Rechtsprechung
| BGH, 10.06.1963 - II ZR 137/62 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Verurteilung eines Konkursverwalters zur Zahlung auf eine aus der Konkursmasse vorweg zu berichtigende Masseforderung
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- MDR 1963, 745
Wird zitiert von ... (7) Zitiert selbst (1)
- BGH, 19.09.1957 - II ZR 1/56
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 10.06.1963 - II ZR 137/62
Sie hätte beantragen müssen, die eingeklagten Forderungen zur Konkurstabelle festzustellen (BGH LM § 146 KO Nr. 5; WM 1957, 1334).
- BGH, 29.01.2009 - III ZB 88/07
Vollstreckbarerklärung eines nach Insolvenzeröffnung ergangenen Schiedsspruchs
1933 Nr. 167, S. 359, 361; BGH, Urteil vom 10. Juni 1963 - II ZR 137/62 - KTS 1963, 175, 176; BGH, Beschluss vom 29. Juni 1994 - VIII ZR 28/94 - ZIP 1994, 1193, 1194 mit zust. Anm. Pape, EWiR 1994, 899, 900; MünchKommInsO/Breuer, 2. Aufl., § 87 Rn. 21; MünchKommInsO/Schumacher, 2. Aufl., § 179 Rn. 6). - BGH, 13.06.2006 - IX ZR 15/04
Geltendmachung von zur Insolvenztabelle festgestellten Ansprüchen gegen die Masse
Vielmehr ist der Urteilsausspruch durch die Urteilsgründe auszulegen (vgl. BGH, Urt. v. 10. Juni 1963 - II ZR 137/62, WM 1963, 749, 750). - BGH, 12.03.2021 - V ZR 181/19
Vollstreckungsgegenklage einer Insolvenzschuldnerin: Voraussetzungen und Inhalt …
Dies bedingt eine Umstellung des Klageantrags (vgl. BGH…, Urteil vom 11. Februar 2016 - III ZR 383/12, NZI 2016, 301 Rn. 12, 26, 34; Beschluss vom 29. Juni 1994 - VIII ZR 28/94, NJW-RR 1994, 1251; Urteil vom 10. Juni 1963 - II ZR 137/62, LM Nr. 9 zu § 146 KO; Urteil vom 8. November 1961 - VIII ZR 149/60, WM 1961, 1355, 1356; Urteil vom 23. Dezember 1953 - VI ZR 1/52, LM Nr. 5 zu § 146 KO; Urteil vom 21. November 1953 - VI ZR 203/52, LM Nr. 4 zu § 146 KO jeweils zur vergleichbaren Rechtslage nach § 146 f. KO).Rn. 17 (b) Wird diese Antragsanpassung versäumt und der ursprüngliche Klageantrag gestellt, ist dies allerdings regelmäßig unschädlich, weil aufgrund der gebotenen interessengerechten Auslegung von Prozessanträgen (vgl. dazu Senat…, Urteil vom 26. Februar 2016 - V ZR 250/14, NJW 2016, 2181 Rn. 18 mwN) von einer der Insolvenzordnung entsprechenden Antragsfassung und damit auch von einer wirksamen Aufnahme ausgegangen werden kann (vgl. BGH, Urteil vom 8. November 1961 - VIII ZR 149/60, WM 1961, 1355, 1357; siehe auch zur Auslegung eines fälschlich auf Geldzahlung lautenden Urteilstenors als Feststellung der Forderung zur Insolvenztabelle BGH, Beschluss vom 29. Juni 1994 - VIII ZR 28/94, NJW-RR 1994, 1251 f.; Urteil vom 10. Juni 1963 - II ZR 137/62, LM Nr. 9 zu § 146 KO, jeweils zur vergleichbaren Rechtslage nach der früheren Konkursordnung).
- BGH, 29.06.1994 - VIII ZR 28/94
Bemessung des Streitwerts nach Aufnahme eines Rechtsstreits durch den …
Deswegen ist es gerechtfertigt, das Berufungsurteil gemäß dem wirklichen Willen des Berufungsgerichts dahin auszulegen, daß die Forderung der Klägerin in Höhe von 796.425 US-Dollar zur Konkurstabelle festgestellt wird (vgl. BGH, Urteil vom 10. Juni 1963 - II ZR 137/62 = LM § 146 KO Nr. 9). - LG Osnabrück, 05.03.2025 - 5 O 2598/24 Der vorübergehende Fortfall der Benutzbarkeit ist deshalb bereits ein Vermögensschaden, der einen Schadensersatzanspruch zur Entstehung gelangen lässt (BGH, Urteil vom 30. September 1963 - II ZR 137/62).
- BGH, 11.07.1996 - IX ZR 304/95
Internationale Zuständigkeit der deutschen Gerichte für eine Masseforderung
Masseforderungen werden nach deutschem Recht außerhalb des Konkursverfahrens geltend gemacht (…BGH, Urt. v. 30. Mai 1958 - V ZR 295/56, WM 1958, 903; v. 10. Juni 1963 - II ZR 137/62, KTS 24 (1963), 175, 176;… Jaeger/Lent, KO 8. Aufl. § 57 Rdnr. 1;… Kuhn/Uhlenbruck, KO 11. Aufl. § 57 Rdnr. 3; Kilger/K. Schmidt, § 57 Anm. 3). - LAG Hamm, 23.09.2004 - 4 Sa 2037/03
1. Unzulässige Leistungsklage anstelle der gebotenen Insolvenzfeststellungsklage …
Hatte ein Konkursgläubiger im aufgenommenen Rechtsstreit versehentlich mit dem vor Verfahrenseröffnung gestellten Antrag verhandelt und war der Konkursverwalter - weil auch das Gericht die fehlerhafte Antragstellung übersehen hatte - dementsprechend zur Zahlung verurteilt worden, haben aber die Entscheidungsgründe des Urteils ergeben, dass es um eine Konkursforderung und nicht um eine erst während des Verfahrens entstandene Masseverbindlichkeit gegangen ist, so ist ein solches Urteil dahin ausgelegt worden, dass es die eingeklagte Forderung zur Tabelle festgestellt hat (so BGH, Urt. v. 10.06.1963 - II ZR 137/62, KTS 1963, 176 = MDR 1963, 746; BGH, Bes. v. 29.06.1994 - VII ZR 28/94, MDR 1995, 520 = NJW-RR 1994, 1251 = ZIP 1994, 1193).
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