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Rechtsprechung
   BFH, 26.08.2010 - I R 53/09   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2010,2544
BFH, 26.08.2010 - I R 53/09 (https://dejure.org/2010,2544)
BFH, Entscheidung vom 26.08.2010 - I R 53/09 (https://dejure.org/2010,2544)
BFH, Entscheidung vom 26. August 2010 - I R 53/09 (https://dejure.org/2010,2544)
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Volltextveröffentlichungen (12)

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  • lexetius.com

    Gewinnbeteiligung i. S. des Art. 11 Abs. 2 DBA-Österreich 2000 - Auslegung abkommensrechtlicher Begriffe

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    Gewinnbeteiligung i.S. des Art. 11 Abs. 2 DBA-Österreich 2000; Auslegung abkommensrechtlicher Begriffe

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    DBA AUT Art 3 Abs 2, DBA AUT Art 10 Abs 3, DBA AUT Art 11 Abs 2, DBA AUT Art 11 Abs 3
    Gewinnbeteiligung i.S. des Art. 11 Abs. 2 DBA-Österreich 2000 - Auslegung abkommensrechtlicher Begriffe

  • rechtsinformationen.bund.de

    Gewinnbeteiligung i.S. des Art. 11 Abs. 2 DBA-Österreich 2000 - Auslegung abkommensrechtlicher Begriffe

  • rechtsprechung-im-internet.de

    Art 3 Abs 2 DBA AUT 2000, Art 10 Abs 3 DBA AUT 2000, Art 11 Abs 2 DBA AUT 2000, Art 11 Abs 3 DBA AUT 2000
    Gewinnbeteiligung i.S. des Art. 11 Abs. 2 DBA-Österreich 2000 - Auslegung abkommensrechtlicher Begriffe

  • IWW
  • riw-online.de(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    DBA-Österreich Art. 3, 10, 11
    Quellenbesteuerungsrecht - Definition der Gewinnbeteiligung i. S. des Art. 11 Abs. 2 DBA-Österreich 2000

  • Betriebs-Berater

    Gewinnbeteiligung i.S.d. Art. 11 Abs. 2 DBA-Österreich 2000

  • ra.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Einordnung von Einkünften einer Bank als Gewinnbeteiligung i.R.d. österreichischen Doppelbesteuerungsabkommens bei Übernahme von Genusscheinen mit gewinnabhängiger Verzinsung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Gewinnbeteiligung bei österreichischen Genussscheinen

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Einordnung von Einkünften einer Bank als Gewinnbeteiligung i.R.d. österreichischen Doppelbesteuerungsabkommens bei Übernahme von Genusscheinen mit gewinnabhängiger Verzinsung

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Gewinnbeteiligung i. S. d. Art. 11 Abs. 2 DBA-Österreich 2000

  • nwb.de (Kurzmitteilung)

    Gewinnbeteiligung i.S. des Art. 11 Abs. 2 DBA Österreich

  • pwc.de (Kurzinformation)

    Kapitalertragsteuerabzug bei Genussscheinen mit Gewinnbeteiligung

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    Gewinnbeteiligung i. S. des Art. 11 Abs. 2 DBA Österreich

Sonstiges (2)

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    EStG § 50d, DBA Österreich Art 11, DBA Österreich Art 10
    Abzugsteuer; Doppelbesteuerungsabkommen; Genussschein; Österreich; Verzinsung

  • deloitte-tax-news.de (Meldung mit Bezug zur Entscheidung)

    Republik Österreich hat Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland am EuGH eingereicht

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 231, 63
  • BB 2010, 3053
  • DB 2010, 2772
  • BStBl II 2019, 147
 
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Wird zitiert von ... (13)Zitiert selbst (8)

