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Weitere Entscheidungen unten: OLG Hamm, 28.06.2012 | AG Koblenz, 23.08.2012

Rechtsprechung
   OLG Hamm, 12.06.2012 - II-11 UF 117/12   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2012,20116
OLG Hamm, 12.06.2012 - II-11 UF 117/12 (https://dejure.org/2012,20116)
OLG Hamm, Entscheidung vom 12.06.2012 - II-11 UF 117/12 (https://dejure.org/2012,20116)
OLG Hamm, Entscheidung vom 12. Juni 2012 - II-11 UF 117/12 (https://dejure.org/2012,20116)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Gewöhnlicher Aufenthalt des Kindes im Sinne des HKÜ richtet sich nach seinem tatsächlichen Lebensmittelpunkt

  • iprspr.mpipriv.de (Auszüge)

    EuEheVO 2201/2003 Art. 8; FamFG §§ 58 ff.; HKÜ Art. 3; HKÜ Art. 4; HKÜ Art. 12; HKÜ Art. 13; IntFamRVG § 24
    Kindschaftsrecht --> Kindesentführung

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Begriff des gewöhnlichen Aufenthalts i.S. von Art. 4 S. 1 HKÜ

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • FamRZ 2013, 52
 
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (10)

  • BGH, 18.06.1997 - XII ZB 156/95

    Gerichtliche Zuständigkeit zum Erlaß von Schutzmaßnahmen

    Auszug aus OLG Hamm, 12.06.2012 - 11 UF 117/12
    Rn. 58 Wie grundsätzlich beim Haager Minderjährigenschutzabkommen (…MSA, vgl. Staudinger/Pirrung, EGBGB/IPR 2009, HKÜ, Rz. D 34; OLG München, Beschluss vom 30.6. 2005 - 4 UF 233/05, IPRspr 2005 Nr. 198, S 544), bei den Haager Unterhaltsübereinkommen und in Anlehnung an den Begriff des gewöhnlichen Aufenthalts in Art. 8 Abs. 1 der Brüssel IIa-VO (Verordnung EG Nr. 2201/2003) ist darunter im Sinne eines international einheitlichen Verständnisses des HKÜ der tatsächliche Mittelpunkt der Lebensführung, der Daseinsschwerpunkt des Kindes zu verstehen (Staudinger/Kropholler [2003] Vorbem 139 ff zu Art. 19 EGBGB; eingehend OLG Frankfurt 15.2.2006 - 1 WF 231/05, IPRspr 2006 Nr. 81, S 151 ff = FamRZ 2006, 883; OLG Nürnberg 17.7.2007 - 7 UF 681/07 -, FamRZ 2007, 1588, BGH, XII ZB 156/95, Beschluss vom 18.06.1997-iuris-).

    Als Indiz für eine ausreichend Integration, welches für einen gewöhnlichen Aufenthalt und nicht mehr nur für ein bloßes Verweilen spricht, kann ein tatsächlicher, zeitlich zusammenhängender Aufenthalt von einer gewissen Mindestdauer angesehen werden, wobei in der Regel als "Faustregel" von einer Sechs-Monats-Frist ausgegangen wird (vgl. hierzu unter anderem BGH, Beschluss vom 18.06.1997, XII ZB 156/95 -iuris- OLG Nürnberg, Beschluss vom 17.07.2007, 7 UF 681/07 -iuris-).

