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   StGH Baden-Württemberg, 27.02.1981 - GR 1/80   

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StGH Baden-Württemberg, 27.02.1981 - GR 1/80 (https://dejure.org/1981,3237)
StGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 27.02.1981 - GR 1/80 (https://dejure.org/1981,3237)
StGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 27. Februar 1981 - GR 1/80 (https://dejure.org/1981,3237)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Landesrecht Baden-Württemberg (Leitsatz)

    Art 23 Abs 1 Verf BW, Art 25 Abs 1 Verf BW, Art 26 Abs 4 Verf BW, Art 27 Abs 3 Verf BW, Art 68 Abs 1 Nr 1 Verf BW, § 14 Abs 2 StGHG BW, § 15 Abs 1 StGHG BW, § 45 Abs 1 StGHG BW, § 45 Abs 2 StGHG BW
    Organklage gegen Öffentlichkeitsarbeit einer Landesregierung im Vorwahlkampf

Papierfundstellen

  • ESVGH 31, 81
 
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Wird zitiert von ... (13)

  • VerfGH Baden-Württemberg, 09.11.2020 - 1 GR 101/20

    Organstreitverfahren des Landesverbandes Baden-Württemberg von Die Linke u. a.

    Nach der Rechtsprechung des Staatsgerichtshofs sind die Landesverbände politischer Parteien taugliche Beteiligte eines Organstreitverfahrens (Urteil vom 27.2.1981 - GR 1/80 -, ESVGH 31, 81 f.).

    b) Die Antragsteller können sich zur Begründung ihrer Antragsbefugnis jedenfalls auf eine (mögliche) Verletzung ihres Rechts auf Chancengleichheit bei Wahlen (vgl. dazu bereits Staatsgerichtshof, Urteil vom 27.2.1981 - GR 1/80 -, ESVGH 31, 81) berufen.

    a) Die Landesverfassung enthält in Art. 26 Abs. 4, Art. 27 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 21 Abs. 1 Satz 1 GG das Recht der politischen Parteien auf Chancengleichheit bei Wahlen (Staatsgerichtshof, Urteil vom 27.2.1981 - GR 1/80 -, ESVGH 31, 81; vgl. auch Urteil vom 14.6.2007 - GR 1/06 -, ESVGH 58, 1, 3 - Juris Rn. 45; siehe auch BVerfGE 120, 82, 104 - Juris Rn. 103).

    Dieses Recht gilt im gesamten Wahlverfahren, also nicht nur für den Wahlvorgang selbst, sondern auch für die Wahlvorbereitung und die Wahlwerbung (Staatsgerichtshof, Urteil vom 27.2.1981 - GR 1/80 -, ESVGH 31, 81, 85; vgl. auch BVerfGE 135, 259 Rn. 48 - Juris Rn. 50; BVerfGE 146, 327 Rn. 60 - Juris Rn. 60; BVerfG, Kammerbeschluss vom 3.4.2019 - 2 BvQ 28/19 -, Juris Rn. 7).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 19.08.1988 - 15 A 924/86

    Grenzen der gemeindlichen Öffentlichkeitsarbeit in Wahlkampfzeiten

    Diese Maßstäbe zur Abgrenzung zulässiger Öffentlichkeitsarbeit von verbotener Wahlbeeinflussung sind in der späteren Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts - vgl. den Beschluß vom 23. Februar 1983, a.a.O., 242 ff. - bekräftigt, von der verfassungsgerichtlichen Rechtsprechung der Länder - vgl. VerfGH Saarland, Urteil vom 26. März 1980 - Lv 1/80 -, NJW 1980, 2181 (2182 f.); StGH Baden-Württemberg, Urteil vom 27. Februar 1981 - GR 1/80 -, ESVGH 31, 81 (85 ff.); StGH Bremen, Entscheidung vom 30. November 1983 - St 1/83 -, DVBl. 1984, 221 (222 f.); VerfGH NW, Urteil vom 15. Februar 1985 - VerfGH 8/84 -, DVBl. 1985, 691, übernommen, im Schrifttum zustimmend aufgegriffen - vgl. z.B. Zuck, ZRP 1977, 144 ff.; Häberle, JZ 1977, 361 ff.; Seifert, DÖV 1977, 288 ff.; Berkemann, JR 1977, 445 (454), und EuGRZ 1977, 189 (191 f.); Kempen, Der Staat 1979, 81 ff. - und in der Praxis - soweit ersichtlich - weitgehend befolgt worden.

    Ebenso VerfGH Saarland, Urteil vom 26. März 1980, a.a.O., 2182 f.; StGH Baden-Württemberg, Urteil vom 27. Februar 1981, a.a.O., 86; StGH Bremen, Entscheidung vom 30. November 1983, a.a.O., 224.

