Rechtsprechung
| FG Düsseldorf, 04.12.2001 - 6 K 7875/98 K, G, F |
Volltextveröffentlichungen (6)
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Benennen der Empfänger der Betriebsausgaben; Ermessensausübung bei Benennungsverlangen; Begriff des Empfängers der Betriebsausgaben; Wirtschaftlicher Empfänger bei Domizilgesellschaft; Höhe des zu versagenden Ausgabenabzugs
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
Empfängerbenennung bei Sponsoring über Domizilgesellschaft
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Besprechungen u.ä.
- nwir.de
(Entscheidungsbesprechung)
Verfahrensgang
- FG Düsseldorf, 04.12.2001 - 6 K 7875/98 K, G, F
- BFH, 12.11.2003 - I R 44/02
Papierfundstellen
- EFG 2002, 884
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (11)
- BFH, 12.09.1985 - VIII R 371/83
Aufforderung zur Benennung von Gläubigern und Zahlungsempfängern kein …
Auszug aus FG Düsseldorf, 04.12.2001 - 6 K 7875/98
Auf der zweiten trifft es eine Ermessensentscheidung darüber, ob und inwieweit es die in § 160 Satz 1 AO genannten Ausgaben, bei denen der Empfänger nicht genau benannt ist, zum Abzug zulässt (z.B. Bundesfinanzhof -BFH-, Urteile vom 24.06.1997 VIII R 9/96, Bundessteuerblatt -BStBl- II 1998, 51, 53; vom 30.03.1983 I R 228/78, BStBl II 1983, 654, und vom 12.09.1985 VIII R 371/83, BStBl II 1986, 537;… Tipke in: Tipke/Kruse, AO/FGO, § 160 AO Tz. 2).Diese Ermessensentscheidungen sind unselbstständige Bestandteile der Verfahren zur gesonderten Feststellung der Besteuerungsgrundlagen oder der Steuerfestsetzung und können nur mit Rechtsbehelfen gegen die betreffenden Bescheide angegriffen werden (BFH, Beschluss vom 25.08.1986 IV B 76/86, BStBl II 1987, 481; Urteil vom 12.09.1985 VIII R 371/83, BStBl II 1986, 537).
- BFH, 30.03.1983 - I R 228/78
Benennung des Zahlungsempfängers - Mehrsteuer - Ausgaben des Steuerpflichtigen
Auszug aus FG Düsseldorf, 04.12.2001 - 6 K 7875/98
Auf der zweiten trifft es eine Ermessensentscheidung darüber, ob und inwieweit es die in § 160 Satz 1 AO genannten Ausgaben, bei denen der Empfänger nicht genau benannt ist, zum Abzug zulässt (z.B. Bundesfinanzhof -BFH-, Urteile vom 24.06.1997 VIII R 9/96, Bundessteuerblatt -BStBl- II 1998, 51, 53; vom 30.03.1983 I R 228/78, BStBl II 1983, 654, und vom 12.09.1985 VIII R 371/83, BStBl II 1986, 537;… Tipke in: Tipke/Kruse, AO/FGO, § 160 AO Tz. 2).Dies folgt aus dem Sinn der Vorschrift, mögliche Steuerausfälle zu verhindern, die dadurch eintreten können, dass der Empfänger geltend gemachter Betriebsausgaben die Einnahmen bei sich nicht steuererhöhend erfasst (BFH, Urteil vom 30.03.1983 I R 228/78, BStBl II 1983, 654, 655, m.w.N.).
- BFH, 24.06.1997 - VIII R 9/96
Schätzung von Betriebsausgaben und Empfängerbenennung
Auszug aus FG Düsseldorf, 04.12.2001 - 6 K 7875/98
Auf der zweiten trifft es eine Ermessensentscheidung darüber, ob und inwieweit es die in § 160 Satz 1 AO genannten Ausgaben, bei denen der Empfänger nicht genau benannt ist, zum Abzug zulässt (z.B. Bundesfinanzhof -BFH-, Urteile vom 24.06.1997 VIII R 9/96, Bundessteuerblatt -BStBl- II 1998, 51, 53; vom 30.03.1983 I R 228/78, BStBl II 1983, 654, und vom 12.09.1985 VIII R 371/83, BStBl II 1986, 537;… Tipke in: Tipke/Kruse, AO/FGO, § 160 AO Tz. 2).
