Rechtsprechung
| BVerwG, 14.12.1954 - I C 24.54 |
Volltextveröffentlichung
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Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
Papierfundstellen
- BVerwGE 1, 269
- NJW 1955, 763
- MDR 1955, 335
Wird zitiert von ... (23)
- BVerwG, 22.11.1956 - I C 221.54
Rechtsmittel
Nach dieser Rechtsprechung ergreift der Schutz des Art. 12 Abs. 1 Satz 1 GG sowohl den Wechsel des Berufs als auch den Ausbau eines einmal erwählten Berufs durch Hinzunahme weiterer Tätigkeiten (Urteile des Senats vom 15. Dezember 1953 - BVerwGE 1, 48 - und 14. Dezember 1954 - BVerwGE 1, 269 [279]; vgl. zu den obigen Ausführungen: Sellmann, DVBl. 1955 S. 170, und Deutsche Apotheker-Zeitung 1956 S. 94).Der Gesetzgeber hat andere Möglichkeiten, unsaubere Elemente aus ihrem Beruf zu entfernen, ohne die Zulassung neuer strebsamer Berufsbewerber durch eine Bedürfnisprüfung zu beschränken (Urteile des Senats vom 15. Dezember 1953 - BVerwGE 1, 48 [52] -, 10. März 1954 - BVerwGE 1, 92 [94] - und 14. Dezember 1954 - BVerwGE 1, 269 [278] - Vorlagebe Schluß des Senats vom 29. November 1955 - BVerwGE 2, 345 [347] -).
- BGH, 12.11.1957 - VI ZR 314/55
Personenbeförderungsgesetz als Schutzgesetz
In diesem Streit stehen sich die dem Gesetzgeber einen erheblichen Ermessensspielraum einräumende Aufassung des Bundesverwaltungsgerichts und die sehr strenge Auffassung des I. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs gegenüber, die dieser in seinen, den erkennenden Senat nicht bindenden Vorlagebeschlüssen an das Bundesverfassungsgericht vertreten hat (vgl. einerseits BVerwGE 1, 92 [95]; 1, 269; 2, 295 [300]; 3, 21 [24]; 4, 95; andererseits BGHSt 4, 385; 7, 394; ÖV 1955, 729 = VerwRspr 8, 98). - BVerwG, 06.10.1955 - I C 8.54
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Diese Auffassung steht mit der vom erkennenden Senat in ständiger Rechtsprechung vertretenen Ansicht (vgl. insbesondere Urteile vom 15. Dezember 1953 [BVerwGE 1, 48], vom 17. Dezember 1953 [BVerwGE 1, 54] undvom 14. Dezember 1954 - BVerwG I C 24.54 - [NJW 1954 S. 763]) in Widerspruch.Diese Auffassung, die in der juristischen Fachliteratur mindestens im Ergebnis weitgehend gebilligt worden ist (vgl. Abraham, JZ 1954 S. 561; Dipper, BB 1954 S. 296; Hamann, NJW 1954 S. 614; Werner, Der Betrieb 1954 S. 321), hat der Senat unter eingehender Auseinandersetzung mit dem in Widerspruch dazu stehenden Urteil des Überverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen vom 6. Mai 1954 (DVBl. 1954 S. 647; NJW 1954 S. 1621) durch seineEntscheidung vom 14. Dezember 1954 - BVerwG I C 24.54 - (NJW 1954 S. 763) aufrechterhalten.
Daß der Gesetzgeber etwa die Bedürfnisprüfung deshalb eingeführt hätte, weil er sie für ein wirksames Mittel zur Bekämpfung des Alkoholmißbrauchs angesehen hätte, ist, wie der Senat in seinem Urteil vom 14. Dezember 1954 - a.a.O. - eingehend dargelegt hat, aus der Entstehungsgeschichte des Gaststättengesetzes nicht eindeutig zu entnehmen.
