Rechtsprechung
| BVerwG, 18.01.1958 - I B 184.57 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Eintragung eines Gebietes in die Landschaftsschutzkarte
Verfahrensgang
- OVG Nordrhein-Westfalen, 30.07.1957 - VII A 1015/54
- BVerwG, 18.01.1958 - I B 184.57
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (3)
- BVerwG, 03.05.1956 - I C 29.54
Auszug aus BVerwG, 18.01.1958 - I B 184.57
Die Ansicht des Berufungsgerichts, daß die Unterstellung von Gebieten unter den Landschaftsschutz eine Rechtsnorm sei, deckt sich mit der herrschenden Meinung und entspricht im Ergebnis den Gedanken, die der erkennende Senat zu der Frage nach der Rechtsnatur der städtebaulichen Pläne entwiekelt hat (vgl. Urteile vom 3. Mai 1956 - BVerwG I C 29.54 und. BVerwG I C 89.55 - [BVerwGE 3, 265 [BVerwG 03.05.1956 - I C 29/54] und 258]; Beschluß vom 21. Mai 1957 - BVerwG I B 272.56 - [DVBl. 1957 S. 535 = NJW 1957 S. 1083]).Da die MRVO 165 eine Normenkontrollklage nicht kennt, sind Klagebegehren, die im Ergebnis darauf hinauslaufen, daß die Nachprüfung der Rechtmäßigkeit einer Norm der eigentliche Gegenstand eines Verwaltungsstreitverfahrens wird, unzulässig, gleichviel in welche Form sie gekleidet sind (vgl. das obenerwähnte Urteil vom 3. Mai 1956 - BVerwG I C 29.54 -).
- BVerwG, 03.05.1956 - I C 89.55
Alte württembergische Bebauungspläne sind Rechtsnormen
Auszug aus BVerwG, 18.01.1958 - I B 184.57
Die Ansicht des Berufungsgerichts, daß die Unterstellung von Gebieten unter den Landschaftsschutz eine Rechtsnorm sei, deckt sich mit der herrschenden Meinung und entspricht im Ergebnis den Gedanken, die der erkennende Senat zu der Frage nach der Rechtsnatur der städtebaulichen Pläne entwiekelt hat (vgl. Urteile vom 3. Mai 1956 - BVerwG I C 29.54 und. BVerwG I C 89.55 - [BVerwGE 3, 265 [BVerwG 03.05.1956 - I C 29/54] und 258]; Beschluß vom 21. Mai 1957 - BVerwG I B 272.56 - [DVBl. 1957 S. 535 = NJW 1957 S. 1083]). - BVerwG, 21.05.1957 - I B 272.56
Auszug aus BVerwG, 18.01.1958 - I B 184.57
Die Ansicht des Berufungsgerichts, daß die Unterstellung von Gebieten unter den Landschaftsschutz eine Rechtsnorm sei, deckt sich mit der herrschenden Meinung und entspricht im Ergebnis den Gedanken, die der erkennende Senat zu der Frage nach der Rechtsnatur der städtebaulichen Pläne entwiekelt hat (vgl. Urteile vom 3. Mai 1956 - BVerwG I C 29.54 und. BVerwG I C 89.55 - [BVerwGE 3, 265 [BVerwG 03.05.1956 - I C 29/54] und 258]; Beschluß vom 21. Mai 1957 - BVerwG I B 272.56 - [DVBl. 1957 S. 535 = NJW 1957 S. 1083]).
- BVerwG, 23.10.1968 - IV C 101.67
Rechtsnatur der Schutzbereichsanordnung - Beschränkung von Grundeigentum für die …
Darin tritt - was Unterschiede in Einzelheiten nicht ausschließt - die innere Verwandtschaft zwischen der Schutzbereichanordnung nach § 2 SchBG und anderen "Gebietserklärungen" zutage, wie sie beispielsweise bei der Erklärung zum Natur- oder Landschaftsschutzgebiet und der Erklärung zum Wasserschutzgebiet vorgesehen sind (vgl. zu ersterem die §§ 4 f. NatSchG, § 7 Abs. 2 und 5 NatSchDVO sowie den Beschluß vom 18. Januar 1958 - BVerwG I B 184.57 -, Urteil vom 17. Juli 1958 - BVerwG I C 203.57 [NJW 1958, 1600], Beschluß vom 4. April 1963 - BVerwG I CB 18.62 - [DVBl. 1963, 441]; zu letzterem das Urteil vom 15. März 1968 - BVerwG IV C 5.67 - [DVBl. 1968, 596]; vgl. außerdem zu § 9 a Abs. 3 und 4 FStrG OVG Bremen, Urteil vom 2. August 1963 - a BA 11/63 - [DVBl. 1965, 608]). - BVerwG, 27.11.1964 - VII B 115.62
Rechtsmittel
Da das Gesetz eine Nachprüfung landesrechtlicher Bestimmungen im Wege der Normenkontrolle im Land Nordrhein-Westfalen nicht zuläßt, sind Klagebegehren, die im Ergebnis daraus hinauslaufen, daß die Nachprüfung der Rechtmäßigkeit einer Norm der eigentliche Gegenstand eines Verwaltungsstreitverfahrens wird, unzulässig, gleichviel in welche Form sie gekleidet sind (vgl. BVerwG, Beschluß vom 18. Januar 1958 - BVerwG I B 184.57 -). - BVerwG, 04.04.1963 - I CB 18.62
Rechtsmittel
Nach §§ 5, 19, 26 des Reichsnaturschutzgesetzes vom 26. Juni 1935 (RGBl. I S. 821) - RNatSchG - und §§ 13, 17 Abs. 1 der Verordnung zur Durchführung des Reichsnaturschutzgesetzes vom 31. Oktober 1935 (RGBl. I S. 1275) - DVO RNatSchG - wird ein Landschaftsteil jedenfalls insoweit durch einen Akt der Rechtsetzung unter Landschaftsschutz gestellt, als die Naturschutzbehörde sich mit einem abstrakten Tatbestand an einen unbestimmten Personenkreis wendet und ihre Maßnahme nicht nur Gebote und Verbote gegenüber einem bestimmten oder bestimmbaren Personenkreis enthält (Beschluß vom 18. Januar 1958 - BVerwG I B 184.57 - Urteil vom 17. Juli 1958 - BVerwG I C 203.57 -, NJW 1958 S. 1600 = JR 1959 S. 73). - BVerwG, 28.02.1958 - I C 180.57
Rechtsmittel
Daß die Landschaftsschutzverordnung eine Rechtsnorm ist, hat der Senat in seinemBeschluß vom 18. Januar 1958 - BVerwG I B 184.57 - in Übereinstimmung mit der in Rechtsprechung und Schrifttum herrschenden Meinung - ausgesprochen.
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