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   OLG Karlsruhe, 15.03.2005 - 19 AR 5/05   

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https://dejure.org/2005,4244
OLG Karlsruhe, 15.03.2005 - 19 AR 5/05 (https://dejure.org/2005,4244)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 15.03.2005 - 19 AR 5/05 (https://dejure.org/2005,4244)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 15. März 2005 - 19 AR 5/05 (https://dejure.org/2005,4244)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • openjur.de

    Adoptionsverfahren: Gerichtsstandskonzentration bei Anwendbarkeit ausländischen Rechts

  • Justiz Baden-Württemberg

    Adoptionsverfahren: Gerichtsstandskonzentration bei Anwendbarkeit ausländischen Rechts

  • Judicialis
  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Anwendung des ausländischen Rechts auf das Adoptionsverfahren

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Gerichtsstandskonzentration auch in Adoptionsverfahren nach ausländischem Recht bei Zurückverweisung auf deutsches Recht

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Sonstiges

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Beschluss des OLG Karlsruhe vom 15.03.2005, Az.: 19 AR 5/05 (Gerichtsstandskonzentration bei Anwendung ausländ. Rechts, das auf das dt. Recht zurückverweist)" von VorsRiOLG Dr. Hans-Ulrich Maurer, original erschienen in: FamRZ 2005, 2095 ...

Papierfundstellen

  • FamRZ 2005, 1695
  • FamRZ 2005, 2095 (Ls.)
  • Rpfleger 2005, 428
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • OLG Karlsruhe, 22.05.2006 - 19 AR 16/06

    Internationale Adoption: Zuständigkeitskonzentration im Adoptionsverfahren

    Der Senat ist gemäß § 5 FGG zur Entscheidung berufen, welches Gericht zuständig ist (Senat FamRZ 2005, 1695; OLG Stuttgart FamRZ 2004, 1124).

    Der Senat hält an seiner Rechtsprechung fest, dass die Gerichtsstandskonzentration des § 43 b Abs. 2 S. 2 FGG auch dann eingreift, wenn neben deutschem Sachrecht auch ausländisches Sachrecht als Vorfrage anzuwenden ist (Senat aaO; vergl. auch OLG Stuttgart aaO; BayObLG FamRZ 2005, 1694; Palandt/Heldrich, BGB 65. Aufl. EGBGB Art. 22 Rdn. 9; a.A. OLGR Hamm 2003, 189, LG Koblenz FamRZ 2003, 1572, Maurer FamRZ 2005, 2095. Der 11. ZS des OLG Karlsruhe hat auf Anfrage mitgeteilt, dass er an seiner gegenteiligen Rechtsprechung - vergl. OLGR 2004, 125; Die Justiz 2006, 143 - nicht festhält, sondern aus Praktikabilitätsgründen der Rechtsprechung des 19. ZS folgt.).

    Dass dies nach dem jeweiligen ausländischen Recht nicht immer klar geregelt ist, ist schon daran ersichtlich, dass im Fall des erkennenden Senats (FamRZ 2005, 1695) sich die Frage der kollisionsrechtlichen Zurückverweisung nur aus der Rechtsprechung des Cour de Cassation ergab.

  • OLG Frankfurt, 13.12.2010 - 1 UFH 18/10

    Zum Anwendungsbereich des § 187 Abs. 4 FamFG

    Schon seit Inkrafttreten dieser Regelung bestand Streit darüber, ob die durch § 43b Abs. 2 S. 2 FGG a.F. angeordnete Zuständigkeitskonzentration nur gelte, wenn die Adoption selbst ausländischem Recht unterliegt (so Maurer, FamRZ 2005, 2095; ders., in: Münchner Kommentar zum BGB, § 1752 Anhang § 5 AdWirkG Rdn. 6; Steiger, DNotZ 2002, 184 ff., 206 Fn. 42; OLG Hamm, FamRZ 2003, 1042; OLG Karlsruhe, OLGR 2004, 125; LG Koblenz, FamRZ 2003, 1572) oder auch schon dann, wenn in einem Adoptionsverfahren hinsichtlich Einzel- und Vorfragen - etwa über Art. 23 EGBGB hinsichtlich der erforderlichen Zustimmungen zur Adoption - ausländisches Recht zu prüfen ist (so Müller-Lukoschek, in Jansen, Kommentar zum FGG, 3. Aufl. 2005, § 43b Rdn. 62; BayObLG, FamRZ 2005, 1694; OLG Stuttgart, FamRZ 2004, 1124; OLG Zweibrücken, FamRZ 2005, 920; OLG Karlsruhe, FamRZ 2005, 1695; OLG Hamm FamRZ 2006, 1463; OLG Köln, FamRZ 2006, 1859; OLG Stuttgart, FamRZ 2007, 839).

    Denn diese Rückverweisung beantwortet sich nur durch die Anwendung des ausländischen Rechts, was die besondere Sachkunde erfordert, die den Gesetzgeber zur Konzentration der Zuständigkeit veranlasst hat (vgl. auch OLG Karlsruhe, FamRZ 2005, 1695; 2006, 1464).

  • OLG Stuttgart, 23.11.2011 - 17 AR 9/11

    Zuständigkeitsbestimmung: Zuständiges Gericht bei der Adoption eines Volljährigen

    aa) Mit den beiden Amtsgerichten geht der Senat davon aus, dass ausländische Sachvorschriften im Sinn des § 187 Absatz 4 FamFG nicht nur dann anzuwenden sind, wenn die Adoption selbst dem ausländischen Recht unterliegt, sondern auch, wenn etwa über Artikel 23 EGBGB hinsichtlich der erforderlichen Zustimmungen ausländisches Recht zu prüfen ist (OLG Frankfurt, ZKJ 2011, 144; OLG Düsseldorf, FamRZ 2011, 59, 60; wohl auch OLG Köln, FamRZ 2011, 311, 312 - zum im wesentlichen inhaltsgleichen § 43b Absatz 2 Satz 2 FGG a.F.: OLG Stuttgart, FamRZ 2004, 1124, 1125; FamRZ 2007, 839, 840; OLG Zweibrücken, FamRZ 2005, 920, 921; OLG Karlsruhe, FamRZ 2005, 1695; OLG Köln, FamRZ 2006, 1859; OLG Hamm, FamRZ 2006, 1463, 1464 - aA OLG Hamm, FamRZ 2003, 1042; OLG Karlsruhe, OLGR 2004, 125 zu § 43b FGG a.F.).
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