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Rechtsprechung
   BGH, 27.01.1959 - I ZR 185/55   

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BGH, 27.01.1959 - I ZR 185/55 (https://dejure.org/1959,747)
BGH, Entscheidung vom 27.01.1959 - I ZR 185/55 (https://dejure.org/1959,747)
BGH, Entscheidung vom 27. Januar 1959 - I ZR 185/55 (https://dejure.org/1959,747)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1958, 1395
  • GRUR 1960, 200
  • DB 1958, 864
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • BGH, 02.11.1995 - IX ZR 141/94

    Schadensersatz wegen Erfüllung einer einstweiligen Unterlassungsverfügung

    Ein Verstoß des Wettbewerbers gegen die ihm obliegende Sorgfaltspflicht ist regelmäßig zu verneinen, wenn es sich um die Beurteilung eines rechtlich schwierigen Sachverhalts handelte, für den die Rechtsprechung im Zeitpunkt der Zuwiderhandlung noch keine festen Grundsätze entwickelt hatte und der Beklagte sich für seine Auffassung auf namhafte Vertreter im Schrifttum und/oder gerichtliche Entscheidungen berufen konnte (BGHZ 17, 266, 295; 18, 44, 58; 27, 264, 273; BGH, Urt. v. 27. Januar 1959 - I ZR 185/55, GRUR 1960, 200, 202, v. 7. März 1969 - I ZR 116/67, GRUR 1969, 418, 422).
  • BGH, 30.01.1992 - I ZR 113/90

    Pullovermuster - Wettbewerbsrechtlicher Leistungsschutz

    Sie läßt den allgemein anerkannten Grundsatz unberücksichtigt, daß eine Handlung, die zunächst mangels Kenntnis eines wesentlichen Tatumstandes nicht sittenwidrig ist, jedenfalls von dem Augenblick an unlauter wird, in dem der Verletzer nachträglich Kenntnis von dem betreffenden Tatumstand erhält (vgl. BGH, Urt. v. 27.1.1959 - I ZR 185/55, GRUR 1960, 200, 201 - Abitz II; Urt. v. 30.6.1972 - I ZR 1/71, GRUR 1973, 203, 204 - Badische Rundschau; Urt. v. 28.1.1977 - I ZR 109/75, GRUR 1977, 614, 615 - Gebäudefassade; Baumbach/Hefermehl, UWG, 16. Aufl., Einl. Rdn. 127; Callmann, UWG 1929, § 1 Rdn. 3, 4; v. Gamm, Wettbewerbsrecht, 5. Aufl., Kap. 18 Rdn. 40).
  • BGH, 15.01.1987 - I ZR 215/84

    Zollabfertigung

    Denn es genügt, daß der Verletzer mit dem Vorliegen wettbewerbswidriger Umstände rechnet oder sich bewußt deren Kenntnis verschließt (vgl. BGH, Urt. v. 27.01.1959 - I ZR 185/55, GRUR 1960, 200, 201 - Abitz II; BGH, Urt. v. 23.05.1975 - I ZR 39/74, GRUR 1975, 555, 557 - Speiseeis).
  • BGH, 14.11.1980 - I ZR 138/78

    Goldenen Karte I

    Die Annahme eines Verschuldens der Beklagten widerspricht auch nicht der bisherigen Rechtsprechung zum unverschuldeten Rechtsirrtum (vgl. Urteile vom 18. Mai 1955, BGHZ 17, 226, 295 [BGH 13.05.1955 - V ZR 141/54] - Magnettonband -, vom 24. Juni 1955, BGHZ 18, 44, 57 [BGH 24.06.1955 - I ZR 88/54] - Photokopie -, vom 22. April 1958, BGHZ 27, 264, 273 - Programmheft -, vom 27. Januar 1959, GRUR 1960 200, 202 - Abitz II - und vom 7. März 1969, GRUR 1969, 418, 422 - Standesbeamte -).
  • BGH, 02.02.1977 - VIII ZR 320/75

    Widerrufsrecht beim Kauf gleichartiger Sachen

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs genügt die Kenntnis des Handelnden von den die Sittenwidrigkeit begründenden Umständen (BGHZ 23, 184, [193 f]; Urteil vom 27. Januar 1959 - I ZR 185/55 = GRUR 1960, 200, [201]; Urteil vom 3. November 1959 - I ZR 120/58 = LM UWG § 1 Nr. 90 a = NJW 1960, 284 = GRUR 1960, 193, [196]).
  • BGH, 08.02.1963 - Ib ZR 132/61