  • BFH, 25.02.2004 - I R 42/02

    Zwischenschaltung einer ausländischen Kapitalgesellschaft

    Auszug aus BFH, 26.08.2010 - I R 53/09
    Zur Methodik der Auslegung abkommensrechtlicher Begriffe hat das FG zu Recht darauf hingewiesen, dass nach der gefestigten Rechtsprechung des erkennenden Senats zunächst nach dem Wortlaut und den Definitionen des Abkommens, sodann nach dem Sinn und dem Vorschriftenzusammenhang innerhalb des Abkommens und schließlich nach den Begriffsbestimmungen des innerstaatlichen Rechts auszulegen ist (vgl. Senatsurteil vom 25. Februar 2004 I R 42/02, BFHE 206, 5, BStBl II 2005, 14, m.w.N.).
  • BFH, 22.04.2009 - I R 53/07

    Kapitalertragsteuer bei beschränkt steuerpflichtiger Kapitalgesellschaft: …

    Auszug aus BFH, 26.08.2010 - I R 53/09
    Ob der Schuldner der Kapitalerträge berechtigterweise Steuern einbehalten und abgeführt hat und ob daher überhaupt Einkünfte vorliegen, die in Deutschland steuerpflichtig oder aus anderen als den in § 50d Abs. 1 Satz 2 EStG 2002 genannten Gründen von der Besteuerung freizustellen sind, ist im Erstattungsverfahren nach § 50d Abs. 1 EStG 2002 nicht zu entscheiden (vgl. Senatsurteil vom 22. April 2009 I R 53/07, BFHE 224, 556; vgl. zum Freistellungsverfahren Senatsurteile vom 19. November 2003 I R 22/02, BFHE 205, 37, BStBl II 2004, 560, und vom 28. Juni 2005 I R 33/04, BFHE 212, 37, BStBl II 2006, 489).
  • BFH, 19.11.2003 - I R 22/02

    Beschränkte Steuerpflicht eines Künstlers nach DBA-USA

    Auszug aus BFH, 26.08.2010 - I R 53/09
    Ob der Schuldner der Kapitalerträge berechtigterweise Steuern einbehalten und abgeführt hat und ob daher überhaupt Einkünfte vorliegen, die in Deutschland steuerpflichtig oder aus anderen als den in § 50d Abs. 1 Satz 2 EStG 2002 genannten Gründen von der Besteuerung freizustellen sind, ist im Erstattungsverfahren nach § 50d Abs. 1 EStG 2002 nicht zu entscheiden (vgl. Senatsurteil vom 22. April 2009 I R 53/07, BFHE 224, 556; vgl. zum Freistellungsverfahren Senatsurteile vom 19. November 2003 I R 22/02, BFHE 205, 37, BStBl II 2004, 560, und vom 28. Juni 2005 I R 33/04, BFHE 212, 37, BStBl II 2006, 489).
  • BFH, 29.05.1996 - I R 167/94

    Betriebsausgabenabzug bei steuerfreien Schachteldividenden

    Auszug aus BFH, 26.08.2010 - I R 53/09
    Ausgangspunkt für die Auslegung nach dem Wortlaut ist der allgemeine Sprachgebrauch (vgl. Senatsurteile vom 29. Mai 1996 I R 15/94, BFHE 180, 410, BStBl II 1997, 57; I R 167/94, BFHE 180, 415, BStBl II 1997, 60 und I R 21/95, BFHE 180, 422, BStBl II 1997, 63; vgl. auch zur Heranziehung der gewöhnlichen Bedeutung des Wortes als Auslegungsmittel Art. 31 Abs. 1 des Wiener Übereinkommens über das Recht der Verträge --BGBl II 1985, 927--, sowie Wassermeyer in Debatin/Wassermeyer, Doppelbesteuerung, MA Art. 3 Rz 78).
  • BFH, 28.06.2005 - I R 33/04

    Regelungsbereich des Freistellungsverfahrens gemäß § 50d Abs. 1 Satz 2 EStG 1997; …

