Rechtsprechung
| BGH, 20.09.1974 - I ZR 35/73 |
Volltextveröffentlichungen (2)
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- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW 1975, 262 (Ls.)
- MDR 1975, 121
- GRUR 1975, 383
Wird zitiert von ... (8) Zitiert selbst (3)
- BGH, 14.07.1961 - I ZR 44/59
Buntstreifensatin
Auszug aus BGH, 20.09.1974 - I ZR 35/73
Inhalt und Umfang des geschmacksmusterrechtlichen Schutzes werden durch das niedergelegte Muster oder dessen Abbildung bestimmt (BGH GRUR 1962, 144, 145 f - Buntstreifensatin). - BGH, 10.10.1973 - I ZR 93/72
Sessel
Auszug aus BGH, 20.09.1974 - I ZR 35/73
tober 1973 - I ZR 93/72 - "Sessel"; MDR 74, 473). - BGH, 27.02.1963 - Ib ZR 131/61
Plastikkorb
Auszug aus BGH, 20.09.1974 - I ZR 35/73
Auch diese Ausführungen stehen mit der Rechtsprechung des erkennenden Senats in Einklang (vgl. BGH GRUR 1963, 640 ff - Plastikkorb).
- OLG Düsseldorf, 02.06.2022 - 20 U 259/20 Rn. 142 Die Urheberrechtsschutzfähigkeit eines Möbelsystems war, einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs zur Geschmacksmusterfähigkeit eines Möbelprogramms (BGH, GRUR 1975, 383 - Möbelprogramm) folgend, in der Rechtsprechung anerkannt (BGH, GRUR 1982, 305 - Büromöbelprogramm; OLG Frankfurt, GRUR 1990, 121 - USM-Haller).
- BGH, 23.10.1981 - I ZR 62/79
Urheberrecht - Büromöbel - Wettbewerbswidrigkeit - Nachbau
Bereits in seiner Entscheidung in GRUR 1975, 383, 385 - Möbelprogramm - habe der Bundesgerichtshof der Eignung bestimmter Einzelteile, in bestimmter Weise zusammengestellt und gemeinsam verwendet zu werden, Geschmacksmusterschutz zuerkannt.Das Berufungsgericht konnte ohne Rechtsverstoß davon ausgehen, daß auch die Möbel eines Möbelprogramms ungeachtet ihrer Einzelverkäuflichkeit dann einem gemeinsamen Urheberrechtsschutz unterliegen können, wenn sie vom Verkehr als Einheit aufgefaßt und verwendet werden (BGH GRUR 1975, 383, 385, 386 - Möbelprogramm - zum Geschmacksmusterrecht).
- BGH, 18.04.1996 - I ZR 160/94
"Holzstühle"; Prüfung der Neuheit und Eigentümlichkeit eines Erzeugnisses
Das Berufungsgericht hat die Neuheit der Klagemuster rechtsfehlerfrei bejaht (vgl. dazu BGH, Urt. v. 20.9.1974 - I ZR 35/73, GRUR 1975, 383, 386 - Möbelprogramm.;… Urt. v. 16.4.1975 - I ZR 16/74, GRUR 1976, 261, 263 - Gemäldewand;… Urt. v. 3.6.1977 - I ZR 83/76, GRUR 1978, 168, 169 - Haushaltsschneidemaschine I;… vgl. weiter v. Gamm aaO. § 1 Rdn. 47 m.w.N.).
- BGH, 06.02.1986 - I ZR 243/83
"Beschlagprogramm"; Wettbewerbsrechtlicher Schutz eines Herstellerprogramms
Wie der Bundesgerichtshof bereits ausgesprochen hat, kann einem Programm als Gesamtheit von Erzeugnissen mit Gemeinsamkeiten in der Zweckbestimmung und Formgestaltung wettbewerbsrechtlicher Schutz gewährt werden, wenn die Eigenart des Programms sich aus Merkmalen einzelner Teile und aus der Kombination der Einzelteile ergibt; darauf, ob alle Teile wettbewerbliche Eigenart aufweisen, kommt es nicht an (…BGH, Urt. v. 23.10.1981 - I ZR 62/79, GRUR 1982, 305, 307 - Büromöbelprogramm; ähnlich für Geschmacksmusterschutzfähigkeit BGH, Urt. v. 20.9.1974 - I ZR 35/73, GRUR 1975, 383, 385 f. - Möbelprogramm). - OLG Saarbrücken, 27.04.2005 - 1 U 175/03
Verletzungsprozess des Lizenznehmers für ein Geschmacksmusterrecht: Beurteilung …
Anders als bei der Frage der Eigentümlichkeit kommt es für die Beurteilung der Neuheit nicht auf einen Gesamtvergleich mit dem vorbekannten Formenschatz an ( vgl. BGH GRUR 75, 383, 386 ; 60, 257, 2557 ). - OLG Hamm, 31.05.2007 - 4 U 188/06
Geschmacksmusterschutz eines Kaminofens - ergänzender wettbewerbsrechtlicher …
Darin könnte dann eine mittelbare Geschmacksmusterverletzung gesehen werden (Vgl. BGH GRUR 1975, 383, 386 -Möbelprogramm;… Eichmann/von Falckenstein a.a.O., § 38 Rdn. 39). - BGH, 23.10.1981 - I ZR 47/79 Das Berufungsgericht konnte ohne Rechtsverstoß davon ausgehen, daß auch die Möbel eines Möbelprogramms ungeachtet ihrer Einzelverkäuflichkeit dann einem gemeinsamen Urheberrechtsschutz unterliegen können, wenn sie vom Verkehr als Einheit aufgefaßt und verwendet werden (BGH GRUR 1975, 383, 385, 386 - Möbelprogramm - zum Geschmacksmusterrecht).
Mit seiner Annahme, die eigenschöpferische Leistung der Klägerin komme hier durch die Anordnung und Kombination bekannter Gestaltungsformen zum Ausdruck, hat das Berufungsgericht daher die - im Geschmacksmusterrecht nach § 1 Abs. 2 GeschMG vorausgesetzte und dementsprechend in der auf das Geschmacksmusterrecht gestützten Möbelprogramm-Entscheidung (GRUR 1975, 383) erörterte - Neuheit der Kombination für die Frage der schöpferischen Eigentümlichkeit überbewertet.
- BGH, 24.11.1983 - I ZR 156/81 Anhaltspunkte für eine zusätzliche schöpferische Leistung, die die Einzelleuchten darüber hinaus zu einem neuen einheitlichen Erzeugnis verbunden hätten, sind dabei nicht erkennbar (vgl. BGH GRUR 1975, 383, 385 f - Möbelprogramm).
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