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Rechtsprechung
   BFH, 26.03.1969 - I R 38/67   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1969,826
BFH, 26.03.1969 - I R 38/67 (https://dejure.org/1969,826)
BFH, Entscheidung vom 26.03.1969 - I R 38/67 (https://dejure.org/1969,826)
BFH, Entscheidung vom 26. März 1969 - I R 38/67 (https://dejure.org/1969,826)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Einordnung der Verfügung eines Finanzamtes über die Freistellung von der Steuerpflicht als Freistellungsbescheid

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 95, 482
  • BStBl II 1969, 473
 
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Wird zitiert von ... (10)Zitiert selbst (6)

  • BFH, 06.07.1967 - IV 274/62

    Notwendigkeit einer Unterschrift/eines Ausfertigungsvermerks bei schritflich zu …

    Auszug aus BFH, 26.03.1969 - I R 38/67
    Dabei betrifft das Erfordernis der Schriftform die bei den Akten des FA befindliche Urschrift der Verfügung (BFH-Urteil IV 274/62 vom 6. Juli 1967, BFH 89, 460, BStBl III 1967, 682); auch der Fall mangelnder inhaltlicher Übereinstimmung der Urschrift der Verfügung und des dem Steuerpflichtigen zugegangenen Schreibens ist nicht gegeben (BFH-Urteil I 345/61 U vom 17. März 1964, BFH 79, 309, BStBl III 1964, 343).
  • BFH, 13.12.1963 - VI 105/63 U

    Auslegung von Erklärungen der Finanzbehörden gegenüber Steuerpflichtigen

    Auszug aus BFH, 26.03.1969 - I R 38/67
    Ob eine vom FA schriftlich abgesetzte Verfügung, die auch dem Steuerpflichtigen schriftlich zugegangen ist, einen Freistellungsbescheid darstellt, ist im Zweifel in Ansehung ihres Inhalts zu entscheiden (siehe BFH-Urteile II 113/53 U vom 10. Juni 1953, BFH 57, 558, BStBl III 1953, 214, für Bescheide, die auf eine Steuer von 0 DM lauten; I 131/58 U vom 27. Oktober 1959, BFH 73, 49, BStBl III 1961, 286, für vorläufige Bescheide, die auf eine Steuer von 0 DM lauten; VI 311/60 vom 7. Juli 1961, Steuerrechtsprechung in Karteiform, Reichsabgabenordnung, § 210, Rechtsspruch 11, für interne "NV"-Vermerke; VI 105/63 U vom 13. Dezember 1963, BFH 78, 434, BStBl III 1964, 167, für "NV"-Verfügungen unter gleichzeitiger Mitteilung über "Freistellung" von der Steuer für einen bestimmten Veranlagungszeitraum).
  • BFH, 17.03.1964 - I 345/61 U

    Richtigstellung eines Steuerbescheids

    Auszug aus BFH, 26.03.1969 - I R 38/67
    Dabei betrifft das Erfordernis der Schriftform die bei den Akten des FA befindliche Urschrift der Verfügung (BFH-Urteil IV 274/62 vom 6. Juli 1967, BFH 89, 460, BStBl III 1967, 682); auch der Fall mangelnder inhaltlicher Übereinstimmung der Urschrift der Verfügung und des dem Steuerpflichtigen zugegangenen Schreibens ist nicht gegeben (BFH-Urteil I 345/61 U vom 17. März 1964, BFH 79, 309, BStBl III 1964, 343).
  • BFH, 10.06.1953 - II 113/53 U

    Berichtigungsmöglichkeiten von Freistellungsbescheiden - Folgen der Möglichkeit …

    Auszug aus BFH, 26.03.1969 - I R 38/67
    Ob eine vom FA schriftlich abgesetzte Verfügung, die auch dem Steuerpflichtigen schriftlich zugegangen ist, einen Freistellungsbescheid darstellt, ist im Zweifel in Ansehung ihres Inhalts zu entscheiden (siehe BFH-Urteile II 113/53 U vom 10. Juni 1953, BFH 57, 558, BStBl III 1953, 214, für Bescheide, die auf eine Steuer von 0 DM lauten; I 131/58 U vom 27. Oktober 1959, BFH 73, 49, BStBl III 1961, 286, für vorläufige Bescheide, die auf eine Steuer von 0 DM lauten; VI 311/60 vom 7. Juli 1961, Steuerrechtsprechung in Karteiform, Reichsabgabenordnung, § 210, Rechtsspruch 11, für interne "NV"-Vermerke; VI 105/63 U vom 13. Dezember 1963, BFH 78, 434, BStBl III 1964, 167, für "NV"-Verfügungen unter gleichzeitiger Mitteilung über "Freistellung" von der Steuer für einen bestimmten Veranlagungszeitraum).
  • BFH, 27.10.1959 - I 131/58 U

    Aufhebbarkeit und rechtliche Einordnung eines auf 0 DM lautenden Steuerbescheids …

