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Rechtsprechung
   BVerwG, 14.06.1960 - II C 36.60   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1960,1330
BVerwG, 14.06.1960 - II C 36.60 (https://dejure.org/1960,1330)
BVerwG, Entscheidung vom 14.06.1960 - II C 36.60 (https://dejure.org/1960,1330)
BVerwG, Entscheidung vom 14. Juni 1960 - II C 36.60 (https://dejure.org/1960,1330)
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Volltextveröffentlichung

  • Wolters Kluwer

    Versorgungsanspruch eines Revieroberwachtmeisters - Feststellungen zur Prozessfähigkeit - Zustand krankhafter Störung der Geistestätigkeit

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (5)

  • BVerwG, 29.12.1958 - I B 115.58

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 14.06.1960 - II C 36.60
    Die Revision ist trotz der von den Berufungsgericht für den verliegenden Rechtsstreit festgestellten Prozeßunfähigkeit des Klägers zulässig (BVerwG, Beschluß von16. Dezember 1957 - BVerwG IV B 50.56 -;Urteil vom 29. Mai 1958 - BVerwG III B 232.57/C 173.58 -;Beschluß vom 29. Dezember 1958 - BVerwG I B 115.58 -).

    Nach dieser Rechtsprechung gelten die in der Zivilprozeßordnung enthaltenen Rechtsgrundsätze über die Prozeßfähigkeit auch für die an einer Verwaltungsstreitsache als Prozeßpartei beteiligte natürliche Person; somit ist eine von einem Prozeßunfähigen erhobene Klage auch im Verwaltungsstreitverfahren unzulässig (BVerwG, Beschluß vom 13. Januar 1956 - BVerwG I B 34.54 -;Beschluß vom 27. Februar 1956 - BVerwG V B 233.54 -;Beschluß vom 29. Dezember 1958 - BVerwG I B 115.58 -;Urteil vom 29. Mai 1958 - BVerwG III B 232.57/C 173.58 -), und nicht nur eine alle Lebensbereiche umfassende Geisteskrankheit schließt die Prozeßfähigkeit einer Person aus, sondern auch eine auf ein bestimmtes Gebiet, auf einen sog. Komplex, beschränkte Geisteskrankheit nacht insoweit prozeßunfähig, als das von dieser Krankheit erfaßte Gebiet in Frage steht (BVerwG, Beschluß vom 28. November 1957 - BVerwG VII B 41.57 -;Beschluß vom 29. Dezember 1958 - BVerwG I B 115.58 - mit Hinweis auf RG in JW 1912 S. 872 Nr. 33 und JW 1922 S. 1007 Nr. 5; vgl. auchBeschluß vom 22. März 1957 - BVerwG V C 304.56 -).

    Schließlich ergibt sich aus der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, daß ein Verwaltungsgericht die Sachanträge einer Partei als gegenstandslos ansehen darf, deren Prozeßfähigkeit es verneint (BVerwG, Beschluß vom 29. Dezember 1958 - BVerwG I B 115.58 -).

  • BVerwG, 29.05.1958 - III B 232.57

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 14.06.1960 - II C 36.60
    Die Revision ist trotz der von den Berufungsgericht für den verliegenden Rechtsstreit festgestellten Prozeßunfähigkeit des Klägers zulässig (BVerwG, Beschluß von16. Dezember 1957 - BVerwG IV B 50.56 -;Urteil vom 29. Mai 1958 - BVerwG III B 232.57/C 173.58 -;Beschluß vom 29. Dezember 1958 - BVerwG I B 115.58 -).

    Nach dieser Rechtsprechung gelten die in der Zivilprozeßordnung enthaltenen Rechtsgrundsätze über die Prozeßfähigkeit auch für die an einer Verwaltungsstreitsache als Prozeßpartei beteiligte natürliche Person; somit ist eine von einem Prozeßunfähigen erhobene Klage auch im Verwaltungsstreitverfahren unzulässig (BVerwG, Beschluß vom 13. Januar 1956 - BVerwG I B 34.54 -;Beschluß vom 27. Februar 1956 - BVerwG V B 233.54 -;Beschluß vom 29. Dezember 1958 - BVerwG I B 115.58 -;Urteil vom 29. Mai 1958 - BVerwG III B 232.57/C 173.58 -), und nicht nur eine alle Lebensbereiche umfassende Geisteskrankheit schließt die Prozeßfähigkeit einer Person aus, sondern auch eine auf ein bestimmtes Gebiet, auf einen sog. Komplex, beschränkte Geisteskrankheit nacht insoweit prozeßunfähig, als das von dieser Krankheit erfaßte Gebiet in Frage steht (BVerwG, Beschluß vom 28. November 1957 - BVerwG VII B 41.57 -;Beschluß vom 29. Dezember 1958 - BVerwG I B 115.58 - mit Hinweis auf RG in JW 1912 S. 872 Nr. 33 und JW 1922 S. 1007 Nr. 5; vgl. auchBeschluß vom 22. März 1957 - BVerwG V C 304.56 -).

