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| BDH, 11.10.1960 - II D 105/59 |
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- Wolters Kluwer
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- BDH, 11.11.1955 - I D 19/54
Auszug aus BDH, 11.10.1960 - II D 105/59
Was zunächst die Fragebogenfälschungen angeht, so kann es nach der Rechtsprechung des Bundesdisziplinarhofes milder beurteilt werden, wenn ein amtlos gewordener Beamter, der sich in einer Notlage befindet, in der Nachkriegszeit unrichtige Angaben insbesondere über seine politischen Verhältnisse gemacht hat, um auf diese Weise die seiner Wiederverwendung etwa entgegenstehenden Bedenken zu beseitigen (Urteile vom 30. Juli 1953 - I D 48/53 = BDH 1, 37 -, vom 11. November 1955 - I D 19/54 - und vom 6. Juni 1956 -II D 51/55 -). - BDH, 30.07.1953 - I D 48/53
Auszug aus BDH, 11.10.1960 - II D 105/59
Was zunächst die Fragebogenfälschungen angeht, so kann es nach der Rechtsprechung des Bundesdisziplinarhofes milder beurteilt werden, wenn ein amtlos gewordener Beamter, der sich in einer Notlage befindet, in der Nachkriegszeit unrichtige Angaben insbesondere über seine politischen Verhältnisse gemacht hat, um auf diese Weise die seiner Wiederverwendung etwa entgegenstehenden Bedenken zu beseitigen (Urteile vom 30. Juli 1953 - I D 48/53 = BDH 1, 37 -, vom 11. November 1955 - I D 19/54 - und vom 6. Juni 1956 -II D 51/55 -). - BDH, 21.02.1958 - I DV 7/57
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Auszug aus BDH, 11.10.1960 - II D 105/59
Abgesehen davon, daß er bei der Unterzeichnung des Schreibens der Luise S. keine eigenen, sondern fremde Interessen wahrgenommen hat, gibt es nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesdisziplinarhofes gegenüber einer Dienstpflichtverletzung eines Beamten keine Berufung auf § 193 StGB (Urteile vom 20. Dezember 1955 - III D 147/54 - und vom 4. Juni 1957 - I D 30/55 = BDH 3, 125 und Beschlüsse vom 13. Dezember 1957 - II DV 6/57 - und vom 21. Februar 1958 - I DV 7/57 - ).
- BDH, 04.06.1957 - I D 30/55
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Auszug aus BDH, 11.10.1960 - II D 105/59
Abgesehen davon, daß er bei der Unterzeichnung des Schreibens der Luise S. keine eigenen, sondern fremde Interessen wahrgenommen hat, gibt es nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesdisziplinarhofes gegenüber einer Dienstpflichtverletzung eines Beamten keine Berufung auf § 193 StGB (Urteile vom 20. Dezember 1955 - III D 147/54 - und vom 4. Juni 1957 - I D 30/55 = BDH 3, 125 und Beschlüsse vom 13. Dezember 1957 - II DV 6/57 - und vom 21. Februar 1958 - I DV 7/57 - ). - BDH, 20.12.1955 - III D 147/54
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Auszug aus BDH, 11.10.1960 - II D 105/59
Abgesehen davon, daß er bei der Unterzeichnung des Schreibens der Luise S. keine eigenen, sondern fremde Interessen wahrgenommen hat, gibt es nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesdisziplinarhofes gegenüber einer Dienstpflichtverletzung eines Beamten keine Berufung auf § 193 StGB (Urteile vom 20. Dezember 1955 - III D 147/54 - und vom 4. Juni 1957 - I D 30/55 = BDH 3, 125 und Beschlüsse vom 13. Dezember 1957 - II DV 6/57 - und vom 21. Februar 1958 - I DV 7/57 - ). - BDH, 12.04.1960 - II D 38/59
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Auszug aus BDH, 11.10.1960 - II D 105/59
Eine mildere Beurteilung ist jedoch nicht möglich, wenn ein Beamter zur Wiederverwendung unrichtige Angaben über seine Laufbahn gemacht hat, um hierdurch eine berufliche Besserstellung zu erreichen (Urteile vom 22. Februar 1956 - III D 113/54 -, vom 6. März 1956 - I D 54/54 - und vom 12. April 1960 - II D 38/59 -).
- BDH, 01.06.1965 - I D 3/65
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Der Bundesdisziplinarhof hat zwar Fälle milder beurteilt, in denen ein Beamter in der Nachkriegszeit aus einer echten Notlage heraus sich darauf beschränkt hatte, Dinge zu verschweigen, die ihm im Augenblick schädlich werden konnten, um überhaupt in Lohn und Brot zu kommen; dagegen hat der Bundesdisziplinarhof in aller Regel auf die Höchststrafe erkannt, wenn ein Beamter unwahre Angaben über seine Laufbahn gemacht hatte, um auf diese Weise zu Unrecht eine Besserstellung gegenüber anderen Kollegen oder eine höhere Eingruppierung zu erreichen (Urteile des Senats v. 6. Dezember 1955 - I D 51/54 -, vom 7. Oktober 1959 - I D 36/58 -, Urteile des Zweiten Senats vom 17. Mai 1957 - II D 94/55 -, ferner II D 105/59 vom 11. Oktober 1960 und vom 12. April 1960 - II D 38/59 -, Urteil des Dritten Senats vom 22. Februar 1956 - III D 113/54 -).
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