    Auszug aus BFH, 26.08.2010 - I R 53/09
    Ob der Schuldner der Kapitalerträge berechtigterweise Steuern einbehalten und abgeführt hat und ob daher überhaupt Einkünfte vorliegen, die in Deutschland steuerpflichtig oder aus anderen als den in § 50d Abs. 1 Satz 2 EStG 2002 genannten Gründen von der Besteuerung freizustellen sind, ist im Erstattungsverfahren nach § 50d Abs. 1 EStG 2002 nicht zu entscheiden (vgl. Senatsurteil vom 22. April 2009 I R 53/07, BFHE 224, 556; vgl. zum Freistellungsverfahren Senatsurteile vom 19. November 2003 I R 22/02, BFHE 205, 37, BStBl II 2004, 560, und vom 28. Juni 2005 I R 33/04, BFHE 212, 37, BStBl II 2006, 489).
  • BFH, 29.05.1996 - I R 21/95

    Betriebsausgabenabzug bei steuerfreien Schachteldividenden

    Auszug aus BFH, 26.08.2010 - I R 53/09
    Ausgangspunkt für die Auslegung nach dem Wortlaut ist der allgemeine Sprachgebrauch (vgl. Senatsurteile vom 29. Mai 1996 I R 15/94, BFHE 180, 410, BStBl II 1997, 57; I R 167/94, BFHE 180, 415, BStBl II 1997, 60 und I R 21/95, BFHE 180, 422, BStBl II 1997, 63; vgl. auch zur Heranziehung der gewöhnlichen Bedeutung des Wortes als Auslegungsmittel Art. 31 Abs. 1 des Wiener Übereinkommens über das Recht der Verträge --BGBl II 1985, 927--, sowie Wassermeyer in Debatin/Wassermeyer, Doppelbesteuerung, MA Art. 3 Rz 78).
  • BFH, 29.05.1996 - I R 15/94

    Betriebsausgabenabzug bei steuerfreien Schachteldividenden

    Auszug aus BFH, 26.08.2010 - I R 53/09
    Ausgangspunkt für die Auslegung nach dem Wortlaut ist der allgemeine Sprachgebrauch (vgl. Senatsurteile vom 29. Mai 1996 I R 15/94, BFHE 180, 410, BStBl II 1997, 57; I R 167/94, BFHE 180, 415, BStBl II 1997, 60 und I R 21/95, BFHE 180, 422, BStBl II 1997, 63; vgl. auch zur Heranziehung der gewöhnlichen Bedeutung des Wortes als Auslegungsmittel Art. 31 Abs. 1 des Wiener Übereinkommens über das Recht der Verträge --BGBl II 1985, 927--, sowie Wassermeyer in Debatin/Wassermeyer, Doppelbesteuerung, MA Art. 3 Rz 78).
  • FG Köln, 30.04.2009 - 2 K 2375/06

    Erstattungsfähigkeit der aus den Einkünften aus Genussscheinen einer Bank …

    Auszug aus BFH, 26.08.2010 - I R 53/09
    Die dagegen erhobene Klage blieb ohne Erfolg (Finanzgericht --FG-- Köln, Urteil vom 30. April 2009 2 K 2375/06, veröffentlicht in Entscheidungen der Finanzgerichte --EFG-- 2009, 1437).
  • FG Köln, 06.05.2024 - 2 K 2344/21

    Kapitalertragssteuer in Verbindung mit Doppelbesteuerungsabkommen ; …

    Dies sei vorrangig anhand der abkommensrechtlichen Dividenden- und Zinsdefinition zu entscheiden, wobei aber ergänzend, über Art. 3 Abs. 2 DBA-IT, auch auf Begriffsbestimmungen des innerstaatlichen deutschen Rechts zurückgegriffen werden könne (vgl. FG Köln, Urteil vom 11. Dezember 2003, 2 K 1201/00, EFG 2005, 541, BFH, Urteil vom 26. August 2010, I R 53/09, BStBl. II 2019, 147).