  • OLG Nürnberg, 17.07.2007 - 7 UF 681/07

    Anwendbarkeit des HKÜ bei Vereinbarung eines vorübergehenden Aufenthaltes des …

    Auszug aus OLG Hamm, 12.06.2012 - 11 UF 117/12
    Rn. 58 Wie grundsätzlich beim Haager Minderjährigenschutzabkommen (…MSA, vgl. Staudinger/Pirrung, EGBGB/IPR 2009, HKÜ, Rz. D 34; OLG München, Beschluss vom 30.6. 2005 - 4 UF 233/05, IPRspr 2005 Nr. 198, S 544), bei den Haager Unterhaltsübereinkommen und in Anlehnung an den Begriff des gewöhnlichen Aufenthalts in Art. 8 Abs. 1 der Brüssel IIa-VO (Verordnung EG Nr. 2201/2003) ist darunter im Sinne eines international einheitlichen Verständnisses des HKÜ der tatsächliche Mittelpunkt der Lebensführung, der Daseinsschwerpunkt des Kindes zu verstehen (Staudinger/Kropholler [2003] Vorbem 139 ff zu Art. 19 EGBGB; eingehend OLG Frankfurt 15.2.2006 - 1 WF 231/05, IPRspr 2006 Nr. 81, S 151 ff = FamRZ 2006, 883; OLG Nürnberg 17.7.2007 - 7 UF 681/07 -, FamRZ 2007, 1588, BGH, XII ZB 156/95, Beschluss vom 18.06.1997-iuris-).

    Als Indiz für eine ausreichend Integration, welches für einen gewöhnlichen Aufenthalt und nicht mehr nur für ein bloßes Verweilen spricht, kann ein tatsächlicher, zeitlich zusammenhängender Aufenthalt von einer gewissen Mindestdauer angesehen werden, wobei in der Regel als "Faustregel" von einer Sechs-Monats-Frist ausgegangen wird (vgl. hierzu unter anderem BGH, Beschluss vom 18.06.1997, XII ZB 156/95 -iuris- OLG Nürnberg, Beschluss vom 17.07.2007, 7 UF 681/07 -iuris-).

  • OLG Frankfurt, 15.02.2006 - 1 WF 231/05

    Haager Übereinkommens über die zivilrechtlichen Aspekte internationaler …

    Auszug aus OLG Hamm, 12.06.2012 - 11 UF 117/12
    Er sei durch eine gewisse Dauer und Regelmäßigkeit des Aufenthaltes und das Vorhandensein solcher Beziehungen zur Umwelt gekennzeichnet, die die Annahme einer sozialen Integration der Person an ihrem Aufenthaltsort rechtfertigten (OLG Frankfurt NJW-RR 2006, 938).

    Rn. 58 Wie grundsätzlich beim Haager Minderjährigenschutzabkommen (…MSA, vgl. Staudinger/Pirrung, EGBGB/IPR 2009, HKÜ, Rz. D 34; OLG München, Beschluss vom 30.6. 2005 - 4 UF 233/05, IPRspr 2005 Nr. 198, S 544), bei den Haager Unterhaltsübereinkommen und in Anlehnung an den Begriff des gewöhnlichen Aufenthalts in Art. 8 Abs. 1 der Brüssel IIa-VO (Verordnung EG Nr. 2201/2003) ist darunter im Sinne eines international einheitlichen Verständnisses des HKÜ der tatsächliche Mittelpunkt der Lebensführung, der Daseinsschwerpunkt des Kindes zu verstehen (Staudinger/Kropholler [2003] Vorbem 139 ff zu Art. 19 EGBGB; eingehend OLG Frankfurt 15.2.2006 - 1 WF 231/05, IPRspr 2006 Nr. 81, S 151 ff = FamRZ 2006, 883; OLG Nürnberg 17.7.2007 - 7 UF 681/07 -, FamRZ 2007, 1588, BGH, XII ZB 156/95, Beschluss vom 18.06.1997-iuris-).

  • OLG Hamm, 07.08.2008 - 11 UF 135/08

    Anspruch einer Kindsmutter auf Herausgabe der gemeinsamen Kinder zum Zwecke der …

    Auszug aus OLG Hamm, 12.06.2012 - 11 UF 117/12
    Wenn dies der Fall sei, so liege kein widerrechtliches Zurückhalten vor, OLG Hamm, Az. 11 UF 135/08; Staudinger-Pirrung, a.a.O..Für die Frage, ob die Mädchen bereits einen gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland begründet hätten, sei nach Auffassung des Gerichtes auf Januar 2012 abzustellen.

    Rn. 38 Zwar seien sie zu diesem Zeitpunkt der Aufkündigung der Vereinbarung noch kein Jahr in Deutschland gewesen, wie dies in der angeführten Entscheidung des OLG Hamm, Az. 11 UF 135/08 der Fall gewesen sei und so auch im Staudinger-Pirrung an der genannten Stelle kommentiert sei.