- BFH, 10.11.1998 - I R 108/97
Empfängernachweis bei Zahlungen an Domizilgesellschaften
Auszug aus FG Düsseldorf, 04.12.2001 - 6 K 7875/98
Vielmehr sind dritte Personen Empfänger im Sinne des § 160 AO, wenn Anhaltspunkte dafür bestehen, dass beispielsweise weder die Gesellschaft noch deren Anteilseigner in der Lage waren, die geschuldete Leistung zu erbringen (vgl. BFH, Urteil vom 10.11.1998 I R 108/97, BStBl II 1999, 121). - BFH, 10.03.1999 - XI R 10/98
Empfängerbenennung bei Betriebsausgaben
Auszug aus FG Düsseldorf, 04.12.2001 - 6 K 7875/98
Nur soweit Steuerausfälle nicht zu erwarten sind, können Ausgaben trotz fehlender Empfängerbezeichnung zum Abzug zugelassen werden (BFH-Urteil vom 10.03.1999 XI R 10/98, BStBl II 1999, 434). - BFH, 25.08.1986 - IV B 76/86
Empfänger von Ausgaben bei zwischengeschalteter ausländischer …
Auszug aus FG Düsseldorf, 04.12.2001 - 6 K 7875/98
Diese Ermessensentscheidungen sind unselbstständige Bestandteile der Verfahren zur gesonderten Feststellung der Besteuerungsgrundlagen oder der Steuerfestsetzung und können nur mit Rechtsbehelfen gegen die betreffenden Bescheide angegriffen werden (BFH, Beschluss vom 25.08.1986 IV B 76/86, BStBl II 1987, 481; Urteil vom 12.09.1985 VIII R 371/83, BStBl II 1986, 537). - BFH, 15.03.1995 - I R 46/94
Angestellter Arzt wird nur bei Angabe seiner Wohnanschrift ordnungsgemäß als …
Auszug aus FG Düsseldorf, 04.12.2001 - 6 K 7875/98
Pauschale Berechnungen des möglichen Steuerausfalls sind zulässig; sonstige Erwägungen, die nicht im Zusammenhang mit dem möglichen Steuerausfall stehen, sind dagegen ermessensfehlerhaft (…vgl. BFH, Urteile vom 20. Juli 1993 XI B 85/92, BFH/NV 1994, 241 und vom 15.03.1995 I R 46/94, BStBl II 1996, 51). - BFH, 12.08.1999 - XI R 51/98
Benennungsverlangen nach § 160 AO bei Zahlungen an sog. Domizilgesellschaften
Auszug aus FG Düsseldorf, 04.12.2001 - 6 K 7875/98
Das gilt auch in Fällen, in denen die natürliche oder juristische Person, die die Zahlungen des Steuerpflichtigen entgegennahm, lediglich zwischengeschaltet wurde, weil sie die vertraglich ausbedungenen Leistungen entweder mangels eigener wirtschaftlicher Betätigung gar nicht erbringen konnte oder weil sie aus anderen Gründen die ihr erteilten Aufträge und die empfangenen Gelder an Dritte weiterleitete (z.B. sog. Domizilgesellschaften, vgl. BFH, Urteil vom 12.08.1999 XI R 51/98, Sammlung von Entscheidungen des Bundesfinanzhofs -BFH/NV- 2000, 299). - BFH, 05.03.1981 - IV R 94/78
Goldtermingeschäft - Personenhandelsgesellschaft - Rückstellung - Verlust aus …
Auszug aus FG Düsseldorf, 04.12.2001 - 6 K 7875/98
Nach den vom Bundesamt für Finanzen gesammelten Erkenntnissen, auf die der Beklagte zurückgreifen durfte (BFH…, Beschluss vom 13.12.1999 IV B 41/99, BFH/NV 2000, 817; Urteil vom 05.03.1981 IV R 94/78, BStBl II 1981, 658, 659), handelt es sich um eine Gesellschaft ohne eigene Büroräume und ohne erkennbare eigene wirtschaftliche Betätigung. - BFH, 13.12.1999 - IV B 41/99
Ausländische Domizilgesellschaft; Empfängerbenennung
Auszug aus FG Düsseldorf, 04.12.2001 - 6 K 7875/98
Nach den vom Bundesamt für Finanzen gesammelten Erkenntnissen, auf die der Beklagte zurückgreifen durfte (BFH, Beschluss vom 13.12.1999 IV B 41/99, BFH/NV 2000, 817; Urteil vom 05.03.1981 IV R 94/78, BStBl II 1981, 658, 659), handelt es sich um eine Gesellschaft ohne eigene Büroräume und ohne erkennbare eigene wirtschaftliche Betätigung. - BFH, 20.07.1993 - XI B 85/92
Steuerliche Berücksichtigung von Betriebsausgaben bei Nichtbenennung des …
- FG München, 06.05.2003 - 6 K 2257/00
Betriebsausgabenabzug bei Domizilgesellschaften
Jedenfalls sind die geschilderten Vollzugsdefizite kein Grund, den Abzug der an die Fa. XY-Bau geleisteten Zahlungen ganz oder z. T. zu versagen (vgl. dazu Urteil des Senats vom 19. März 2002, 6 K 5037/00, EFG 2002, 884).
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