    Rechtsmittel

    Nach der nunmehr gesicherten Rechtsprechung des erkennenden Senats muß zwar für die Schadenersatzpflicht nach § 1 UWG zu der Kenntnis der Tatumstände in der Regel noch ein besonderes Verschulden hinzukommen und demjenigen, der in Kenntnis der Tatumstände objektiv sittenwidrig gehandelt hat, unter Umständen zugute gehalten werden, daß er sein Verhalten nach Lage der Sache für erlaubt habe halten dürfen, daß er sich also in einem entschuldbaren Rechtsirrtum befunden habe (BGH GRUR 1960, 200, 202 - Abitz II; vgl. auch BGHZ 27, 264, 273 [BGH 22.04.1958 - I ZR 67/57] - Programmhefte).
  • BGH, 09.10.1963 - Ib ZR 50/62
    Es fehlt deshalb jedenfalls an der auch für den Unterlassungsanspruch nach § 1 UWG erforderlichen Kenntnis derjenigen Tatumstände, die bei objektiver Würdigung die Sittenwidrigkeit des wettbewerblichen Handelns ergeben würden (BGHZ 8, 387, 393 - Fernsprechnummer 1 ; GRUR 1960, 200, 201 Abitz II).
  • BGH, 20.11.1964 - Ib ZR 116/62

    Rechtsmittel

    In subjektiver Hinsicht genügt für die Annahme einer objektiv unlauteren Wettbewerbshandlung, daß der Täter in Kenntnis aller für die Sittenwidrigkeit wesentlichen Umstände handelt oder daß er zumindest mit der Möglichkeit rechnet, daß solche Umstände vorliegen (BGH GRUR 1960, 200, 201 zu 3 - Abitz II).
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Rechtsprechung
   BGH, 09.07.1958 - KAR 1/58 - I ZR 185/55, KAR 1/58, I ZR 185/55   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1958,667
BGH, 09.07.1958 - KAR 1/58 - I ZR 185/55, KAR 1/58, I ZR 185/55 (https://dejure.org/1958,667)
BGH, Entscheidung vom 09.07.1958 - KAR 1/58 - I ZR 185/55, KAR 1/58, I ZR 185/55 (https://dejure.org/1958,667)
BGH, Entscheidung vom 09. Juli 1958 - KAR 1/58 - I ZR 185/55, KAR 1/58, I ZR 185/55 (https://dejure.org/1958,667)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Sittenwidrige Ausnutzung fremden Vertragsbruchs - Zuständigkeit eines Kartellsenats - Beschaffung von Erzeugnissen in Einzelhandelsgeschäften - Weiterverkauf von Erzeugnissen unter einem vom Hersteller vorgeschriebenen Ladenverkaufspreis - Absatzbindung für kosmetische ...

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1958, 1395
  • MDR 1958, 661
  • GRUR 1958, 617
  • DB 1958, 864
 
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Wird zitiert von ... (18)

  • BGH, 27.02.1962 - I ZR 118/60

    Großprojektion von Fernsehsendungen in Lichtspieltheatern

    Das Verfahren mußte deshalb nach § 96 Abs. 2 GWB ausgesetzt werden, bis das zuständige Gericht (BGH GRUR 1958, 617, 620) über die kartellrechtliche Vortrage entschieden hat.
  • BGH, 23.04.1959 - VII ZR 2/58

    Nachprüfung von Schiedssprüchen

    Über die Frage, ob diese Grenzen eingehalten worden sind, haben nicht die Kartell-, sondern nach wie vor die ordentlichen Gerichte zu befinden (BGH NJW 1958, 1395).

    In Betracht käme eine Feststellungsklage nach dem § 256 ZPO, der voraussetzt, daß über das "Bestehen oder Nichtbestehen eines Rechtsverhältnisses" gestritten wird; demgemäß spricht auch der Kartellsenat des Bundesgerichtshofs in diesem Zusammenhange von der "Entscheidungserheblichkeit des Rechtsverhältnisses ", über das die Kartellgerichte zu befinden hätten (NJW 1958, 1395, f).

  • BGH, 15.06.1959 - KAR 1/59

    Aussetzung nach § 96 Abs. 2 GWB

    Nach dem zeitlichen Geltungswillen des GWB, so wird weiter ausgeführt, habe bei der Prüfung des in die Zukunft greifenden Unterlassungsanspruchs auch das Revisionsgericht dieses Gesetz anzuwenden und die danach entscheidungserheblichen Tatsachen (Schriftform nach § 34 GWB, Anmeldung und Bestätigung der Anmeldung nach § 16 Abs. 4 GWB) zu berücksichtigen, hinsichtlich deren die Vorschrift des § 561 ZPO zurücktreten müsse (BGHZ 9, 101 [BGH 26.02.1953 - III ZR 214/50]; Kartellsenat vom 9.7.1958 - KAR 1/58 = NJW 1958, 1395 = WuW/E BGH 244).

    Da der I. Zivilsenat nicht sicher ist, ob er sich mit diesem Auslegungsgrundsatz in Übereinstimmung mit dem Beschluß des Kartellsenats vom 9. Juli 1958 - KAR 1/58 - befindet, erbittet er die Stellungnahme des letzteren Senats.

  • BGH, 04.12.1959 - I ZR 183/56

    Rechtsmittel

    Dieses Gesetz hat zwar an der Grundlage des Unterlassungsanspruchs (§ 1 UWG) und damit an der gerichtlichen Zuständigkeit nichts geändert (Beschluß des Kartellsenats d. BGH v. 9. Juli 1958 - KAR 1/58, NJW 1958, 1395).

