Rechtsprechung
| BFH, 28.01.1976 - I R 103/75 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Wolters Kluwer
Arbeitgeber - Arbeitnehmer - Zahlung einer Erfindervergütung - Abzugsfähige Betriebsausgaben - Eintritt als Gesellschafter - Laufende Zahlungen
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
EStG § 15 Nr. 2
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 118, 430
- NJW 1976, 1472
- DB 1976, 1312
- BStBl II 1976, 746
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (4)
- BFH, 19.10.1970 - GrS 1/70
Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung - Kommanditist - Arbeitnehmer der …
Auszug aus BFH, 28.01.1976 - I R 103/75
b) Auf den BFH-Beschluß vom 19. Oktober 1970 GrS 1/70 (BFHE 101, 62, BStBl II 1971, 177) kann die gegenteilige Rechtsauffassung nicht gestützt werden.Zur Vereinbarkeit seiner neueren Rechtsprechung mit dem BFH-Beschluß GrS 1/70 hat sich der Senat im Urteil I R 210/73 im einzelnen geäußert.
Der Beschluß des Großen Senats GrS 1/70 befaßt sich mit der einkommensteuerrechtlichen Einordnung von Arbeitgeberanteilen zur Sozialversicherung eines Kommanditisten, der sozialversicherungsrechtlich als Arbeitnehmer der KG angesehen wird.
- BFH, 08.01.1975 - I R 142/72
Pensionszusage an einen Arbeitnehmer einer Personengesellschaft, der …
Auszug aus BFH, 28.01.1976 - I R 103/75
Tritt daher ein Gläubiger eines Unternehmens in dieses als Gesellschafter ein, so verwandelt sich die Schuld der Gesellschaft nicht in jedem Fall in Eigenkapital (BFH-Urteil vom 8. Januar 1975 I R 142/72, BFHE 115, 37, BStBl II 1975, 437).Vor Eintritt dieser Ereignisse steht dem Beigeladenen kein Anspruch auf Zahlung zu, dessen Nichterfüllung einer Überlassung von Kapital zur Nutzung gleichkäme (vgl. BFH-Urteil I R 142/72).
- BFH, 23.07.1975 - I R 210/73
Gewillkürte Sonderbetriebsvermögen des Gesellschafters einer Personengesellschaft
Auszug aus BFH, 28.01.1976 - I R 103/75
Die Stellung des Gesellschafters einer Personengesellschaft ist nicht in jeder Hinsicht der eines Einzelunternehmers vergleichbar (vgl. im einzelnen Urteil des BFH vom 23. Juli 1975 I R 210/73, BFHE 117, 144, BStBl II 1976, 180).Zur Vereinbarkeit seiner neueren Rechtsprechung mit dem BFH-Beschluß GrS 1/70 hat sich der Senat im Urteil I R 210/73 im einzelnen geäußert.
- BFH, 28.08.1974 - I R 18/73
Eigentumsanteil - Personengesellschaft - Grundstück - Übertragung - Entnahme - …
Auszug aus BFH, 28.01.1976 - I R 103/75
Bei den "Sondervergütungen" des Gesellschafters nach § 15 Nr. 2 EStG handelt es sich um Entgelte für Leistungen, die der Gesellschafter bei wirtschaftlicher Betrachtungsweise als Beiträge zur Förderung des Gesellschaftszwecks erbringt (vgl. BFH-Urteil vom 28. August 1974 I R 18/73, BFHE 114, 180, BStBl II 1975, 166).
- BFH, 23.05.1979 - I R 163/77
Qualifikation von Einkünften - Vorrang einer Norm - Überlassung von …
e) Die hier vertretene Ansicht stimmt mit der neuen Rechtsprechung des BFH überein, nach der § 15 Nr. 2 EStG nicht für Vergütungen für Leistungen gilt, die weder rechtlich noch wirtschaftlich eine Verbindung mit dem Gesellschaftsverhältnis haben, also auf einem Leistungsaustausch beruhen, der sich weder zivilrechtlich noch nach wirtschaftlicher Betrachtung als Beitrag zur Verwirklichung des Gesellschaftszweckes (durch einen Gesellschafter) werten läßt (Urteile vom 8. Januar 1975 I R 142/72, BFHE 115, 37, BStBl II 1975, 437; vom 29. Januar 1976 IV R 42/73, BFHE 118, 176 [179], BStBl II 1976, 372 mit weiteren Nachweisen; vom 28. Januar 1976 I R 103/75, BFHE 118, 430 [432], BStBl II 1976, 746 und vom 22. Juni 1977 I R 8/75, BFHE 123, 127 [132 f.], BStBl II 1977, 798). - BFH, 02.06.1976 - I R 20/74
Erfindung - Erteilung von Patenten in mehreren Ländern - Verschiedene …
Abgesehen davon setzt die Zugehörigkeit eines Wirtschaftsguts zum Betriebsvermögen einer Personengesellschaft oder zum Sonderbetriebsvermögen eines Gesellschafters voraus, daß das Wirtschaftsgut dem Betrieb der Personengesellschaft (durch Aufnahme in das Gesellschaftsvermögen) oder der Beteiligung des Gesellschafters zu dienen bestimmt ist (vgl. BFH-Urteile vom 23. Juli 1975 I R 210/73, BFHE 117, 144, BStBl II 1976, 180, und vom 28. Januar 1976 I R 103/75, BFHE 118, 430). - FG Baden-Württemberg, 26.07.1995 - 5 K 301/94
Einkünfte aus Gewerbebetrieb; Steuerlicher Durchgriff bei doppelstöckigen …
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- BFH, 18.07.1979 - I R 38/76
Forderung aus Warenlieferung - Umwandelung von Forderungen in Eigenkapital - …
Vielmehr können Forderungen und Verbindlichkeiten auch nach der Begründung des Gesellschaftsverhältnisses den Charakter von Fremdgeschäften beibehalten (vgl. BFH-Urteile I R 142/72; vom 28. Januar 1976 I R 103/75, BFHE 118, 430, BStBl II 1976, 746; vom 22. Juni 1977 I R 8/75, BFHE 123, 127, BStBl II 1977, 798). - FG Bremen, 15.12.1992 - II 134/90 Anschließend hat er entschieden, daß dies auch für die.rechtsgeschäftlich Aufhebung eines Erbbaurechts und den Heimfall an den Eigentümer gilt (Urteile vom 23. September 1969 II 113/64 BFHE 97, 394, BStBl. II 1970, 130 und vom 31. März 1976 II R 93/75 BFHE 118, 430 , BStBl. II 1976, 470; a.A. für Erlöschen durch Zeitablauf: FG Hamburg Urteil vom 28. April 1992 II 48/90, EFG 1992, 553 und FG München Urteil vom 27. Mai 1992 4 K 3680/88 EFG 1992, 760).
- FG Niedersachsen, 24.01.1997 - VI 148/93
Berichtigung nach § 129 Abgabenordnung (AO 1977); Fehlende Angabe über den …
Rn. 15 Ähnliche offenbare Unrichtigkeiten müssen einem Schreib- oder Rechenfehler ähnlich sein, d.h. es muß sich um mechanische Fehler handeln, die ebenso mechanisch, d.h. ohne weitere Prüfung, erkannt und berichtigt werden können (vgl. BFH-Urteil vom 14. August 1975 IV R 150/71, BStBl II 1976, 746; BFH-Urteil vom 1. April 1977 VI R 153/76, BStBl II 1977, 853).
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