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| VGH Hessen, 12.03.1969 - II OE 93/68 |
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Volltextveröffentlichung
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Kurzfassungen/Presse (2)
- Justiz Hessen (Leitsatz)
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Kassel, 09.07.1968 - III E 220/67
- VGH Hessen, 12.03.1969 - II OE 93/68
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (1)
- VGH Hessen, 05.01.1966 - OS II 38/65
Auszug aus VGH Hessen, 12.03.1969 - II OE 93/68
Wenn in bestimmten Einzelfällen zum Zwecke des "Ansporns", der "Starthilfe" und der "Aufmunterung" bessere Noten erteilt werden, als es den wahren Leistungen entspricht, so geschieht dies grundsätzlich nicht aus unsachlichen Beweggründen (Anschluß an das urteil des Senats vom 05.01.1966 - OS II 38/65 -).
- VGH Hessen, 24.03.1970 - I OE 22/69 Für eine Aufhebung des Prüfungsbescheides vom 14.07.1967 steht dem Kläger also kein Rechtsschutzinteresse mehr zu Seite (vgl. Hess. VGH, Urteil vom 12.03.1969, II OE 93/68; Loewe, Besprechung des angefochtenen Urteils in JZ 1969 S. 381).
- VGH Hessen, 12.10.1970 - II TG 144/70 Denn selbst wenn die Beurteilung aus formellen Gründen fehlerhaft wäre, hätte der Antragsteller damit noch nicht seine Eignung nachgewiesen (vgl. dazu Beschluß des BVerwG vom 30.10.1969, VII CB 41.69, Entscheidung über die Beschwerde wegen Nichtzulassung der Revision in dem vor dem Senat anhängig gewesenen Verfahren II OE 93/68).
- VGH Hessen, 04.11.1970 - II OE 39/70 Pädagogische Werturteile können, wie das Verwaltungsgericht im Einklang mit der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts und des erkennenden Senats sowie in Übereinstimmung mit der Literatur zutreffend ausgeführt hat, nur dahin überprüft werden, ob der Prüfer von falschen Tatsachen ausgegangen ist, allgemeingültige Bewertungsgrundsätze nicht beachtet hat oder sich von sachfremden Erwägungen hat leiten lassen (vgl. BVerwGE 8, 272 u. DVBl. 64, 320; Ule, VVDStRL Heft 15 S. 133 [171]; Menger, Verwaltungsarchiv Bd. 50 S. 278, Wolff DVBl. 59, 75; Staff DÖV 69, 627 sowie die Urteile des erkennenden Senats vom 12.03.1969-II OE 93/68-und vom 29.10.1969-II OE 115/68-mit weiteren Hinweisen; vgl. ferner § 55 des Hessischen Schulverwaltungsgesetzes i. d. F. der Bekanntmachung vom 30.05.1969 [GVBl. S. 88]).
- VGH Hessen, 10.12.1969 - II OE 121/68 Das Verwaltungsgericht hat zutreffend erkannt, daß Prüfungsentscheidungen einer verwaltungsgerichtlichen Nachprüfung nur daraufhin unterzogen werden können, ob man von falschen Tatsachen ausgegangen ist, allgemein gültige Bewertungsgrundsätze verletzt hat oder sich von sachfremden Erwägungen hat leiten lassen (BVerwGE 8, 272 [273, 274]; BVerwGE 19, 128 [132];… BVerwG, Urt. v. 02.07.1965, DVBl. 1966, 35; Urteile des erk. Senats vom 25.11.1964, OS II 49/64; vom 12.05.1965, OS II 145/62; vom 29.06.1966, OS II 37/64; vom 24.02.1967, OS II 121/66; vom 12.03.1969, II OE 93/68).
- VGH Hessen, 04.11.1970 - II OE 55/68 Diese Prüfungsentscheidungen können nach der ständigen Rechtsprechung des Senats und der Rechtssprechung des Bundesverwaltungsgerichts nur darauf überprüft werden, ob von falschen Tatsachen ausgegangen worden ist, allgemein gültige Bewertungsgrundsätze nicht beachtet worden sind oder sich die Prüfer von sachfremden Erwägungen haben leiten lassen (vgl. BVerwGE 8, 272; 19, 128 und Urteil des Sentas vom 12.03.1969 II OE 93/68 und vom 16.09.1970 II OE 95/69. Die Prüfungsentscheidung ist insofern einer Ermessensentscheidung vergleichbar, die nach § 114 VwGO ebenfalls nur in beschränktem Umfange nachgeprüft werden kann (BVerwGE 8, 272).
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