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Rechtsprechung
   BDH, 10.12.1958 - I D 29/57   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1958,2490
BDH, 10.12.1958 - I D 29/57 (https://dejure.org/1958,2490)
BDH, Entscheidung vom 10.12.1958 - I D 29/57 (https://dejure.org/1958,2490)
BDH, Entscheidung vom 10. Dezember 1958 - I D 29/57 (https://dejure.org/1958,2490)
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (4)

  • RG, 27.10.1930 - III 685/30

    Amtsunterschlagung. Deckung von Fehlbeträgen bei Nichtbestehen einer …

    Auszug aus BDH, 10.12.1958 - I D 29/57
    Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung eignet der Beamte sich dienstlich eingenommene Gelder auch dann zu, wenn er sie zwar zur Kasse legt, sich aber durch Unterlassung oder unrichtige Bewirkung der vorgeschriebenen Buchungen, in die Lage setzt, mit diesen Geldern die von ihm sonst aus eigenen Mitteln zu erstattenden Fehlbeträge auszugleichen (vgl. RGSt 26, 259, 260; 64, 414, 415; BGH i.JZ 1951, 727 und i.NJW 1956, 1645).
  • BGH, 03.05.1956 - 3 StR 70/56
    Auszug aus BDH, 10.12.1958 - I D 29/57
    Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung eignet der Beamte sich dienstlich eingenommene Gelder auch dann zu, wenn er sie zwar zur Kasse legt, sich aber durch Unterlassung oder unrichtige Bewirkung der vorgeschriebenen Buchungen, in die Lage setzt, mit diesen Geldern die von ihm sonst aus eigenen Mitteln zu erstattenden Fehlbeträge auszugleichen (vgl. RGSt 26, 259, 260; 64, 414, 415; BGH i.JZ 1951, 727 und i.NJW 1956, 1645).
  • RG, 30.11.1894 - 3118/94

    Was ist im Sinne des § 353 St.G.B.'s unter dem "Nichtzurkassebringen" der von …

    Auszug aus BDH, 10.12.1958 - I D 29/57
    Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung eignet der Beamte sich dienstlich eingenommene Gelder auch dann zu, wenn er sie zwar zur Kasse legt, sich aber durch Unterlassung oder unrichtige Bewirkung der vorgeschriebenen Buchungen, in die Lage setzt, mit diesen Geldern die von ihm sonst aus eigenen Mitteln zu erstattenden Fehlbeträge auszugleichen (vgl. RGSt 26, 259, 260; 64, 414, 415; BGH i.JZ 1951, 727 und i.NJW 1956, 1645).
  • BDH, 13.05.1958 - I D 105/56

    Verurteilung eines Beamten auf Lebenszeit wegen fortgesetzter schwerer …

    Auszug aus BDH, 10.12.1958 - I D 29/57
    Für die disziplinargerichtliche Beurteilung der Straftat des Beschuldigten ist ausschlaggebend, daß der Zugriff auf amtliche Gelder und dessen Verdeckung durch die unrichtige Führung von Büchern und Belegen das Vertrauen in die Uneigennützigkeit und Redlichkeit des Beamten zerstört und nach der ständigen Rechtsprechung der Disziplinargerichte (BDHE 1, 41, 42; 1, 53, 54; 1, 67, 70; 2, 196 und Urteile des Senats vom 13. Mai 1958 - I D 105.56 - und vom 9. Oktober 1958 - I D 92.56 -) grundsätzlich mit seiner Entfernung aus dem Dienst geahndet werden muß.
  • BDH, 14.05.1963 - II D 10/63

    Rechtsmittel

    Eine schwere Amtsunterschlagung ist es auch, wenn ein Beamter mit Unterlassung der vorgeschriebenen Buchungen Fehlbeträge in seiner Kasse durch amtliche, von ihm vereinnahmte Gelder ausgleicht (vgl. u.a. Urteil vom , 10. Dezember 1958 - I D 29/57 -).

    Nach der Rechtsprechung des Bundesdisziplinarhofes kommt es auf die Höhe der unterschlagenen Summe nicht an (vgl. u.a. BDH 1, 41; 2, 53; Urteils vom 24, Februar 1955 - I D 188/53 -, 20. Februar 1957 - II D 77/56 -, 13. Mai 1958 - I D 105/56 -, 4. Juni 1958 - I D 45/56 -, 10. Dezember 1958 - I D 29/57 -,22. Juli 1959 - III D 79/57 - 5. Juni 1962 - I D 78/61 -).

  • BDH, 05.07.1960 - I D 41/59

    Rechtsmittel

    Bei ihrem Strafausspruch hat sie aber außer acht gelassen, daß der verbleibenden Schwere des Dienstvergehens in erster Linie durch die Art der gewählten Strafe Rechnung getragen wird, während deren Bemessung zu einem wesentlichen Teil auch von den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen des betroffenen Beamten abhängt (BDH 3, 188; Urteile vom 10. Dezember 1958 - I D 29/57 -, vom 2. Dezember 1959 - I D 50/58 - und vom 6. Januar 1960 - I D 49/58 - Beschluß vom 19. Mai 1960 - I DV 1/60 -).
  • BDH, 19.05.1960 - I DV 1/60

    Rechtsmittel

    Denn der Schwere des Dienstvergehens wird in erster Linie durch die Art der gewählten Strafe Rechnung getragen, während deren Bemessung zu einem wesentlichen Teil auch von den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen des betroffenen Beamten abhängt (vgl. BDH 3, 188 und Urteile vom 10. Dezember 1958 - I D 29/57 -, vom 2. Dezember 1959 - I D 50/58 - und vom 6. Januar 1960 - I D 49/58 -).
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