  • BVerfG, 18.07.2006 - 1 BvR 1465/05

    Verpflichtung zur sofortigen Rückführung des Kindes nach Belgien; Vertretung des …

    Auszug aus OLG Hamm, 12.06.2012 - 11 UF 117/12
    Dabei enthält die Vorschrift keine starre Altersgrenze im Sinne eines Mindestalters für die Berücksichtigung des Willens des Kindes, es kommt vielmehr auf die konkreten Umstände des Einzelfalls an (BVerfG FamRZ 2006, 1261; 1999, 1053).
  • BVerfG, 03.05.1999 - 2 BvR 6/99

    Verfassungsrechtliche Anforderungen an die Rückführung von Kindern nach Art. 12 …

    Auszug aus OLG Hamm, 12.06.2012 - 11 UF 117/12
    Dabei enthält die Vorschrift keine starre Altersgrenze im Sinne eines Mindestalters für die Berücksichtigung des Willens des Kindes, es kommt vielmehr auf die konkreten Umstände des Einzelfalls an (BVerfG FamRZ 2006, 1261; 1999, 1053).
  • EuGH, 22.12.2010 - C-497/10

    Mercredi - Justizielle Zusammenarbeit in Zivilsachen - Verordnung (EG) Nr. …

    Auszug aus OLG Hamm, 12.06.2012 - 11 UF 117/12
    Rn. 59 Der EuGH (Urteil vom 22.12.2010, Aktenzeichen: C-497/10 -iuris-).
  • BGH, 05.06.2002 - XII ZB 74/00

    Zuständigkeit der Heimatbehörden nach dem minderjährigen Schutzabkommen

    Auszug aus OLG Hamm, 12.06.2012 - 11 UF 117/12
    Rn. 32 Der gewöhnliche Aufenthalt könne jedenfalls nicht primär durch Rückgriff auf nationale Vorschriften definiert werden (BGH FamRZ 2002, 1182).
  • OLG Hamm, 21.08.1998 - 5 UF 300/98

    Sofortige Beschwerde; Haager Übereinkommen; Kindesentführung; Sorgerecht; …

    Auszug aus OLG Hamm, 12.06.2012 - 11 UF 117/12
    Rn. 29 Die Kinder seien auch nicht widerrechtlich zurückgehalten worden, da ein widerrechtliches Zurückhalten nur dann vorliege, wenn ein Kind sich in einem anderen Vertragsstaat gewöhnlich aufhalte und von dort in den erstgenannten Vertragsstaatzunächst aufgrund nicht rechtswidriger Umständegelangt, sein weitere Aufenthalt aber dortetwa durch Ablauf einer eingeräumten Umgangsfristrechtswidrig werde, OLG Hamm FamRZ 1999, 948, 949. Dies sei hier aber nicht der Fall, da beide Mädchen mittlerweile bereits ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Sinne der Art. 3 II a, 4 S.1 HKÜ in Deutschland hätten.
  • OLG München, 30.06.2005 - 4 UF 233/05
    Auszug aus OLG Hamm, 12.06.2012 - 11 UF 117/12
    Rn. 58 Wie grundsätzlich beim Haager Minderjährigenschutzabkommen (…MSA, vgl. Staudinger/Pirrung, EGBGB/IPR 2009, HKÜ, Rz. D 34; OLG München, Beschluss vom 30.6. 2005 - 4 UF 233/05, IPRspr 2005 Nr. 198, S 544), bei den Haager Unterhaltsübereinkommen und in Anlehnung an den Begriff des gewöhnlichen Aufenthalts in Art. 8 Abs. 1 der Brüssel IIa-VO (Verordnung EG Nr. 2201/2003) ist darunter im Sinne eines international einheitlichen Verständnisses des HKÜ der tatsächliche Mittelpunkt der Lebensführung, der Daseinsschwerpunkt des Kindes zu verstehen (Staudinger/Kropholler [2003] Vorbem 139 ff zu Art. 19 EGBGB; eingehend OLG Frankfurt 15.2.2006 - 1 WF 231/05, IPRspr 2006 Nr. 81, S 151 ff = FamRZ 2006, 883; OLG Nürnberg 17.7.2007 - 7 UF 681/07 -, FamRZ 2007, 1588, BGH, XII ZB 156/95, Beschluss vom 18.06.1997-iuris-).
  • KG, 02.03.2015 - 3 UF 156/14