  • BVerwG, 16.12.1957 - IV B 50.56

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 14.06.1960 - II C 36.60
    Die Revision ist trotz der von den Berufungsgericht für den verliegenden Rechtsstreit festgestellten Prozeßunfähigkeit des Klägers zulässig (BVerwG, Beschluß von16. Dezember 1957 - BVerwG IV B 50.56 -;Urteil vom 29. Mai 1958 - BVerwG III B 232.57/C 173.58 -;Beschluß vom 29. Dezember 1958 - BVerwG I B 115.58 -).
  • BVerwG, 28.11.1957 - VII B 41.57

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 14.06.1960 - II C 36.60
    Nach dieser Rechtsprechung gelten die in der Zivilprozeßordnung enthaltenen Rechtsgrundsätze über die Prozeßfähigkeit auch für die an einer Verwaltungsstreitsache als Prozeßpartei beteiligte natürliche Person; somit ist eine von einem Prozeßunfähigen erhobene Klage auch im Verwaltungsstreitverfahren unzulässig (BVerwG, Beschluß vom 13. Januar 1956 - BVerwG I B 34.54 -;Beschluß vom 27. Februar 1956 - BVerwG V B 233.54 -;Beschluß vom 29. Dezember 1958 - BVerwG I B 115.58 -;Urteil vom 29. Mai 1958 - BVerwG III B 232.57/C 173.58 -), und nicht nur eine alle Lebensbereiche umfassende Geisteskrankheit schließt die Prozeßfähigkeit einer Person aus, sondern auch eine auf ein bestimmtes Gebiet, auf einen sog. Komplex, beschränkte Geisteskrankheit nacht insoweit prozeßunfähig, als das von dieser Krankheit erfaßte Gebiet in Frage steht (BVerwG, Beschluß vom 28. November 1957 - BVerwG VII B 41.57 -;Beschluß vom 29. Dezember 1958 - BVerwG I B 115.58 - mit Hinweis auf RG in JW 1912 S. 872 Nr. 33 und JW 1922 S. 1007 Nr. 5; vgl. auchBeschluß vom 22. März 1957 - BVerwG V C 304.56 -).
  • BVerwG, 13.01.1956 - I B 34.54

    Anforderungen an die Prozessfähigkeit des Antragstellers i.R.d. Bewilligung des …

    Auszug aus BVerwG, 14.06.1960 - II C 36.60
    Nach dieser Rechtsprechung gelten die in der Zivilprozeßordnung enthaltenen Rechtsgrundsätze über die Prozeßfähigkeit auch für die an einer Verwaltungsstreitsache als Prozeßpartei beteiligte natürliche Person; somit ist eine von einem Prozeßunfähigen erhobene Klage auch im Verwaltungsstreitverfahren unzulässig (BVerwG, Beschluß vom 13. Januar 1956 - BVerwG I B 34.54 -;Beschluß vom 27. Februar 1956 - BVerwG V B 233.54 -;Beschluß vom 29. Dezember 1958 - BVerwG I B 115.58 -;Urteil vom 29. Mai 1958 - BVerwG III B 232.57/C 173.58 -), und nicht nur eine alle Lebensbereiche umfassende Geisteskrankheit schließt die Prozeßfähigkeit einer Person aus, sondern auch eine auf ein bestimmtes Gebiet, auf einen sog. Komplex, beschränkte Geisteskrankheit nacht insoweit prozeßunfähig, als das von dieser Krankheit erfaßte Gebiet in Frage steht (BVerwG, Beschluß vom 28. November 1957 - BVerwG VII B 41.57 -;Beschluß vom 29. Dezember 1958 - BVerwG I B 115.58 - mit Hinweis auf RG in JW 1912 S. 872 Nr. 33 und JW 1922 S. 1007 Nr. 5; vgl. auchBeschluß vom 22. März 1957 - BVerwG V C 304.56 -).
  • BVerwG, 13.03.1962 - II C 46.60

    Rechtsmittel

    Für den Streit über die Prozeßfähigkeit bleibt eine in der Vorinstanz als prozeßunfähig erklärte Partei so lange prozeßfähig, bis die Entscheidung über die Prozeßunfähigkeit rechtskräftig geworden ist (ebenso Bundesverwaltungsgericht, Beschluß vom 16. Dezember 1957 - BVerwG IV B 50.56 -, Urteil vom 29. Mai 1958 - BVerwG III B 232.57 -, Beschluß vom 29. Dezember 1958 - BVerwG I B 115.58 - undUrteil vom 14. Juni 1960 - BVerwG II C 36.60 -).

    Nach dieser Rechtsprechung gelten die in der Zivilprozeßordnung niedergelegten Rechtsgrundsätze über die Prozeßfähigkeit auch für die an einer Verwaltungsstreitsache als Prozeßpartei beteiligte natürliche Person; somit ist eine von einem Prozeßunfähigen erhobene Klage auch im Verwaltungsstreitverfahren unzulässig (ebenso Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 14. Juni 1960 - BVerwG II C 36.60 - und die dort angeführten Entscheidungen).

    Nicht nur eine alle Lebensbereiche umfassende Geisteskrankheit schließt die Prozeßfähigkeit einer Person aus, sondern auch eine auf ein bestimmtes Gebiet, auf einen sogenannten Komplex, beschränkte Geisteskrankheit macht insoweit prozeßunfähig, als das von dieser Krankheit erfaßte Gebiet in den Rechtsstreit einbezogen ist (ebenso Bundesverwaltungsgericht, Beschluß vom 28. November 1957 - BVerwG VII B 41.57 -, Beschluß vom 29. Dezember 1958 - BVerwG I B 115.58 - mit Hinweis auf RG in JW 1912 S. 872 Nr. 33 und JW 1922 S. 1007 Nr. 5; vgl. auchBeschluß vom 22. März 1957 - BVerwG V C 304.56 -;Urteil vom 14. Juni 1960 - BVerwG II C 36.60 -).

    Schließlich ergibt sich aus der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, daß ein Verwaltungsgericht die Sachanträge einer Partei als gegenstandslos ansehen darf, deren Prozeßfähigkeit es verneint (Bundesverwaltungsgericht, Beschluß vom 29. Dezember 1958 - BVerwG I B 115.58 -;Urteil vom 14. Juni 1960 - BVerwG II C 36.60 -).

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