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| BDH, 13.12.1963 - II D 41/63 |
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Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Umfang der bindenden Wirkung eines freisprechenden Strafurteils - Verletzung ausländischen Zollrechts als Dienstvergehen - Schuldhaftes "Sichinverdachtbringen" als Voraussetzung für ein Dienstvergehen
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (4)
- BDH, 18.12.1958 - III D 9/58
Rechtsmittel
Auszug aus BDH, 13.12.1963 - II D 41/63
In einem solchen Falle, in dem ein nachweisbarer leichterer, aber aus formalen Gründen nicht verfolgbarer Tatbestand nicht in den materiellrechtlichen Inhalt des Freispruchs miteinbezogen ist, tritt die Sperrwirkung des § 13 Abs. 2 BDO hinsichtlich des festgestellten, aber nicht verfolgbaren Straftatbestandes nicht ein (vgl. Behnke, BDO § 13 Anm. 15 % Urteil vom 18. Dezember 1958 - III D 9/58 - Doge in ZBR 1958, S. 236). - BDH, 22.02.1956 - III D 138/54
Rechtsmittel
Auszug aus BDH, 13.12.1963 - II D 41/63
Mit dem Dienstvergehen einer bewußten Verletzung der Ausfuhrvorschriften konnte sich der Senat mangels Anschuldigung nicht befassen (§ 62 Abs. 1 BDO), zumal die bindende Wirkung des § 13 Abs. 3 Satz 1 BDO nicht über die Anschuldigungsschrift hinausreichen kann (Urteil vom 22. Februar 1956 - III D 138/54 -). - BDH, 21.05.1960 - II D 91/59
Rechtsmittel
Auszug aus BDH, 13.12.1963 - II D 41/63
Der Verdacht als solcher begründet noch kein Dienstvergehen (BDH 1, 99/102), vielmehr ist Voraussetzung für das Dienstvergehen, sich schuldhaft in den Verdacht einer strafbaren Handlung gebracht zu haben, daß das, was der Beamte tatsächlich getan hat, für sich betrachtet pflichtwidrig und geeignet war, bei einem unvoreingenommenen Betrachter den Eindruck zu erwecken, es liege über das letzten Endes Erweisliche hinaus ein so weitreichender Tatbestand vor, daß er sogar krimineller Art sei (vgl. u.a. Urteile vom 21. Mai 1960 - II D 91/59 - und vom 16. Januar 1962 - II D 12/61 -). - BDH, 16.01.1962 - II D 12/61
Rechtsmittel
Auszug aus BDH, 13.12.1963 - II D 41/63
Der Verdacht als solcher begründet noch kein Dienstvergehen (BDH 1, 99/102), vielmehr ist Voraussetzung für das Dienstvergehen, sich schuldhaft in den Verdacht einer strafbaren Handlung gebracht zu haben, daß das, was der Beamte tatsächlich getan hat, für sich betrachtet pflichtwidrig und geeignet war, bei einem unvoreingenommenen Betrachter den Eindruck zu erwecken, es liege über das letzten Endes Erweisliche hinaus ein so weitreichender Tatbestand vor, daß er sogar krimineller Art sei (vgl. u.a. Urteile vom 21. Mai 1960 - II D 91/59 - und vom 16. Januar 1962 - II D 12/61 -).
- BVerwG, 04.04.2001 - 1 D 19.00
Materielles Beamtendisziplinarrecht; Posthauptsekretärin; Abbuchung von 32.000 DM …
Der Bundesdisziplinarhof und ihm folgend der Senat haben in mehreren Entscheidungen (Urteil vom 20. November 1953 - I D 76/53 - BDHE 1, 99 ; Urteil vom 2. Juli 1954 - II D 86/53 - BDHE 2, 160 ; Urteil vom 23. August 1956 - II D 68/55 - BDHE 3, 155 ; Urteil vom 13. Dezember 1963 - II D 41/63 - BDHE 7, 49 ; Urteil vom 6. November 1968 - BVerwG I D 19.67 und I D 24.68 - BVerwGE 33, 202 ; Urteil vom 25. März 1980 - BVerwG 1 D 14.79 - BVerwGE 63, 353 ) Handlungen oder Unterlassungen als Dienstvergehen gewertet, die für sich betrachtet pflichtwidrig und geeignet waren, bei einem unvoreingenommenen Betrachter den Eindruck zu erwecken, es liege über das letztlich Erweisliche hinaus eine erheblich schwerere Pflichtverletzung vor.
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