    Rn. 49 Abkommensrechtliche Begriffe wie hier die "Forderungen oder Rechte mit Gewinnbeteiligung" seien zunächst nach dem Wortlaut und den Definitionen des konkreten DBA, sodann nach dem Sinn und dem Vorschriftenzusammenhang innerhalb dieses DBA und zuletzt nach den Begriffsbestimmungen des innerstaatlichen Rechts des jeweiligen Anwenderstaats auszulegen (vgl. BFH, Urteil vom 25. Februar 2004, I R 42/02, BStBl. II 2005, 14; vom 26. August 2010, I R 53/09, a.a.O.).

    ln seinem Urteil vom 26. August 2010 (I R 53/09, a.a.O.) zum vorgenannten Art. 11 Abs. 2 DBA Österreich sei der BFH mit einem ausdrücklich weiten Begriffsverständnis vom Vorliegen einer "Gewinnbeteiligung" dann ausgegangen, "wenn die Leistung, die der Forderungsinhaber verlangen kann, unmittelbar oder auch nur mittelbar von der Höhe des Gewinns abhängt".

    Dies ergebe sich bei Anwendung der Grundsätze des BFH in seinem Urteil vom 26. August 2010 (I R 53/09) und des EuGH in seinem Urteil vom 12. September 2017 (RS C-648/15, Deutschland/Österreich).

    Rn. 116 Dieses Ergebnis beruht auf der Auslegung dieser abkommensrechtlichen Bestimmungen, für die nach der Rechtsprechung des BFH zunächst auf den Wortlaut und die Definitionen des konkreten DBA, sodann auf den Sinn und den Vorschriftenzusammenhang innerhalb dieses DBA und zuletzt auf die Begriffsbestimmungen des innerstaatlichen Rechts des jeweiligen Anwenderstaats abzustellen ist (vgl. BFH-Urteil vom 25. Februar 2004, I R 42/02, BStBl. II 2005, 14; BFH-Urteil vom 26. August 2010, I R 53/09, BStBl. II 2019, 147).

    Ausgangspunkt für die Auslegung nach dem Wortlaut ist der allgemeine Sprachgebrauch, wobei dieser im Einklang mit dem Sinn und Vorschriftenzusammenhang des Abkommens stehen muss (vgl. BFH-Urteil vom 26. August 2010, I R 53/09, BStBl. II 2019, 147).

    Auch diese Finanzierungsformen enthalten nicht notwendig eine unbegrenzte und unmittelbare Beteiligung am Gewinn des Unternehmens, sondern können auf einer begrenzten Gewinnbeteiligung beruhen (vgl. BFH-Urteil vom 26. August 2010, I R 53/09, BStBl. II 2019, 147).

    Für die Annahme einer Gewinnbeteiligung reicht daher eine bloße Gewinnabhängigkeit der geschuldeten Vergütung, die sich auch am Bilanzgewinn oder -verlust orientieren kann, aus (vgl. BFH-Urteil vom 26. August 2010, I R 53/09, BStBl. II 2019, 147).

    Rn. 120 Angesichts der Möglichkeit der abkommensautonomen Auslegung unter Berücksichtigung des Wortlauts sowie des Sinn- und Vorschriftenzusammenhangs ist ein Rückgriff auf die Begriffsbestimmungen des innerstaatlichen Rechts des jeweiligen Anwenderstaats, mithin vorliegend von Deutschland, nicht zwingend erforderlich (vgl. BFH-Urteil vom 26. August 2010, I R 53/09, BStBl. II 2019, 147).

