Rechtsprechung
   BGH, 29.03.1984 - I ZR 32/82   

Volltextveröffentlichungen (7)

  • lexetius.com

    Ausschreibungsunterlagen

    UrhG § 2 Abs. 1 Nr. 1

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Urheberrechtsschutzfähigkeit von Ausschreibungsunterlagen für den Bau einer Pipeline - Persönliche geistige Schöpfung als Voraussetzung eines Schriftwerkschutzes - Bedeutung des schöpferischen Gehalts des wissenschaftlichen oder technischen Inhalts der Darstellung - Zusammenstellung technischer Tatsachenangaben, technischer Beschreibungen und Anweisungen - Vorliegen einer das durchschnittliche Ingenieurschaffen beim Pipelinebau deutlich überragenden individuellen Eigenart - Annahme einer Geheimhaltungspflicht bei einem Recht zur Veröffentlichung

  • debier datenbank(Leitsatz frei, Volltext 2,50 €)

    Ausschreibungsunterlagen

    § 2 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 UrhG

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    UrhG § 2 Abs. 1 Nr. 1
    Urheberrechtsschutzfähigkeit von Ausschreibungsunterlagen

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Ausschreibungsunterlagen: Urheberrecht

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1984, 1631
  • NJW 1985, 1631
  • MDR 1984, 1001
  • GRUR 1984, 659
  • afp 1984, 252
  • BauR 1984, 423



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Wird zitiert von ... (30)  

  • BFH, 22.11.2018 - V R 65/17  

    Geänderte Rechtsprechung zur Bruchteilsgemeinschaft im Umsatzsteuerrecht

    Die Urheberrechtsschutzfähigkeit solcher Schriftwerke kann ihre Grundlage allein in der Form der Darstellung finden (BGH-Urteil vom 29. März 1984 I ZR 32/82, NJW 1985, 1631, unter II.2.a).
  • BGH, 09.05.1985 - I ZR 52/83  

    Inkasso-Programm

    Der geistige Gedankeninhalt findet seinen Niederschlag und Ausdruck in der Gedankenformung und -führung des dargestellten Inhalts und/oder der besonders geistvollen Form und Art der Sammlung, Einteilung und Anordnung des dargebotenen Stoffs (vgl. BGH Urt. v. 29. März 1984 - I ZR 32/82, GRUR 1984, 659, 660 - Ausschreibungsunterlagen).

    Erst in einem erheblich weiteren Abstand beginnt die untere Grenze der Urheberrechtsschutzfähigkeit, die ein deutliches Überragen der Gestaltungstätigkeit in Auswahl, Sammlung, Anordnung und Einteilung der Informationen und Anweisungen gegenüber dem allgemeinen Durchschnittskönnen voraussetzt (st. Rspr., zul. BGH GRUR 1984, 659, 661 - Ausschreibungsunterlagen).

  • BGH, 06.05.1999 - I ZR 199/96  

    Tele-Info-CD

    Bei einem Fernsprechverzeichnis handelt es sich um ein Nachschlagewerk, bei dem die darin enthaltenen Angaben - urheberrechtlich betrachtet - freies Gemeingut sind, so daß ein geistig-schöpferischer Gehalt in der Gedankenformung und -führung des wiedergegebenen Inhalts im Hinblick auf den geringen Spielraum für eine individuelle Gestaltung von vornherein ausscheidet (vgl. BGH, Urt. v. 29.3.1984 - I ZR 32/82, GRUR 1984, 659, 660 f. - Ausschreibungsunterlagen; Urt. v. 12.3.1987 - I ZR 71/85, GRUR 1987, 704, 705 - Warenzeichenlexika; ferner BGH GRUR 1961, 631, 633 - Fernsprechbuch; BGHZ 94, 276, 285 - Inkassoprogramm; Schricker/Loewenheim, Urheberrecht, 2. Aufl., § 2 UrhG Rdn. 96; v. Gamm, Urheberrechtsgesetz, § 2 Rdn. 18; Ulmer, Urheber- und Verlagsrecht, 3. Aufl., S. 123).
  • OLG Hamburg, 27.07.2017 - 3 U 220/15  

    Urheberrechtliche Unterlassungsklage einer deutschen Normierungs-Organisation

    Erforderlich ist vielmehr ein deutliches Überragen der Gestaltung gegenüber der Durchschnittsgestaltung, gegenüber dem Alltäglichen, dem Handwerksmäßigen und der mechanisch-technischen Aneinanderreihung des Materials (BGH, GRUR 1993, 34 (36) - Bedienungsanweisung; GRUR 1986, 739 (741) - Anwaltsschriftsatz; GRUR 1985, 1041, juris Rn. 83 - Inkasso Programm; GRUR 1984, 659 (661) - Ausschreibungsunterlagen; GRUR 1981, 352 (354ff.) - Staatsexamensarbeit; s.a.: Schricker/Loewenheim/Loewenheim, a.a.O., § 2, Rn. 59 m.w.Nw.).
  • BGH, 17.04.1986 - I ZR 213/83  