    Sorgerechtsregelung: Internationale Zuständigkeit bei Aufenthaltswechsel des …

    Dabei handelt es sich jedoch nur um eine Faustregel, von der im Einzelfall nach oben oder unten abgewichen werden kann (vgl. OLG Hamm, Beschluss vom 12.06.2012 - 11 UF 117/12 - Rdnr. 58, zit.n.juris).
  • OLG Celle, 06.08.2021 - 15 UF 58/21
    Ebenso wie bereits seinerzeit beim Haager Minderjährigenschutzabkommen (MSA; vgl. dazu OLG München, Beschluss vom 30. Juni 2005 - 4 UF 233/05 , IPRspr 2005, Nr. 198, 544; ) in anderen kindschafts- und unterhaltsrechtlichen Haager Übereinkommen und in Anlehnung an den Begriff des gewöhnlichen Aufenthalts in Art. 8 Abs. 1 der Verordnung EG Nr. 2201/2003 (Brüssel lla-VO) ist darunter im Sinne eines international einheitlichen Verständnisses des HKÜ der tatsächliche Mittelpunkt der Lebensführung, der Daseinsschwerpunkt des Kindes zu verstehen (BGH…, Beschluss vom 5. Juni 2002 - XII ZB 74/00 (IPRspr. 2002 Nr. 100) - , FamRZ 2002, 1182 [Rn. 5]; OLG Hamm, Beschluss vom 12. Juni 2012 - [II-11 UF 117/12] (IPRspr 2012-119) - ZKJ 2013, 35 [Rn. 51 - 55] = FamRZ 2013, 52;… Staudinger-Pirrung, EGBGB/IPR, Neubearbeitung 2018, HKÜ, Rz. E 35 mit weiteren Nachweisen; zum MSA noch Staudinger/Kropholler [Stand 2003], Vorbemerkung 139 ff. zu Art. 19 EGBGB).

    Eine solche Integration wird in Rechtsprechung und Literatur regelmäßig jedenfalls dann bejaht, wenn der Aufenthalt des Kindes in dem betreffenden Land bereits sechs Monate andauert, verbunden jedoch mit der Einschränkung, dass es sich dabei lediglich um eine Faustregel handelt, von der im Einzelfall nach oben oder unten abgewichen werden kann (KG…, Beschluss vom 2. März 2015 - 3 UF 156/14 (IPRspr 2015-240) - FamRZ 2015, 1214 [Rn. 11]; OLG Hamm, Beschluss vom 11. Juni 2012 - [II-11 UF 117/12 (IPRspr 2012-119)] - ZKJ 2013, 35 [Rn. 58]; OLG Saarbrücken, Beschluss vom 26. August 2015 - 9 UF 59/15 - IPRspr 2015, Nr. 245, 609 , OLG Karlsruhe, Beschluss vom 5. Juni 2015 -18 UF 265/14 - MDR 2015, 1425 = IPRspr 2015 Nr. 243, 604 = NJW-RR 2015, 1415;… Hausmann, Internationales und Europäisches Familienrecht, 2. Auflage, Kap. F Rn. 424).

  • OLG Rostock, 14.10.2021 - 10 UF 88/21

    Familiensache: Rückführung eines minderjährigen Kindes in einen anderen Staat als …

    Rn. 27 "Gewöhnlicher Aufenthalt" ist der Ort bzw. das Land, in dem der Schwerpunkt der Bindungen der betreffenden Person, ihr Daseinsmittelpunkt liegt (vgl. BGH, Beschluss vom 18. Juni 1997 - XII ZB 156/95 -, juris; OLG Hamm, Beschluss vom 12. Juni 2012 - II-11 UF 117/12 -, juris; Oberlandesgericht des Landes Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 18. Juli 2019 - 8 UF 58/19 -, juris).
  • OLG München, 26.07.2019 - 12 UF 1226/18