  • VerfGH Baden-Württemberg, 19.02.2021 - 1 VB 21/21
    Erfasst sind nicht nur Beeinflussungen durch Staatsorgane (etwa in Gestalt der Öffentlichkeitsarbeit der Landesregierung, vgl. StGH, Urteil vom 27.2.1981 - GR 1/80 -, ESVGH 31, 81), sondern auch Beeinflussungen durch andere Bürger oder gesellschaftliche Gruppen.
  • VG Karlsruhe, 18.02.2021 - 9 K 5003/19

    Enzkreis: Gemeinderatswahl in Knittlingen bleibt gültig

    Wenn die öffentliche Gewalt in den Parteienwettbewerb in einer Weise eingreift, die die Chancen der politischen Parteien verändern kann, sind ihrem Ermessen daher besonders enge Grenzen gezogen (vgl. BVerfG, Beschluss des Zweiten Senats vom 19.09.2017 - 2 BvC 46/14 -, juris Rn. 60 = NVwZ 2018, 648 [651] m.w.N.; VerfGH Baden-Württemberg, Urteil vom 09.11.2020 - 1 GR 101/20 -, juris Rn. 48 m.w.N.; StGH Baden-Württemberg, Urteil vom 27.02.1981 - GR 1/80 -, ESVGH 31, 81 [84 f.]).
  • BVerfG, 24.01.1984 - 2 BvH 3/83

    Organstreitigkeiten in einem Bundesland - Parteienfinanzierung durch Spenden

    Dieser Auffassung hat sich der Staatsgerichtshof für die Auslegung des Art. 68 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 Nr. 1 der Verfassung des Landes Baden-Württemberg und des § 44 StGHG in seinem Urteil vom 9. April 1960 (BaWüVBl. 1960, S. 122 f.; vgl. auch ESVGH 12/II, 10; 31, 81) angeschlossen.
  • VerfGH Baden-Württemberg, 28.02.2018 - 1 VB 58/17

    Erfolglose Verfassungsbeschwerde gegen gerichtliche Entscheidungen über eine

    aa) Nach der Rechtsprechung des Staatsgerichtshofs zu Art. 26 Abs. 4 LV (Urteil vom 27.2.1981 - GR 1/80 -, ESVGH 31, 81 ) und des Bundesverfassungsgerichts zu Art. 38 Abs. 1 Satz 1 GG (vgl. etwa BVerfGE 66, 369, Juris Rn. 32) meint Freiheit der Wahl insbesondere die Freiheit vor unzulässigem Druck oder Zwang.

    Erfasst sind nicht nur Beeinflussungen durch Staatsorgane (etwa in Gestalt der Öffentlichkeitsarbeit der Landesregierung, vgl. StGH, ESVGH 31, 81), sondern auch Beeinflussungen durch andere Bürger oder gesellschaftliche Gruppen.

  • LVerfG Mecklenburg-Vorpommern, 23.05.1996 - LVerfG 1/95

    Chancengleichheit von Parteien - Öffentlichkeitsarbeit der Regierung - Abgrenzung

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  • VerfGH Baden-Württemberg, 15.02.2016 - 1 VB 9/16

    Verfassungsbeschwerde gegen Landtagswahlrecht sowie vorläufige und vorbeugende

    Nach Art. 21 GG, der unmittelbarer Bestandteil der Landesverfassung ist, wirken die Parteien bei der politischen Willensbildung des Volkes mit (vgl. StGH, ESVGH 31, 81 ).
  • LVerfG Sachsen-Anhalt, 22.02.1996 - LVG 8/95

    Staatliche Öffentlichkeitsarbeit außerhalb von Wahlkampfzeiten - Finanzreport

    2.2.1 Das Bundesverfassungsgericht und die ihm folgenden Verfassungsgerichte der Länder leiten aus dem Demokratieprinzip (Art. 20 Abs. 1 und Abs. 2 GG), der Gewährleistung freier und gleicher Wahlen (Art. 38 Abs. 1 GG), dem verfassungsrechtlichen Status der Parteien (Art. 21 GG) und ihrem daraus folgenden Recht auf Chancengleichheit das Gebot parteipolitischer Neutralität her (BVerfGE 44, 125; 63, 230; BVerfG, Urt. v. 9.4.1992 - 2 BvE 2/89 -, BVerfGE 85, 264 [283 ff]; StGH BW, Urt. v. 27.2.1981 - GR 1/80 -, ESVGH 31, 81; BremStGH, Entsch.
  • StGH Baden-Württemberg, 19.05.2000 - GR 2/99

    Aufsichtsratsmandate für Regierungsmitglieder ohne vorherige Zustimmung des

    Dabei mag noch davon abgesehen werden, daß dieser Gesichtspunkt im Antrag selbst nicht erwähnt wird und deshalb Zweifel bestehen, ob die Handlung der Landesregierung, in welcher die Rechtsverletzung oder -gefährdung gesehen wird, genügend bezeichnet wurde (vgl. StGH, Urt. vom 27.02.1981 - GR 1/80 -, ESVGH 31, 81 = VBlBW 1981, 136).
  • VGH Hessen, 10.10.1991 - 6 UE 2578/90

    Unzulässige Werbung von Amtsträgern im Kommunalwahlkampf

  • VerfGH Thüringen, 30.01.2003 - VerfGH 14/00

    Staats- und Verfassungsrecht, Verfassungsbeschwerde, hilfsweise Organstreitigkeit

  • VerfGH Berlin, 17.06.1993 - VerfGH 21/92

    Zum Anspruch einer politischen Partei, die sich im Rahmen einer Listenvereinigung

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