Rechtsprechung
| BVerwG, 14.12.1954 - I C 57.53 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- Baurechtssammlung (Wolters Kluwer)(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW 1955, 725 (Ls.)
- DVBl 1955, 292
Wird zitiert von ... (8) Zitiert selbst (1)
- BVerwG, 07.10.1954 - I C 16.53
Auszug aus BVerwG, 14.12.1954 - I C 57.53
Wie der erkennende Senat in seinemUrteil vom 7. Oktober 1954 - BVerwG I C 16.53 - ausgesprochen hat, ist die Vorschrift des § 3 der Bauregelungsverordnung Bundesrecht und somit revisibel im Sinne des § 56 Abs. 1 Satz 1 des Gesetzes über das Bundesverwaltungsgericht vom 23. September 1952 (BGBl. I S. 625) - BVerwGG -.
- BVerwG, 26.05.1955 - I C 188.53
Rechtsmittel
Diese Bestimmung ist geltendes Bundesrecht; vgl. Beschlüsse des Senatsvom 15. Juni 1954 - BVerwG I B 260.53 - undvom 12. April 1955 - BVerwG I B 176.54 - sowieUrteile vom 7. Oktober 1954 - BVerwG I C 16.53 - (NJW 1955 S. 195) undvom 14. Dezember 1954 - BVerwG I C 57.53 - (DVBl. 1955 S. 292).Die Begriffe "geordnete Entwicklung des Gemeindegebiets" und "ordnungsgemäße Bebauung" im Sinne dieser Vorschrift sind, wie der Senat in seinemUrteil vom 7. Oktober 1954 - BVerwG I C 16.53 - und in seinemUrteil vom 14. Dezember 1954 - BVerwG I C 57.53 - festgestellt hat, sogenannte unbestimmte Rechtsbegriffe.
- BVerwG, 03.06.1955 - I B 209.54
Rechtsmittel
Die Ansicht des Berufungsgerichts, daß die Vorschrift des § 3 der Verordnung über die Regelung der Bebauung vom 15. Februar 1936 (RBGl. I S. 104) - Bauregelungsverordnung - gültiges Recht sei, entspricht der ständigen Rechtsprechung des Senats; vgl.Beschlüsse vom 15. Juni 1954 - BVerwG I B 260.53 - und12. April 1955 - BVerwG I B 176.54 - sowieUrteile vom 7. Oktober 1954 - BVerwG I C 16.53 - (NJW 1955 S. 195) und14. Dezember 1954 - BVerwG I C 57.53 - (DVBl. 1955 S. 292).Es kann nach Sinn und Zweck des § 3 der Bauregelungsverordnung (vgl. insbesondere Erlaß des früheren Reichsarbeitsministers betr. Ausweisung von Baugebieten und Abstufung der Bebauung vom 19. Februar 1936-RABl. I S. 42 zu § 3 Abs. 2) nicht zweifelhaft sein und ist daher keine der Klärung noch bedürftige Rechtsfrage, daß die örtlichen Gegebenheiten, auf die für die Anwendung dieser Vorschrift abzustellen ist, nicht nur die sich aus der Lage des Grundstücks in seiner unmittelbaren Umgebung ergebenden oder etwa die auf die Gemeindegrenzen beschränkten Gesichtspunkte sind (vgl. zum letzteren das bereits erwähnte Urteil des Senatsvom 14. Dezember 1954 - BVerwG I C 57.53 -), sondern auch solche, welche die Beziehung dieses Gebietes zu der gesamten Landschaft und seiner Unterordnung unter deren besondere Eigenart betreffen.
- BVerwG, 11.05.1956 - I B 42.56
Rechtsmittel
Der erkennende Senat hat in seinen Urteilenvom 7. Oktober 1954 - BVerwG I C 16.53 - (NJW 1955 S. 195) undvom 14. Dezember 1954 - BVerwG I C 57.53 - (DVBl. 1955 S. 292) ausgesprochen, daß für die Auslegung der vorbezeichneten Begriffe des § 3 der Bauregelungsverordnung rechtserhebliche planungsrechtliche Festlegungen, vor allem Ausweisungen von Baugebieten, bedeutsam sein können und sich für nichtbäuerliche Siedlungen zunächst die Zusammenfassung an schon vorhandenen Siedlungsansatzpunkten anbietet.