    Kriterien für die Bestimmung des gewöhnlichen Aufenthaltsorts im internationalen …

    Als Indiz für eine ausreichende Integration, welches für einen gewöhnlichen Aufenthalt und nicht mehr nur für ein vorübergehendes Verweilen spricht, kann ein tatsächlicher, zeitlich zusammenhängender Aufenthalt von einer gewissen Mindestdauer angesehen werden, wobei in der Regel als "Faustregel" von einer Sechs-Monats-Frist ausgegangen wird (OLG Hamm, Beschluss vom 12. Juni 2012 - 11 UF 117/12 m.w.N.).
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Rechtsprechung
   OLG Hamm, 28.06.2012 - II-11 UF 85/12   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2012,20115
OLG Hamm, 28.06.2012 - II-11 UF 85/12 (https://dejure.org/2012,20115)
OLG Hamm, Entscheidung vom 28.06.2012 - II-11 UF 85/12 (https://dejure.org/2012,20115)
OLG Hamm, Entscheidung vom 28. Juni 2012 - II-11 UF 85/12 (https://dejure.org/2012,20115)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de

    Schwerwiegende Gefahr eines körperlichen oder seelischen Schaden für das Kind

  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)

    Art. 13 Abs. 1 lit. b) HKÜ
    Schwerwiegende Gefahr eines körperlichen oder seelischen Schaden für das Kind

  • rechtsportal.de

    Art. 13 Abs. 1 lit. b) HKÜ
    Begriff der schwerwiegenden Gefahr i.S. von Art. 13 Abs. 1 lit. b HKÜ

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Mutter entführte ihre Kinder aus Polen - Besteht akute Selbstmordgefahr bei der Tochter, kommt eine Rückkehr zum Vater nicht in Frage

  • iprspr.mpipriv.de (Auszüge)

    EuEheVO 2201/2003 Art. 11; FamFG §§ 58 ff.; FamGB 1964 (Polen) Art. 93; HKÜ Art. 3; HKÜ Art. 13; IntFamRVG §§ 11 f.; IntFamRVG § 40; KSÜ Art. 16
    Kindschaftsrecht --> Kindesentführung

  • unterhalt24.com (Kurzinformation)

    Eine akute Suizidgefahr eines Kindes stellt ein Hindernis für einen Rückführungsantrag dar

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Begriff der schwerwiegenden Gefahr i.S. von Art. 13 Abs. 1 lit. b HKÜ

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2013, 69
  • FamRZ 2013, 52
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (11)

  • BVerfG, 29.10.1998 - 2 BvR 1206/98

    Gegenläufige Kindesrückführungsanträge

    Auszug aus OLG Hamm, 28.06.2012 - 11 UF 85/12
    Vielmehr stehen nur ungewöhnlich schwerwiegende Beeinträchtigungen des Kindeswohls, die sich als besonders erheblich, konkret und aktuell darstellen und die über die mit der Rückführung gewöhnlich verbundenen Schwierigkeiten hinausgehen, einer Rückführung entgegen (vgl. BVerfG NJW 1996, 1402, 1403; FamRZ 1999, 85, 87; OLG Karlsruhe FamRZ 2010, 1577, 1578).
  • BVerfG, 22.07.2005 - 1 BvR 1465/05

    Wahrnehmung der Rechte des Kindes im Verfahren nach HKiEntÜ; Bestellung eines …

    Auszug aus OLG Hamm, 28.06.2012 - 11 UF 85/12
    Von einer Rückgabe kann abgesehen werden, wenn bewiesen ist, dass ein Kind missbraucht oder misshandelt wurde und dies erneut zu befürchten ist (vgl. OLG Karlsruhe FamRZ 2002, 1141), wenn der antragstellende Elternteil in hohem Maße suchtabhängig ist, die Rückkehr in ein Kriegsgebiet unumgänglich ist, oder infolge der Rückgabe eine akute Suizidgefahr des Kindes besteht (vgl. BVerfG FamRZ 2005, 1657).
  • BVerfG, 15.02.1996 - 2 BvR 233/96