    Auszug aus BFH, 26.03.1969 - I R 38/67
    Ob eine vom FA schriftlich abgesetzte Verfügung, die auch dem Steuerpflichtigen schriftlich zugegangen ist, einen Freistellungsbescheid darstellt, ist im Zweifel in Ansehung ihres Inhalts zu entscheiden (siehe BFH-Urteile II 113/53 U vom 10. Juni 1953, BFH 57, 558, BStBl III 1953, 214, für Bescheide, die auf eine Steuer von 0 DM lauten; I 131/58 U vom 27. Oktober 1959, BFH 73, 49, BStBl III 1961, 286, für vorläufige Bescheide, die auf eine Steuer von 0 DM lauten; VI 311/60 vom 7. Juli 1961, Steuerrechtsprechung in Karteiform, Reichsabgabenordnung, § 210, Rechtsspruch 11, für interne "NV"-Vermerke; VI 105/63 U vom 13. Dezember 1963, BFH 78, 434, BStBl III 1964, 167, für "NV"-Verfügungen unter gleichzeitiger Mitteilung über "Freistellung" von der Steuer für einen bestimmten Veranlagungszeitraum).
  • BFH, 12.05.1960 - IV 159/59 U

    Beurteilung der Selbstständigkeit eines Steuerpflichtigen - Beschäftigung eigener …

    Auszug aus BFH, 26.03.1969 - I R 38/67
    Das FA, das über den Einspruch gegen die Gewerbesteuer für das Streitjahr 1960 besonders entschieden hat, berief sich für seine Auffassung auf das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) IV 159/59 U vom 12. Mai 1960 (Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 11 S. 221 - BFH 71, 221 -, BStBl III 1960, 331), nach dem eine Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr auch dann noch gegeben sei, wenn der Unternehmer seine Tätigkeit zwar auf einen gewissen Kundenkreis beschränke, indes kein der Zahl nach lest begrenzter Personenkreis vorliege.
  • BFH, 09.04.2008 - II R 31/06

    Auslegung eines Schreibens des Finanzamts als Freistellungsbescheid - Definition: …

    Dem Schreiben vom 22. Februar 1999 ist vielmehr die Bedeutung eines Freistellungsbescheides i.S. des § 155 Abs. 1 Satz 3 AO (vgl. m.w.N. BFH-Urteile vom 13. November 1979 VIII R 175/77, BFHE 129, 240, BStBl II 1980, 193; vom 26. März 1969 I R 38/67, BFHE 95, 482, BStBl II 1969, 473; Trzaskalik in Hübschmann/Hepp/Spitaler, § 155 AO Rz 26; Pahlke/Koenig/Cöster, Abgabenordnung, § 155 Rz 29 f.) beizumessen.

    a) Ein Freistellungsbescheid ist begrifflich ein Steuerbescheid, der nach dem Willen des FA den Steuerpflichtigen davon unterrichtet, dass eine Steuer von ihm aufgrund des geprüften Sachverhalts dem Grunde nach überhaupt nicht oder für einen bestimmten Veranlagungs- oder Erhebungszeitraum nicht gefordert werde (BFH-Urteile in BFHE 95, 482, BStBl II 1969, 473;… vom 22. Oktober 1986 I R 254/83, BFH/NV 1988, 10).

  • FG Münster, 16.02.2006 - 8 K 1785/03

    Rechtmäßigkeit einer Grunderwerbsteuerfestsetzung im Zusammenhang mit einer …

    Rn. 25 Freistellungsbescheide sind begrifflich Steuerbescheide, die nach dem Willen des FA den Steuerpflichtigen davon unterrichten, dass eine Steuer von ihm aufgrund des geprüften Sachverhaltes dem Grunde nach überhaupt nicht oder für einen bestimmten Veranlagungs- oder Erhebungszeitraum nicht gefordert werde (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs vom 26. März 1969, I R 38/67, BFHE 95, 482, BStBl. II 1969, 473).
  • BFH, 13.11.1979 - VIII R 175/77

    Freistellungsbescheid - Prüfung der Einkommensteuererklärung - Abrechnungsteil - …

    a) Freistellungsbescheide sind begrifflich Steuerbescheide, die nach dem Willen des FA den Steuerpflichtigen davon unterrichten, daß eine Steuer von ihm aufgrund des geprüften Sachverhaltes dem Grunde nach überhaupt nicht oder für einen bestimmten Veranlagungs- oder Erhebungszeitraum nicht gefordert werde (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 26. März 1969 I R 38/67, BFHE 95, 482, BStBl II 1969, 473).

    Ob eine vom FA schriftlich abgesetzte Verfügung, die auch dem Steuerpflichtigen zugegangen ist, einen Freistellungsbescheid oder eine "NV" -Verfügung darstellt, ist nicht nach der äußeren Form, sondern nach dem materiellen Inhalt der Verfügung im Einzelfall zu entscheiden (vgl. BFH-Urteile vom 27. Oktober 1959 I 131/58 U, BFHE 73, 49, BStBl III 1961, 286, und I R 38/67).

    Die den Steuerbescheiden ähnliche äußere Form der Verfügung beeinflußt deren Rechtscharakter nicht (vgl. BFH-Urteile I 131/58 U; I R 38/67 und vom 13. Dezember 1963 VI 105/63 U, BFHE 78, 434, BStBl III 1964, 167).

