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Rechtsprechung
   BFH, 29.06.1994 - I R 11/94   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1994,1122
BFH, 29.06.1994 - I R 11/94 (https://dejure.org/1994,1122)
BFH, Entscheidung vom 29.06.1994 - I R 11/94 (https://dejure.org/1994,1122)
BFH, Entscheidung vom 29. Juni 1994 - I R 11/94 (https://dejure.org/1994,1122)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Simons & Moll-Simons

    KStG 1984 § 8 Abs. 3 Satz 2

  • Wolters Kluwer

    Forderungsverzicht - Beherrschender Gesellschafter - Nicht durchgeführter Vertrag - Rückschluß

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    KStG (1984) § 8 Abs. 3 Satz 2

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Leitsatz)

    § 8 KStG 1984
    Körperschaftsteuer; Nichtdurchführung eines Vertrags durch Forderungsverzicht eines beherrschenden Gesellschafters

Papierfundstellen

  • BFHE 175, 253
  • BB 1994, 2198
  • DB 1994, 2320
  • BStBl II 1994, 952
 
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Wird zitiert von ... (23)Zitiert selbst (6)

  • BFH, 26.10.1987 - GrS 2/86

    Zur unentgeltlichen Überlassung von Nutzungsvorteilen

    Auszug aus BFH, 29.06.1994 - I R 11/94
    a) Das Steuerrecht anerkennt, wenn ein Gesellschafter zugunsten seiner inländischen Kapitalgesellschaft Nutzungs- oder Dienstleistungseinlagen erbringt (vgl. Beschluß des Großen Senats des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 26. Oktober 1987 GrS 2/86, BFHE 151, 523, BStBl II 1988, 348).
  • BFH, 24.05.1984 - I R 166/78

    A) Zur verdeckten Einlage bei Kapitalgesellschaften - b) Zur gleichmäßigen …

    Auszug aus BFH, 29.06.1994 - I R 11/94
    Es anerkennt ferner, wenn ein Gesellschafter auf eigene Forderungen gegen seine Kapitalgesellschaft "verzichtet" (vgl. BFH-Urteile vom 24. Mai 1984 I R 166/78, BFHE 141, 176, BStBl II 1984, 747, und vom 19. Mai 1993 I R 34/92, BFHE 171, 286, BStBl II 1993, 804).
  • BFH, 05.10.1977 - I R 230/75

    Verdeckte Gewinnausschüttung bei vom Erfolg des Unternehmens abhängigen …

    Auszug aus BFH, 29.06.1994 - I R 11/94
    b) Das FG hat zwar seine Entscheidung auf die BFH-Urteile vom 12. Dezember 1973 I R 183/71 (BFHE 111, 150, BStBl II 1974, 179), vom 2. Mai 1974 I R 194/72 (BFHE 112, 476, BStBl II 1974, 585) und vom 5. Oktober 1977 I R 230/75 (BFHE 124, 164, BStBl II 1978, 234) gestützt.
  • BFH, 24.06.2026 - I R 57/23

    Abkommensrechtliche Sperrwirkung für formellen Fremdvergleich

    So führt beispielsweise auch bei beherrschenden Gesellschaftern nicht jeder Verstoß gegen das Gebot zur tatsächlichen Durchführung der vereinbarten Regelungen zwangsläufig zu einer vGA (vgl. Senatsurteil vom 29.06.1994 - I R 11/94, BFHE 175, 253, BStBl II 1994, 952).
  • BFH, 24.06.2026 - I R 56/23

    Abkommensrechtliche Sperrwirkung für formellen Fremdvergleich

    So führt beispielsweise auch bei beherrschenden Gesellschaftern nicht jeder Verstoß gegen das Gebot zur tatsächlichen Durchführung der vereinbarten Regelungen zwangsläufig zu einer vGA (vgl. Senatsurteil vom 29.06.1994 - I R 11/94, BFHE 175, 253, BStBl II 1994, 952).
  • BFH, 13.11.1996 - I R 53/95

    Unregelmäßige Gehaltszahlungen als vGA

    Schließlich kann die Veranlassung durch das Gesellschaftsverhältnis auch darin begründet sein, daß das zwischen der Kapitalgesellschaft und ihrem Gesellschafter abgeschlossene Rechtsgeschäft zwar für die Kapitalgesellschaft günstig ist, jedoch aus Gründen des Fremdvergleichs zu dem Schluß zwingt, daß es von Anfang an nicht ernstlich gewollt war (vgl. BFH-Urteile vom 23. Mai 1984 I R 294/81, BFHE 141, 266, BStBl II 1984, 673; vom 17. Oktober 1984 I R 22/79, BFHE 142, 276, BStBl II 1985, 69;… vom 2. Juli 1986 I R 144/85, BFH/NV 1987, 398; vom 2. Dezember 1992 I R 54/91, BFHE 170, 119, BStBl II 1993, 311; vom 16. Dezember 1992 I R 2/92, BFHE 170, 175, BStBl II 193, 455; vom 29. Juni 1994 I R 11/94, BFHE 175, 253, BStBl II 1994, 952).

    Aus dem Verzicht auf einen bereits entstandenen Tantiemeanspruch hat der Senat im Urteil in BFHE 175, 253, BStBl II 1994, 952 nur dann auf einen nicht durchgeführten Vertrag rückgeschlossen, wenn die äußeren Umstände des Verzichts den Rückschluß auf das Fehlen einer von Anfang an ernstlich gewollten Verbindlichkeit der Kapitalgesellschaft erlauben.

    Soweit die Rechtsprechung ausnahmsweise die Ernstlichkeit einer Vereinbarung trotz ihrer tatsächlichen Nichtdurchführung bejaht hat (…vgl. BFH-Urteile vom 17. Oktober 1990 I R 47/87, BFH/NV 1991, 773; vom 4. Dezember 1991 I R 63/90, BFHE 166, 279, BStBl II 1992, 362; vom 17. September 1992 I R 89-- 98/91, BFHE 169, 171, BStBl II 1993, 141; in BFHE 175, 253, BStBl II 1994, 952), handelt es sich um Fälle, in denen andere Umstände für die Ernstlichkeit sprachen.

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