    Verfassungsrechtliche Prüfung der Rückführung eines Kindes nach Kanada

    Auszug aus OLG Hamm, 28.06.2012 - 11 UF 85/12
    Vielmehr stehen nur ungewöhnlich schwerwiegende Beeinträchtigungen des Kindeswohls, die sich als besonders erheblich, konkret und aktuell darstellen und die über die mit der Rückführung gewöhnlich verbundenen Schwierigkeiten hinausgehen, einer Rückführung entgegen (vgl. BVerfG NJW 1996, 1402, 1403; FamRZ 1999, 85, 87; OLG Karlsruhe FamRZ 2010, 1577, 1578).
  • OLG Karlsruhe, 18.03.2010 - 2 UF 179/09

    Begriff des gewöhnlichen Aufenthalts einer Person i.S. des KHÜ

    Auszug aus OLG Hamm, 28.06.2012 - 11 UF 85/12
    Vielmehr stehen nur ungewöhnlich schwerwiegende Beeinträchtigungen des Kindeswohls, die sich als besonders erheblich, konkret und aktuell darstellen und die über die mit der Rückführung gewöhnlich verbundenen Schwierigkeiten hinausgehen, einer Rückführung entgegen (vgl. BVerfG NJW 1996, 1402, 1403; FamRZ 1999, 85, 87; OLG Karlsruhe FamRZ 2010, 1577, 1578).
  • OLG Hamm, 15.12.2011 - 11 UF 240/11

    Begriff des gewöhnlichen Aufenthalts eines Kindes i.S. von Art. 4 S. 1 HKÜ

    Auszug aus OLG Hamm, 28.06.2012 - 11 UF 85/12
    Das HKÜ stellt dabei ausschließlich auf eine schwerwiegende Gefahr für das Kind, nicht des Elternteils ab (Senat, Entscheidung vom 15.12.2011 - 11 UF 240 - FamRZ 2012, 727; OLG Stuttgart 2009, 2017).
  • OLG Hamm, 10.12.2004 - 11 UF 210/04

    Rückführung eines Kindes nach Italien

    Auszug aus OLG Hamm, 28.06.2012 - 11 UF 85/12
    Rn. 69 Der Verlust des derzeitigen Aufenthaltsortes, der Schule, des Kindergartenplatzes und der Umgebung, in die das Kind sich inzwischen integriert hat, der Wechsel der Bezugsperson, des Sprachangebotes etc. sind in diesem Sinne unvermeidliche Folgen der vom HKÜ gewollten und vom entführenden Elternteil zu vertretenen erneuten Ortsveränderung und als solche keine Gründe im Sinne von § 13 Abs. 1 lit b) HKÜ, weil das Abkommen über die Rückführung von Kindern sonst leer liefe (vgl. Senat, Entscheidung vom 10.12.2004 - 11 UF 210/04 - FamRZ 2005.1702; OLG Schleswig FamRZ 2005, 1703; OLG Zweibrücken FamRZ 2001, 643; OLG Hamburg OLGR 2009, 208).
  • OLG Schleswig, 03.02.2005 - 12 UF 20/05

    Rückführung einer Siebenjährigen nach Australien

    Auszug aus OLG Hamm, 28.06.2012 - 11 UF 85/12
    Rn. 69 Der Verlust des derzeitigen Aufenthaltsortes, der Schule, des Kindergartenplatzes und der Umgebung, in die das Kind sich inzwischen integriert hat, der Wechsel der Bezugsperson, des Sprachangebotes etc. sind in diesem Sinne unvermeidliche Folgen der vom HKÜ gewollten und vom entführenden Elternteil zu vertretenen erneuten Ortsveränderung und als solche keine Gründe im Sinne von § 13 Abs. 1 lit b) HKÜ, weil das Abkommen über die Rückführung von Kindern sonst leer liefe (vgl. Senat, Entscheidung vom 10.12.2004 - 11 UF 210/04 - FamRZ 2005.1702; OLG Schleswig FamRZ 2005, 1703; OLG Zweibrücken FamRZ 2001, 643; OLG Hamburg OLGR 2009, 208).
  • OLG Karlsruhe, 16.10.2001 - 2 UF 282/01

