Rechtsprechung
| BDH, 14.10.1959 - II D 36/59 |
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Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
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Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (1)
- BDH, 27.02.1959 - I D 46/57
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Auszug aus BDH, 14.10.1959 - II D 36/59
Daß es sich hier um eine Fangsendung gehandelt hat, kann die Schwere des Dienstvergehens nicht mindern (Urteile vom 2. Dezember 1953 - I D 38/53 - 29. März 1957 - III D 3/56 - und 27. Februar 1959 - I D 46/57 -).
- BVerwG, 25.11.1974 - I D 46.74
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Nach der ständigen Rechtsprechung der Senate des früheren Bundesdisziplinarhofs und der Disziplinarsenate des Bundesverwaltungsgerichts ist ein Postbeamter, der sich an ihm anvertrauten Sendungen zu eigenem Vorteil vergreift, grundsätzlich nicht weiter für den öffentlichen Dienst tragbar, weil er durch eine solche Tat regelmäßig das Vertrauensverhältnis zu seiner Verwaltung, das die Grundlage des Beamtentums bildet, zerstört und zugleich die Achtung verliert, die sein Beruf erfordert (vgl. Urteil des Bundesdisziplinarhofs vom 14. Oktober 1959 - II D 36.59 - und Urteile des Bundesverwaltungsgerichts vom 10. Januar 1968 - I D 27.67 -, vom 13. Januar 1970 - II D 30.69 = Dok.Ber.B 1970, 3715 -, vom 27. Juni 1973 - I D 30.73 = Dok.Ber.B 1973, 209 - und vom 23. April 1974 - I D 15.74 -). - BVerwG, 23.04.1974 - I D 15.74
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Die Senate des früheren Bundesdisziplinarhofs und die Disziplinarsenate des Bundesverwaltungsgerichts haben daher auch in Fällen der Briefberaubung in aller Regel auf Entfernung aus dem Dienst erkannt (vgl. Urteile des BDH vom 14. Oktober 1959 - II D 36.59 -, des BVerwG vom 10. Januar 1968 - I D 27.67 -, 13. Januar 1970 - II D 30.69 -, 27. Juni 1973 - I D 30.73 -). - BDH, 06.01.1966 - I D 31/65
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Das haben die Senate des Bundesdisziplinarhofes bisher regelmäßig dann angenommen, wenn ein Beamter aus egoistischen Motiven heraus Postsendungen unterdrückt oder erbrochen hat (siehe Urteile vom 6. Oktober 1961 - I D 95/60 -, vom 8. Dezember 1964 - I D 21/64 - und vom 14. Oktober 1959 - II D 36/59 -), während in Fällen, in denen die Unterdrückung auf Bequemlichkeit oder Nachlässigkeit zurückzuführen war, Laufbahnstrafen verhängt worden sind (so die bereits oben zitierten Urteile - I D 2/60 -, I D 90/60 -, I D 81/60 - sowie Urteil vom 8. Februar 1961 - II D 13/60 -). - BDH, 08.12.1964 - I D 21/64
Rechtsmittel
Die Senate des Bundesdisziplinarhofes haben deshalb Verfehlungen dieser Art stets mit harten Disziplinarstrafen geahndet und haben insbesondere Beamte, die aus egoistischen Motiven heraus Postsendungen unterdrückt oder erbrochen haben, in der Regel als untragbar aus dem Dienst entfernt (Urteil des Senats vom 6. Oktober 1961 - I D 95/60 -, Urteil des Zweiten Senats vom 14. Oktober 1959 - II D 36/59 -).
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