  • EuGH, 12.09.2017 - C-648/15

    Österreich/ Deutschland - Art. 273 AEUV - Streitigkeit zwischen Mitgliedstaaten, …

    Die Bundesrepublik Deutschland stützt sich insoweit auf die in ihrem nationalen Recht, insbesondere in einem Urteil des Bundesfinanzhofs (Deutschland) vom 26. August 2010, vertretene Auslegung, nach der die Vergütung der Genussscheine eine Gewinnbeteiligung darstellt.
  • BFH, 18.05.2021 - I R 12/18

    Sog. Typenvergleich zur Qualifizierung von Ausschüttungen einer ausländischen …

    zur Verfügung stehenden Gewinne, Überschüsse und Rücklagen ausreichen (vgl. allgemein auch Senatsurteil vom 26.08.2010 - I R 53/09, BFHE 231, 63, BStBl II 2019, 147 - zu den abkommensrechtlichen Maßstäben einer Gewinnbeteiligung).
  • BFH, 30.09.2020 - I R 76/17

    Besteuerungsbefugnis für Geschäftsführervergütungen und -abfindungen nach dem …

    Rn. 34 Dem entsprechend sind abkommensrechtliche Begriffe nach der Rechtsprechung des Senats (Urteile vom 25.02.2004 - I R 42/02, BFHE 206, 5, BStBl II 2005, 14; vom 26.08.2010 - I R 53/09, BFHE 231, 63, BStBl II 2019, 147) zunächst nach dem Wortlaut und den Definitionen des Abkommens und sodann nach dem Sinn und dem Vorschriftenzusammenhang innerhalb des Abkommens auszulegen.
  • BFH, 13.07.2021 - I R 63/17

    Begriff der "Organisation der Vereinten Arbeit" im DBA-Jugoslawien erfasst auch …

    Dementsprechend sind abkommensrechtliche Begriffe nach der Rechtsprechung des Senats (Urteile vom 25.02.2004 - I R 42/02, BFHE 206, 5, BStBl II 2005, 14; vom 26.08.2010 - I R 53/09, BFHE 231, 63, BStBl II 2019, 147; in BFHE 270, 455, BStBl II 2021, 275) zunächst nach dem Wortlaut und den Definitionen des Abkommens und sodann nach dem Sinn und dem Vorschriftenzusammenhang innerhalb des Abkommens auszulegen.

    Rn. 21 cc) Wird ein Begriff im Abkommen selbst nicht definiert und lässt sich der Bedeutungsinhalt --wie im Streitfall-- auch nicht unmittelbar aus dem allgemeinen und im Einklang mit dem Sinn und Vorschriftenzusammenhang des Abkommens stehenden Sprachgebrauch gewinnen (dazu Senatsurteil in BFHE 231, 63, BStBl II 2019, 147), kommt dem Begriff nach Art. 3 Abs. 2 DBA-Jugoslawien die Bedeutung zu, die ihm nach dem Recht über die Steuern des Anwendestaates (hier: Deutschland) zukommt.

  • FG Düsseldorf, 20.08.2013 - 6 K 4183/11

    Steuerbefreiung gemäß § 8b Abs. 1 Satz 1 KStG für Einnahmen aus Redeemable …

    Der BFH hat eine Vergütung nach einem festen Prozentsatz als gewinnabhängig angesehen, die durch die Notwendigkeit eines ausreichenden Bilanzgewinns ertragsabhängig war, weil die Verzinsung - je nach Höhe des erzielten Bilanzgewinns - zwischen null und der jeweils vereinbarten höchsten Verzinsung liegen konnte (BFH-Urteil vom 26.8.2010 I R 53/09, BFHE 231, 63, HFR 2011, 141).

    Dies war in dem vom BFH entschiedenen Fall jedoch ähnlich, denn auch dort bestand ein "Nachzahlungsrecht" (BFH-Urteil vom 26.8.2010 I R 53/09, BFHE 231, 63, HFR 2011, 141).