    schwerwiegende Gefährdung des Kindeswohls, Beschleunigungs-Grundsatz, …

    Auszug aus OLG Hamm, 28.06.2012 - 11 UF 85/12
    Von einer Rückgabe kann abgesehen werden, wenn bewiesen ist, dass ein Kind missbraucht oder misshandelt wurde und dies erneut zu befürchten ist (vgl. OLG Karlsruhe FamRZ 2002, 1141), wenn der antragstellende Elternteil in hohem Maße suchtabhängig ist, die Rückkehr in ein Kriegsgebiet unumgänglich ist, oder infolge der Rückgabe eine akute Suizidgefahr des Kindes besteht (vgl. BVerfG FamRZ 2005, 1657).
  • OLG Zweibrücken, 15.11.2000 - 5 UF 112/00
    Auszug aus OLG Hamm, 28.06.2012 - 11 UF 85/12
    Rn. 69 Der Verlust des derzeitigen Aufenthaltsortes, der Schule, des Kindergartenplatzes und der Umgebung, in die das Kind sich inzwischen integriert hat, der Wechsel der Bezugsperson, des Sprachangebotes etc. sind in diesem Sinne unvermeidliche Folgen der vom HKÜ gewollten und vom entführenden Elternteil zu vertretenen erneuten Ortsveränderung und als solche keine Gründe im Sinne von § 13 Abs. 1 lit b) HKÜ, weil das Abkommen über die Rückführung von Kindern sonst leer liefe (vgl. Senat, Entscheidung vom 10.12.2004 - 11 UF 210/04 - FamRZ 2005.1702; OLG Schleswig FamRZ 2005, 1703; OLG Zweibrücken FamRZ 2001, 643; OLG Hamburg OLGR 2009, 208).
  • OLG Hamburg, 10.12.2008 - 2 UF 50/08
    Auszug aus OLG Hamm, 28.06.2012 - 11 UF 85/12
    Rn. 68 Der Senat verkennt nicht, dass die Ausnahmeklausel des Art. 13 Abs. 1 lit. b) HKÜ, restriktiv anzuwenden ist (vgl. OLG Hamburg, Beschluss vom 10.12.2008, 2 UF 50/08).
  • OLG Brandenburg, 17.09.1996 - 10 UF 114/96

    Absehen von Rückgabeanordnung nach Haager Übereinkommen

  • OLG Koblenz, 20.06.2023 - 13 UF 242/23

    Zurückweisung einer Beschwerde im Zusammenhang mit der Geltendmachung eines …

    Dies ist z. B. der Fall, wenn die Aussage nicht durch den entführenden Elternteil und den Loyalitätskonflikt maßgeblich beeinflusst erscheint und die Ablehnung auf Selbsterlebtem und einem deswegen erheblich gestörten Verhältnis zur antragstellenden Partei beruht (OLG Hamm, NJW-RR 2013, 69 ).

    In der obergerichtlichen Rechtsprechung sind jedoch darüber hinausgehende Belastungen und Lebensumstände im Herkunftsland, die aus dem Selbsterlebten mit dem antragstellenden Elternteil resultieren und zu einem gestörten Verhältnis führen, als beachtlich anerkannt, was über den typischen Loyalitätskonflikt des Kindes durch den Elternstreit hinausgeht und eine Rückführung ins Herkunftsland hindern kann (vergl. OLG Hamm, NJW-RR 2013, 69 ).

  • OLG Frankfurt, 16.07.2019 - 1 UF 106/19

    Voraussetzungen der Rückführung nach Haager Kindesentführungsabkommen

    Zwar sind an das Ausmaß der Gefährdung strenge Anforderungen zu stellen, weshalb nur ungewöhnlich schwerwiegende Beeinträchtigungen des Kindeswohls einer Rückführung gemäß Artikel 13 Abs. 1 Satz 1 lit. b HKÜ entgegenstehen können (BVerfGE 99, 145; OLG Hamm NJW-RR 2013, 69; OLG Nürnberg FamRZ 2004, 726;… Staudinger/Pirrung (2018) Vorbemerkung EGBGB Rn. E 71).

