Rechtsprechung
| OLG Frankfurt, 10.08.1990 - 20 RE-Miet 1/90 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)
Rechtsentscheid; Vorlagezulässigkeit; Divergenzvorlage; Schönheitsreparaturklausel; Fristenklausel
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
3. MRÄndG Art. 3 Abs. 1
Ablehnung eines Rechtsentscheids mangels Divergenz - Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Voraussetzungen für den Erlass eines Rechtsentscheids; Zulässigkeit der Vorlage einer Frage durch Rechtsentscheid; Zulässigkeit der Überprüfung der Entscheidungserheblichkeit der vorgelegten Rechtsfrage für das Ausgangsverfahren durch das für den Rechtsentscheid ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- AG Frankfurt/Main - 33 C 510/89
- LG Frankfurt/Main, 16.01.1990 - 11 S 319/89
- OLG Frankfurt, 16.02.1990 - 20 REMiet 1/90
- BGH, 11.07.1990 - VIII ARZ 1/90
- OLG Frankfurt, 10.08.1990 - 20 RE-Miet 1/90
Papierfundstellen
- DWW 1990, 116
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (7)
- BGH, 01.07.1987 - VIII ARZ 9/86
Formularmäßige Überwälzung von Schönheitsreparaturen auf den Mieter einer bei …
Auszug aus OLG Frankfurt, 10.08.1990 - 20 REMiet 1/90
Da der Vortrag unstreitig ist, bedarf es hinsichtlich der Umstände, die das Fehlen der Divergenz begründen, auch keiner weiteren Sachverhaltsaufklärung (vgl. zu diesem Gesichtspunkt BGHZ 101, 253, 261) [BGH 01.07.1987 - VIII ARZ 9/86] . - BGH, 30.10.1984 - VIII ARZ 1/84
Abwälzung von Schönheitsreparaturen in Formularmietvertrag
Auszug aus OLG Frankfurt, 10.08.1990 - 20 REMiet 1/90
Der Bundesgerichtshof hat die Frage bisher offengelassen (BGHZ 89, 316, 318 [BGH 11.01.1984 - VIII ARZ 13/83] ; 92, 363, 367) [BGH 30.10.1984 - VIII ARZ 1/84] . - BayObLG, 04.02.1987 - REMiet 2/86
Mietzinsminderung bei Baulärm auf Nachbargrundstück
Auszug aus OLG Frankfurt, 10.08.1990 - 20 REMiet 1/90
Sie wird von der Mehrzahl der Oberlandesgerichte verneint mit der Einschränkung, daß die Entscheidungserheblichkeit durch das vorlegende Gericht zumindest nachvollziehbar dargelegt sein muß (BayObLG NJW 1987, 1950 ff und Fischer in Bub/Treier, Handbuch der Geschäfts- und Wohnraummiete, Kap. VIII RN.
- BGH, 11.01.1984 - VIII ARZ 13/83
Wirksamkeit einer gegen Mietpreisbindung verstoßenden Mietpreiserhöhung
Auszug aus OLG Frankfurt, 10.08.1990 - 20 REMiet 1/90
Der Bundesgerichtshof hat die Frage bisher offengelassen (BGHZ 89, 316, 318 [BGH 11.01.1984 - VIII ARZ 13/83] ; 92, 363, 367) [BGH 30.10.1984 - VIII ARZ 1/84] . - BGH, 11.07.1990 - VIII ARZ 1/90
Rechtsentscheid - Zulässigkeit einer Vorlage - Sachverhaltswürdigung - …
Auszug aus OLG Frankfurt, 10.08.1990 - 20 REMiet 1/90
Diese Entscheidung hat der erkennende Senat zu treffen, weil auf seinen in diesem Verfahren erlassenen Vorlagebeschluß vom 16. Februar 1990 (ZMR 1990, 177 ff) der Bundesgerichtshof mit seinem Beschluß VIII ARZ 1/90 vom 11. Juli 1990 die Voraussetzungen für eine Vorlage an den Bundesgerichtshof nach Art. 111 Abs. 1 Satz 3 3. MietRÄndG verneint hat. - OLG Stuttgart, 17.02.1989 - 8 REMiet 2/88
Schönheitsreparaturen; Mietzeit; Vertragsende; Renovierungsturnus; Prozentualer …
Auszug aus OLG Frankfurt, 10.08.1990 - 20 REMiet 1/90
Das von der Klägerin angerufene Amtsgerichts Frankfurt am Main hat die Klage abgewiesen und zu den Schönheitsreparaturkosten im Anschluß an einen Rechtsentscheid des OLG Stuttgart vom 17. Februar 1989 (WuM 1989, 121 f = ZMR 1989, 176) ausgeführt, die Formularklausel über die Schönheitsreparaturen verstoße in der hier vorliegenden Ausgestaltung gegen § 9 AGBG. - OLG Frankfurt, 16.02.1990 - 20 REMiet 1/90
Auszug aus OLG Frankfurt, 10.08.1990 - 20 REMiet 1/90
Diese Entscheidung hat der erkennende Senat zu treffen, weil auf seinen in diesem Verfahren erlassenen Vorlagebeschluß vom 16. Februar 1990 (ZMR 1990, 177 ff) der Bundesgerichtshof mit seinem Beschluß VIII ARZ 1/90 vom 11. Juli 1990 die Voraussetzungen für eine Vorlage an den Bundesgerichtshof nach Art. 111 Abs. 1 Satz 3 3. MietRÄndG verneint hat.
