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Rechtsprechung
   BFH, 18.11.1970 - I R 93/69   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1970,644
BFH, 18.11.1970 - I R 93/69 (https://dejure.org/1970,644)
BFH, Entscheidung vom 18.11.1970 - I R 93/69 (https://dejure.org/1970,644)
BFH, Entscheidung vom 18. November 1970 - I R 93/69 (https://dejure.org/1970,644)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • BFHE 100, 538
  • DB 1971, 605
  • BStBl II 1971, 147
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (6)

  • BFH, 14.11.1968 - I R 16/66

    Erteilung einer neuen Steuernummer für einen Gewerbebetrieb

    Auszug aus BFH, 18.11.1970 - I R 93/69
    Die Abzugsfähigkeit von Verlusten gemäß § 10a GewStG setze nach ständiger Rechtsprechung die Identität nicht nur des Unternehmers, sondern auch die des Unternehmens voraus (Urteil des BFH I R 16/66 vom 14. November 1968, -- BFH 94, 342 --, BStBl II 1969, 169).

    Der erkennende Senat hat in seinem Urteil I R 16/66 (…a. a. O.) noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen, daß für die Abzugsfähigkeit von Verlusten nach § 10a GewStG neben der Unternehmeridentität auch die Unternehmensidentität erforderlich ist und daß dies selbst für denjenigen Unternehmer gilt, der mehrere Unternehmen in seiner Hand vereinigt.

  • BVerfG, 15.07.1969 - 1 BvR 457/66

    Bilanzbündeltheorie

    Auszug aus BFH, 18.11.1970 - I R 93/69
    Die -- auch vom BVerfG (vgl. Beschluß 1 BvR 457/66 vom 15. Juli 1969, BStBl II 1969, 718) verfassungsrechtlich nicht beanstandete -- Bilanzbündeltheorie dient lediglich der denkgesetzlichen Verdeutlichung der Vorschrift des § 15 Nr. 2 EStG, nach der jeder Gesellschafter einer Personengesellschaft "als Unternehmer (Mitunternehmer) anzusehen ist".
  • BFH, 19.12.1957 - IV 666/55 U

    Anrechnung von Gewerbeverlusten bei Unternehmenswechsel

    Auszug aus BFH, 18.11.1970 - I R 93/69
    Sie sei als gegeben anerkannt worden im Falle der Umwandlung eines Einzelunternehmens durch Aufnahme eines Gesellschafters in eine OHG für den aufnehmenden Gesellschafter (BFH-Urteil I 159/58 U vom 25. November 1958, BFH 68, 294, BStBl III 1959, 115) und im Falle des Ausscheidens eines Gesellschafters aus einer OHG bei Weiterführung ihres Betriebes als Einzelunternehmen für den verbleibenden Gesellschafter (BFH-Urteil IV 666/55 U vom 19. Dezember 1957, BFH 66, 548, BStBl III 1958, 210).
  • BFH, 28.05.1968 - IV 340/64

    Rückumwandlung einer aus einer Betriebsaufspaltung hervorgegangenen Betriebs-GmbH …

    Auszug aus BFH, 18.11.1970 - I R 93/69
    Der gleichen Auffassung folge auch das BFH-Urteil IV 340/64 vom 28. Mai 1968 (BFH 93, 91, BStBl II 1968, 688), nach dem bei Rückumwandlung einer Betriebs-GmbH auf die Besitz-Personengesellschaft ein bei der Personengesellschaft entstandener Gewerbeverlust abzugsfähig bleibe.
  • BFH, 26.01.1968 - VI R 129/66

    Gewerbeertrag - GmbH - Gehälter der Geschäftsführer - GmbH & Co. KG - Zurechnung …

    Auszug aus BFH, 18.11.1970 - I R 93/69
    Die Bilanzbündeltheorie, die im Rahmen der Ermittlung des Gewerbeertrags über die Vorschriften der §§ 7 GewStG und 15 Nr. 2 EStG Anwendung finde (BFH-Urteil VI R 129/66 vom 26. Januar 1968, BFH 91, 420, BStBl II 1968, 369), führe zu keiner abweichenden Beurteilung.
  • BFH, 25.11.1958 - I 159/58 U

