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Rechtsprechung
   FG Saarland, 15.05.2000 - 1 K 291/95   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2000,6588
FG Saarland, 15.05.2000 - 1 K 291/95 (https://dejure.org/2000,6588)
FG Saarland, Entscheidung vom 15.05.2000 - 1 K 291/95 (https://dejure.org/2000,6588)
FG Saarland, Entscheidung vom 15. Mai 2000 - 1 K 291/95 (https://dejure.org/2000,6588)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Verjährungshemmung für alle Tochterunternehmen durch Antrag der Konzernmutter auf Prüfungsaufschub; Abgrenzung des gewerblichen Grundstückshandels von privater Vermögensverwaltung einer Personengesellschaft; Einkünfteumqualifizierung bei einer Zebragesellschaft; ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Verjährungshemmung für alle Tochterunternehmen durch Antrag der Konzernmutter auf Prüfungsaufschub; Abgrenzung des gewerblichen Grundstückshandels von privater Vermögensverwaltung einer Personengesellschaft; Einkünfteumqualifizierung bei einer Zebragesellschaft; ...

  • datenbank.nwb.de (Leitsatz)

    § 15 EStG
    Einkommensteuer; Umqualifizierung von Einkünften bei Zebragesellschaft

Papierfundstellen

  • EFG 2000, 944
 
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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (21)

  • BFH, 25.06.1984 - GrS 4/82

    Zur ertragsteuerrechtlichen Behandlung der GmbH & Co. KG

    Auszug aus FG Saarland, 15.05.2000 - 1 K 291/95
    Für Personengesellschaften, deren alleiniger persönlich haftender und geschäftsführender Gesellschafter eine GmbH war, galt bis zum Beschluss des Großen Senats des BFH vom 25. Juni 1984 GrS 4/82, BStBl. II 1984, 751, die sog. Geprägerechtsprechung.

    § 36 Abs. 2 GewStG enthält aus Vertrauensschutzgründen eine zeitlich begrenzte Gewerbesteuerbefreiung für Gesellschaften, die nach Aufgabe der Geprägerechtsprechung durch den Großen Senat des BFH (Beschluss vom 25. Juni 1984, a.a.O.) nicht mehr der Gewerbesteuer unterliegen, die ihr jedoch durch die Neuregelung des § 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG rückwirkend wieder zugeführt werden (…s. Begründung BT-Drucks. 10/4513, S. 26 sowie Peuker in Glanegger/Güroff, Kommentar zum GewStG , 4. Aufl. § 36 Rdn 28ff.).

    Denn sie widerspricht zum einen der ständigen Rechtsprechung des BFH (s. z. B. vom 25. Juni 1984 GrS 4/82, BStBl. II 1984, 751, 769; vom 26. Februar 1986 II R 184/79, BStBl. II 1987, 364; vom 31. Oktober 1990 I R 77/86, BStBl. II 1991, 471; vom 12. April 1991 III R 105/88, BStBl. II 1991, 616; vom 27. Oktober 1998 X R 157/95, BStBl. II 1999, 91).

  • BFH, 15.04.1999 - IV R 11/98

    Erweiterte Kürzung bei mittelbarer Beteiligung

    Auszug aus FG Saarland, 15.05.2000 - 1 K 291/95
    "Gesellschafter" ist nur derjenige, dem die Gesellschaftsrechte steuerlich zuzurechnen sind (BFH vom 15. April 1999 IV R 11/98, BStBl. II 1999, 532).

    Insoweit folgt der Senat der Auffassung des BFH (Urteil vom 15. April 1999, a.a.O.), wonach die mittelbare Beteiligung über eine Kapitalgesellschaft oder eine sonstige juristische Person (hier der Z AG über die I Immobilienbeteiligungsgesellschaft mbH und die A-GmbH, H-EG bzw. B-GmbH) keine "schädliche Beteiligung" darstellt.