    Anwaltschriftsatz

    Bei wissenschaftlichen Werken findet der erforderliche geistig-schöpferische Gehalt seinen Niederschlag und Ausdruck in erster Linie in der Form und Art der Sammlung, Einteilung und Anordnung des dargebotenen Stoffs und nicht ohne weiteres auch - wie meist bei literarischen Werken - in der Gedankenformung und -führung des dargebotenen Inhalts (vgl. BGH, Urt. v. 21.11.1980 - I ZR 106/78, GRUR 1981, 352, 353 - Staatsexamensarbeit; Urt. v. 27.2. 1981 - I ZR 29/79, GRUR 1981, 520, 521 - Fragensammlung; Urt. v. 29.3. 1984 - I ZR 32/82, GRUR 1984, 659, 660 - Ausschreibungsunterlagen; BGHZ 94, 276, 285 - Inkasso-Programm).
  • BGH, 11.04.2002 - I ZR 231/99  

    "Technische Lieferbedingungen"; Urheberrechtliche Schutzfähigkeit eines

    Insofern unterscheiden sich diese Regelwerke grundlegend von bloßen Verzeichnissen, bei denen die darin enthaltenen Angaben - urheberrechtlich betrachtet - Gemeingut sind und die individuelle schöpferische Leistung lediglich in der Auswahl und Ordnung des Stoffes liegen kann (vgl. BGH, Urt. v. 12.3.1987 - I ZR 71/85, GRUR 1987, 704, 705 - Warenzeichenlexika; Urt. v. 12.7.1990 - I ZR 16/89, GRUR 1991, 130, 132 f. - Themenkatalog; BGHZ 141, 329, 333 f. - Tele-Info-CD), oder von Ausschreibungsunterlagen, die sich häufig darin erschöpfen, die - dem Urheberrechtsschutz unzugänglichen - technischen Vorgaben aufzulisten, ohne sie verbal zu umschreiben (vgl. BGH, Urt. v. 29.3.1984 - I ZR 32/82, GRUR 1984, 659, 660 f. - Ausschreibungsunterlagen).

    Insoweit unterscheidet sich der vorliegende Sachverhalt von dem Fall, der der Entscheidung "Ausschreibungsunterlagen" (BGH GRUR 1984, 659) zugrunde lag.

    Der Darstellung war dagegen in jenem Fall keinerlei individuelle Prägung zu entnehmen; sie ergab sich dort aus der Natur der Sache und war - etwa durch einfache Gesetze der Zweckmäßigkeit - vorgegeben (BGH GRUR 1984, 659, 661 - Ausschreibungsunterlagen).

  • BGH, 10.10.1991 - I ZR 147/89  

    Bedienungsanweisung

    Das Berufungsgericht ist in rechtlicher Hinsicht zutreffend davon ausgegangen, daß bei Schriftwerken wissenschaftlicher oder technischer Art die nach § 2 Abs. 2 UrhG für einen Urheberrechtsschutz erforderliche persönliche geistige Schöpfung in erster Linie in der Form und Art der Sammlung, Einteilung und Anordnung des dargebotenen Stoffs seinen Niederschlag und Ausdruck finden kann (vgl. u. a. BGH, Urt. v. 29.3.1984 - I ZR 32/82, GRUR 1984, 659, 660 - Ausschreibungsunterlagen; BGHZ 94, 276, 285 - Inkassoprogramm; BGH, Urt. v. 17.4.1986 - I ZR 213/83, GRUR 1986, 739, 740 - Anwaltsschriftsatz; BGH, Urt. v. 12.3.1987 - I ZR 71/85, GRUR 1987, 704, 705 - Warenzeichenlexika; BGH, Urt. v. 12.7.1990 - I ZR 16/89, GRUR 1991, 130, 132 - Themenkatalog).
  • BGH, 04.10.1990 - I ZR 139/89  

    Betriebssystem

    Diese an der üblichen urheberrechtlichen Diktion ausgerichtete Formulierung enthält keine gegenüber den allgemeinen urheberrechtlichen Grundsätzen verschärften Anforderungen für Datenverarbeitungsprogramme, sondern überträgt diese Grundsätze auf und nach Maßgabe dieser besonderen Werkart (vgl. aus der Rechtsprechung zum Schriftwerkschutz u. a. BGH, Urt. v. 29.3. 1984 - I ZR 32/82, GRUR 1984, 659, 661 - Ausschreibungsunterlagen; Urt. v. 17.4. 1986 - I ZR 213/83, GRUR 1986, 739, 741 - Anwaltsschriftsatz; Urt. v. 12.3. 1987 - I ZR 71/85, GRUR 1987, 704, 706 - Warenzeichenlexika).
  • OLG Brandenburg, 16.03.2010 - 6 U 50/09  