- BGH, 09.03.2005 - VIII ZR 17/04
Formularmäßige Vereinbarung der Übernahme der Schönheitsreparaturen durch den …
Die Fristen dieses Planes beginnen aus der Sicht eines verständigen Mieters mangels gegenteiliger Anhaltspunkte erst mit dem Beginn des Mietverhältnisses zu laufen; sie erfassen somit lediglich eine vom Mieter und nicht darüber hinaus eine vom Vormieter verursachte Abnutzung (vgl. BGHZ 105, 71, 85; OLG Frankfurt/Main (RE), WuM 1990, 136, 137 f.; OLG Hamburg (RE), NJW-RR 1992, 10, 12; OLG Celle (RE), WuM 1996, 202, 204; anders für eine Schönheitsreparaturverpflichtung "bei Bedarf" OLG Stuttgart (RE), NJW-RR 1989, 520). - OLG Hamburg, 13.09.1991 - 4 U 201/90 Ihm wird damit die finanzielle Belastung für solche Abnutzungserscheinungen und Schäden auferlegt, die nicht in ursächlichem Zusammenhang mit seinem Besitz an den Wohnräumen, sondern mit der Benutzung durch frühere Mieter stehen (LG Limburg, WuM 1989, 561), d.h. mit dieser Renovierungspflicht wird ein über die Mietzeit hinausgehender Abnützungszeitraum abgedeckt (OLG Stuttgart, Beschluß vom 17.2.1989 - 8 REMiet 2/88 - WuM 1989, 121 (122); vgl. auch OLG Frankfurt, Beschluß vom 16. Februar 1990 - Az: 20 REMiet 1/90 - DWW 1990, 116 (117); LG Essen, ZMR 1991, 70 (71)).
Mangels anderer Anhaltspunkte knüpfen Fristen eines vorliegenden Fristenplans an den Beginn des Mietverhältnisses an (vgl. dazu OLG Frankfurt, Beschluß vom 16.2.1990 - 20 ReMiet 1/90, DWW 1990, 116 (117)).
- BayObLG, 12.12.1990 - REMiet 2/90
Voraussetzungen für einen Rechtsentscheid über eine Vorlage in einer Mietsache; …
b) die Vorlage ist unzulässig, weil das Landgericht die von ihm beabsichtigte Entscheidung erlassen kann, ohne von dem Rechtsentscheid des Oberlandesgerichts Karlsruhe vom 30.3.1983 abzuweichen, wenn es die besonderen Umstände des Rechtsstreits berücksichtigt (…BGH aaO.; OLG Frankfurt am Main, Beschluß vom 10.8. 1990, 20 RE-Miet 1/90). - OLG Frankfurt, 30.06.1992 - 20 REMiet 4/91
Wirksamkeit von Regelungen über Schönheitsreparaturen in vorformulierten …
Das auf die Berufung der Klägerin mit der Sache befaßte Landgericht Frankfurt am Main hält § 16 Nr. 4 des Mietvertrages für wirksam, sieht sich aber an einer entsprechenden Entscheidung durch den genannten Rechtsentscheid des OLG Stuttgart auch unter Berücksichtigung des Beschlusses des Bundesgerichtshofs vom 11.7.1990 in der Sache VIII ARZ 1/90 (WuM 1990, 415 = ZMR 1990, 449 = DWW 1990, 329 = NJW 1990, 3143 ) gehindert, durch den der Bundesgerichtshof auf den Vorlagebeschluß des erkennenden Senats 20 REMiet 1/90 vom 16.2.1990 (ZMR 1990, 177 = WuM 1990, 136 = DWW 1990, 116) den Erlaß eines Rechtsentscheids abgelehnt hat, weil in dem damals zugrundeliegenden Fall - anders als im Streitfall - die Parteien sich tatsächlich bei Vertragsschluß darin einig gewesen waren, daß es im Belieben des Mieters stehen sollte, ob er die Räume vor Ablauf der Fristen renoviert (vgl. dazu auch LG Stuttgart NJW-RR 1991, 1109; Kraemer WuM 1991, 237/240). - BGH, 09.03.2005 - III ZR 17/04 Die Fristen dieses Plans beginnen aus der Sicht eines verständigen Mieters mangels gegenteiliger Anhaltspunkte erst mit dem Beginn des Mietverhältnisses zu laufen; sie erfassen somit lediglich eine vom Mieter und nicht darüber hinaus eine vom Vormieter verursachte Abnutzung (vgl. BGHZ 105, 71 [85] = NJW 1988, 2790; OLG Frankfurt a.M. [RE], WuM 1990, 136 [137 f.]; OLG Hamburg [RE], NJW-RR 1992, 10 [12]; OLG Celle [RE], NJWE-MietR 1996, 169 = WuM 1996, 202, [204]; anders für eine Schönheitsreparaturverpflichtung "bei Bedarf" OLG Stuttgart [RE], NJW-RR 1989, 520).
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