- BVerwG, 02.03.1967 - I C 52.64
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10. März 1954 [BVerwGE 1, 92 [94]] und 14. Dezember 1954 [BVerwGE 1, 269 [278]]; Vorlagebeschluß des Senats vom 29. November 1955 [BVerwGE 2, 345 [347]], Urteil vom 22. November 1956 [BVerwGE 4, 167 [173]]; Urteil vom 24. Oktober 1957 [BVerwGE 5, 283 [BVerwG 24.10.1957 - I C 121/55] [284]]). - VG Berlin, 12.09.2023 - 21 K 227.20
Kein Verwaltungsmonopol für Betrieb von Krematorien
Rn. 31 Eine Verletzung des Wesentlichkeitsgrundsatzes ergibt sich auch nicht in Hinblick auf die besondere Grundrechtsrelevanz von sogenannten Bedürfnisprüfungen (vgl. BVerfG…, Beschluss vom 25. März 1992 - 1 BvR 298/86 - juris Rn. 35 ff., BVerfG…, Beschluss vom 8. Juni 1960 - 1 BvL 53/55 - juris Rn. 60 ff., BVerwG…, Urteil vom 22. November 1956 - I C 221.54 - juris Rn. 33 ff., BVerwG, Urteil vom 14. Dezember 1954 - I C 24.54 - juris Rn. 24). - BGH, 18.09.1959 - III ZR 73/58
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Insoweit aber sei die Rechtslage durch die der Beklagten bekannte Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts schon lange vor den hier in Rede stehenden Bescheiden klargestellt gewesen (Urteile vom 15. Dezember 1953 = NJW 1954, 524, vom 17. Dezember 1953 = NJW 1954, 1013 und vom 14. Dezember 1954 = NJW 1955, 763).Darüber hinaus ist in NJW 1955, 763, 764 ausdrücklich darauf hingewiesen, daß Art. 12 Abs. 1 Satz 1 GG alle "beruflichen Verästelungen in gleicher Weise als gleichwertig in vollem Umfange" schütze und einem Bewerber der allmähliche Ausbau eines einmal erwählten Berufes durch Hinzunahme weiterer Tätigkeiten nicht verwehrt werden könne.
- BGH, 16.11.1956 - I ZR 150/54
Lieferung von Arzneimitteln an Drogisten
Dieser Auffassung ist das Bundesverwaltungsgericht entgegengetreten (NJW 1955, 763, 1773 [BVerwG 14.12.1954 - I C 24/54] ; 1956, 196). - BVerwG, 24.02.1956 - I C 245.54
Erforderlichkeit einer Genehmigung nach dem Personenbeförderungsgesetz (PBefG) …
Danach ist unter einem Beruf und unter einem Gewerbe jede auf die Dauer berechnete und nicht nur vorübergehende, der Schaffung und Erhaltung einer Lebensgrundlage, jedenfalls aber Erwerbszwecken dienende Betätigung zu verstehen (vgl. Entscheidungen des Senats vom 17. Dezember 1953 - BVerwGE 1, 54 -, vom 10. März 1954 - BVerwG 1, 92 [93] -, vom 14. Dezember 1954 - BVerwGE 1, 269 [271] - und vom 3. November 1955 - BVerwG I C 15.53 - [DVBl. 1956 S. 97 = NJW 1956 S. 196]). - BVerwG, 03.11.1955 - I C 15.53
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Wie er in seinem Urteil vom 14. Dezember 1954 (BVerwGE 1, 269) ausgeführt hat, beurteilt sich die Frage, ob ein Grundrecht in seinem Wesensgehalt angetastet werde, nicht nach dem Zweck oder Grund der Beschränkung, sondern ausschließlich danach, was nach der Beschränkung von dem Grundrecht überhaupt übrigbleibt. - BVerwG, 01.03.1957 - I C 22.55
Versagung der Vollschankerlaubnis in einem Warteraum - Behördliches Ermessen zur …
Der erkennende Senat hat bereits in seiner Entscheidung vom 14. Dezember 1954 (BVerwGE 1, 269 ff. [BVerwG 14.12.1954 - I C 24/54] [280]) ausgeführt, daß die gegenteilige Auffassung zu dem mit der tatsächlichen Übung durchaus in Widerspruch stehenden Ergebnis führen würde, daß z.B. in allen Theatern und Lichtspielhäusern der Ausschank geistiger Getränke zum Schütze der Jugend überhaupt verboten werden, müßte. - BGH, 30.01.1957 - V ZR 84/56
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- BVerwG, 17.11.1955 - I C 44.53
Nachweis einer erforderlichen Sachkunde für die Erteilung der Erlaubnis zur …
- BGH, 08.04.1960 - I ZR 24/59
Kfz-Nummernschilder
- BVerwG, 21.06.1955 - I C 166.53
Zulassung zur Rechtsanwaltschaft in Bayern - Möglichkeiten zur Einschränkung des …
- BVerwG, 02.06.1955 - I C 65.53
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- BVerwG, 12.03.1965 - VII C 167.64
Vorübergehende Gestattung eines Schankbetriebes in einem nicht konzessionierten …
- BVerwG, 12.07.1956 - I C 107.53
Rechtsmittel
- BVerwG, 06.10.1955 - I C 192.53
Rechtsmittel
- BVerwG, 20.11.1959 - I C 7.57
Rechtsmittel
- BVerwG, 24.05.1968 - VII C 50.67
- BVerwG, 15.02.1961 - V C 124.60
Anspruch eines im Gebiet des Deutschen Reiches als Anwaltsnotar bestellten …
- BVerwG, 20.11.1959 - I C 50.57
Rechtsmittel
- BVerwG, 31.08.1960 - VIII C 2.60
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