Rechtsprechung
| BDH, 17.12.1956 - I D 86/56 |
Zitiervorschläge
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1956,1775) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (3)
- BVerfG, 01.07.1953 - 1 BvL 23/51
Haftentschädigung
Auszug aus BDH, 17.12.1956 - I D 86/56
Eine solche rückwirkende Beseitigung eines Rechtsspruchs durchbricht in zulässiger Weise den sonst bestehenden Grundsatz der Rechtsbeständigkeit (BVerfG Urt.v. 1.7.1953, NJW 1953, 1138 [BVerfG 01.07.1953 - 1 BvL 23/51]). - BDH, 26.08.1953 - II DB 3/53
Auszug aus BDH, 17.12.1956 - I D 86/56
Der Zweite Disziplinarsenat hat sich in seinem Beschluß II DB 3/53 vom 26. August 1953 auf den Standpunkt gestellt, daß für das Beschwerdeverfahren nach § 19 Abs. 6 des Änderungsgesetzes vom 12. August 1949 (berichtigt in WiG Bl 1949, 314) für die unter das G 131 fallenden Personen kein Raum mehr sei, weil diesen der verstärkte Rechtsschutz nach § 7 Abs. 2 G 131 zustehe. - BDH, 22.10.1955 - I D 77/53
Auszug aus BDH, 17.12.1956 - I D 86/56
In gleichem Sinne hat der Senat bereits hinsichtlich einer gegen einen verdrängten Beamten erlassenen Dienststrafentscheidung der obersten Dienstbehörde beschlossen (I D 77/53 vom 22. Oktober 1955).
- BDH, 27.11.1958 - I DW 6/54
Rechtsmittel
Obwohl somit das Deutsche Beamtengesetz - im Gegensatz zu dem Bundesbeamtengesetz (§ 51 Abs. 1 S. 1 BBG) - nicht eine Beseitigung der beamtenrechtlichen Wirkung der strafgerichtlichen Verurteilung mit dem Tage der Rechtskraft des aufgehobenen Strafurteils eintreten läßt und mithin der Verlust der Beamtenrechte des Antragstellers erst nach dem 8. Mai 1945 beseitigt ist, bestanden, wie der Senat bereits in einem anderen Falle (siehe Beschluß vom 17. Dezember 1956 - I D 86/56 - ZBR 1957, 412 -) entschieden hat, keine Bedenken, die Vorschriften des G 131 auf den Antragsteller anzuwenden. - BDH, 03.04.1962 - II D 5/61
Rechtsmittel
Dabei hat er die Vorschrift des § 13 Abs. 3 BDO zu beachten, weil die hierin vorgeschriebene Bindung an strafgerichtliche Feststellungen sich euch auf Urteile von Kriegsgerichten bezieht, wie u.a. bereits durch Beschluß vom 17. Dezember 1956 - I D 86/56 - (teilweise abgedruckt in BDH 3, 14) entschieden worden ist. - BDH, 11.11.1957 - III D 144/54
Rechtsmittel
Soweit in anderen Verfahren die nachträgliche Aufhebung eines Strafurteils auf die Verordnung über Gewährung von Straffreiheit vom 3. Juni 1947 (VOBl. für die brit. Zone 1947 S. 68) bzw. auf das 2. Hessische Gesetz zur Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts in der Strafrechtspflege vom 13. November 1946 (G. u. VBl für Groß-Hessen Seite 223) gestützt worden war, liegen zu dieser Frage mehrere Entscheidungen sowohl des Bundesdisziplinarhofs wie des Bundesgerichtshofs vor (BDH 1, 7 ff, 9 ff , Urteil vom 17. August 1955 - I D 135/53 -, Beschluß vom 17. Dezember 1956 - I D 86/56; BGH Urteil vom 31. März 1952 III ZR 150/50, abgedruckt in NJW 1952 S. 1093 , Urteil vom 21. Mai 1953 III ZR 278/51, abgedruckt in DVBl 1953 S. 733). - BDH, 12.04.1960 - I DW 1/60
Rechtsmittel
Der Bundesdisziplinarhof hat sich jedoch in seinem Urteil vom 17. August 1955 - I D 135/53 - und in seinen Beschlüssen vom 17. Dezember 1956 - I D 86/56 - (BDH 3, 14 und ZBR 1957, 412) und vom 27. November 1958 - I DW 6/54 - der Auffassung des Bundesgerichtshofs angeschlossen und folgt ihr auch weiterhin.
dejure.org
Übersicht BDH
Einloggen | Registrieren
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".
Externe Links öffnen jetzt in einem neuen Tab. Sie können dieses Verhalten auch auf Ihrer Einstellungsseite ändern.