  • FG Baden-Württemberg, 26.07.2013 - 5 K 4110/10

    (Nicht-) Anwendbarkeit des Art. 15 Abs. 3 DBA-Österreich 2000 auf konzerninterne …

    Rn. 30 Damit finden die klassischen Auslegungsmethoden des deutschen Rechts auch Anwendung, wenn es um die Auslegung von völkerrechtlichen Verträgen geht, wobei hier insbesondere die Auslegungshoheit der beteiligten Staaten zu beachten ist, falls diese sich explizit zu einem Thema bzw. einem Begriff geäußert haben (siehe auch st. Rechtsprechung des BFH, vgl. Urteil vom 26. August 2010 I R 53/09, BFH/NV 2011, 135, mit weiteren Nachweisen).

    Ausgangspunkt hierfür ist der allgemeine Sprachgebrauch, der im Einklang mit dem Sinn und Vorschriftenzusammenhang des Abkommens stehen muss (vgl. Urteil des BFH vom 26. August 2010 I R 53/09, a.a.O.; vgl. auch Art. 31 Abs. 1 des Wiener Übereinkommens über das Recht der Verträge;… Lang/Stefaner in Wassermeyer, Doppelbesteuerung, Kommentar, 2008, Band IV Österreich, Rz. 5 vor Art. 1).

    Die Grundsätze der Bestimmung des wirtschaftlichen Arbeitgebers im Rahmen von Doppelbesteuerungsabkommen sind höchstrichterlich geklärt (vgl. Urteil des BFH vom 26. August 2010 I R 53/09, BFH/NV 2011, 135).

  • Generalanwalt beim EuGH, 27.04.2017 - C-648/15

    Österreich/ Deutschland - Art. 273 AEUV - Streitigkeit zwischen Mitgliedstaaten, …

    Der von der Bundesrepublik Deutschland in ihren Schriftsätzen stark hervorgehobene Umstand, dass der Bundesfinanzhof (Deutschland) in einem Urteil vom 26. August 2010 zum gegenteiligen Ergebnis gelangt sei(34), vermag daran nichts zu ändern.

    34 GZ I R 53/09.

  • FG Köln, 26.03.2026 - 6 K 2820/20
    Der BFH bestätigte diese Entscheidung mit Urteil vom 26.08.2010 (I R 53/09, BFHE 231, 63, BStBl II 2019, 147).

    Denn der EuGH hat in seinem Urteil vom 12.09.2017 (C-648/15, Österreich / Deutschland, ECLI:EU:C:2017:664) - abweichend von der Auffassung des 2. Senats des FG Köln (Urteil vom 30.04.2009, 2 K 2375/06) sowie des BFH (Urteil vom 26.08.2010, I R 53/09, BFHE 231, 63, BStBl II 2019, 147) - entschieden dass Einnahmen aus derartigen Genussscheinen, über die auch die Klägerin verfügte, nicht unter Art. 11 Abs. 2 DBA Österreich fielen.

  • FG Nürnberg, 14.12.2010 - 1 K 1955/08

    Zinsen auf das Eigenkapital als Gewinnanteil i. S. des § 26 KStG - Keine Bindung …

    Rn. 37 Zur Auslegung abkommensrechtlicher Begriffe sind zunächst der Wortlaut und die Definitionen des Abkommens, sodann der Sinn und der Vorschriftenzusammenhang innerhalb des Abkommens und schließlich die Begriffsbestimmungen des innerstaatlichen Rechts heranzuziehen (BFH-Urteil vom 26.08.2010 I R 53/09, DB 2010, 2772).
  • FG Düsseldorf, 05.09.2017 - 3 K 2745/16

    Kapitalgesellschaften neuer Prägung können als jugoslawische "Organisation der …

  • FG Köln, 17.03.2011 - 2 K 2278/08

    Keine Erstattung von Steuerabzugsbeträgen für Vergütungen für die Überlassung von …

  • FG Köln, 13.06.2017 - 2 K 1865/15

    DBA-Schweiz: Freistellung vom Steuerabzug nach § 50d Abs. 2 S. 1 EStG für eine …

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