    Nach den Grundsätzen, die der Kartellsenat des BGH für die Anwendung des § 96 Abs. 2 GWB entwickelt hat, wird zur Vermeidung unnötiger Verzögerungen zunächst zu untersuchen sein, ob der Rechtsstreit sich ohne die Klärung einer nach dem GWB zu beurteilenden Frage zum Abschluß bringen läßt (Kartellsenat v. 9. Juli 1958 a.a.O.).

  • BGH, 11.12.1959 - I ZR 28/57

    Rechtsmittel

    Dieses Gesetz hat zwar an der Grundlage des Klageanspruchs (§ 1 UWG) und damit an der gerichtlichen Zuständigkeit nichts geändert (Beschluß des Kartellsenats des BGH vom 9. Juli 1958 - KAR 1/58 - NJW 1958, 1395).

    Nach den Grundsätzen, die der Kartellsenat des Bundesgerichtshofs für die Anwendung des § 96 Abs. 2 GWB entwickelt hat, wird zur Vermeidung unnötiger Verzögerungen in erster Linie zu untersuchen sein, ob der Rechtsstreit sich ohne die Klärung einer nach dem GWB zu beurteilenden Frage zum Abschluß bringen läßt (Kartellsenat vom 9. Juli 1958 a.a.O.).

  • BGH, 30.06.1959 - VIII ZR 69/58
    Gemäß § 96 Abs. 2 GWB ist deshalb der erkennende Senat verpflichtet, das Verfahren insoweit bis zur Entscheidung durch die nach diesem Gesetz zuständigen Behörden und Gerichte auszusetzen (vgl. BGH Beschluß vom 9. Juli 1958 - KAR 1/58 - I ZR 185/55 - LM GWB § 87 Nr. 1 = NJW 1958, 1395 = MDR 1958, 661), was durch einen gleichzeitig mit diesem Urteil verkündeten Beschluß geschehen ist.
  • BGH, 11.11.1959 - KZR 1/59

    Kartellrechtliche Vorfragen. Zuständige Rechtsmittelinstanz

    Wie der erkennende Senat bereits mehrfach ausgesprochen hat (Beschluß vom 9. Juli 1958 - KAR 1/58 - NJW 1958, 1395 Nr. 8; Beschluß vom 15. Juni 1959 - KAR 1/59 - BGHZ 30, 186, 187) [BGH 15.07.1959 - KAR 1/59] , richtet sich auch im Anwendungsbereich des GWB die Zuständigkeit nach dem mit der Klage geltend gemachten Anspruch, nicht nach den Einwänden des Beklagten oder den im einzelnen zu entscheidenden Rechtsfragen (Vortragen).
  • BGH, 15.12.1960 - KZR 2/60

    Rechtsweg bei Ansprüchen aus GWB

    Es kommt hierbei weniger auf eine gesonderte Betrachtung jeder dieser Vorschriften als auf ihren gemeinsamen Inhalt an, der erkennen läßt, daß alle aus anderen Gesetzen sich etwa ergebenden Sonderzuständigkeiten derjenigen der für Kartellsachen gebildeten Spruchkörper weichen sollten, um in den grundsätzlichen Fragen der Wirtschaftsverfassung, die das GWB ordnet, unabhängig von der Art der Streitigkeit und dem Gewande, in dem sie erscheint, jede unterschiedliche Beurteilung von vornherein unmöglich zu machen und außerdem die Entscheidungen darüber bei einigen wenigen, auf diesem Gebiet besonders sachkundigen Spruchkörpern zusammenzufassen (vgl. dazu die Entscheidungen des erkennenden Senats in NJW 1958, 1395 und BGHZ 30, 186).
  • BGH, 19.12.1958 - I ZR 176/57

    Rechtsmittel

    Das vorliegende Verfahren war gemäß § 96 Abs. 2 GWB auszusetzen (vgl. Beschluß des Kartellsenats vom 9. Juli 1958 - KAR 1/58, GRUR 1958, 617).
  • BGH, 24.09.1959 - VII ZR 3/58

    Rechtsmittel

    Der sich auf die Verpflichtung der Beklagten nach diesem Zeitpunkte beziehende Teil des Klageantrags ist jedoch nach den Vorschriften des Gesetzes über Wettbewerbsbeschränkungen vom 27. Juli 1957 (GWB) zu beurteilen (vgl. BGH NJW 1958, 1395); hierfür sind die Kartellgerichte ausschließlich zuständig.
  • BGH, 18.09.1959 - I ZR 118/57

    Rechtsmittel

  • BGH, 10.07.1959 - I ZR 8/58

    Rechtsmittel

  • BGH, 30.05.1978 - KZR 8/76

    Abschluss eines Lizenzvertrages - Errichtung von Fertighäusern - Verletzung von

  • BGH, 06.11.1959 - I ZR 155/57

    Rechtsmittel

  • BGH, 06.11.1959 - I ZR 126/57

    Rechtsmittel

  • BGH, 10.07.1959 - I ZR 105/57

    Rechtsmittel

  • BGH, 18.12.1959 - I ZR 127/58

    Rechtsmittel

  • BGH, 10.07.1959 - I ZR 103/57

    Rechtsmittel

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