    Höhe des Abzug des Gewerbeverlusts bei Personengleichheit zwischen Einzelfirma …

    Auszug aus BFH, 18.11.1970 - I R 93/69
    Sie sei als gegeben anerkannt worden im Falle der Umwandlung eines Einzelunternehmens durch Aufnahme eines Gesellschafters in eine OHG für den aufnehmenden Gesellschafter (BFH-Urteil I 159/58 U vom 25. November 1958, BFH 68, 294, BStBl III 1959, 115) und im Falle des Ausscheidens eines Gesellschafters aus einer OHG bei Weiterführung ihres Betriebes als Einzelunternehmen für den verbleibenden Gesellschafter (BFH-Urteil IV 666/55 U vom 19. Dezember 1957, BFH 66, 548, BStBl III 1958, 210).
  • BFH, 12.01.1978 - IV R 26/73

    Berücksichtigung des Gewerbeverlustes bei Einbringung eines Einzelunternehmens in …

    Nach der ständigen Rechtsprechung des BFH ist das Recht zum Abzug eines Gewerbeverlustes sowohl von der Unternehmensidentität als auch von der Unternehmeridentität abhängig (s. z. B. Urteile vom 19. Dezember 1957 IV 666/55 U, BFHE 66, 548, BStBl III 1958, 210; vom 23. Juli 1958 I 139/57 U, BFHE 67, 400, BStBl III 1958, 426; vom 25. November 1958 I 159/58 U, BFHE 68, 294, BStBl III 1959, 115; vom 1. Dezember 1960 IV 353/60 U, BFHE 72, 173, BStBl III 1961, 65; vom 14. Januar 1965 IV 173/64 S, BFHE 81, 318, BStBl III 1965, 115; vom 14. November 1968 I R 16/66, BFHE 94, 342, BStBl II 1969, 169; vom 18. November 1970 I R 93/69, BFHE 100, 538, BStBl II 1971, 147).

    Auch die vom FA aufgeworfene Frage, ob etwa beim Einbringen eines Einzelunternehmens in eine Personengesellschaft die Unternehmensgleichheit schon deshalb verneint werden müsse, weil der BFH sie für den umgekehrten Vorgang (Liquidation einer Personengesellschaft und Übernahme des Betriebsvermögens durch die verschiedenen Gesellschafter der Personengesellschaft als Einzelunternehmer) verneint habe (Urteil I R 93/69), ist nicht i. S. der Revision des FA zu beantworten.

  • BFH, 18.05.1972 - I R 153/70

    Kein Unternehmerwechsel bei Fortführung eines bisher zum Gesamtgut einer …

    Eine Zergliederung in Einzelbetriebe kann auch nicht mit der Bilanzbündeltheorie begründet werden (BFH-Urteil I R 93/69 vom 18. November 1970, BFH 100, 538, BStBl II 1971, 147).

    Das BFH-Urteil I R 93/69 vom 18. November 1970 (BFH 100, 538, BStBl II 1971, 147), nach welchem die Gesellschafter einer OHG, die den Betrieb der Gesellschaft auf von ihnen gegründete Einzelunternehmen übertragen haben, die Verluste der OHG nicht abziehen können, steht der hier vertretenen Auffassung nicht entgegen.

  • BFH, 05.09.1990 - X R 20/89

    Voraussetzungen für den Verlustvortrag nach § 10a GewStG, wenn ein …

    Die Verluste einer OHG sind daher nicht bei den aus der Liquidation der Gesellschaft im Wege der Realteilung hervorgegangenen Einzelunternehmen abziehbar (vgl. BFH-Urteil vom 18. November 1970 I R 93/69, BFHE 100, 538, BStBl II 1971, 147).
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