Rechtsprechung
| BDH, 22.06.1956 - II D 111/55 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (4)
- BDH, 05.10.1955 - I D 4/54
Auszug aus BDH, 22.06.1956 - II D 111/55
Wenn die Bundesdisziplinarkammer damit die Meinung vertreten wollte, daß es einer abschließenden Stellungnahme zu den zusätzlichen Vorwürfen gegen den Beschuldigten nicht bedurft hätte, weil die übrigen Anschuldigungspunkte für die Verhängung der Höchststrafe ausreichten, so könnte dem nicht zugestimmt werden, denn die Bundesdisziplinarkammer hat stets zu allen Vorwürfen erschöpfend Stellung zu nehmen (Urteile vom 30. Juli 1953 - I D 5/53 - vom 5. Oktober 1955 - I D 4/54 -).Der Bundesdisziplinarhof hat sich wiederholt mit der Frage der Sühne für unrichtige Angaben von Beamten gegenüber den Einstellungsbehörden in der Nachkriegszeit befaßt und dabei in ständiger Rechtsprechung die Meinung vertreten, daß bei Unrichtigkeiten nicht zu schwerwiegender Art, für die Milderungsgründe in der besonderen Lage des Täters gegeben seien, von der Höchststrafe abgesehen werden könne (Urteile vom 26. November 1953 - II D 47/53 - 25. Juni 1954 - II D 17/54 - 9. August 1955 - II D 162/54 - 5. Oktober 1955 - I D 4/54 - und 11. November 1955 - I D 19/54 -).
- BDH, 11.11.1955 - I D 19/54
Auszug aus BDH, 22.06.1956 - II D 111/55
Der Bundesdisziplinarhof hat sich wiederholt mit der Frage der Sühne für unrichtige Angaben von Beamten gegenüber den Einstellungsbehörden in der Nachkriegszeit befaßt und dabei in ständiger Rechtsprechung die Meinung vertreten, daß bei Unrichtigkeiten nicht zu schwerwiegender Art, für die Milderungsgründe in der besonderen Lage des Täters gegeben seien, von der Höchststrafe abgesehen werden könne (Urteile vom 26. November 1953 - II D 47/53 - 25. Juni 1954 - II D 17/54 - 9. August 1955 - II D 162/54 - 5. Oktober 1955 - I D 4/54 - und 11. November 1955 - I D 19/54 -). - BDH, 30.07.1953 - I D 5/53
Auszug aus BDH, 22.06.1956 - II D 111/55
Wenn die Bundesdisziplinarkammer damit die Meinung vertreten wollte, daß es einer abschließenden Stellungnahme zu den zusätzlichen Vorwürfen gegen den Beschuldigten nicht bedurft hätte, weil die übrigen Anschuldigungspunkte für die Verhängung der Höchststrafe ausreichten, so könnte dem nicht zugestimmt werden, denn die Bundesdisziplinarkammer hat stets zu allen Vorwürfen erschöpfend Stellung zu nehmen (Urteile vom 30. Juli 1953 - I D 5/53 - vom 5. Oktober 1955 - I D 4/54 -). - BDH, 20.11.1953 - I D 76/53
Auszug aus BDH, 22.06.1956 - II D 111/55
Es war vielmehr erforderlich, in der Anschuldigungsschrift einen substantiierten Sachverhalt zu bringen (Behnke, BDO § 53 Anm. 11 S. 414, Urteil vom 20. November 1953 - I D 76/53 = Entscheidungen des Bundesdisziplinarhofs Bd. 1 S. 99).
- BDH, 15.12.1960 - II D 60/60
Rechtsmittel
Es ist ihr darin zuzustimmen, daß nach § 53 BDO die Anschuldigungsschrift einen vollständigen Sachverhalt enthalten muß, aus dem klar erkennbar ist, aus welchem Verhalten dem Beschuldigten Vorwürfe gemacht werden, und daß diesem Erfordernis regelmäßig eine nur allgemein gehaltene Anschuldigungsformel nicht genügt (Urteil vom 20. November 1953 - I D 76/53 = BDH 1, 99, Beschluß vom 22. Juni 1956 - II D 111/55 -, Beschluß vom 24. Mai 1957 - I D 1/56 - und Urteil vom 15. Oktober 1957 - I D 53/55 -). - BDH, 13.11.1957 - II D 30/55
Einleitung eines neuen Dienstverfahrens wegen neuer Vorwürfe nach Erlass eines …
Diese Frage konnte aber dahingestellt bleiben, weil es auf diesen Anschuldigungspunkt mit Rücksicht auf das übrige Mißverhalten des Beschuldigten nicht entscheidend ankommt (Beschluß vom 22. Juni 1956 - II D 111/55 - und Urteil vom 15. Oktober 1957 - I D 53/55 -). - BDH, 21.07.1967 - II DV 8/66
Fahrlässiger Verstoß eines Abfertigungsleiters beim Zollamt gegen die …
Voraussetzung für die Zulässigkeit von solchen ist ebenso wie im Strafrecht, daß die beiden zur Wahl gestellten Handlungsweisen rechtsethisch und psychologisch vergleichbar sind, d.h. in gleichem Maße pflichtwidrig und schuldhaft sind und dieselbe Strafe verdienen (Beschluß vom 22. Juni 1956 - II D 111/55 - und Urteil vom 15. Januar 1959 - II D 7/58 = BDH 5, 115; vgl. auch Urteil vom 8. März 1960 - I D 25/59 - Beschluß vom 30. März 1961 - II DV 7/60 - und Urteil vom 9. Januar 1963 - II D 61/62 = BDH 6, 33;… Schönke-Schröder StGB 12. Aufl. § 2b Randziffern 5-9;… KMR Müller-Sax StPO 6. Aufl. § 260 Anm. 6 A d I und Schwarz StGB 27. Aufl. § 2b Anm. 3 A und B).
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