  • BFH, 03.07.1995 - GrS 1/93

    Berücksichtigung der Grundstücksverkäufe einer GbR bei der Beurteilung der Frage, …

    Auszug aus FG Saarland, 15.05.2000 - 1 K 291/95
    Eine nichtsteuerbare Vermögensverwaltung ist nach dieser Rechtsprechung "im Regelfall dann anzunehmen, wenn nicht mehr als drei Wohneinheiten angeschafft und veräußert werden" (BFH GrS, Beschluss vom 3. Juli 1995 GrS 1/93, BStBl. II 1995, 617ff. m.w.N.).

    Denn der Große Senat hat mit Beschluss vom 3. Juli 1995, a.a.O, S. 621 f. die Berücksichtigung von Grundstücksverkäufen einer Personengesellschaft bei der Beurteilung von Grundstücksverkäufen des Gesellschafters damit begründet, dass die Tätigkeiten einer Personengesellschaft anteilig gleichzeitig auch Tätigkeiten ihrer Gesellschafter sind.

  • BFH, 29.10.1997 - X R 183/96

    Drei-Objekt-Grenze bei Errichtung in Veräußerungsabsicht?

    Auszug aus FG Saarland, 15.05.2000 - 1 K 291/95
    Im übrigen erfolgt die Zuordnung von Grenzfällen an Hand der Tätigkeitsmerkmale, die im Wirtschaftsleben die Berufsbilder der Gewerbetreibenden kennzeichnen, die im Grundstücksbereich tätig sind (Typus des Händlers, des Bauunternehmers, Bauträgers usw., BFH vom 29. Oktober 1997 X R 183/96, BStBl. II 1998, 332, 337f).

    Die 3-Objekt-Grenze gilt nach richtiger Auffassung nur für Objekte, die während der Besitzzeit vom Steuerpflichtigen nicht grundlegend bearbeitet werden (BFH vom 29. Oktober 1997, a.a.O.).

  • BFH, 18.05.1999 - I R 118/97

    Mehrfamilienhäuser und Gewerbebauten: Drei-Objekt-Grenze

    Auszug aus FG Saarland, 15.05.2000 - 1 K 291/95
    Ungeschriebenes Tatbestandsmerkmal des Gewerbebetriebs ist nach ständiger Rechtsprechung des BFH außerdem, dass die Betätigung den Rahmen einer privaten Vermögensverwaltung überschreitet (s. z. B. BFH v. 18. Mai 1999 I R 118/97, BFH/NV 1999, 1553 m.w.N.).

    Sie gilt dagegen unabhängig davon, um welche Art. von Grundstücken (Einfamilienhäuser, Geschäftsgrundstücke, Bürogebäude usw.) es sich handelt (BFH vom 18. Mai 1999 I R 118/97, BFH/NV 1999, 1553 ).

  • BFH, 29.04.1987 - I R 10/86

    Zur erweiterten Kürzung bei der Veräußerung von Grundbesitz durch …

    Auszug aus FG Saarland, 15.05.2000 - 1 K 291/95
    Die Anwendung der Vorschrift setzt voraus, dass die Verwaltung und Nutzung eigenen Grundbesitzes ihrem Charakter nach, also für sich gesehen, keine gewerbliche, sondern eine vermögensverwaltende Tätigkeit darstellt (so BFH vom 29. April 1987, I R 10/86, BStBl. II 1987, 603 unter Aufgabe seiner früheren Rechtsauffassung; s.a. FG Saarland, Urteil vom 14. Dezember 1990, 1 K 194/88, EFG 1991, 340).
  • BFH, 11.12.1997 - III R 14/96

