Rechtsprechung
| BFH, 20.11.1975 - II R 50/70 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Wolters Kluwer
Erwerb von Ersatzland - Zusammenhang mehrerer Grundstücksgeschäfte - Befreiung von der Grunderwerbsteuer
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 117, 406
- BStBl II 1976, 169
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (4)
- BFH, 28.04.1970 - II 56/65
Auslegung des Begriffs "Landwirt" im Sinne der Grunderwerbsteuerbefreiung zur …
Auszug aus BFH, 20.11.1975 - II R 50/70
Jedoch kann auch derjenige Landwirt i. S. des § 1 Abs. 1 Nr. 1 GrEStAgrG sein, der seinen landwirtschaftlichen Betrieb altershalber an seinen Sohn verpachtet hat (Urteil vom 28. April 1970 II 56/65, BFHE 99, 255, BStBl II 1970, 597). - BFH, 16.05.1973 - II R 130/72
Befreiungsvorschrift - Zeitpunkt des Grundstückserwerbs - Eltern - Notariell …
Auszug aus BFH, 20.11.1975 - II R 50/70
Wie der Senat in den Urteilen vom 16. Mai 1973 II R 130/72 (BFHE 109, 480, BStBl II 1973, 710) und vom 23. Mai 1973 II R 14/72 (BFHE 110, 62, BStBl II 1973, 763) ausgeführt hat, ist § 1 Abs. 1 Nr. 3 GrEStAgrG auch dann anwendbar, wenn der Erwerber im Zeitpunkt des Aufstockungserwerbs eine unmittelbar zum bürgerlich-rechtlichen Eigentum führende, diesem nach den besonderen Umständen nahekommende Stellung erhalten hat. - BFH, 23.05.1973 - II R 14/72
Befreiungsvorschrift - Zeitpunkt des Aufstockungserwerbs - Notariell beurkundeter …
Auszug aus BFH, 20.11.1975 - II R 50/70
Wie der Senat in den Urteilen vom 16. Mai 1973 II R 130/72 (BFHE 109, 480, BStBl II 1973, 710) und vom 23. Mai 1973 II R 14/72 (BFHE 110, 62, BStBl II 1973, 763) ausgeführt hat, ist § 1 Abs. 1 Nr. 3 GrEStAgrG auch dann anwendbar, wenn der Erwerber im Zeitpunkt des Aufstockungserwerbs eine unmittelbar zum bürgerlich-rechtlichen Eigentum führende, diesem nach den besonderen Umständen nahekommende Stellung erhalten hat. - BFH, 23.10.1974 - II R 50/68
Zweckdienlichkeit - Zweckdienlichkeitsbescheinigung - Begünstigter Zweck - …
Auszug aus BFH, 20.11.1975 - II R 50/70
Sie wurde nur im Hinblick auf § 1 Abs. 1 Nr. 3 GrEStAgrG erteilt und ist wegen der Unterschiede der begünstigten Zwekke nicht geeignet, die betriebswirtschaftliche und Strukturverbesserung i. S. des § 1 Abs. 1 Nr. 1 GrEStAgrG zu bescheinigen (vgl. Urteil vom 23. Oktober 1974 II R 50/68, BFHE 114, 284, BStBl II 1975, 247).
- BFH, 18.09.1985 - II R 119/83
Antrag auf Befreiung von der Grunderwerbsteuer
Nach der späteren Rechtsprechung des BFH ist die Befreiungsvorschrift jedoch auch dann anwendbar, wenn der Erwerber im Zeitpunkt des Aufstockungserwerbs noch nicht bürgerlich-rechtlich Eigentümer der land- und forstwirtschaftlich genutzen Grundstücksflächen war, er aber durch notariell beurkundeten Übergabevertrag unter Auflassungserklärung die erforderlichen landwirtschaftlichen Grundstücke erworben und dabei eine unmittelbar zum bürgerlich-rechtlichen Eigentum führende und diesem nahekommende Stellung erhalten hat (BFH-Urteile vom 23. Mai 1973 II R 14/72, BFHE 110, 62, BStBl II 1973, 763, und vom 20. November 1975 II R 50/70, BFHE 117, 406, 407, BStBl II 1976, 169).Bei seiner erneuten Entscheidung wird das FG Gelegenheit haben, auf die Einwendungen des Klägers gegen den bisher vom FG zugrunde gelegten Sachverhalt einzugehen und auch zu prüfen, ob etwa zwischen dem Grundstücksverkauf an die AG vom 6. September 1978 und den Grundstückskäufen vom 1. September 1978 und vom 8. August 1979 ein unlösbarer Zusammenhang im Sinne des erwähnten BFH-Urteils vom 20. November 1975 II R 50/70 (BFHE 117, 406, 407) bestanden hat, der die Steuerbefreiung nach § 1 Abs. 1 Nr. 3 GrEStAgrG ausschlösse.
- BFH, 11.06.1986 - II R 17/84
Voraussetzungen für das grunderwerbssteuerfreie Aufstocken eines …
Unter besonderen Umständen kann die Befreiungsvorschrift auch dann anzuwenden sein, wenn der Erwerber zwar noch nicht Eigentümer des aufzustockenden Betriebes war, er aber durch notariell beurkundeten Übergabevertrag und Auflassungserklärung bereits eine unmittelbar zum bürgerlich-rechtlichen Eigentum führende und diesem nahekommende Stellung erhalten hat (Urteile des Bundesfinanzhofs vom 23. Mai 1973 II R 14/72, BFHE 110, 62, BStBl II 1973, 763; vom 16. Mai 1973 II R 130/72, BFHE 109, 480, BStBl II 1973, 710; vom 20. November 1975 II R 50/70, BFHE 117, 406, BStBl II 1976, 169).
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