist. - LG Hamburg, 14.09.2007 - 417 O 162/02
Squeeze-out VTG Lehnkering AG
Die Rechtsprechung hat früher geringe Marktrisikoprämien angenommen (OLG Düsseldorf, BB 1988, 1109 und AG 1990, 397: 0,5-1,5%; OLG Hamburg, AG 2003, 585: 2%; OLG Ff/M, AG 2002, 405: 1,5%; BayObLG, AG 1996, 127, 129: 0,6%;, OLG Düsseldorf, AG 1990, 397, 401: 0,5%; LG Dortmund, AG 1996, 278, 280: 1%). - LG Hamburg, 30.08.2007 - 417 O 62/07
Squeeze-out Hermes Kreditversicherungs AG
Die von den Antragstellern zitierten Ansichten in der Literatur und Entscheidungen und zahlreiche bereits ergangene Urteile (OLG Hamburg, AG 2003, 585: 2%; OLG Ff/M, AG 2002, 405: 1,5%; BayIOLG, AG 1996, 127, 129: 0,6%;, OLG Düsseldorf, AG 1990, 397, 401: 0,5%; LG Dortmund, AG 1996, 278, 280: 1%) beziehen sich auf solche Untersuchungen, bei denen bereits eine Risikoeinschätzung bei der Ermittlung des prognostizierten Unternehmenserfolges erfolgt ist. - LG Hamburg, 02.03.2006 - 417 O 165/04 Die Antragsteller verweisen auf Studien des Deutschen Aktieninstituts (Studien 2004, Heft 26:, Marktrisikoprämien zwischen -1,25% und +5,8%), auf aktuelle Einschätzungen deutscher Kreditinstitute (Deutsche Bank: 2%; Dresdner Bank: 2%; und Lebensversicherungen (ca. 3%) sowie auf wissenschaftliche Untersuchungen (Stehle vor 2003: 2,6%; Albrecht: 2,5%) und zahlreiche bereits ergangene Urteile (OLG Hamburg, AG 2003, 585: 2%; OLG Ff/M, AG 2002, 405: 1,5%; BayOLG. AG 1996, 127,129: 0,6%;, OLG Düsseldorf, AG 1990, 397, 401: 0,5%; LG Dortmund, AG 1996, 278, 280: 1%) und meinen deshalb, der Ansatz von 5% sei völlig unvertretbar.
- LG Hamburg, 13.07.2006 - 417 O 124/05 Einige Antragsteller verweisen auf wissenschaftliche Untersuchungen (z.B. Stehle/Harmont, Kreidt und Kapital, 1991, 371, 390, 403: 4,6%; Siegel, The Skrinking Equity Premium, Jornal of Portfolio Management, Fall 1000, 10, 13: 1,5-2,5%, Hoppenstedter/Salinger, Aktienführer 1973-2002: 0,67%; Mandl/Rabel in Peemöller, Praxishandbuch der Unternehmensbewertung, 2002, 66: 3,5 -- 4%), andere auf ein angeblich ab 1967 sogar negatives Verhältnis von Aktien zu Anleihen, und wieder andere auf aktuelle Einschätzungen deutscher Kreditinstitute und Lebensversicherungen sowie auf zahlreiche bereits ergangene Urteile (OLG Hamburg, AG 2003, 585: 2%; OLG Ff/M, AG 2002, 405: 1,5%; BayIOLG, AG 1996, 127, 129: 0,6%;, OLG Düsseldorf, AG 1990, 397, 401: 0,5%; LG Dortmund, AG 1996, 278, 280: 1%) und meinen deshalb, der Ansatz von 5% sei völlig unvertretbar.
- OLG Düsseldorf, 07.10.1997 - 19 W 1/97
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Rechtsprechung
| LG Koblenz, 27.02.1996 - 4 HO 152/95 |
Volltextveröffentlichung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- DB 1996, 721
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