    Einkünftefeststellung bei Zebragesellschaften

    Auszug aus FG Saarland, 15.05.2000 - 1 K 291/95
    Der III. Senat des BFH schließlich verfolgt eine vermittelnde Auffassung (Urteil vom 11. November 1997, III R 14/96, BStBl. II 1999, 401), wonach eine verbindliche Entscheidung über die Einkünftezuordnung bezüglich der außerhalb der Gesellschaft verwirklichten Besteuerungsmerkmale im Besteuerungsverfahren des einzelnen Gesellschafters zu treffen sei.
  • BFH, 20.11.1990 - VIII R 15/87

    Abgrenzung privater Vermögensverwaltung von gewerblichem Grundstückshandel bei …

    Auszug aus FG Saarland, 15.05.2000 - 1 K 291/95
    Speziell für die Vornahme von Grundstücksgeschäften hat der BFH mehrfach die Auffassung vertreten, die Umqualifizierung sei auf der Ebene des Gesellschafters vorzunehmen (BFH, Urteil vom 20. November 1990, VIII R 15/87, BStBl. II 1991, 345; Urteil vom 25. April 1991, IV R 111/90, BStBl. II 1992, 283).
  • BFH, 18.05.1995 - IV R 125/92

    Zur Zurechnung von Anteilen an einer GbR nach ihrer Übertragung auf die Ehegatten …

    Auszug aus FG Saarland, 15.05.2000 - 1 K 291/95
    Hingegen hat sich der IV. Senat des BFH mit Urteil vom 18. Mai 1995, IV R 125/92, BStBl. II 1996, 5, (s.a. BFH, Urteil vom 11. Juli 1996, IV R 103/94, BStBl. II 1997, 39) unter Anschluss an die herrschende Auffassung in der Literatur dafür ausgesprochen, die Umqualifizierung der Einkünfte grundsätzlich auf der Ebene der Gesellschaft vorzunehmen.
  • BFH, 14.11.1995 - VIII R 16/93

    Fünf-Jahres-Zeitraum beim gewerblichen Grundstückshandel

    Auszug aus FG Saarland, 15.05.2000 - 1 K 291/95
    Ein enger zeitlicher Zusammenhang - und damit die Absicht alsbaldiger Veräußerung - wird angenommen, wenn die Zeitspanne zwischen Erwerb und Verkauf der Objekte nicht mehr als fünf Jahre beträgt, wobei der Fünf-Jahres-Zeitraum jedoch keine absolute Grenze bildet (BFH, Urteil vom 14. November 1995 VIII R 16/93, BFH/NV 1996, 466, 467).
  • BFH, 11.07.1996 - IV R 103/94

    Umqualifizierung der Einkünfte einer vermögensverwaltenden Personengesellschaft …

  • BFH, 25.04.1991 - IV R 111/90

    Kein gewerblicher Grundstückshandel einer Personengesellschaft bei Veräußerung …

  • FG Saarland, 14.12.1990 - 1 K 194/88
  • BFH, 29.10.1998 - XI R 80/97

    Gewerbliche Betätigung bei Wertpapiergeschäften

  • BFH, 27.10.1998 - X R 157/95

    Eigentumswohnung i.S. des § 10 e EStG

  • BFH, 31.10.1990 - I R 77/86

    - Verbindlichkeit eines Energieversorgungsunternehmens aufgrund einer …

  • BFH, 12.04.1991 - III R 105/88

    Beschäftigung in Berlin (West) setzt eine hauptsächlich ortsgebundene …

  • BFH, 26.02.1986 - II R 184/79

    Nebeneinander von Ertragswertverfahren und Sachwertverfahren bei bebauten …

  • FG Saarland, 07.12.1999 - 1 K 41/98

    An- und Verkauf von Wertpapieren als Gewerbebetrieb

  • FG Nürnberg, 23.05.1997 - VI 33/96
  • FG Münster, 19.03.1996 - 15 K 5602/94
  • BFH, 30.10.2002 - IX R 80/98