- BVerwG, 24.10.1956 - I B 141.56
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Genehmigung zur Errichtung …
Das Berufungsgericht geht im Anschluß an die Rechtsprechung des erkennenden Senats (vgl. Urteile vom 7. Oktober 1954 - BVerwG I C 16.53 - und vom 14. Dezember 1954 - BVerwG I C 57.53 -) davon aus, daß die Begriffe "geordnete Entwicklung des Gemeindegebiets" und "ordnungsgemäße Bebauung" sogenannte unbestimmte Rechtsbegriffe sind, bei ihrer Anwendung also ein behördliches Ermessen nicht obwaltet. - BVerwG, 11.08.1961 - I B 96.61 Es entspricht ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, daß § 3 der Verordnung über die Regelung der Bebauung vom 15. Februar 1936 (RGBl. I S. 104) - BauregVO -, die bis zum 29. Juni 1961 galt (§§ 186 Abs. 1 Nr. 15, 189 Abs. 1, 30 ff. des Bundesbaugesetzes vom 23. Juni 1960 [BGBl. I S. 341]), keinen Enteignungscharakter hatte, daß diese Vorschrift auch beim Fehlen rechtsverbindlicher Pläne anwendbar war, daß dann die "geordnete Entwicklung des Gemeindegebiets" und die "ordnungsgemäße Bebauung" als gerichtlich bachprüfbare, unbestimmte Rechtsbegriffe nach den tatsächlichen Verhältnissen zu beurteilen waren, sowie daß (erst) nach Feststellung des Vorliegens der Tatbestandsmerkmale des § 3 BauregVO Raum für die Ermessensentschließung der Behörde (nur) darüber gegeben war, ob sie die Sollvorschrift anwenden oder eine Ausnahme machen wollte (BVerwGE 4, 124 [BVerwG 25.10.1956 - I C 119/56] [125]; DVBl. 1955 S. 292, 1960 S. 519; BBauBl. 1957 S. 9).
- BVerwG, 13.06.1955 - I B 119.54
Rechtsmittel
Die Gültigkeit des § 3 der Bauregelungsverordnung, von der auch das Berufungsgericht ausgeht, hat der Senat in ständiger Rechtsprechung bejaht; vgl.Beschlüsse vom 15. Juni 1954 - BVerwG I B 260.53 - undvom 12. April 1955 - BVerwG I B 176.54 -;Urteile vom 7. Oktober 1954 - BVerwG I C 16.53 - (NJW 1955 S. 195) undvom 14. Dezember 1954 - BVerwG I C 57.53 - (DVBl. 1955 S. 292). - BVerwG, 25.10.1956 - I C 82.55
Rechtsmittel
Wie der erkennende Senat in seinemBeschluß vom 11. Mai 1956 - BVerwG I B 42.56 - und in seinemUrteil vom 14. Dezember 1954 - BVerwG I C 57.53 - ausgesprochen hat, können die planungsrechtlichen Festlegungen von Baugebieten und das Vorhandensein von Siedlungsansatzpunkten freilich nur dann für die Handhabung des § 3 der Bauregelungsverordnung bedeutsam sein, wenn sie eine wirksame Lenkung der Bautätigkeit tatsächlich ermöglichen. - BVerwG, 18.05.1961 - I B 108.60
Erteilung einer Baugenehmigung
Dabei ist, wie die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ergibt (Urteile vom 7. Oktober 1954 - BVerwG I C 16.53 - [NJW 1955 S. 195 = MDR 1955 S. 124] und vom 14. Dezember 1954 - BVerwG I C 57.53 - [DVBl. 1955 S. 292]), zwischen ausgewiesenen Baugebieten und, wenn solche nicht vorhanden sind, zwischen den natürlichen baulichen Entwicklungsgebieten einerseits und den Außenbereichen andererseits zu unterscheiden (Urteil vom 25. Oktober 1956 [BVerwGE 4, 124 [BVerwG 25.10.1956 - I C 119/56]]).
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