    Deshalb muss sich die schwerwiegende Gefahr im Sinne der genannten Vorschrift als besonders erheblich und aktuell darstellen (vgl. OLG Hamm NJW-RR 2013, 69).

  • OLG Dresden, 31.01.2020 - 21 UF 981/19
    Die restriktive Auslegung des Art. 13 Abs. 1 HKÜ ist in der Rechtsprechung und Literatur anerkannt und wird auch vom Bundesverfassungsgericht nicht beanstandet (…OLG Hamburg, Beschl. v. 22.03.2019 - 2 UF 12/19 HKÜ -, juris Rn. 28; OLG Stuttgart, FamRZ 2015, 1631; OLG Hamm, NJW-RR 2013, 69; OLG Hamburg, NZFam 2014, 843; OLG Karlsruhe, FamRZ 2010, 1577; FamRZ 2015, 1627; OLG Düsseldorf, FamRZ 2011, 1237; BVerfG, FamRZ 2016, 1571; FamRZ 1999, 85; FamRZ 1996, 405;… MüKo/BGB-Heiderhoff, 7. Aufl., Art. 13 HKÜ Rn. 1).
  • OLG Celle, 18.11.2021 - 15 UF 116/21

    Beschwerde gegen einen Beschluss über die Rückführung eines Kindes nach Irland; …

    Erforderlich für ein Widersetzen des Kindes ist vielmehr, dass dieses eine Rückführung mit Nachdruck ablehnt bzw. sich hiergegen in ungewöhnlich starkem Maße sträubt ( OLG Hamm, Beschluss vom 28. Juni 2012 - II-11 UF 85/12, 11 UF 85/12 - NJW-RR 2013, 69; OLG Celle, Beschluss vom 22.10.2001 - 17 UF 178/01 - FamRZ 2002, 569).
  • OLG Koblenz, 26.01.2018 - 13 UF 709/17

    Internationale Kindesentführung: Verbringung eines Kindes von Polen nach …

    Rn. 14 Für die Frage, ob eine Verletzung des Sorgerechts vorliegt, stellt das HKÜ dabei auf das Recht des Staates ab, in dem das Kind unmittelbar vor dem Verbringen seinen gewöhnlichen Aufenthalt hatte (vgl. OLG Celle Beschluss vom 23.01.2017, Az. 15 UF 254/16, zit. nach Juris und OLG Hamm NJW-RR 2013, 69).
  • OLG Celle, 23.01.2017 - 15 UF 254/16
    Für die Frage, ob eine Verletzung des Sorgerechts vorliegt, stellt das HKiEntÜ dabei auf das Recht des Staats ab, in dem das Kind unmittelbar vor dem Verbringen seinen gewöhnlichen Aufenthalt hatte (OLG Hamm, NJW-RR 2013, 69 ff. (IPRspr 2012-120) Rz. 44 m.w.N.).
  • OLG Celle, 01.10.2019 - 15 UF 110/19
    Erforderlich für ein Widersetzen des Kindes ist daher, dass dieses eine Rückführung mit Nachdruck ablehnt bzw. sich hiergegen in ungewöhnlich starkem Maße sträubt (OLG Hamm, Beschl. vom 28.6.2012 - II-11 UF 85/12 (IPRspr 2012-120), NJW-RR 2013, 69; OLG Celle, Beschl. vom 22.10.2001 - 17 UF 178/01 (IPRspr. 2001 Nr. 100), FamRZ 2002, 569).
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Rechtsprechung
   AG Koblenz, 23.08.2012 - 202 F 248/12   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2012,49623
AG Koblenz, 23.08.2012 - 202 F 248/12 (https://dejure.org/2012,49623)
AG Koblenz, Entscheidung vom 23.08.2012 - 202 F 248/12 (https://dejure.org/2012,49623)
AG Koblenz, Entscheidung vom 23. August 2012 - 202 F 248/12 (https://dejure.org/2012,49623)
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Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • iprspr.mpipriv.de (Auszüge)

    HKÜ Art. 4; HKÜ Art. 13
    Kindschaftsrecht --> Kindesentführung

Papierfundstellen

  • FamRZ 2013, 52
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