Rechtsprechung
| BVerwG, 10.02.1966 - II ER 201.66 |
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Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
Verfahrensgang
- VGH Baden-Württemberg, 06.10.1965 - V (III) 35/63
- BVerwG, 10.02.1966 - II ER 201.66
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (5)
- BVerwG, 26.01.1961 - VIII B 194.60
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 10.02.1966 - II ER 201.66
Unter diesen Umständen kann eine arme Partei Wiedereinsetzung wegen Versäumung der Rechtsmittelfrist nicht beanspruchen; dies ist in der höchstrichterlichen Rechtsprechung schon wiederholt entschieden worden (vgl. u.a. Bundesverwaltungsgericht, Beschlüsse vom 26. Januar 1961 - BVerwG VIII B 194.60 - [Buchholz BVerwG 310, § 60 VwGO Nr. 5] undvom 24. September 1963 - BVerwG III C 111.63 - [Buchholz a.a.O. Nr. 24 LS], anknüpfend an Beschlüsse des Bundesgerichtshofs vom 14. Juli 1955 - IV ZA 65.55 - [JR 1956 S. 20] undvom 22. Mai 1959 - IV ZB 109.59 - [NJW 1959 S. 1322]). - BVerwG, 08.01.1965 - III B 135.64
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Vertretungszwang vor dem …
Auszug aus BVerwG, 10.02.1966 - II ER 201.66
Dies hat die Wirkung, daß dem Kläger das Armenrecht für das Revisionsverfahren zu versagen ist (BVerwG, Beschluß vom 10. März 1961 - BVerwG III B 182.60 - [Buchholz BVerwG 310, § 166 VwGO Nr. 1] c.cit.; vgl. auchBeschluß vom 8. Januar 1965 - BVerwG III B 135.64 - für die Beschwerde wegen Nichtzulassung der Revision). - BVerwG, 10.03.1961 - III B 182.60
Auszug aus BVerwG, 10.02.1966 - II ER 201.66
Dies hat die Wirkung, daß dem Kläger das Armenrecht für das Revisionsverfahren zu versagen ist (BVerwG, Beschluß vom 10. März 1961 - BVerwG III B 182.60 - [Buchholz BVerwG 310, § 166 VwGO Nr. 1] c.cit.; vgl. auchBeschluß vom 8. Januar 1965 - BVerwG III B 135.64 - für die Beschwerde wegen Nichtzulassung der Revision). - BVerwG, 24.09.1963 - III C 111.63
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 10.02.1966 - II ER 201.66
Unter diesen Umständen kann eine arme Partei Wiedereinsetzung wegen Versäumung der Rechtsmittelfrist nicht beanspruchen; dies ist in der höchstrichterlichen Rechtsprechung schon wiederholt entschieden worden (vgl. u.a. Bundesverwaltungsgericht, Beschlüsse vom 26. Januar 1961 - BVerwG VIII B 194.60 - [Buchholz BVerwG 310, § 60 VwGO Nr. 5] undvom 24. September 1963 - BVerwG III C 111.63 - [Buchholz a.a.O. Nr. 24 LS], anknüpfend an Beschlüsse des Bundesgerichtshofs vom 14. Juli 1955 - IV ZA 65.55 - [JR 1956 S. 20] undvom 22. Mai 1959 - IV ZB 109.59 - [NJW 1959 S. 1322]). - BGH, 22.05.1959 - IV ZB 109/59
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 10.02.1966 - II ER 201.66
Unter diesen Umständen kann eine arme Partei Wiedereinsetzung wegen Versäumung der Rechtsmittelfrist nicht beanspruchen; dies ist in der höchstrichterlichen Rechtsprechung schon wiederholt entschieden worden (vgl. u.a. Bundesverwaltungsgericht, Beschlüsse vom 26. Januar 1961 - BVerwG VIII B 194.60 - [Buchholz BVerwG 310, § 60 VwGO Nr. 5] undvom 24. September 1963 - BVerwG III C 111.63 - [Buchholz a.a.O. Nr. 24 LS], anknüpfend an Beschlüsse des Bundesgerichtshofs vom 14. Juli 1955 - IV ZA 65.55 - [JR 1956 S. 20] undvom 22. Mai 1959 - IV ZB 109.59 - [NJW 1959 S. 1322]).
- BVerwG, 13.10.1969 - IV B 148.69
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Versäumung der …
Sie wäre wegen des noch nicht bewilligten Armenrechts nur dann entschuldigt, wenn das Armenrechtsgesuch mit allen dazugehörigen Unterlagen innerhalb der laufenden Rechtsmittelfrist gestellt worden wäre (ständige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, vgl. die Beschlüsse vom 24. September 1963 - BVerwG III C 111.63 - [ZLA 1965, 247], vom 3. Dezember 1963 - BVerwG II ER 205.63 -, vom 10. Februar 1966 - BVerwG II ER 201.66 -, vom 29. März 1966 - BVerwG II C 60.64 -, vom 19. April 1968 - BVerwG IV B 65.68 -). - BVerwG, 29.03.1966 - II C 60.64
Voraussetzungen für die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen …
Voraussetzung für die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen armutbedingter Versäumung der Frist zur Einlegung eines Rechtsmittels ist, daß die arme Partei innerhalb dieser Frist die Bewilligung des Armenrechts nachgesucht und dem Gericht alle zumutbaren Angaben gemacht und alle Unterlagen beigebracht hat, die erforderlich sind, damit über das Gesuch alsbald entschieden werden kann; es würde den Rechtsmittelgegner ungerechtfertigt benachteiligen, wenn der Antragsteller es in der Hand hätte, noch nach Ablauf der Rechtsmittelfrist die erforderlichen Angaben und Unterlagen beizubringen, obwohl ihm dies vor Ablauf der Frist möglich und zumutbar war; denn damit bliebe es unnötig lange in der Schwebe, ob die in der Vorinstanz ergangene Entscheidung rechtskräftig geworden ist (vgl. hierzu u.a. Bundesgerichtshof, Beschluß vom 23. Juni 1956 - IV ZA 46/56 - [LM Nr. 10 zu § 114 ZPO; NJW 1956, 1435] und Urteil vom 3. Dezember 1956 - III ZR 107/55 - [LM Nr. 14 zu § 234 ZPO; NJW 1957, 263]; Bundesverwaltungsgericht, u.a. Beschluß vom 26. Januar 1961 - BVerwG VIII B 194.60 - [Buchholz BVerwG 310, § 60 VwGO Nr. 5; DVBl. 1961, 294], Beschluß vom 24. Mai 1962 - BVerwG VIII B 59.62 - und Beschluß vom 10. Februar 1966 - BVerwG II ER 201.66 -).
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