  • FG Nürnberg, 16.06.2016 - 4 K 1902/15

    Nichtangabe einer Kunstsammlung mit erheblichen Wert bei Erklärung der Schenkung …

    Ein Freistellungsbescheid im Sinn des § 155 Abs. 1 S. 3 AO ist begrifflich ein Steuerbescheid, der nach dem Willen des Finanzamts den Steuerpflichtigen davon unterrichtet, dass eine Steuer von ihm aufgrund des geprüften Sachverhalts dem Grunde nach überhaupt nicht oder für einen bestimmten Veranlagungs- oder Erhebungszeitraum nicht gefordert werde (BFH-Urteile vom 26.03.1969 I R 38/67, BStBl II 1969, 473;… vom 22.10.1986 I R 254/83, BFH/NV 1988, 10, …und vom 09.04.2008 II R 31/06, BFH/NV 2008, 1435).
  • FG Baden-Württemberg, 12.02.2009 - 3 K 268/00

    Zu den Voraussetzungen der Besteuerung von Bauleistungen nach dem Abzugsverfahren …

    Rn. 203 a) Ein Freistellungsbescheid ist begrifflich ein Steuerbescheid, der nach dem Willen des FA den Steuerpflichtigen davon unterrichtet, dass eine Steuer von ihm aufgrund des geprüften Sachverhalts dem Grunde nach überhaupt nicht oder für einen bestimmten Veranlagungs- oder Erhebungszeitraum nicht gefordert werde (…BFH-Urteile vom 9. April 2008 II R 31/06, BFH/NV 2008, 1435; vom 26. März 1969 I R 38/67, BStBl II 1969, 473;… vom 22. Oktober 1986 I R 254/83, BFH/NV 1988, 10).
  • BFH, 16.10.1991 - I R 65/90

    Beschwerde als statthafter Rechtsbehelf gegen den Widerruf einer …

    Freistellungsbescheide sind begrifflich Steuerbescheide, die nach dem Willen des FA den Steuerpflichtigen verbindlich davon unterrichten, daß eine Steuer von ihm aufgrund des geprüften Sachverhalts dem Grunde nach überhaupt nicht oder für einen bestimmten Veranlagungs- oder Erhebungszeitraum nicht gefordert werde (Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 13. November 1979 VIII R 175/77, BFHE 129, 240, BStBl II 1980, 193, m. w. N.; vgl. auch BFH-Urteil vom 26. März 1969 I R 38/67, BFHE 95, 482, BStBl II 1969, 473;… Tipke/Kruse, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, 14. Aufl., § 155 AO 1977 Tz. 3).
  • BFH, 22.10.1986 - I R 254/83

    Rechtsnatur und verfahrensrechtliche Bedeutung einer Nichtveranlagungsverfügung - …

    Auch der erkennende Senat hat einen Freistellungsbescheid nur dann angenommen, wenn nach dem Willen des FA der Steuerpflichtige davon unterrichtet werden sollte, daß eine Steuer von ihm aufgrund des geprüften Sachverhalts dem Grunde nach überhaupt nicht oder für einen bestimmten Veranlagungs- oder Erhebungszeitraum nicht gefordert werde (Urteil vom 26. März 1969 I R 38/67, BFHE 95, 482, BStBl II 1969, 473;… vgl. auch Urteil vom 23. Januar 1985 I R 284/81, BFH/NV 1985, 14).
  • FG München, 31.10.2006 - 4 V 1612/06

    Gemischte Schenkung von Aktien vor Gang an die Börse §§ 7, 9 ErbStG

    Maßgebend für die Auslegung, ob darin ein sogenannter Freistellungsbescheid liegt, ist der Inhalt des Schreibens (s. BFH-Urteil vom 26.3.1969 I R 38/67, BStBl II 1969, 473 und vom 13.11.1979 VIII R 175/77, BStBl II 1980, 193;… s. a. Tipke/ Kruse, AO, § 155 Rz. 9).
  • BFH, 23.02.1973 - III R 54/72

    Einspruchsverfahren - Berichtigungsbescheid - Neue Tatsachen - Fehleraufdeckung - …

    Wie das FG unter Bezugnahme auf die Rechtsprechung des BFH zutreffend ausgeführt hat, stehen insoweit Freistellungsbescheide den Steuerbescheiden, die auf einen positiven Steuerbetrag lauten, gleich (BFH-Entscheidungen vom 27. April 1961 IV 336/59 U, BFHE 73, 34, BStBl III 1961, 281 und vom 26. März 1969 I R 38/67, BFHE 95, 482, BStBl II 1969, 473).
  • FG Rheinland-Pfalz, 12.06.1996 - 1 K 1919/92
    Der Freistellungsbescheid ( § 155 Abs. 1 Satz 3 AO ) ist ein Verwaltungsakt ( § 118 AO ), durch den verbindlich festgestellt wird, daß ein bestimmter Betroffener keine Steuer schuldet (Tipke/Kruse, AO, 15. Aufl., § 155 Tz. 3 mit Hinweis auf das BFH-Urteil vom 26. März 1969 I R 38/67 , BStBl II 1969, 473).
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