    Zur urheberrechtlichen Schutzfähigkeit von Vertragsmustern

    35 a) Nach der Rechtsprechung des BGH, der sich der Senat anschließt, sind bei einem Gebrauchszweck dienenden Sprachwerken erhöhte Anforderungen an die urheberrechtliche Schutzfähigkeit im Sinne eines deutlichen Überragens des Durchschnitts zu stellen (BGH, Urteil vom 10.10.1991, I ZR 147/98 "Bedienungsanweisung", Rn. 30; Urteil vom 12.3.1987, I ZR 71/85 "Warenzeichenlexika", Rn. 23; Urteil vom 9.5.1985, I ZR 52/83 "Inkasso-Programm", Rn. 83; Urteil vom 17.4.1986, I ZR 213/83 "Anwaltsschriftsatz"; Rn. 12, 14; Urteil vom 4.10.1990, I ZR 139/89 "Betriebssystem", Rn. 47; Urteil vom 29.3.1984, I ZR 32/82 "Ausschreibungsunterlagen", Rn. 26 f.; vgl. auch Fromm/Nordemann, Urheberrecht, 10. A., Rn. 61).

    d) Der speziell auf die Vermittlung polnischer Pflegerinnen an deutsche Senioren zugeschnittene Inhalt der Verträge, die Neuheit der Materie und die Mühe der Erstellung der Vertragsformulare können keine Werkqualität begründen (vgl. BGH, Urteil vom 11.4.2002, I ZR 231/99 "Technische Lieferbedingungen", Rn. 21; Urteil vom 29.3.1984, I ZR 32/82 "Ausschreibungsunterlagen", Rn. 22).

  • KG, 11.05.2011 - 24 U 28/11  

    Urheberrechtsschutz für Sachverständigengutachten

    Die Urheberrechtsschutzfähigkeit solcher Schriftwerke kann ihre Grundlage allein in der - notwendig schöpferischen - Form der Darstellung finden (BGH - Ausschreibungsunterlagen - GRUR 1984, 659, Rdnr. 22 nach juris).
  • KG, 18.07.2016 - 24 W 57/16  

    Urheberrechtsschutz für eine Stellenanzeige: Erforderliche Schöpfungshöhe

  • LG Köln, 18.12.2014 - 14 O 193/14  

    Leistungsbeschreibungen genießen keinen Urheberrechtsschutz!

  • OLG Stuttgart, 14.07.2010 - 4 U 24/10  

    Urheberrechtsschutzfähigkeit eines qualifizierten Mietspiegels - Mietspiegel

  • OLG Düsseldorf, 25.06.2002 - 20 U 144/01  

    Urheberrechtlicher Schutz journalistischer Artikel in einer Computerzeitschrift

  • LG Köln, 12.08.2009 - 28 O 396/09  

    Urheberrechtliche Schutzfähigkeit von Webseiten aufgrund von SEO-Maßnahmen

  • LG Köln, 06.04.2011 - 28 O 900/10  

    Gestaltung von Webseiten kann unabhängig von der Digitalisierung ihres Inhalts

  • BGH, 12.07.1990 - I ZR 16/89  

    Themenkatalog

  • LG Köln, 23.09.2009 - 28 O 250/09  

    Schadensersatz im Wege der Lizenzanalogie nach unberechtigter Verwendung von

  • BGH, 09.10.1986 - I ZR 145/84  

    AOK-Merkblatt

  • LG Düsseldorf, 25.04.2007 - 12 O 194/06  

    "Kirchennachrichten: Geistliche vs. geistige Schöpfung?" - Texte, die sich auf

  • OLG Köln, 16.02.2001 - 6 U 179/00  

    Urheberrechtsschutz für "Deutsche Rechnungslegungsstandards"

  • OLG München, 13.06.1991 - 29 U 6848/90  

    Voraussetzungen für die Zulassung einer Berufung; Anforderungen an die Darlegung

  • BGH, 06.05.1999 - I ZR 210/96  

    Urheberrechtlicher Schutz der Teilnehmerdaten der Deutschen Telekom AG;

  • BGH, 06.05.1999 - I ZR 211/96  

    Urheberrechtlicher Schutz der Teilnehmerdaten der Deutschen Telekom AG;

  • LG Düsseldorf, 29.08.2001 - 12 O 143/01  

    Symicron

  • LG Düsseldorf, 12.09.2007 - 12 O 473/07  
  • LG Berlin, 20.09.2011 - 16 O 134/11  

    Zum urheberrechtlichen Schutz von Interviews; Miturheberschaft des

  • LG München I, 12.07.2006 - 21 O 22918/05  

    Geschäftsbrief als Werk

  • OLG München, 16.03.1995 - 29 U 2795/94  

    Urheberrechtliche Schutzfähigkeit einer Stoffsammlung von Gemeingut;

  • BVerwG, 01.09.1987 - 1 WB 8.87  

    Verstoß gegen Kameradschaftspflichten - Veröffentlichung eines Artikels -

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