    Einkünftequalifizierung bei Zebra-Gesellschaften

    Der Rechtsprechung des III. Senats (grundlegend: BFH-Urteil in BFHE 185, 177, BStBl II 1999, 401) und des IV. Senats (BFH-Urteile in BFHE 181, 45, BStBl II 1997, 39, und in BFHE 193, 311) wird in der finanzgerichtlichen Rechtsprechung zugestimmt (FG Köln, Urteil vom 8. Februar 2001 13 K 2732/96, EFG 2001, 1472; FG Münster, Urteil vom 22. September 2000 11 K 6162/97 E,G,EW, EFG 2001, 194; FG Münster, Urteil vom 23. August 2000 10 K 2637/97 F, EFG 2002, 173; FG des Saarlandes, Urteil vom 15. Mai 2000 1 K 291/95, EFG 2000, 944; FG Baden-Württemberg, Urteil vom 17. Dezember 1998 14 K 373/94, EFG 1999, 338; FG Nürnberg, Urteil vom 15. September 1994 VI 233/92, EFG 1995, 219; a.A. noch FG Düsseldorf…, Beschluss vom 28. Dezember 1998 11 V 6660/98 A (E), EFG 1999, 291, aufgehoben durch BFH-Beschluss in BFH/NV 2000, 827).
  • FG Münster, 15.02.2005 - 6 K 2381/03

    Rechtmäßigkeit der Bildung einer 6b-Rücklage; Änderung der …

    Denn dagegen spreche, dass der Große Senat des BFH (GrS) mit Beschluss vom 3.7.1995 (GrS 1/93, BStBl II 1995, 617) die Tätigkeit einer Personengesellschaft gleichzeitig auch als Tätigkeiten ihrer Gesellschafter angesehen habe und dass deshalb bei der Veräußerung von Grundstücken durch die Personengesellschaft auf die Vorbesitzzeit des Gesellschafters abzustellen sei (vgl. Finanzgericht des Saarlandes, EFG 2000, 944).
  • FG München, 29.10.2009 - 5 K 3075/06

    Umfang der Ablaufhemmung nach § 171 Abs. 4 Satz 1 AO aufgrund eines befristeten …

    Vielmehr muss es grundsätzlich der Behörde überlassen bleiben, wie sie den Fall wieder in ihren Prüfungsplan einfügt (vgl. z.B. Finanzgericht Nürnberg, Urteil vom 23. Mai 1997 VI 33/96, EFG 1998, 82; Finanzgericht des Saarlandes, Urteil vom 15. Mai 2000 1 K 291/95, EFG 2000, 944; Finanzgericht Köln, Urteil vom 15. März 2005 5 K 2696/00, EFG 2008, 505 [aufgehoben aus hier nicht relevanten Gründen durch BFH-Urteil vom 8. Juli 2009 XI R 64/07, Der Betrieb 2009, 2246]).
  • FG Schleswig-Holstein, 12.10.2001 - V 183/01

    Zur Zugehörigkeit von land- und forstwirtschaftlichem

    Für die Anwendung der Grundsätze spricht, dass der Große Senat des BFH (GrS) mit Beschluss vom 3. Juli 1995 (BStBl II 1995, 617, 621 f.) die Tätigkeit einer Personengesellschaft gleichzeitig auch als Tätigkeiten ihrer Gesellschafter angesehen hat und dass deshalb bei der Veräußerung von Grundstücken durch die Personengesellschaft auf die Vorbesitzzeit des Gesellschafters abzustellen ist (vgl. Finanzgericht des Saarlandes, Entscheidungen der Finanzgerichte - EFG - 2000, 944).
  • FG Saarland, 22.03.2002 - 1 V 86/02

    Lohnsteueraußenprüfung und Verjährung von Lohnsteueransprüchen

    Die Hemmungswirkung bleibt solange bestehen, bis ein aufgrund der Außenprüfung erlassener Steuerbescheid unanfechtbar geworden ist (Finanzgericht des Saarlandes, Urteil vom 15. Mai 2000, 1 K 291/95, EFG 2000, 944).
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