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   BGH, 12.12.2007 - XII ZB 158/05   

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https://dejure.org/2007,306
BGH, 12.12.2007 - XII ZB 158/05 (https://dejure.org/2007,306)
BGH, Entscheidung vom 12.12.2007 - XII ZB 158/05 (https://dejure.org/2007,306)
BGH, Entscheidung vom 12. Dezember 2007 - XII ZB 158/05 (https://dejure.org/2007,306)
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Volltextveröffentlichungen (14)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Aufhebung der gemeinsamen elterlichen Sorge als Folge einer Alleinverantwortlichkeit eines Elternteils für die Zerrüttung der sozialen Beziehungen zwischen den Eltern; Vorliegen eines Mindesmaßes an Übereinstimmung in wesentlichen Bereichen der elterlichen Sorge als ...

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Alleinsorge - Aufhebung der elterlichen Sorge

  • ra-arnst.de

    Elterliche Sorge für nichtehelichen Kinder: Aufhebung der gemeinsamen elterlichen Sorge und Alleinsorge für die Kindesmutter trotz deren Hauptverantwortlichkeit für eine völlige Zerrüttung der sozialen Beziehungen zwischen den Eltern

  • fr-blog.com

    Sorgerecht bei zerrütteter Beziehung der Eltern

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 1671 Abs. 2 Nr. 2
    Aufhebung der gemeinsamen elterlichen Sorge bei völliger Zerrüttung der Beziehungen zwischen den Eltern

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Familienrecht - Aufhebung der gemeinsamen elterliche Sorge

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Aufhebung der gemeinsamen elterlichen Sorge nach § 1671 Abs. 2 Nr. 2 BGB

Sonstiges (5)

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des BGH vom 12.12.2007, Az.: XII ZB 158/05 (Aufhebung der gemeinsamen elterlichen Sorge)" von RiAG Eric Faber, original erschienen in: ZFE 2008, 190.

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des BGH vom 12.12.2007, Az.: XII ZB 158/05 (Aufhebung der gemeinsamen elterlichen Sorge)" von VorsRiOLG a.D. Horst Luthin, original erschienen in: FamRZ 2008, 594.

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des BGH v. 12.12.2007, Az.: XII ZB 158/05 (Übertragung der Alleinsorge auf den nicht erziehungsgeeigneten Elternteil)" von VorsRiLG Dr. Stefan Motzer, original erschienen in: FamRB 2008, 141.

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des BGH vom 12.12.2007, Az.: XII ZB 158/05 (Aufhebung der gemeinsamen elterlichen Sorge)" von RiOLG Fritz Finke, original erschienen in: FF 2008, 200 - 202.

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Elterliche Sorge und Kindeswohl" von RA Erkan Elden, original erschienen in: NJW Spezial 2008, 292 - 293.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2008, 994
  • MDR 2008, 452
  • FamRZ 2008, 592
  • Rpfleger 2008, 300
 
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Wird zitiert von ... (112)

  • BGH, 15.06.2016 - XII ZB 419/15

    Sorgerechtsverfahren: Kindeswohlprüfung im Rahmen der Entscheidung über die

    (2) Die gemeinsame Ausübung der Elternverantwortung setzt allerdings ein Mindestmaß an Übereinstimmung in wesentlichen Bereichen der elterlichen Sorge und insgesamt eine tragfähige soziale Beziehung zwischen den Eltern voraus (Senatsbeschluss vom 12. Dezember 2007 - XII ZB 158/05 - FamRZ 2008, 592 Rn. 11 mwN; BT-Drucks. 17/11048 S. 17 mwN).

    Denn ein fortgesetzter destruktiver Elternstreit führt für ein Kind zwangsläufig zu erheblichen Belastungen (Senatsbeschluss vom 12. Dezember 2007 - XII ZB 158/05 - FamRZ 2008, 592 Rn. 15; Gödde ZfJ 2004, 201, 207, 209; vgl. auch Senatsbeschluss vom 15. November 2007 - XII ZB 136/04 - FamRZ 2008, 251 Rn. 24).

    (4) Zu den wesentlichen Bereichen der elterlichen Sorge, für die ein Mindestmaß an Verständigungsmöglichkeiten gefordert werden muss, gehören alle nach § 1687 Abs. 1 Satz 1 BGB gemeinsam zu treffenden Entscheidungen, zu denen entgegen der Auffassung des Oberlandesgerichts auch die Grundentscheidungen über den persönlichen Umgang des Kindes mit dem nicht betreuenden Elternteil zählen (Senatsbeschluss vom 12. Dezember 2007 - XII ZB 158/05 - FamRZ 2008, 592 Rn. 12 mwN; Schilling NJW 2007, 3233, 3234).

    Das Bundesverfassungsgericht und der Senat haben einen so verstandenen Vorrang der gemeinsamen elterlichen Sorge in Fällen des § 1671 BGB abgelehnt (BVerfG FamRZ 2004, 354, 355; Senatsbeschlüsse vom 11. Mai 2005 - XII ZB 33/04 - FamRZ 2005, 1167; vom 15. November 2007 - XII ZB 136/04 - FamRZ 2008, 251 Rn. 24 und vom 12. Dezember 2007 - XII ZB 158/05 - FamRZ 2008, 592 Rn. 10; vgl. Schilling NJW 2007, 3233, 3237 f.).

  • OLG Hamm, 24.05.2016 - 3 UF 139/15

    Anforderungen an die gemeinsame Sorge nicht verheirateter Eltern

    Ein Regel-Ausnahme-Verhältnis zugunsten der gemeinsamen elterlichen Sorge lasse sich aus der Gesetzesbegründung nicht herleiten und widerspreche zudem der bisherigen höchstrichterlichen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des Bundesgerichtshofs in sorgerechtlichen Verfahren (vgl. BVerfG, FamRZ 2007, S. 1876; BGH, FamRZ 2008, S. 592).

    Die (fortbestehende) Alleinsorge der Kindesmutter (zumindest in Teilbereichen des Sorgerechts) ist nach alldem trotz der Vermutung des § 1626a Abs. 2 S. 2 BGB zum Kindeswohl vorzuziehen in Fällen, in denen die gemeinsame elterliche Sorge prognostisch praktisch nicht funktionieren würde, weil trotz der entsprechenden Verpflichtung tatsächlich keine Konsensmöglichkeit besteht, insbesondere bei gravierenden Kommunikationsdefiziten, bzw. wenn mit erheblicher Gewissheit zu erwarten ist, dass zwischen den Eltern auch zukünftig in den Kindesangelegenheiten keine Kooperation stattfindet, und sich dieser Umstand erheblich belastend auf das Kind auswirken würde (vgl. Palandt-Brudermüller, a.a.O., § 1671 Rdnr. 15 ff.; BGH, NJW 2000, S. 203, NJW 2008, S. 994; OLG Naumburg, FamRZ 2009, S. 792; OLG Frankfurt am Main, FamRZ 2009, S. 433; OLG Celle, FamRZ 2014, S. 857).

  • OLG Frankfurt, 16.10.2018 - 1 UF 74/18

    Zum Anwendungsbereich § 1696 Abs. 1 BGB

    Allerdings stellen Gerechtigkeitserwägungen gerade kein zulässiges Kriterium im Rahmen einer Kindeswohlprüfung dar (BVerfG FamRZ 2009, 189, 190; BGH FamRZ 2008, 592; Salzgeber, Das Wechselmodell, NZFam 2014, 921, 926; Fichtner/Salzgeber, Das Wechselmodell aus Sachverständigensicht, FPR 2006, 278, 283).
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